Frau Zhao Yuhong schwebt in Lebensgefahr, nachdem ihr im Frauengefängnis der Provinz Shandong unbekannte Medikamente gespritzt wurden

?Minghui.de?Die Falun Gong Übende Zhao Yuhong hat im Frauengefängnis der Provinz Shandong rücksichtslose Verfolgung erlitten. Ihre beiden Daumen und Zeigefinger sind nun behindert, sie konnte lange Zeit nicht sprechen und war nicht in der Lage, sich um sich selbst zu kümmern. Vor einigen Tagen injizierten ihr Gefängnisärzte ein unbekanntes Medikament, welches eine so starke Wirkung auf Frau Zhaos Beine hatte, dass sie nun nicht mehr gehen kann. Ihre körperliche Verfassung verschlechtert sich zusehends, und ihr Leben ist in Gefahr.

Am 8. März 2005 ging Frau Zhaos 74-jährige Mutter sie im Gefängnis besuchen. Als die ältere Frau ihre Tochter vor einigen Monaten besucht hatte, war ihre Tochter in der Lage gewesen, allein zu gehen. Dieses Mal jedoch ging ihre Tochter mit der Hilfe und Unterstützung einer anderen Person sehr langsam. Jeder Schritt kostete sie große Mühe. Frau Zhaos Gesicht war matt und ausgezehrt. Ihr Blick war apathisch. Sie war äußerst schwach und gebrechlich. Zhao Yuhongs Mutter fühlte eine unerträgliche Traurigkeit, als sie ihre Tochter in diesem Zustand sehen musste. Sie fragte sie unter Tränen: „Was haben sie mit dir gemacht?” Frau Zhao erzählte ihr, dass die Mitarbeiter im Gefängnis die Verfolgung von Falun Gong Übenden, die sich weigern ihren Glauben aufzugeben, vor kurzem verschärft haben. Trotz der seelischen Qualen hat Zhao Yuhong alles erduldet. Weil sie darauf beharrt, die Falun Gong Übungen zu machen, injizierten ihr die Ärzte im Gefängnis ein unbekanntes Medikament, das sie sehr schwächte und wodurch sie ihre Beine nicht mehr bewegen konnte. Ihre körperliche Verfassung verschlechtert sich rasch, und sie steht schon an der Schwelle des Todes.

Die 50 Jahre alte Frau Zhao wurde im März 2002 festgenommen, da sie Falun Gong Infomaterialien verteilt hatte. Später verurteilte man sie zu vier Jahren Haft und brachte sie ins Frauengefängnis der Provinz Shandong. Bis heute ist sie seit über drei Jahren in diesem Gefängnis eingekerkert. Weil sich Frau Zhao weigert „umerzogen” zu werden und darauf beharrt die Falun Gong Übungen zu machen, foltert die Gefängnispolizei sie grausam. Ihre Daumen und Zeigefinger wurden behindert, und sie ist jetzt außerstande, sich um sich selbst zu kümmern. Sie trug ein seelisches Trauma davon. Lange konnte Frau Zhao weder sprechen noch schlafen. Als ihre Familie sie im Gefängnis besuchen ging und ihre tragische Verfassung bemerkte, forderten sie das Gefängnis mehrmals auf, Frau Zhao freizulassen. Aber die Gefängnismitarbeiter verweigerten ihnen ihre Bitte.

Frau Wang Shupei, 49, ist eine andere Falun Gong Übende aus Zhaoyuan. Sie wurde wegen ihrer Beharrlichkeit, Falun Gong zu kultivieren, zu sechs Jahren im Frauengefängnis der Provinz Shandong verurteilt. Vor kurzem, als ihre Familie sie besuchte, fanden sie, dass sie bei äußerst schlechter Gesundheit war. Sie konnten auch nur kurz mit ihr sprechen, jedoch erfuhren sie bei dieser Unerhaltung, dass das Gefängnis die Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden mit dem Fokus auf geistige Verfolgung verschärft hat. Um die Ziele ihrer Gehirnwäsche zu erreichen, waren die Falun Gong Übenden den ganzen Tag über von einer Gruppe Überläufer umgeben, die sie mit sämtlichen Taktiken zu verwirren versuchten und sie bedrohten [ein Überläufer ist ein ehemaliger Falun Gong Praktizierender, der aufgrund von Gehirnwäsche und Folter das Praktizieren aufgegeben hat und jetzt bei der Verfolgung anderer Praktizierender mit hilft].

Es ist berichtet worden, dass das Frauengefängnis der Provinz Shandong unter dem Namen „Xingye Entwicklungsgesellschaft der Provinz Shandong” große Mengen Exportgüter produziert. Die Häftlinge im Gefängnis setzen eine Vielfalt von Kleidung und Werkzeugen zusammen, die in die USA, Japan, Südkorea, Russland und Deutschland exportiert werden. Das Gefängnis hat mehrere Millionen Spielzeugeulen für Deutschland durch einen Vertrag mit Südkorea hergestellt. Die Mitarbeiter des Gefängnisses zwingen die Häftlinge und inhaftierten Falun Gong Übenden jeden Tag zu Sklavenarbeit, um durch sie Geld zu erwirtschaften. Manchmal müssen sie auch nachts arbeiten, sogar mehrere Tage hintereinander ohne zu schlafen. Den Falun Gong Übenden wird nicht einmal erlaubt, eine kurze Pause zu machen, um sich ihre Gesichter zu waschen oder die Zähne zu putzen. Die Häftlinge haben acht Tage und acht Nächte ununterbrochen durchgearbeitet. Dieser unmenschliche Arbeitsplan gilt 365 Tage im Jahr.

Die Wachen ordnen an, dass Insassen die Falun Gong Übenden ohne Rücksicht auf deren Leben verprügeln sollen. Sie hetzen auch Überläufer auf, die Übenden zu beschimpfen, zu demütigen und nach Belieben zu foltern. Diese Überläufer wechseln sich ab, die Übenden zu zwingen, lange zu stehen oder zu hocken, sie zu schlagen und zu treten, ihnen den Schlaf zu entziehen und andere Grausamkeiten zu begehen.


Telefonnummern:
Frauengefängnis der Provinz Shandong: 0086-531-8936691, 0086-531-8936692, 0086-531-8936693, 0086-531-8936694, 0086-531-8585200, 0086-531-8585454
Adresse des Gefängnisses: Gongye Südstraße Nr. 93, Jinan, 250100, Volksrepublik China