(Minghui.org) Eines Nachmittags im Jahr 2024, nachdem mein Mann, seine Mutter und ich im Haus meiner Schwiegermutter zu Mittag gegessen hatte, saßen wir im Wohnzimmer und unterhielten uns. Während unseres Gesprächs schlief mein Mann auf dem Sofa ein. Ich deckte ihn mit einer Decke zu. Meine Schwiegermutter sagte daraufhin mit einer Mischung aus Neid und Eifersucht: „Schaut euch beide mal an, du hast Angst, dass ihm kalt wird, und er hat Angst, dass dir kalt wird. Euch wird schon nicht kalt werden. Weder Geng (ihr jüngerer Sohn, der bei ihr lebt) noch ich decken uns gegenseitig zu. Wenn uns kalt ist, decken wir uns einfach selbst zu.“

Ich dachte bei mir: „Du bist sogar eifersüchtig, wenn ich deinen Sohn gut behandle.“ Ich erinnerte mich daran, was mein Mann einmal gesagt hatte: „Meine Mutter ist eifersüchtig darauf, dass ich dich gut behandle.“ Jedes Mal, wenn mein Mann mir beim Essen etwas auf den Teller legte, sah mich meine Schwiegermutter mit einem etwas seltsamen Blick an. 

Doch die Beziehung zu meinem Mann war nicht immer so gut wie heute.

Schmerzliche familiäre Erinnerungen

Von Kindheit an war mein Leben von Lob und Anerkennung geprägt, Schwierigkeiten waren mir fremd. Nach meiner Heirat änderte sich das grundlegend. Mein Mann war, als wir uns kennenlernten sehr rücksichtsvoll gewesen; aber nach der Hochzeit wurde er oft wegen Kleinigkeiten wütend und beschimpfte mich sogar. Ich hatte ein starkes Selbstwertgefühl, war jedoch auch schüchtern und konnte mich nicht ausdrücken.

Wir wohnten in einer Dienstwohnung, die vom Arbeitgeber meines Mannes bereitgestellt wurde. Ich hatte Angst, dass seine Kollegen unsere Streitigkeiten hören und den Respekt vor uns verlieren würden. Als Reaktion darauf zeigte ich ihm die kalte Schulter und zog in ein anderes Zimmer. Am nächsten Tag ging ich mit vom Weinen geschwollenen und geröteten Augen zur Arbeit. Während sich andere nach Feierabend darauf freuten, nach Hause zu gehen, betrat ich nur widerwillig mein Zuhause, das mir so viel Schmerz bereitete. Meine Eltern lebten in einer anderen Stadt, sodass ich nirgendwo anders hingehen konnte.

Einmal schwor mein Mann sogar, sich von mir scheiden zu lassen und meine ganze Familie umzubringen. Der Gedanke, dass meine Eltern in dieses Unglück hineingezogen würden, erfüllte mich mit Groll und Angst. Ich konnte seine Gefühllosigkeit nicht ausstehen. Als wir eine Wohnung kauften, sagte er, seine Familie sei zu arm, um sich an den Kosten zu beteiligen. Und so lieh ich mir die Hälfte des Geldes von meinem Vater, während seine Familie weniger als ein Drittel beisteuerte. Außerdem gab ich ihm all meine Ersparnisse aus der Zeit vor der Ehe. Kurz nach unserer Hochzeit erkrankte sein Vater und verstarb. Meine Schwiegermutter sagte, dass ihr Anteil für die Wohnung geliehen gewesen sei und wir das Geld selbst zurückzahlen müssten. Außerdem sollten wir auch die Schulden zurückzahlen, die sein Vater wegen seiner Krankheit bei Verwandten gemacht hatte. Ich hatte meinen Mann und seine Familie stets aufrichtig behandelt und mich nie beklagt. Als sein Vater krank wurde, hatte ich sogar gesagt: „Wenn es wirklich nicht anders geht, können wir unsere Wohnung verkaufen.“

Wahres Glück finden

Obwohl ich beim Streiten meist den Kürzeren zog, war ich voller Gedanken an Vergeltung. Da ich eine Fähigkeit besaß, durch die ich bei der Arbeit etwas Anerkennung fand, entwickelte ein männlicher Kollege Zuneigung zu mir, und ich begann, unaufrichtige Gedanken zu hegen. Gerade als ich im Begriff war, einen Fehltritt zu begehen, hatte ich das Glück, das Buch Zhuan Falun zu lesen. Ich schaute tief nach innen: Wie konnte mein Herz so finster werden, ohne dass ich es bemerkte? Was wäre geschehen, wenn ich diesen Gedanken weiter nachgegeben hätte?

Ich hatte mich immer nur auf die Fehler meines Mannes konzentriert, warum sah ich nicht auch seine guten Seiten? Obwohl er oft schlechtgelaubt war, kochte er jeden Tag für mich und gab mir stets das beste Essen. Selbst wenn er samstags arbeiten musste, bereitete er das Essen vorher zu, während ich noch im Bett lag und schlief. Nach jedem Streit bereute er sein Verhalten und suchte die Versöhnung.

War ich denn ohne Fehler? Hatte ich seine Mühe jemals wirklich geschätzt? Ich begann kochen zu lernen und bemühte mich, mein Verhalten an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht auszurichten. Als mein Mann meine Veränderungen bemerkte, wurde auch er ruhiger. Unsere Familie begann sich dadurch in eine positive Richtung zu entwickeln.

Als ich nach Peking ging, um das Fa zu bestätigen, wurde ich unrechtmäßig in einem Zwangsarbeitslager festgehalten. Während meine Schwiegermutter, meine Schwägerin und auch meine Kollegen versuchten, meinen Mann zur Scheidung zu bewegen, weigerte er sich, auf sie zu hören. Nachdem ich aus dem Arbeitslager zurückgekehrt war, hielt ich mich strikt an die Prinzipien des Dafa, übernahm alle Hausarbeiten und kümmerte mich um meinen Mann.

Meine Mutter fragte mich einmal leise: „Versteht ihr euch jetzt gut?“ Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich, dass unsere Familie schon seit geraumer Zeit harmonisch ist. Die schlechte Laune meines Mannes ist nur noch eine vage Erinnerung. Zwar gibt es noch gelegentlich kleinere Konflikte, doch sie sind selten.

Meine Xinxing erhöhen

Vor nicht allzu langer Zeit rief mich mein Mann von der Arbeit aus an und fragte, ob wir noch ein bestimmtes virenhemmendes Medikament zu Hause hätten. Ich sagte: „Es ist nur noch eine Tablette übrig. Wer braucht sie?“ Er antwortete, sie sei für seine Schwester, die Gliederschmerzen und Fieber habe. Er bat mich, die Tablette am nächsten Morgen ihrem Sohn Yu bei der Arbeit zu geben. Ich dachte daran, dass die Apotheke gleich schließen und dass der Kauf neuer Medikamente von meiner Krankenversicherungskarte abgebucht werden würde. Einen Teil des Guthabens wollte ich für meine Mutter aufheben, die auf dem Land lebt und regelmäßig Medikamente benötigt.

Auch meine Schwiegermutter, mein Mann und meine Tochter nutzten diese Karte für Medikamente. Außerdem brauchte mein Mann sie für seine Zahnbehandlung. Ich sagte: „Benutz doch einfach deine Krankenversicherungskarte in der Apotheke, dann sagt dir der Apotheker, was du kaufen sollst.“ Mein Mann erwiderte verärgert: „Ich fragte, ob wir noch Medikamente zu Hause haben!“ Ich sah nach und sagte: „Wir haben wirklich keine mehr, nur noch diese eine Tablette.“ Schließlich sagte ich widerwillig, dass ich neue kaufen gehen würde. Er antwortete nur: „Vergiss es!“ und legte auf.

Ich fühlte mich ungerecht behandelt: Seine Schwester hat doch selbst einen Mann, ein Kind und eine Krankenversicherungskarte, warum verlässt sie sich dann auf uns? Doch dann dachte ich: „Ich bin doch eine Praktizierende, wie konnte ich das vergessen? Handele ich nicht aus Eigennutz, Eifersucht und Groll?“ Mein Mann hängt sehr an seiner Schwester, und mit meinen Worten hatte ich ihn offensichtlich verletzt.

Ich bereute meine Worte und rief ihn an, um mich zu entschuldigen, doch er ging nicht ans Telefon. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, aber es war mir klar, dass ich meinen Fehler eingestehen musste. Ich dachte: „Wenn er nach Hause kommt, werde ich mich entschuldigen. Selbst wenn er mich tadelt, werde ich nichts erwidern.“ Gegen neun Uhr abends kam er nach Hause, und ich gab sofort meinen Fehler zu. Er murrte ein wenig, aber als er meine Aufrichtigkeit sah, ließ er die Sache auf sich beruhen.

Wir sind nun schon seit 30 Jahren verheiratet. Durch Falun Dafa konnte ich meine gedrückte Stimmung beseitigen, meinen verdorbenen Geist allmählich korrigieren und mich mit Liebe und Licht erfüllen. Dafa hat meine beinahe zerbrochene Familie gerettet. Heute freuen sich die Familie meiner Schwiegereltern und die Familie meiner Schwägerin über die Neujahrskalender, die von Praktizierenden verteilt werden.

Ich habe diese persönlichen Erfahrungen niedergeschrieben, um zu bestätigen: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Falun Dafa ist wahrlich ein rechtschaffenes Buddha-Fa auf hoher Ebene.