Falun Gong-Praktizierende werden im Frauengefängnis Jilin gefoltert

(Minghui.org) Das Frauengefängnis Jilin ist berüchtigt für die Folterung von Falun Gong-Praktizierenden, die dazu in der achten Gefängnisabteilung eingesperrt werden.

Foltermethoden, die bei Frau Liu eingesetzt wurden

Frau Liu Fang aus der Stadt Dehui war am 8. Oktober 2012 verhaftet und rechtswidrig zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Im Dezember 2013 kam sie in das Frauengefängnis Jilin und wurde in die achte Abteilung gesperrt.

Man hielt sie in Einzelhaft im ersten Stock, weil sie sich weigerte, Falun Gong verleumdende Videos anzuschauen.

Die Gefängniswärter folterten sie, hängten sie mit hinter dem Rücken gefesselten Händen auf und banden sie ans Bett. Sie musste täglich von 4:50 Uhr bis 22:00 Uhr auf einem kleinen Stuhl sitzen ohne sich zu bewegen. Ein anderes Mal musste sie mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden sitzen, während ihre Hände an ein Bett gebunden waren. Ein Wärter setzte sich auf ihren Rücken und drückte ihren Kopf gegen ihre Knie, während ein anderer an ihrem Arm zog.

Folternachstellung: Mit hinter dem Rücken gefesselten Händen aufhängen

Sie bekam auf beiden Hüften eitrige Geschwüre und ihre Schenkel und ihr Gesicht schwollen an. Ihre Haare wurden grau.

Ni Hongxiao, der Teamleiter der achten Abteilung, war verantwortlich für die Folterung von Frau Liu.

Frau Guo Wenshuai zwangsernährt

Die Praktizierende Guo Wenshuai aus Changchun war am 2. September 2011 von Polizisten der Staatssicherheitsabteilung Jilin verhaftet und anschließend zu sieben Jahren im Frauengefängnis Jilin verurteilt worden.

Als Frau Guo hörte, dass eine Praktizierende gefoltert wurde, protestierte sie mit einem Hungerstreik, weshalb man sie zwangsernährte. Jeder hörte ihre Schreie: „Beendet die Verfolgung! Falun Gong ist gut!“ Die Wärter steckten ihr schmutzige Socken in den Mund und schlossen die Zelltüre, damit andere sie nicht hören konnten. Doch als sie in ihre Zelle zurückgebracht wurde, hörte jeder ihre Rufe: „Falun Gong ist gut!“

Folternachstellung: Zwangsernährung

Nachdem Ende 2014 zwei andere Praktizierende gefoltert wurden, trat Frau Guo 20 Tage lang in einen weiteren Hungerstreik und wurde daraufhin täglich drei Mal zwangsernährt.

Es wurde berichtet, dass Frau Guo aufgrund von Verletzungen durch die Folter in das Gefängniskrankenhaus gebracht worden ist.

Frau Qi Enxiang muß auf einem kleinen Hocker sitzen

Die Praktizierende Qi Enxiang aus Changchun war am 13. Januar 2014 von Polizisten der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Changchun verhaftet worden. Auch sie verurteilte man zu drei Jahre im Frauengefängnis Jilin.

Von Beginn ihrer Strafe an zwang man sie, von 4:50 Uhr bis 21:00 Uhr auf einem kleinen Hocker zu sitzen. Während sie dort saß, musste sie extrem laute Fernsehprogramme anschauen, die Falun Gong verleumden.

Man hat erfahren, dass sie an Bluthochdruck, Herzerkrankung und Anämie leidet.

Frau Chai Yuxiu wird gezwungen auf einem kleinen Hocker zu sitzen

Frau Chai Yuxiu (72) kommt aus Longjing in der Stadt Yanji. Sie war am 21. Juli 2014 verhaftet und am 1. September in das Frauengefängnis Jilin gebracht worden. Man verurteilte sie innerhalb von 40 Tagen nach ihrer Festnahme zu drei Jahren Gefängnis.

Im Gefängnis wurde sie gezwungen, von morgens bis in die Nacht auf einem kleinen Stuhl zu sitzen, wodurch ihr die Beine und Füße anschwollen.

Frau Zhu Yuxia heimlich verurteilt

Frau Zhu Yuxia aus der Stadt Dehui war am 25. März 2014 verhaftet und für 15 Tage in das Untersuchungsgefängnis Dehui gesperrt worden.

Am 9. April wurde sie von Beamten der Staatssicherheitsabteilung in das dritte Untersuchungsgefängnis in Changchun gebracht . Unter den Beamten befanden sich Lou Xingyan und Yang Yanqiu.

Eine Untersuchung ergab, dass sie Hepatitis B hat. Das Untersuchungsgefängnis weigerte sich, sie aufzunehmen. Luo Xinyan bestach jedoch den politischen Instrukteur mit 10.000 Yuan und man nahm sie auf.

Frau Zhu begann drei Tage später sich zu erbrechen und konnte nicht mehr länger alleine gehen. Das Untersuchungsgefängnis rief die Beamten der Staatssicherheitsabteilung an, die sie am 14. April in das Krankenhaus des Zwangsarbeitslagers Changchun brachten.

Vier Monate später verurteilte das Gericht der Stadt Dehui Frau Zhu zu einem Jahr Haft. Ihre Familie wurde von der Verhandlung nicht in Kenntnis gesetzt, obwohl sie damals im Koma lag. Ungefähr acht Beamte trugen sie auf einem Stuhl vom ersten in den vierten Stock. Das Verfahren wurde aufgezeichnet.

Am 14. Oktober kam sie in das Krankenhaus des Gefängnisses, wo sie von Insassen schikaniert wurde. Man zwang sie auf einem kleinen Stuhl zu sitzen und injizierte ihr unbekannte Drogen.

Frühere Berichte:Angestellte der „Bank of China“ rechtswidrig zu sieben Jahren Haft verurteilt (Provinz Jilin)http://de.minghui.org/html/articles/2014/1/30/77130.html

Frau Guo Wenshai im Hungerstreik aus Protest gegen acht Jahre Gefängnis und Verbot von Familienbesuchenhttp://de.minghui.org/html/articles/2012/2/13/68007.html

An der Verfolgung im Frauengefängnis beteiligte Personen und Einrichtungen:Gefängnis Jilin: +86-431-85375038Ni Xiaohong, Teamleiter der achten Gefängnisabteilung: +86-431-85375045Dienststelle der Gefängniswärter: +86-431-85375048