Dafa hat mein Leben verändert

(Minghui.org) Ich wurde in den 1980er Jahren geboren. 2010 ließ ich mich aus reinem Egoismus von meinen Mann scheiden. Wie sich mein Sohn, meine Eltern oder Schwiegereltern dabei fühlten, interessierte mich überhaupt nicht.

Vor allem mein Sohn litt sehr unter der Situation. Ich war immerzu gereizt und ging mit allen Problemen extrem um. Wenn mein Sohn Fehler machte oder nicht zuhörte, schlug ich ihn. Da ich nie auf seine Gefühle Rücksicht nahm, wurde er mein Sandsack auf den ich einprügelte. Allmählich entwickelte sich Hass in seinem jungen Herzen.

Dafa verändert mich

Ende 2011 lernte ich Falun Dafa kennen und beschloss der Lehre von Meister Li Hongzhi zu folgen und mein Herz zu kultivieren. Ich wollte nett zu meinem Sohn sein und meine früheren Fehler wiedergutmachen. Später heiratete ich meinen Mann wieder und beschloss mit ihm ein harmonisches Leben führen.

Der Meister sagt:

Wenn du im Alltag immer ein barmherziges Herz und einen harmonischen Herzenszustand bewahrst, wirst du gut mit den Problemen umgehen können, denn es gibt eine Pufferzone. Du bist immer barmherzig und gut zu allen, ganz gleich, was du tust, du denkst immer an andere. Jedes Mal, wenn du auf Probleme stößt, denkst du zuerst, ob es andere ertragen können oder nicht und ob es anderen schadet, dann wird es keine Probleme mehr geben. (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 243)

Ich las meinem Sohn das Hauptwerk von Falun Dafa, das Zhuan Falun von Meister Li Hongzhi, vor. Als er die Worte des Meisters zum ersten Mal hörte, weinte er. Er sagte: „Mama, du hast mir wehgetan. Wenn ich das Fa gelernt hätte, als ich jung war, wäre ich jetzt nicht so.“

Ich fühlte mich schuldig und bat ihn um Verzeihung: „Deine Mutter hat viele Fehler gemacht. Aber jetzt lerne ich Dafa, es hat mich komplett verändert. Sollte ich wieder einmal meinen Fehler nicht erkennen, dann zeige ihn mir bitte auf. Das hilft mir, mich zum Guten zu verändern. Ich hoffe, du kannst mir vergeben. Das Wichtigste ist jetzt, dass wir das Fa gut lernen und bessere Menschen werden. Dann wird alles gut werden.“

Karma zurückzahlen

Ein tief liegender Groll kann jedoch nicht dadurch gelöst werden, dass man sich einfach entschuldigt. Das Karma muss zurückgezahlt werden. Mein Sohn unterhielt sich selten mit mir und erzählte mir nie etwas von der Schule. Ich hörte nur über die Eltern seiner Mitschüler, wie es in der Schule war. Er fühlte sich mir nicht verbunden und war mir gegenüber sehr reserviert. Seine Traurigkeit bewegte mich tief.

Am Anfang beschwerte ich mich über sein zurückhaltendes Verhalten und verglich seine Fehler mit denen seines Vaters. Als ich nach innen schaute, erkannte ich, dass meine Handlungen in der Vergangenheit dazu geführt hatten, dass er mir misstraute. Beinahe hätte ich sein Leben ruiniert!

Zum Glück haben wir das Fa des Meisters. Wir beide lernten aus den Lehren und allmählich verbesserte sich unsere Beziehung. Er wurde offener, geselliger, optimistischer und lächelte mehr.

Eigensinne finden

Dennoch gab es immer wieder Konflikte, die durch alle möglichen Eigensinne verursacht wurden. Als ich ihn auf Fehler bei seinen Hausaufgaben hinwies, behauptete er, er habe Recht. Er war arrogant und respektlos. Als ich mich nicht mehr beherrschen konnte und wütend wurde, blieb er unbewegt. Ein Mitpraktizierender sagte mir, dass er mir meine Eigensinne widerspiegeln würde.

Als ich nach innen schaute, erkannte ich, dass ich auch arrogant war und immer dachte, dass ich recht hätte. Die Reaktion meines Sohnes war nur die Antwort auf mein Verhalten. Trotz meiner Fehler hatte der Meister mich immer barmherzig behandelt. Der Meister gab mir niemals die Schuld, im Gegenteil er stärkte und ermutigte mich. Ich musste dasselbe für meinen Sohn tun und durfte ihn nicht weiter bestrafen. Allmählich veränderte er sich.

Dafa schenkt mir die Weisheit. Ich erinnerte mich wieder an den Unterrichtsstoff, den ich in der Schulzeit gelernt hatte, und konnte so meinem Sohn bei den Hausaufgaben helfen. Später erzählte er mir, dass sein Lehrer meine Methode sogar seinen Schülern beigebracht und gesagt habe, dass sie viel einfacher sei als seine eigene. Dadurch verbesserte sich unsere Beziehung.

Mein Sohn hatte Schwierigkeiten, sich in der Schule zu konzentrieren und weigerte sich, den Lehrern zuzuhören. Er machte auch unentschuldbare Fehler. Es gab Zeiten, da konnte ich meine Wut nicht mehr zügeln. Wenn ich nach innen schaute, fand ich bei mir dieselben Probleme. Auch ich konnte mich beim Fa-Lernen nicht konzentrieren. Als ich dann mit dem Auswendiglernen des Fa begann, verbesserte sich mein Sohn ebenfalls.

In den Winterferien fing er jedoch an, Fernsehen zu schauen und wurde immer bequemer. Schließlich ließ er beim Fa-Lernen nach und sendete keine aufrichtigen Gedanken mehr aus. Mein Herz war schwer und ich fragte mich, wie ich dieses Problem lösen könnte.

Dann dachte ich: „Wie behandelt der Meister die Praktizierenden? Der Meister schaut immer auf unsere guten Seiten und ignoriert unsere schlechten. Ich sollte es auch so machen und nur auf die gute Seite meines Sohnes schauen. Der Meister wird sich um ihn kümmern. Es wird ihm gut gehen, solange ich mich nicht von menschlichen Eigensinnen und Anschauungen bewegen lasse.“

Ermutigung durch eine Vision

Ich ermutigte meinen Sohn dazu, neun Tage hintereinander aufrichtige Gedanken auszusenden. Der Meister öffnete sein Himmelsauge und ließ ihn eine Szene in einem anderen Raum sehen, die ihn motivierte.

Ihm wurde eine wertvolle Vase gezeigt. Als er am darauffolgenden Tag wieder aufrichtige Gedanken aussendete, gab der Meister ihm die wertvolle Vase und sagte, dass die Vase Dämonen einfangen könne. Aber wenn er keine aufrichtigen Gedanken aussende, würde die Vase zerbrechen.

Je mehr aufrichtige Gedanken er aussendete, desto mächtiger wurde die Vase. Die Bilder und Verzierungen auf der Vase veränderten sich ebenfalls.

Dann zerbrach die Vase, weil er es nicht schaffte, drei Tage hintereinander aufrichtige Gedanken auszusenden. Solange er aufrichtige Gedanken aussandte, war alles in Ordnung. Aber die Vase zerbrach wieder, sobald er nur einen Tag das Aussenden versäumte.

Im Verlauf dieses Prozesses wollte er das Aussenden der aufrichtigen Gedanken aufgeben. Der Meister stärkte jedoch seinen Willen und ich ermutigte ihn mit aufrichtigen Gedanken. Schließlich hielt er durch.