Wie ein junger drogenabhängiger Autodieb seine kriminellen Machenschaften aufgab
(Minghui.org) Keiner würde heute glauben, dass Bogdan, der 27-jährige, höfliche und leise sprechende junge Mann aus Moldawien, einst die Schule abgebrochen hat und drogenabhängig war. Seine Eltern hatten ihn wegen seines schlechten Verhaltens aus dem Haus geworfen. Als obdachloser Herumtreiber verdiente er sich seinen Lebensunterhalt mit Diebstahl von Autos. Einmal wurde er von der Polizei am Tatort eines Autodiebstahls erwischt. Er floh und die Polizisten schossen auf ihn. Die Kugel traf seinen linken Unterarmknochen, er wurde verhaftet und kam ins Gefängnis.
Ein neuer Start
Als er im Jahr 2021 aus dem Gefängnis freigelassen wurde, begegnete Bogdan auf einer Straße eine Frau, die ihm eine Petition zeigte. Es war eine Aufforderung an die internationale Gemeinschaft mitzuhelfen, den staatlich geförderten Organraub an Falun-Dafa-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu stoppen. Bogdan unterschrieb sofort. Er erinnert sich: „Auch wenn ich Drogen nahm, Autos stahl und alle Arten von Übeltaten tat, hatte ich immer noch eine Spur von Gewissen: Die KPCh entnahm lebenden Menschen ihre Organe und tötete sie dann, das musste gestoppt werden.“
Bogdan hatte die Schule abgebrochen und wusste wenig über das aktuelle Weltgeschehen. Er war überrascht von dem, was die Frau ihm über die Verbrechen der Kommunistischen Partei erzählte. „Ich hatte keine Ahnung, dass China, ein altes und großes Land, unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas stand, die die Menschenrechte verletzt“, erzählt Bogdan. Die Frau gab ihm dann einen Flyer über Falun Dafa. „Ich dachte damals, dass ich diese Praxis lernen wollte, weil es cool aussehen würde zu meditieren. Ich hatte nicht erwartet, dass ich eine tiefgründige Kultivierungsmethode gefunden hatte, die meine Persönlichkeit und mein Leben völlig verändern würde.“
Vier Jahre später sind diejenigen, die Bogdan damals kannten, erstaunt über seine positiven Veränderungen. Er raucht und trinkt nicht mehr, nimmt keine Drogen und begeht keine Straftaten mehr. Er hat sich von einem verwirrten Kriminellen zu einem Kultivierenden gewandelt, der Moral und Freundlichkeit schätzt.
Das Zhuan Falun lesen
Bogdan liest das „Zhuan Falun“, das Hauptwerk von Falun Dafa
Nachdem er mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, änderte sich Bogdans Denkweise und er fühlte sich wie ein neuer Mensch. „Ursprünglich dachte ich so: ,Wenn ich lerne zu meditieren, wird sich meine Intelligenz und meine Konzentration verbessern und die Polizei kann mich nicht mehr erwischen, wenn ich ein Auto stehle.‘ Aber nachdem ich das Zhuan Falun gelesen hatte, dachte ich zum ersten Mal über die Auswirkungen der Diebstähle nach: Ich verletzte mich selbst und meine Familie. ,Ich muss den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen und rücksichtsvoll sein‘, nahm ich mir vor“, erinnert sich Bogdan.
Er ließ sich vom Inhalt des Buches inspirieren und beschloss, keine Drogen mehr zu nehmen. Ohne in ein Drogenrehabilitationszentrum zu gehen, konnte er innerhalb von sechs Monaten seine Drogenabhängigkeit aufgeben. Nach dem Praktizieren der fünf Falun-Dafa-Übungen stellte er fest, dass er keine Entzugserscheinungen mehr hatte.
Zuvor hatte er auch unter den Folgen von einer Schusswunde und unter starken Schmerzen in Armen, Schultern und Rücken gelitten. Als er jedoch das Zhuan Falun las, verschwanden seine Schmerzen.
Nachdem er das Zhuan Falun gelesen hatte, begann er auch, sich für die chinesische Kultur zu interessieren. Er las auch über die chinesische Geschichte und Mythologie und fand heraus, dass sich die Legenden von Kaisern, Generälen und talentierten Gelehrten immer um das Gewissen und die Moral drehen. Zum Beispiel war Yue Fei loyal und rechtschaffen, Laozi weise, Kaiser Kangxi tugendhaft und der Affenkönig mutig. Bogdan wollte auch eine Person mit edlem Charakter werden.
Er begann dann auch, Chinesisch zu lernen. Ein Jahr später konnte er das Zhuan Falun auf Chinesisch lesen. Jetzt studiert er seit drei Jahren Chinesisch, kann eine breite Palette von Büchern auf Chinesisch lesen und spricht auch fließend Mandarin.
Bogdan (2. v. li.) und seine Familie
Bogdans Mutter freute sich, als sie hörte, dass ihr Sohn Falun Dafa praktiziert. Sie hatte immer gehofft, dass sich. ihr Sohn ändern würde und ihm gesagt, dass sie für ihn beten würde. Sie glaubt, dass Gott ihre Gebete erhört hat, indem er Bogdan zu Falun Dafa führte. Auch seine Schwester freut sich sehr über Bogdans Wandlung. „Ich habe wieder einen Bruder; mein Bruder ist zurück“, freut sie sich.
Freundlich und gutherzig zu anderen
Bogdan fand eine anständige Arbeit als Koch in einem Restaurant. Sein Vorgesetzter war alkoholsüchtig und lieh sich oft Geld von ihm. Weil er Falun Dafa praktiziert, war Bogdan gutherzig und lieh ihm immer wieder neues Geld. Im Laufe der Zeit stieg der Betrag, den sein Vorgesetzter ihm schuldete.
Der Vorgesetzte lieh sich nicht nur Geld von ihm, sondern borgte sich auch Geld von allen anderen Mitarbeitern. Diese beschwerten sich hinter seinem Rücken, dass der Vorgesetzte ihnen das Geld nie zurückzahle. Bogdan erkannte, dass dies nicht so weitergehen konnte. Er ging direkt zu seinem Vorgesetzten und sagte zu ihm: „Du musst aufhören, dir Geld von den Mitarbeitern zu leihen, das du dann nicht zurückzahlst.“ Der Chef jedoch reagierte sarkastisch und gemein. Bogdan lächelte nur und erwiderte: „Ich nehme mir deine Worte nicht zu Herzen, weil ich weiß, dass gewöhnliche Menschen viel mehr zu erleiden haben, als man sieht.“
Als sein Vorgesetzter Bogdan das nächste Mal um Geld bat, sagte er freundlich, aber bestimmt zu ihm: „Wenn du dir wieder Geld von deinen Mitarbeitern leihst, wird der Chef es früher oder später herausfinden und du wirst deine Arbeit verlieren. Du kannst nicht immer wieder das Geld anderer Leute ausgeben, sie verletzen und über deine Verhältnisse leben. Ich werde mich nicht beim Chef über dich beschweren, aber du musst wissen, dass du die Folgen für deine Handlungen übernehmen musst.“
Dann erklärte ihm Bogdan die Prinzipien, die er von Falun Dafa gelernt hatte. „Früher habe ich Autos gestohlen und Drogen genommen. Jeder sagte mir, dass ich damit aufhören müsse, aber ich hörte nie zu. Erst als ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren, verstand ich, dass Gutes belohnt wird und Böses auf Vergeltung trifft. Karma existiert wirklich. Wenn du etwas von anderen nimmst, das dir nicht gehört, verlierst du Tugend. Du wirst den Preis dafür zahlen müssen.“
Dem Vorgesetzten kamen beim Zuhören die Tränen. Er sagte: „Andere behandeln mich rücksichtslos. Niemand hat mir bisher so ins Gewissen geredet wie du jetzt. Ich schulde dir das meiste Geld, aber du behandelst mich am gutmütigsten. Wie kannst du so ruhig mit mir reden, ohne wütend zu werden?“ Bewegt von Bogdans Freundlichkeit erkannte der Vorgesetzte, dass er sich nicht weiter Geld leihen konnte.
Nach diesem Gespräch wollte er Bodgan das Geld zurückzahlen. Bogdan sagte ihm jedoch, dass er sich keine Sorgen um das Geld machen solle, das er ihm schulde, sondern es zuerst den anderen Mitarbeitern zurückzahlen solle. Am Ende zahlte der Vorgesetzte alle Schulden ab und wurde Bogdans Freund.
Kritik akzeptieren
Bogdan bei der fünften Falun-Dafa-Übung
Bevor er Falun Dafa kennenlernte, sagte ein Wahrsager Bogdan voraus, dass er einen Schutzengel mit großen Kräften habe. Damals spottete Bogdan: „Welchen Schutzengel?“ Seine Drogenfreunde begingen Verbrechen, ohne dafür bestraft zu werden. Doch wann immer Bogdan etwas Kriminelles beging, erwischte ihn die Polizei. Und nicht nur, dass er angeschossen wurde, auch die Gegenstände, die er gestohlen hatte, wurden beschlagnahmt.
Nachdem er mit Falun Dafa begonnen hatte, erkannte Bogdan, dass es der Schutz des Engels gewesen war, der es ihm erlaubte, jedes Mal bestraft zu werden, wenn er einen Fehler beging – so konnte er für seine Sünden bezahlen. Dies half ihm zu verstehen, dass Fehler Konsequenzen haben und er den richtigen Weg gehen muss. Seine Freunde dagegen, die kriminell handelten, ohne dafür zurückzuzahlen, gingen einen unaufrichtigen Weg und sahen sich ernsthaften Konsequenzen gegenüber.
Bogdan erinnert sich an die Lehre des Meisters:
„Für einen Kultivierenden ist jede Plage, die ihm unter den gewöhnlichen Menschen begegnet, ein Hindernis, das zu überwinden ist; und jedes Lob ist eine Prüfung.“ (Kultivierende sind immer einbezogen, 14.01.1996, in: Essentielles für weitere Fortschritte)
„Wenn ich Lob höre, erinnere ich mich immer daran, nicht selbstgefällig zu sein. In der Tat würde ich lieber hören, dass andere mich auf meine Mängel hinweisen. Als Kultivierender muss ich höhere moralische Maßstäbe ansetzen, um mich zu fordern. Ich danke dem Meister, dass er mir erlaubt hat, den Weg der Kultivierung zu gehen und ein Leben zu führen, das von Herzen glücklich macht!“
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