(Minghui.org) Obwohl ich nicht viel Geld habe, fühle ich mich spirituell reich, weil mein Herz nicht von Geld belastet oder besorgt ist. Die Kultivierung im Falun Dafa hat mir gezeigt, dass der wahre Sinn des Lebens darin besteht, zum eigenen, ursprünglichen Selbst zurückzukehren. Ich verstehe jetzt Ursache und Wirkung und behalte eine gelassene, zufriedene Geisteshaltung bei, denn Falun Dafa schenkt mir ewiges Glück.

Eine gelassene Sicht auf Geld bedeutet nicht, auf Geld zu verzichten. Nach dem Jahr 2004 verbesserte sich die finanzielle Lage unserer Familie allmählich. Mit der Hilfe von Mitpraktizierenden gründeten mein Mann und ich ein kleines Unternehmen. Der Gewinn war nicht groß, aber nach drei Jahren hatten wir einige zehntausend Yuan gespart. Endlich hatte ich ein eigenes Sparkonto.

Eines Tages hatte ich einen lebhaften Traum. Ich stand an einem Hang und blickte hinunter. Ich sah, dass wir in einer sehr heruntergekommenen Wohnung im dritten Stock wohnten. Als ich aufwachte, konnte ich mir den Traum nicht erklären. Zwei Tage später erfuhr ich, dass ein Mitpraktizierender eine über 70 Quadratmeter große Wohnung im dritten Stock zum Verkauf anbot. Sie wirkte sehr alt, wirklich alt. Die beiden Nachbarwohnungen gehörten ebenfalls Falun-Dafa-Praktizierenden. Ich dachte, ein Umzug dorthin würde bedeuten, mehr Mitpraktizierende kennenzulernen. Außerdem wäre es praktisch, gemeinsam das Fa zu lernen. Zudem gab es zwei Wohnberechtigungsscheine, die zwei verschiedenen Haushalten gehörten. Ich dachte mir: „Es spielt keine Rolle, ob die Wohnung alt und baufällig ist. Sie wird schon nicht einstürzen.“ Daher beschloss ich, sie zu kaufen. Meine Familie wohnte im Erdgeschoss. Zufälligerweise wollte ein älteres Ehepaar, das ebenfalls Falun Dafa praktiziert, unsere Wohnung im Erdgeschoss kaufen. Innerhalb weniger Tage war der Kauf der Wohnung zwischen unseren drei Haushalten reibungslos abgeschlossen. Der Kauf und Verkauf der Wohnung schienen wie vorherbestimmt. Knapp zwei Jahre später wurde das alte Gebäude abgerissen. Mit etwas zusätzlichem Geld bekamen wir als Entschädigung zwei neue Wohnungen.

Dann kontaktierte mein Schwager meinen ehemaligen Vorgesetzten, mir die Rückkehr an meinen Arbeitsplatz zu gestatten. So wurde ich wieder eingestellt. Dies verbesserte die finanzielle Situation unserer Familie. Ich konnte weiterhin Geld für die Errettung von Menschen verwenden. Aufgrund meiner besonderen Tätigkeit ging ich mit 45 Jahren in Rente. Auch mein Mann fand eine reguläre Arbeit. Wir hatten etwas gespart und beschlossen, weitere 30.000 Yuan (etwa 3.750 Euro) für Projekte zur Fa-Bestätigung zu spenden.

Letztes Jahr, als Mitpraktizierende aus anderen Regionen in einer Gruppe entführt wurden, spendete ich weitere 13.000 Yuan (etwa 1.630 Euro) für ihre Rettung. Mein Mann und ich gehören zu den Geringverdienern in unserer Gegend. Meine Rente beträgt nur etwas über 2.500 Yuan (etwa 310 Euro), und das Gehalt meines Mannes liegt bei etwas über 2.000 Yuan (etwa 250 Euro). Wir beide praktizieren Falun Dafa. Deshalb brauchen wir nicht viel, trinken keinen Alkohol, spielen nicht und gehen nicht zum Arzt, was uns viel Geld spart. Ich spare nicht absichtlich Geld. Ich lege einfach beiseite, was übrigbleibt. Wenn wir mehr Geld brauchen, als unser Gehalt hergibt, greifen wir auf unsere Ersparnisse zurück. Mein Mann arbeitet in einem technischen Beruf und nimmt gelegentlich Gelegenheitsjobs an, um etwas dazuzuverdienen. Er hat 1.000 oder 2.000 Yuan (etwa 190 Euro) für Projekte zur Bestätigung von Falun Dafa gespendet. Wir wollen uns mit unseren Spenden keine Verdienste erwerben, sondern Menschen helfen.

Der Meister erklärt:

„In der Zukunft werden es die Dafa-Jünger sehen: alles was die Dafa-Jünger tun, tun sie für sich selbst. Diejenigen, die sie erretten, sind ihr eigenes Volk, was sie vollenden, ist ihre eigene Welt und sind ihre eigenen Lebewesen, und sie sind dabei, die mächtige Tugend für sich selbst zu errichten. Alles von allem ist für die Dafa-Jünger selbst. Kein Einziges hast du für den Meister getan und auch kein Einziges hast du für andere getan.“ (Fa-Erklärung und Fa-Erläuterung auf der Fa-Konferenz im Großraum New York, 20.04.2003)

Ich lebe bescheiden, ernähre mich einfach und kaufe meine Kleidung meist in Discountern. In der Regel gebe ich etwa 100 Yuan (etwa 12 Euro) aus. Gelegentlich kaufe ich mir etwas Teureres, aber mein einziges Ziel ist es, anständig gekleidet zu sein. Manchmal scherze ich mit anderen Praktizierenden: „Ich fühle mich unwohl, wenn ich mehr als 200 Yuan (etwa 25 Euro) für Kleidung ausgebe.“ Der Meister hat mir geholfen, Schwierigkeiten zu überwinden. Ich lebe jetzt gut und habe etwas gespart. Gestärkt durch Entbehrungen und die Verbundenheit zu meiner Familie bin ich daraus gestärkt hervorgegangen. Oftmals bin ich in einem Zustand, frei von Wünschen und Sorgen. Es ist, als lägen die Gefühle, die Schönheit der Landschaft und der Reiz des materiellen Reichtums und Geldes weit entfernt von mir.

Seit vielen Jahren konzentriere ich mich auf das Fa-Lernen. Ich habe das Buch Zhuan Falun viermal auswendig gelernt und kenne jede Ausgabe der Gedichtbände Hong Yin. Auch einige weitere Schriften habe ich auswendig gelernt, vergesse sie aber wieder, wenn ich sie lange nicht lerne. Dieses gründliche Fa-Lernen hat mich in schwierigen Zeiten vor dem Zusammenbruch bewahrt. Ich habe die Morgenübungen konsequent praktiziert und alle fünf Übungsreihen auf einmal gemeistert. Jeden Morgen absolviere ich die fünf Übungen und nehme morgens und abends am gemeinsamen Fa-Lernen teil. Außerdem fahre ich auch mit anderen Praktizierenden in umliegende Gebiete, um die wahren Umstände zu erklären und meinen Beitrag zu leisten.

Meine Familienangehörigen haben die wahren Begebenheiten erkannt 

Die Familie meiner ältesten Schwester besteht ausschließlich aus Regierungsbeamten, die tief von der bösartigen Partei beeinflusst waren und die Tatsachen über Falun Dafa nicht verstanden. Da mein Mann und ich von der KPCh wegen der Ausübung von Falun Dafa verfolgt wurden, waren unsere Familienangehörigen noch verwirrter. Jedes Mal, wenn sie uns besuchten, nutzte mein Mann die Gelegenheit, ihnen die Zusammenhänge über Falun Dafa und die Verfolgung tiefgehender zu erklären. Schließlich änderten meine Schwester und mein Schwager ihre Meinung, und entschlossen sich für den Parteiaustritt. Meine Schwester trägt nun ein Falun-Dafa-Amulett bei sich. Seit vielen Jahren kümmern wir uns großzügig und selbstlos um ältere Menschen. Sie alle haben das miterlebt und glauben fest daran, dass Falun Dafa gut ist. Der Sohn, die Schwiegertochter und der Enkel meiner Schwester verstehen seither die wahren Begebenheiten. Jedes Jahr an den Feiertagen kommt ihr Enkel zu uns und möchte von meinem Mann mehr über Falun Dafa erfahren.

Meine Schwiegermutter ist über achtzig Jahre alt und leidet an einem Lungenödem und einem Herzmuskelerguss. Der Arzt sagte, sie sei nicht mehr zu retten. Sie hatte tagelang nichts mehr gegessen, sprach unverständlich, und man hatte bereits alles für ihre Beerdigung vorbereitet. Mein Mann sagte zu ihr: „Mama, nur Falun Dafa kann dich jetzt noch retten. Wenn du daran glaubst, wiederhole die verheißungsvollen Worte: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“ Er bat auch seine Schwestern, es ihr vorzusagen. Meine Schwiegermutter, die sehr am Leben hing, begann zu rezitieren: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Ein Wunder geschah: Meine Schwiegermutter erholte sich und begann wieder zu essen. Die ganze Familie wurde Zeuge dieses Wunders. Drei Jahre sind seither vergangen – das Leben meiner Schwiegermutter wurde durch das Rezitieren der glücksverheißenden Worte „Falun Dafa ist gut“ verlängert.

Inzwischen glauben sowohl die Familienangehörigen meines Mannes als auch meine eigenen an Falun Dafa. Als ich verfolgt wurde, forderte meine Schwiegertochter sogar meine Freilassung bei den Polizeibeamten. Sie rezitiert unaufhörlich die segensreichen Worte „Falun Dafa ist gut“. Während der Pandemie blieb ihre ganze Familie von der Krankheit verschont.

Die brutale Verfolgung dauert nun schon seit 26 Jahren. Falun-Dafa-Praktizierende setzen ihr eigenes Geld ein, um die Menschen auf die Verfolgung aufmerksam zu machen und sie zu erretten. Natürlich geben einige Mitpraktizierende mit besseren finanziellen Mitteln mehr her. Ich habe es nicht genau ausgerechnet, aber seit dem Beginn der Verfolgung bis heute habe ich fast 80.000 Yuan (etwa 10.000 Euro) an Projekte der Falun-Dafa-Praktizierenden gespendet. Obwohl dies für eine Familie mit geringem Einkommen wie unsere eine beträchtliche Summe ist, doch wir geben sie ohne zu Zögern bereitwillig her. Wir haben ein Gelübde abgelegt, den Meister bei der Errettung aller Lebewesen zu unterstützen. Daher, was gibt es noch, das ich nicht für die Lebewesen aufgeben könnte? Manche Mitbürger sehen die Broschüren zur Erklärung der wahren Umstände und die schönen Kalender und fragten mich: „Wer hat das alles bezahlt?“ Ich kann dann ehrlich sagen: „Niemand hat uns Geld gegeben. Das kommt alles von der aufrichtigen Barmherzigkeit der Falun-Dafa-Schüler, die für die Errettung der Menschen sparen und dabei auf vieles verzichten.“

Wenn ich auf meine 28 Jahre der Kultivierung zurückblicke, habe ich Höhen und Tiefen erlebt, bin gestolpert und habe gerungen, um diesen Punkt zu erreichen. In dieser Zeit habe ich die unermüdliche Hingabe und die Opfer des Meisters an seine Jünger erfahren, wofür ich unendlich dankbar bin!

Das Praktizieren von Falun Dafa erfüllt mich mit guten Gedanken und mit Barmherzigkeit. Ich werde entschlossen den Weg weitergehen, indem ich den Meister bei der Fa-Berichtigung unterstütze und die wunderbare Botschaft von Falun Dafa in die Welt hinaustrage. Von der anfänglichen Spende von 100 Yuan (etwa 12 Euro) bis hin zu den heutigen Spenden von über 10.000 Yuan (etwa 1.250 Euro) für Projekte zur Fa-Bestätigung weiß ich zutiefst, dass all dies, was ich getan habe, letztendlich mir selbst zugutekommt. Es ist mein uraltes Gelübde. Alles, was ich besitze, ist eine Ressource für Falun Dafa.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.