(Minghui.org) Mit Anfang 30 hatte ich einen Unfall. Als ich an unserem Gemüsekeller vorbeiging, stürzte ich hinein. Mein Bein verkeilte sich im Winkelstahlrahmen der Öffnung. Es saß so fest, dass ich es nicht herausziehen konnte. Die Schmerzen waren unerträglich. Ein Nachbar sah den Unfall und half mir.
Fast die gesamte Haut an meinem Bein war vom Winkelstahl abgeschürft. Ich drückte die lose Haut mit den Händen wieder an ihren Platz und presste sie fest. Die Schmerzen waren unerträglich, also nahm ich Schmerzmittel und verband mein Bein mit Gaze. Es war Herbst und die Arbeit auf dem Feld häufte sich. Trotz meiner Verletzungen arbeitete ich weiter auf den Feldern, bis die Ernte eingebracht war. Danach ging ich ins Universitätsklinikum Harbin, aber ein Arzt dort sagte mir, ich hätte den Zeitraum für eine Behandlung verpasst. Meine Muskeln seien bereits verkümmert und es ließe sich nichts mehr machen.
Siebzehn Jahre lang lebte ich mit einem verkrüppelten Bein. An Regentagen oder in feuchter Umgebung waren die Schmerzen unerträglich. Bei der Feldarbeit benutzte ich meine Hacke als Gehstock; wann immer ich mich hinhocken musste, kroch ich.
Eines Tages im Jahr 2006 wusch ich nach dem Essen ein paar Kleidungsstücke. In unserem Dorf ist es Brauch, das Schmutzwasser in den Entwässerungsgraben vor dem Tor zu schütten. Also ging ich hinaus, um das Wasser auszuschütten, und bemerkte dort eine ältere Frau, die auf einem Erdhaufen neben dem Tor saß. Ich ging zu ihr hin und fragte: „Es hat gerade aufgehört zu regnen; ist es nicht feucht hier draußen?“ Die alte Frau antwortete: „Ich bin erschöpft und hungrig.“ Ich bat sie sofort ins Haus. Dann ging ich in die Küche, um etwas zu essen für sie zuzubereiten. Ein Gast war an diesem Tag abgereist und die Essensreste waren noch warm. Ich brachte sie der alten Frau und sagte: „Bitte essen Sie.“
Sie unterhielt sich mit mir, während sie aß, und fragte, warum ich beim Gehen ein Bein nachziehen würde. Ich erzählte ihr von dem Unfall vor 17 Jahren, seufzte und meinte, ich hätte schon viel Leid ertragen müssen. Sie sah mich an und sagte: „Ich weiß etwas, das Ihnen helfen kann. Möchten Sie gesund werden?“ Ich rief aus: „Natürlich möchte ich, dass mein Bein wieder gesund wird!“ Die alte Frau entgegnete: „Ich habe hier ein Buch. Trauen Sie sich, es zu lesen?“ Damals verfolgte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Dafa aufs Schärfste. Ich erwiderte, ich hätte keine Angst. Sie holte ein Buch aus einem kleinen gelben Stoffbeutel. Ich nahm es und sah, dass es ein Buch über Falun Dafa war, genau das Thema, über das ich im Fernsehen gehört hatte. Ich blätterte kurz darin und sagte: „Dieses Buch ist ja wirklich wunderbar. Warum sollte irgendjemand etwas dagegen haben?“
Die alte Frau aß zu Ende und sagte: „Wenn Sie das Buch lesen wollen, können Sie es behalten; vielleicht heilt es Ihr Bein ja.“ Ich beschloss, es zu behalten. Nachdem sie gegangen war, schlug ich das Buch wieder auf. Du liebe Zeit, es war wirklich ein atemberaubender Anblick. Das Buch strahlte ein blendendes, helles Licht aus. Hinter jedem einzelnen Schriftzeichen verbarg sich ein weiteres Zeichen; jedes Zeichen befand sich in ständiger Bewegung – es verschob sich und schimmerte wie die Wellen eines regenbogenfarbenen Sees. Aus ihrem innersten Kern dehnten sie sich in einem sternförmigen Strahl nach außen aus, Schicht um Schicht, in einer sich ständig entfaltenden Kaskade. Hinter den Zeichen lagen weitere Zeichen und hinter diesen noch mehr, Schicht um Schicht, unaufhörlich und endlos. Die menschliche Sprache kann das gar nicht beschreiben.
Ich legte das Buch beiseite und eilte nach draußen, in der Hoffnung, die alte Frau noch einzuholen und sie zu fragen, was damit los sei. Mein Mann meinte: „Zu spät, jetzt erreichst du sie nicht mehr.“ Ich dachte mir, dass ich sie bestimmt einholen könnte, denn im Dorf sind alle Häuser eingeschossige Bungalows mit offenen, miteinander verbundenen Gassen. Man kann alles auf einen Blick sehen. Trotzdem konnte ich die alte Frau nicht finden, obwohl ich in alle Richtungen rannte.
Zurück im Hause las ich weiter. Drei oder vier Tage später fühlte sich mein verkrüppeltes Bein an, als würden Insekten darüberkrabbeln. Ich zog meine Hose aus und suchte danach, konnte aber nichts finden. Dieses Phänomen hielt drei Monate lang an – immer wenn ich las, hatte ich dieses Gefühl.
Später kam die ältere Frau noch einmal vorbei. Ich erzählte ihr davon. Sie meinte: „Genau so soll es sein. Der Meister von Falun Dafa wacht über dich. Lies einfach weiter. Pass gut auf das Buch auf, denn es kann dein Leben retten!“ Ich habe die alte Frau seitdem nie mehr wiedergesehen.
Ich las weiter in dem Buch und drei Monate später waren die Schmerzen weg. Sechs Monate später war mein Bein wieder völlig gesund. Jetzt sind beide Beine gleich. Ich glaube, es war der Meister, der mir eine Unsterbliche schickte, um mir das „Zhuan Falun“ zu überbringen und mir so ein neues Leben zu schenken.
Jetzt unterhalte ich mich oft mit anderen Menschen darüber und erzähle ihnen von den Wundern, die ich erlebt habe, und dass Falun Dafa gut und die Verfolgung falsch ist. Ich helfe auch Menschen, ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen aufzugeben, damit sie sich von der Partei distanzieren und Unheil abwenden können.
Manche Menschen sind religiös. Ich helfe ihnen, die Propaganda und die Lügen der KPCh zu durchschauen, und kann ihnen meist vermitteln, dass Falun Dafa gut ist. All diese Weisheit stammt vom Meister. Er hat diese Menschen mit Schicksalsverbindung zu mir geführt, damit sie die wahren Umstände hören können.
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