Eigene Interessen loslassen, um Menschen mit Schicksalsverbindung zu erretten

(Minghui.org) Mein Cousin war dafür bekannt, dass er seine persönlichen Interessen aggressiv durchsetzte. So ließ er beispielsweise einige ältere, größere Häuser neben seiner Residenz abreißen und baute dort neue Häuser. Obwohl wir gemeinsam Eigentümer an dem Land und den Immobilien sind, tat er all dies ohne unser Wissen.

Das geschah im Jahr 1994. Unsere ganze Familie war verärgert, als sie herausfand, dass sich unser Eigentum in seinem Besitz befand. Jeder aus unserer Familie wollte mit ihm streiten. Wir wollten ihn sogar verklagen, besonders meine Mutter. Sie hatte eine besondere Bindung zu der Immobilie und war sehr verärgert darüber. Also versuchte ich mein Bestes, um sie zu trösten.

Diese Situation hielt noch bis zum Jahr 1998 an. Dann begannen meine Mutter und ich, Falun Dafa zu praktizieren. Dem folgten auch mein Vater und mein jüngerer Bruder. Weil unsere Familie Falun Dafa praktizierte, konnten wir die starken Abneigungen gegen meinen Cousin vollständig loslassen.

Aber damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Mein Cousin übernahm auch noch den Rest unseres Eigentums in unserer Heimatstadt. Wenn wir dorthin hätten zurückkehren wollen, hätten wir keine Unterkunft mehr gehabt. Da wir jedoch alle Falun Dafa praktizierten, blieben wir ziemlich ruhig, aber tief im Inneren waren unsere Herzen nicht ganz unbewegt.

Damals sagte mein Mann etwas, dass mich alarmierte: „Deine ganze Familie kultiviert die Buddhaschaft, aber warum streitest du immer noch mit einem gewöhnlichen Menschen? Ergibt das einen Sinn?“

Ich erkannte, dass der Meister ihn benutzte, um uns zu erleuchten.

Der Meister sagt:

„Was alltägliche Menschen gewinnen wollen, sind persönliche Vorteile und wie sie gut und angenehm leben können. Wir Praktizierenden sind jedoch nicht so, ganz im Gegenteil, wir wollen nicht nach dem streben, was die alltäglichen Menschen haben wollen; doch was wir bekommen, können alltägliche Menschen nicht bekommen, selbst wenn sie es haben wollen; es sei denn, sie kultivieren sich.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 216)

Daher beschlossen wir, diese Situation komplett loszulassen.

Der Meister sagt:

„Natürlich haben Kultivierende keine Feinde“ (Li Hongzhi, Das Rad in Richtung Menschenwelt drehen, 15.02.2005, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)

Ich erkannte: Wir konnten nicht länger an einer so starken Abneigung gegenüber meinem Cousin festhalten. Ich sollte die Initiative ergreifen und das Problem lösen. Deshalb ging ich zurück in meine Heimatstadt, um ihn und seine Familie zu besuchen.

Als unsere Nachbarn mich sahen, erwarteten sie alle, dass es einen großen Streit geben würde. Sie beschlossen daher, mir zum Haus meines Cousins zu folgen. Als ich dort ankam, grüßte ich schon von Weitem. Ich konnte spüren, dass er daheim war, doch er reagierte nicht. Ich überlegte, ob es daran lag, dass ich unangemeldet kam und ihn damit überraschte. Dann sah ich seine Frau und begann, mir ihr zu reden. Erst war ihr etwas unbehaglich zumute. Daher sprach ich über die Schönheit von Falun Dafa und über die Tatsache, dass es die Menschen lehrt, freundliche und gute Menschen zu sein.

Als mein Cousin erkannte, dass ich ihm nichts Böses wollte, kam er schließlich heraus, um mich zu sehen. Später gesellten sich auch seine Kinder dazu. Am Ende hatte ich ein gutes Gespräch mit allen. In unserem Gespräch erkannten sie alle, dass Falun Dafa gut ist. Sie entschieden sich gern dazu, die Kommunistische Partei Chinas und die ihr angeschlossenen Organisationen zu verlassen. Als die Nachbarn das sahen, waren sie erleichtert und gingen.

Der Konflikt zwischen meinem Cousin und mir war gelöst. Als viele Dorfbewohner erkannten, dass wir nicht miteinander gestritten hatten, weil ich Falun Dafa praktizierte, erkannten sie deutlich, dass Falun Dafa ein orthodoxes Fa ist.

Ein anderes Mal kam ich nach Hause und saß beim Mittagessen mit dem Dorfbeauftragten und dem Parteisekretär zusammen. Dann sprach ich mit ihnen über den Austritt aus der KP und den ihr angeschlossenen Organisationen. Sie stimmten sofort zu.

Sie erklärten: „Als wir sahen, wie du dich benommen hast (in der Situation mit meinem Cousin), erkannten wir, dass Falun Dafa wundervoll ist!“ Ich schätze den Meister wirklich, denn er trifft immer die besten Arrangements für uns. Auf den ersten Blick schien es, dass wir in Bezug auf unsere eigenen Interessen verloren hatten, doch in Wirklichkeit hatten wir etwas gewonnen, was andere nicht erreichen können.

Wohin wir auch gehen, haben wir die Pflicht, das Fa zu bestätigen. Ich sah, dass einige Praktizierende den Kontakt zu anderen abbrachen, sobald sie mit dem Praktizieren begonnen hatten. Ich glaube, dass sie ein wenig vom Weg abgekommen sind. Solche Begegnungen können wir doch als Gelegenheit nutzen, um die Schönheit von Falun Dafa zu zeigen und ihnen die Fakten zu verdeutlichen.

Was mich betrifft, so möchte ich keine Gelegenheit verpassen, um Lebewesen zu erretten, wie beispielsweise Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstagsfeiern oder ein Treffen mit Freunden.

Wenn ich tagsüber auf dem Weg zum Einkaufen bin oder mein Kind von der Schule abhole, begleitet mich der tiefe Wunsch, den Menschen mit einer Schicksalsverbindung Mitgefühl und Freundlichkeit entgegenzubringen. Außerdem habe ich immer Broschüren über die wahren Umstände bei mir. Nachdem ich die Menschen mit einem Lächeln begrüßt habe, übergebe ich sie ihnen.

Ich spreche mit ihnen über die Schönheit von Falun Dafa oder über die inszenierte „Selbstverbrennung“. [1] Ich berichte darüber, dass Gutes mit Gutem und Schlechtes mit Schlechtem vergolten wird und dass der Austritt aus der Partei die eigene Sicherheit gewährleisten kann.

Ich spüre immer mehr, dass die Lebewesen aufwachen, um die Wahrheit zu erfahren und bereit sind, die Partei zu verlassen. Wenn ich auf eine Reise gehe, führe ich immer Material mit mir, um die wahren Umstände zu erklären.

Einmal fuhr ich in die Berge. Dort klärte ich einige Bauern auf. Sie nahmen die Informationen gut an. Am nächsten Tag klopfte es noch vor Tagesanbruch an meiner Tür. Es waren dieselben Bauern, mit denen ich am Tag zuvor gesprochen hatte. Sie brachten noch einige andere Menschen mit, damit auch sie die wahren Umstände über Falun Dafa erfuhren. Außerdem wollten einige Amulette von mir. Sie baten mich auch, ihnen und ihren Familienangehörigen beim Parteiaustritt zu helfen. Ich war berührt. Sie sind alle so wertvolle Lebewesen, die Leben für Leben auf diesen Tag gewartet hatten.

Der große Schmelzofen der menschlichen Gesellschaft gibt uns die Möglichkeit, uns selbst zu kultivieren, unsere Mission zu erfüllen, Lebewesen zu erretten und unser Gelübde einzulösen.

Ich möchte dem Meister für seine Gnade danken. Ich werde mich mit Sicherheit noch fleißiger kultivieren, um die Ebene der Selbstlosigkeit und des Altruismus zu erreichen und meine Mission zu erfüllen.


[1] Die inszenierte „Selbstverbrennung“ auf dem Platz des Himmlischen Friedens http://de.minghui.org/cc/88/