(Minghui.org) Im Gedenken an den friedlichen Appell Tausender Falun Gong-Praktizierender vor 15 Jahren in Peking, der als Appell vom 25. April bekannt wurde, trafen sich am 26. April 2014 Falun Gong-Praktizierende aus Bremen, Osnabrück und Hannover in Bremens Innenstadt. Beim Rathaus und vor dem Haus der Bürgerschaft informierten sie die Bremer über die erste große Verleumdungslüge des chinesischen kommunistischen Regimes bei der Verfolgung von Falun Gong. Dabei klärten sie über die Verbrechen der KPCh im Laufe der vergangenen 15 Jahre auf, insbesondere über den Organraub an lebenden Praktizierenden in Chinas Arbeitslagern.

Ein Falun Gong-Praktizierender informiert über die Verfolgung

An diesem sonnigen Frühlingstag waren zahlreiche Passanten und Touristen unterwegs. Als sie auf den Stand der Falun Gong-Praktizierenden trafen, hielten sie inne, lasen sich die Transparente und die Schautafel durch und nahmen die Informationsmaterialen entgegen.

Passanten erschüttert angesichts der Fakten des Organraubs, die auf einer Schautafel zu lesen sind
Passanten erschüttert angesichts der Fakten des Organraubs, die auf einer Schautafel zu lesen sind

Einige Bremer nutzten die Chance, in ausführlichen Gesprächen Antworten auf ihre Fragen zu der Verfolgung von Falun Gong zu erhalten.

Warum verfolgt die KPCh solch eine friedliche Übungsprakrik?

Eine häufig gestellte Frage lautete zum Beispiel: „Warum verfolgt die KPCh Falun Gong? Es ist so friedlich und so was Gutes, warum wird es dann verfolgt? Was soll das der Partei bringen?"

Christoph (30 Jahre), ein Jurist im Referendariat, der selbst Falun Gong praktiziert, erklärt dazu: „Da muss man in die Vergangenheit zurückgehen. Die Partei hat das eigentlich schon immer so gemacht, sie hat immer schon versucht, den Freigeist und alles Spirituelle zu unterdrücken. Die Partei ist eigentlich heute nicht anders als vor 50 Jahren. Sie hat sich durchgehend so verhalten, wenn man sich das anguckt. Wenn man das so versteht, dann ist es nicht verwunderlich, dass sie es heute noch genauso macht.“

Wieviel können die Aktivitäten gegen die Verfolgung bewirken?

Manche Passanten verurteilten die Verfolgung von Falun Gong, äußerten aber ihre Zweifel, dass die Aktivitäten der Falun Gong-Praktizierenden, die Verfolgung aufzudecken, irgendetwas bewirken könnten.

Die Praktizierende Christine sagt dazu: „Wir haben unsere Minghui-Plattform, wir haben die neuesten Informationen aus China und wissen, dass die Polizisten und Wärter in den Gefängnissen große Angst haben, entdeckt zu werden und dass ihre Taten auf der Webseite veröffentlicht werden.“ Christine meint mit der Minghui-Plattform die Website der Falun Gong-Praktizierenden, auf der täglich neue Berichte erscheinen, in denen die Verfolgung in China aufgedeckt wird.

„Alle Chinesen kennen den Grundsatz der Vergeltung, Gutes wird mit Gutem vergolten und Schlechtes mit Schlechtem. Dann gebe ich noch zu bedenken: `Was wäre, wenn man nichts machen würde? Würde sich dann etwas verändern?´ Dann sehen die Leute in der Regel sofort ein, wie wichtig unsere Aktivitäten sind und bedanken sich sogar bei uns“, beschreibt Christine einige ihre Gespräche mit den Passanten.

Sobald die Menschen die Hintergründe erfahren haben, möchten sie die Praktizierenden unterstützen. Mit ihrer Unterschrift auf den ausliegenden Petitionen wollen sie mithelfen, die Verfolgung in China und den Organraub zu beenden.

Unterschrift für die sofortige Beendigung der Verfolgung von Falun Gong und des Organraubs an Lebenden
Unterschrift für die sofortige Beendigung der Verfolgung von Falun Gong und des Organraubs an Lebenden

Eine Bulgarin, die in Bremen internationales Recht studiert, zögerte keinen Moment und wollte sofort mit ihrer Unterschrift Falun Gong unterstützen. Sie sagte: „Das ist gegen die Menschenrechte, man muss etwas dagegen tun. Man muss das stoppen! Für mich ist das Wahnsinn, das muss man verhindern.“ Dann wünschte sie den Praktizierenden weiterhin viel Erfolg bei ihren Bemühungen.