(Minghui.org) Seit 1996 praktiziere ich Falun Dafa. In den 19 Jahren meiner Kultivierung habe ich Freude empfunden, wenn ich fleißig war, war entmutigt, wenn ich es nicht so gut machte, und gequält, wenn ich Eigensinne loslassen sollte. Eines jedoch steht fest: Wenn ich etwas mit ganzem Glauben an Meister Li und das Fa mache, wird es erfolgreich.

Die Schlüsselwort-Zensur der KPCh versagt

Vor ein paar Jahren eröffnete ich ca. fünf Kilometer von meiner Wohnung entfernt einen kleinen Laden. Während ich zu dem Laden laufe, nutze ich die Zeit und versende kurze Textnachrichten, mit denen ich die wahren Umstände über Falun Gong erkläre und Lebewesen errette.

Die Internetpolizei der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) blockiert Schlüsselwörter in Textnachrichten, die mit Mobiltelefonen versendet werden, um zu verhindern, dass sich Informationen über Falun Gong verbreiten. Sogar die Wörter Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht können nicht versendet werden. Minghui stellte eine Broschüre mit Anleitungen bereit, wie man diesen Filter umgehen kann. Ich befolgte sie, konnte sie aber nicht gut umsetzen, weil das Hinzufügen anderer Zeichen oder eine andere Ausdrucksweise die Leser nur verwirrt hätte.

Ich kaufte mir ein neues Mobiltelefon und eine neue SIM-Karte und versuchte, eine Kurznachricht über Falun Gong zu versenden. Doch mir wurde „Senden fehlgeschlagen“ angezeigt. Ich versuchte es erneut und es schlug wieder fehl. Ich bekam Angst. Ich nahm den Akku und die SIM-Karte heraus, weil ich annahm, dass mein Handy überwacht und aufgespürt werden konnte. So kaufte ich mir eine neue SIM-Karte und versuchte wieder, eine Nachricht zu versenden, aber die Fehlermeldung kam erneut. Also warf ich auch diese SIM-Karte weg.

Ich dachte: „So kann ich keine Nachrichten verschicken.“ Ich beruhigte mich und erkannte, dass meine Angst nicht richtig war. Sogar meine Hände zitterten beim Versenden der Nachrichten. Ich kaufte mir eine neue SIM-Karte und überlegte, wie ich die Nachrichten versenden konnte.

Eines Tages erinnerte ich mich daran, was der Meister uns erklärt hat:

„So etwas wie Ziegelsteine, Zement und so weiter, was aus der Schicht der größten Moleküle zusammengesetzt ist, hat auf dich keine einschränkende Wirkung mehr. Denn deine Schicht der größten Moleküle ist schon ganz in hochenergetische Substanz umgewandelt worden, und für die noch kleineren Moleküle, die sich unter diesen Molekülen befinden, sind sie kein Hindernis mehr, - wie bei einem Tuch, wenn du auf es bläst, geht die Luft hindurch - also kannst du durch sie hindurchgehen.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der europäischen Fa-Konferenz, 30.-31.05.1998)

Durch diesen Absatz verstand ich, dass die Prinzipien von Falun Dafa die stärkste Energie haben und wie die kleinsten Teilchen sind, die durch jedes Leben und jedes Material hindurchgehen können. Wie sollten die Textnachrichten dann nicht versendet werden können? Wer sollte sie blockieren können?

Ich legte eine neue SIM-Karte in mein Handy ein und schrieb ohne Bedenken, dass die Schlüsselwörter wieder blockiert werden würden, eine kurze, direkte Nachricht: „Bitte denken Sie daran, dass Falun Dafa und Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gut sind. Treten Sie aus der KPCh und ihren Unterorganisationen aus. Sie werden dann sicher sein und jegliche Katastrophen in der Zukunft überstehen.“

Ich drückte auf „Senden“ und die Mitteilung wurde erfolgreich versendet. Ich stellte mein Handy so ein, dass die Nachricht automatisch versendet wurde. Dann ging ich weiter zu meinem Laden. Als ich dort ankam, waren über 160 Nachrichten erfolgreich versendet worden. Auf dem Heimweg am Abend versendete ich weitere 200 Nachrichten per Handy.

Dieses Erlebnis machte mir klar, dass ich alles erreichen kann, wenn ich ganz an Meister Li und an Dafa glaube, an die Errettung der Lebewesen denke und das Fa bestätige. Die menschlichen Gedanken und Eigensinne hemmen uns. Aber wir müssen aus Sicherheitsgründen den Anweisungen von Minghui folgen, weil wir nicht dauerhaft genügend aufrichtige Gedanken bewahren können.

Zivilpolizisten vergessen ihre Absicht

Meine Tochter und ich fuhren vor ein paar Jahren an einem Sommerabend mit dem Motorrad zu einer wohlhabenden Gemeinde, um dort Materialien über Falun Dafa zu verteilen. Auf dem Heimweg hörte ich ein lautes Geräusch, als wenn etwas von unserem Motorrad abgefallen wäre. Ich drehte mich um und sah eine schwarze Limousine, die uns verfolgte. Wir fuhren weniger als 35 Stundenkilometer und das Auto hielt unsere Geschwindigkeit.

Ich fuhr noch langsamer und hielt schließlich am Straßenrand an. Das Auto wurde auch langsamer und hielt vor uns an. Mir wurde klar, dass jemand uns angezeigt hatte.

Ich war etwas nervös und wagte nicht, mich zu bewegen. Also schritt ich zurück und tat so, als ob ich mich nach etwas umschauen würde. Dann erinnerte ich mich, dass ich beim Verteilen der Materialien Angst gehabt hatte, von jemandem verfolgt zu werden. Es war diese Angst, die die alten Mächte ausnutzten.

Ich erkannte meinen Eigensinn, aber das Auto war immer noch da. In Gedanken sagte ich zum Meister: „Meister, jemand will etwas Schlechtes tun. Bitte verstärken Sie meine aufrichtigen Gedanken, sodass es ihm nicht gelingen wird.“

Alle vier Autotüren öffneten sich. Vier Männer stiegen laut lachend aus. Sie gingen zu einem Baum und erleichterten sich. Es war Sommer und vor 22:00 Uhr, deshalb war es immer noch hell. Obwohl viele Leute vorbeikamen, schämten sich die Männer nicht. Es musste mit meiner Bitte an den Meister zu tun haben. Meine aufrichtigen Gedanken hatten sie verwirrt und sie hatten ihre Absicht vergessen.

Meine Tochter und ich stiegen schnell auf unser Motorrad und fuhren weiter. Wir kamen sicher zu Hause an. Danke, Meister Li, für Ihren Schutz!

Ein Poster entfernen, das Dafa verleumdet

Im vergangenen Jahr erstattete ich wegen der erlittenen Verfolgung eine Anzeige gegen meinen Arbeitgeber. Ich verschickte mehrere offene Briefe. Die Verwaltungsleiter versuchten, mich erneut zu verfolgen, scheiterten aber. Denn der Meister beschützte mich und die Mitpraktizierenden sendeten aufrichtige Gedanken aus.

Sie hängten ein Poster an einer Plakatwand auf, das Falun Dafa verleumdet. Auf dem Poster war eine Telefonnummer angegeben, die man anrufen konnte. Auf diese Weise wurden die Anwohner ermutigt, Personen anzuzeigen, die Materialien oder Briefe über Falun Dafa verbreiteten.

Obwohl auf dem Poster mein Name nicht erwähnt wurde, wusste jeder, dass es wegen meiner Anzeige aufgehängt worden war. Ich erkannte, dass es wegen meines Kampfgeistes aufgehängt worden war.

Die Mitpraktizierenden waren der Meinung, dass das Poster eine Falle sei und wir nicht versuchen sollten, es abzunehmen, weil es bestimmt überwacht werden würde. Zwei oder drei Tage vergingen.

Mehrere von uns versuchten zwei Mal, die Glasscheibe der Plakatwand zu öffnen, aber sie war verschlossen und der Aluminiumrahmen war robust. Die Plakatwand befand sich im Freien. Tagsüber gingen viele Menschen daran vorbei und nachts war der Platz gut beleuchtet. In der Umgebung befanden sich Videokameras und vor der Plakatwand parkten zwei Polizeiwagen.

Wir hatten Angst, wussten aber nicht, was wir außer dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken noch tun sollten. Das Poster konnte jeden in dieser Wohngegend, der es sah, in die Irre führen. Und für uns Praktizierende war es eine Schande. Mein Mann fragte mich sarkastisch: „Was kannst du schon tun? Bist du beschämt?“

Durch seine Worte verstärkten sich meine aufrichtigen Gedanken. Alle meine unrichtigen Gedanken waren verschwunden. Ich sagte nichts, dachte mir aber, dass das Poster bis morgen verschwunden sein müsste. Ich beschloss, es nach Mitternacht zu entfernen.

Ich stand kurz nach 2:00 Uhr nachts auf und sendete aufrichtige Gedanken aus, um meine Angst und meinen Kampfgeist zu beseitigen. Zum Meister sagte ich: „Meister, ich werde das Poster abnehmen. Ich kann nicht zulassen, dass es die Menschen täuscht. Ich will es so schnell wie möglich entfernen und weder das Schloss noch das Glas beschädigen.“

Ich zog mir Schuhe mit weichen Sohlen an, nahm mir einen Schraubenzieher und verließ leise das Haus. Zuerst wollte ich alle Schrauben herausdrehen, um den Rahmen entfernen zu können. Aber die Plakatwand war größer als ich. Es dauerte über eine halbe Stunde, bis ich fast alle Schrauben entfernt hatte. Nur die Schrauben ganz oben konnte ich nicht erreichen. Außerdem riskierte ich, Lärm zu erzeugen, was den Sicherheitsdienst oder Anwohner alarmiert hätte.

Der Meister erlaubte mir, mich daran zu erinnern, wie ich zum ersten Mal Plakate abgenommen hatte, indem ich den unteren Teil des Rahmens geöffnet hatte. Ich ging in die Hocke und stemmte den unteren Teil des Rahmens auf, während ich behutsam an der Glastür zog. Die Glastür öffnete sich geräuschlos. Schnell nahm ich die beiden unteren Ecken des Posters und zog es herunter. Dann schloss ich die Tür wieder.

Das Schloss und auch die Glastür waren unbeschädigt. Da ich alles in der Hocke gemacht hatte, hatte mich niemand gesehen, obwohl ein Polizeiauto dort geparkt hatte. Die Aufnahmen der Videokameras zeigten nur, dass sich die Glastür von selbst öffnete, das Poster heruntergezogen wurde und sich die Tür wieder schloss. Dafür brauchte ich nicht einmal eine Minute.

Niemand fragte mich etwas über das Poster. Später wurde die Plakatwand mit anderen Plakaten versehen.

Wenn wir an den Meister und an Dafa glauben, können wir alles tun.