(Minghui.org) Am 25. April 2015 erinnerten Falun Gong-Praktizierende in Nürnberg mit einer Mahnwache in der Innenstadt an den friedlichen Appell des 25. April 1999 in Peking. Damals waren ca. 10.000 Falun Gong-Praktizierende aus dem ganzen Land in die chinesische Hauptstadt gekommen, um ihr Recht auf ein freies Praktizieren zu fordern. Obwohl es anfangs schien, als würde dem Gesuch entsprochen und zuvor inhaftierte Praktizierende freigelassen, war es doch der Beginn der 16-jährigen Unterdrückung von 100 Millionen chinesischer Falun Gong-Praktizierender und ihrer Angehörigen.

Eine Falun Gong-Praktizierende berichtet von der Mahnwache:

Von 11 - 17 Uhr standen wir am Hallplatz vor dem Vertriebenendenkmal. Wir sprachen mit vielen Passanten über die Situation der Falun Gong-Praktizierenden in China, insbesondere sammelten wir Unterschriften gegen den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Viele Menschen hatten bereits davon gehört und waren sofort bereit, ihre Unterstützung in Form einer Unterschrift auf der Petition der 'Ärzte gegen Organraub' (DAFOH) an das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte zu geben.

Viele Passanten bleiben stehen und informieren sich über den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China

Immer wieder trafen wir auch auf Passanten, die noch nicht von der Verfolgung gehört hatten. Nach einer kurzen Erklärung gaben auch sie ihre Stimme. Eine Gruppe Schüler war sehr interessiert und hörte sich aufmerksam die Ausführungen der Praktizierenden an.

Eine Gruppe Schüler hört sich interessiert die Ausführungen der Praktizierenden an

Wie wichtig und effektiv eine gute Kooperation zwischen den Praktizierenden ist, zeigte eine kleine Begebenheit: Eine Praktizierende stand im Infostand und verspürte plötzlich den starken Wunsch, einem vorbeigehenden Passanten, einen Flyer mitzugeben. Der Abstand war allerdings schon sehr groß und sie schaffte es nicht rechtzeitig aus dem Stand hervorzukommen. Da sah sie, wie ein Mitpraktizierender hinter dem Mann herlief und ihm einen Flyer überreichte. Anschließend blieb der Mann, der zusammen mit seinem Sohn unterwegs war, in sichtbarer Entfernung stehen und beide lasen für lange Zeit in dem Flyer.

Viele Menschen wünschten uns alles Gute und betonten, wie wichtig unsere Anwesenheit sei. Die Menschen müssten von der Wahrheit erfahren.

Eine große Anziehungskraft auf die Passanten hatte auch das 9 m lange Bodenbanner, das die Verbrechen der KP Chinas seit ihrer Entstehung bis heute aufdeckt.