China Fahui | Unsere heilige Verantwortung ist es, Menschen zu erretten

(Minghui.org) Ich wurde verhaftet und zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem mich jemand bei den Behörden angezeigt hatte, weil ich in ländlichen Gebieten über die Falun Dafa und die Verfolgung aufgeklärt hatte. Nach meiner Entlassung drängten mich meine Freunde und meine Familie, nur noch zu Hause zu praktizieren und nicht mehr hinauszugehen, um mit anderen über Dafa zu sprechen. Aber ich bin ein Dafa-Schüler und folge nur den Arrangements des Meisters. Deshalb verbrachte ich auch viel Zeit damit, das Fa zu lernen.

Der Meister sagt:

„Wenn du die Sache der Errettung aller Wesen nicht machst, hast du deine Pflicht als Dafa-Jünger nicht erfüllt. Und deine Kultivierung ist umsonst. Denn dass man dich einen Dafa-Jünger sein lässt, ist nicht wegen deiner eigenen Vollendung, sondern du trägst eine große Mission.“ (Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz in Washington DC 2009, 18.07.2009)

„Alle Lebewesen warten auf die Errettung. Eins kann ich euch sehr eindeutig sagen: Wenn die Dafa-Jünger sie nicht erretten, ganz gleich in welchem Winkel der Welt sie sich befinden, wenn ihr sie nicht errettet, haben sie keine Hoffnung.“ (Fa-Erklärung während der Podiumsdiskussion von NTDTV, 06.06 2009)

Durch die Schriften des Meisters wusste ich, dass die Errettung von Menschen unsere historische Mission und große Verantwortung ist. Dabei soll ich die drei Dinge nicht nur tun, ich muss sie auch gut machen. Seit dem 22. Mai 2019 begann ich, auf die Morgenmärkte zu gehen, um dort den Menschen von Dafa zu erzählen. Am ersten Tag half ich fünf Personen, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten. In dieser Nacht träumte ich, dass ich in der Nähe des Gipfels eines hohen Berges meditierte. Ich war von Wolken umgeben. Der Meister ermutigte mich. Ich verstand, wie dringend es ist, Menschen zu erretten.

Alle drei Dinge gut machen

Die drei Dinge, um die uns der Meister bittet, sind sehr wichtig. Wir müssen das Fa gut lernen, aufrichtige Gedanken aussenden und Menschen erretten. Dabei sollten wir die Übungen nicht vernachlässigen. Aber wie finden wir die Zeit, all diese Dinge zu tun? Ich schlafe weniger und nehme meine Mahlzeiten schnell ein. Ich koche genug Essen für zwei Tage und esse nur zwei Mahlzeiten am Tag. Beim Essen geht es nur darum, etwas in den Magen zu bekommen.

Kurz vor 5 Uhr morgens mache ich mich auf den Weg zu den Märkten, um dort mit den Menschen zu sprechen. Eine Stunde später bin ich wieder zurück, um aufrichtige Gedanken auszusenden. Dann gehe ich sofort wieder auf die Märkte. Die Märkte sind nur fünf Gehminuten von meinem Zuhause entfernt. Wenn die Märkte schließen, gehe ich nach Hause und lerne nach dem Frühstück eine Lektion aus dem Zhuan Falun. Dann gehe ich wieder hinaus, um die Menschen aufzuklären. Vor 18.00 Uhr eile ich dann nach Hause, um aufrichtige Gedanken auszusenden. Danach esse ich zu Abend und lese entweder die Lektionen des Meisters, die Minghui-Wochenzeitung oder gehe aus, um Materialien zu verteilen. Nachdem ich ein Nickerchen gemacht habe, praktiziere ich alle fünf Übungen.

Der Meister sagt:

„… dass die Kultivierung die beste Erholung ist? Sie kann die Erholung ermöglichen, die du auch durchs Schlafen nicht bekommen kannst“ (Fa-Erklärung auf der ersten Fa-Konferenz in Nordamerika, 29 - 30.03.1998 in New York, USA)

So verlängerte ich meine Zeit bei den Übungen und reduzierte dafür den Schlaf.

Einmal verschlief ich und hatte nicht genug Zeit, um alle Übungen zu praktizieren. Ich dachte: „Da ich keine Zeit habe, verzichte ich auf die Sitzmeditation.“ Als ich am nächsten Tag die Übungsmusik abspielte, egal welchen Knopf ich drückte, lief die Musik für die fünfte Übung. Ich dachte, das Gerät sei kaputt. Dann erinnerte ich mich daran, dass ich die Meditation am Vortag ausgelassen hatte. Die fünfte Übung dient nicht nur dem Üben des Lotussitzes. Für die falsche Einstellung entschuldigte ich mich beim Meister. Danach war alles wieder in Ordnung, auch mit dem Gerät.

Über die wahren Umstände von Falun Dafa aufklären

Von dem Moment an, wo ich um 5 Uhr morgens vor die Tür gehe, nutze ich jede Minute, um Menschen zu erretten. Gehe ich mit ihnen in die gleiche Richtung, spreche ich sie einfach an. Wenn sie in die entgegengesetzte Richtung gehen, drehe ich mich um und begleite sie. Dabei kläre sie über die wahren Hintergründe von Falun Dafa  auf. Wenn manche viel eingekauft haben, helfe ich ihnen beim Tragen ihrer Taschen. Wenn ich ihnen helfe, sind sie empfänglicher dafür, die KPCh zu verlassen. Ich sammle saubere Plastiktüten und gebe sie den Dorfbewohnern, die ihr Gemüse auf dem Markt verkaufen. Sie freuen sich und hören mir dann auch zu. Wenn ich mit jungen Leuten spreche, gebe ich ihnen zunächst eine Software, mit der sie die Internet-Firewall durchbrechen können, bevor ich sie dann noch ermutige, aus der KPCh auszutreten.

Ein älterer Mann, der Gemüse verkauft, war KPCh-Mitglied. Bereits mehrmals hatte ich ihn über die Fakten aufgeklärt, aber er weigerte sich, mir zuzuhören. Er schließt jeden Tag sehr spät den Laden und auch ich bleibe bis zum Schluss. Wenn niemand mehr da war, fuhr ich fort, ihm die Hintergründe zu erläutern. Eines Tages kam ich wieder zu seinem Stand. Bevor ich meinen Mund öffnete, sagte er: „Ich habe ein paar Auberginen. Warum kaufen Sie sie nicht?“ – „Sicher“, antwortete ich und fragte ihn gleich: „Wollen Sie aus der KPCh austreten?“ Er lächelte und sagte: „Ja, ich trete aus.“ Er bekam einen Decknamen und verließ die Partei.

Zweimal am Tag gehe ich morgens auf den Markt, gehe zu jedem Stand und spreche jeden an. Ich gebe mein Bestes, um keinen zu übersehen.

Einmal ging ich in eine kleine Gemeinde, um über Falun Dafa zu informieren. Da saßen vier ältere Frauen, die sich unterhielten, und ich sprach sie an. Ich erzählte ihnen von Falun Dafa und der Verfolgung durch die KPCh. Alle bis auf eine traten aus der KPCh aus. Sie nahmen auch gerne die Amulette mit den Botschaften von Falun Dafa mit.

Die Frau, die die KPCh nicht verlassen wollte, war eine Christin. Ich fragte sie: „Wissen Sie, warum ich Menschen beim Austritt aus der KPCh helfe? Weil die Partei viele schlechte Taten begangen hat, darunter die Verfolgung von Falun Dafa. Die Menschen fordern, dass sie abgeschafft wird. Weil Sie ihr beigetreten sind, könnten Sie für ihre Verbrechen verantwortlich gemacht werden. Sie müssen austreten, damit Sie sicher sind.“ Sie zögerte noch immer. Ich fuhr fort: „Sie glauben an Gott. Die KPCh ist atheistisch, dennoch haben Sie geschworen, Ihr Leben für sie zu opfern. Wie wird Gott Sie betrachten?“ Da dachte sie über meine Worte nach und antwortete: „Bitte helfen Sie mir auszutreten. Ich bin Mitglied des Jugendverbandes.“

Als ich zurückging, zog mich eine alte Frau am Arm und fragte: „Erkennen Sie mich?“ Sie holte ein Amulett aus ihrer Tasche und sagte: „Das haben Sie mir gegeben.“ Mir fiel ein, dass sie eine der vier älteren Damen war, denen ich die wahren Umstände erläutert hatte. Sie trug das Gedicht darauf vor und sagte mir, dass sie es gerne vortrage. Sie bat um zwei weitere Amulette, die sie ihren Kindern schenken wolle. Ich gab sie ihr zusammen mit zwei Broschüren. Diese Begegnung gab mir das Gefühl, wie wunderbar es ist, Lebewesen zu erretten.

Ein anderes Mal traf ich ein älteres Ehepaar auf der Straße. Der Mann war Lehrer an einer Mittelschule, bevor er in den Ruhestand ging. Er war Mitglied der KPCh. Die Frau war krank. Innerhalb von sechs Monaten traf ich sie vier Mal. Als ich ihnen das erste Mal die Fakten darlegte, gab der ältere Mann zu, dass die KPCh schlecht sei, aber er glaubte nicht an Gottheiten, Buddhas oder Falun Dafa.

Als ich ihnen das zweite Mal begegnete, wichen sie mir aus. Ich begrüßte sie, kam aber nicht dazu, etwas zu ihnen zu sagen. Beim dritten Mal war der alte Mann allein. Ich gab ihm ein Büchlein mit den Worten: „Falun Dafa wird in über 100 Ländern praktiziert. Bitte lesen Sie dies.“ Er nahm das Büchlein an.

Etwa zwei Monate später traf ich ihn wieder und fragte ihn: „Haben Sie es verstanden?“ Er lächelte und erwiderte: „Ich habe es nicht gelesen. Ich habe es weggeworfen.“ Ich sagte: „Es ist in Ordnung, wenn Sie es nicht lesen wollen, aber Sie sollten es nicht nehmen und dann wegwerfen. Wissen Sie, wie viel Mühe ich mir gegeben habe, es zu produzieren?“ Es war ihm peinlich. Er erklärte, dass er es lesen wolle, gab zu bedenken, dass er seit 42 Jahren Mitglied der KPCh sei. Wie könne er da die Organisation verraten? „Die KPCh hat Sie und alle anderen in der Welt getäuscht“, antwortete ich.

Dann erklärte ich ihm, wie die Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz von der KPCh inszeniert wurde, um Falun Dafa zu verleumden. Außerdem versicherte ich ihm, dass er durch seinen Austritt aus der KPCh gesegnet werden würde. Er schwieg und dachte über meine Worte nach. Dann meinte er: „Was Sie gesagt haben, ist richtig.“ – „Dann lassen Sie mich Ihnen helfen auszutreten. Ich gebe Ihnen einen Decknamen“, bat ich ihn. Er antwortete: „Nicht nötig. Verwenden Sie meinen richtigen Namen.“ – „Das ist noch besser. Ich hätte nicht gedacht, dass Sie so mutig sind“, sagte ich. Er lächelte und sah ganz glücklich aus.

Aufklärung über die wahren Hintergründe in meiner Heimatstadt

Um noch mehr Menschen zu erretten, ging ich auch noch in die anderen Dörfer oder andere Märkte in der Umgebung.

Ein anderes Mal hatte ich vor, in meiner Heimatstadt auf den Markt zu gehen, um dort über die Tatsachen und Zusammenhänge aufzuklären. Dazu hatte ich einen Traum. Eine Gruppe von Dämonen stand vor dem Eingang meiner Heimatstadt, sie sagten: „Wir haben auf dich gewartet!“ Beim Aufwachen dachte ich: „So viele Dämonen wollen mir dort etwas antun. Besser, ich gehe nicht dorthin, sondern bleibe in der Nähe meines Hauses.“

Als ich dann jedoch Fa lernte, wurden meine aufrichtigen Gedanken gestärkt. Die Märkte in meiner Heimatstadt sind riesig und es gibt dort nur wenige Praktizierende. Wenn negative Wesen versuchten, mir Angst zu machen, sollte ich erst recht hingehen. 

Der Meister sagt:

„Der Meister ist da, das Fa ist da, Angst wovor?“ (Fa-Erklärung in Sydney, 1996)

„Jünger sind die Hoffnung der Zukunft und tragen die historische Verantwortung für die Errettung der Lebewesen.“ (An die Fa-Konferenz in Japan, 02.09.2017)

Als dann in meiner Heimatstadt wieder Markttag war, sandte ich aufrichtige Gedanken aus und stieg auf mein Fahrrad. Den ganzen Weg über sandte ich aufrichtige Gedanken aus. Danach konnte ich 25 Menschen ermutigen, die KPCh zu verlassen – nach nur der Hälfte des Tages. Ein Mann nahm mehrere Broschüren und sagte, er würde mich dabei unterstützen, sie zu verteilen. Auf dem Heimweg half ich noch vier Personen, die aus der KPCh auszutreten wollten. An diesem Tag kam nichts dazwischen. Der Traum kam also von den alten Mächten, die mich bei der Errettung der Menschen stören wollten. Die Menschen dankten mir dafür, dass ich ihnen von Dafa erzählt hatte.

Danach fuhr ich häufig zu den Märkten in meiner Heimatstadt und nahm auch Kontakt zu anderen Praktizierenden in der Gegend auf. Wir arbeiteten zusammen, um den Menschen die Tatsachen klarzumachen.

Sich gut kultivieren, um noch mehr Menschen zu erretten

Der Meister sagt:

„Macht die Dinge zur Errettung aller Lebewesen gut, während ihr euch selbst gut kultiviert.“ (An die französische Fa-Konferenz, 04.08.2019)

Während ich die Menschen über die Fakten informiere, arbeitete ich hart an meiner Kultivierung. Wenn ich mich unfair behandelt fühle, versuche ich es leicht zu nehmen, nicht zu streiten oder die Umstände zu erklären. Wenn ich Gemüse kaufe, suche ich nichts aus oder drücke den Preis herunter.

Einmal sprach ich mit einem älteren Mann und er war anschließend einverstanden, die KPCh zu verlassen.

Seine Frau hatte einen Verkaufsstand und verkaufte Schnittlauch. Sie hatte nur noch einen Bund für einen Yuan. Eine Frau kam, um Schnittlauch zu kaufen, wollte aber nur ein halbes Bund. Die alte Frau wollte ihr die Hälfte von dem geben, was übrig geblieben war, aber die Kundin wollte sich den Schnittlauch aussuchen. Die Frau suchte alle guten Halme aus und zahlte einen halben Yuan. Die alte Frau murmelte: „Es sind nur noch die faulen übrig. Wer wird die noch kaufen wollen?“ Die Kundin sah mich an und meinte an die Verkäuferin gewandt: „Sie können sie ihr verkaufen.“ Dann ging sie weg. Die alte Frau fragte: „Würden Sie das hier kaufen?“ Sollten wir als Praktizierende nicht bewusst Verluste erleiden? Ich antwortete: „Kein Problem.“ Dann gab ich ihr einen Yuan. Sie konnte kein Kleingeld finden. Ich erklärte, es sei in Ordnung. Sie versicherte mir, dass sie es am nächsten Tag wieder gutmachen würde. Sie solle sich keine Sorgen machen , beruhigte ich sie. Jetzt könne sie früher nach Hause gehen, da sie alles verkauft habe. „Wenn sich alle so verhalten würden wie Sie, wie schön wäre das“, freute sich die alte Frau. Danach war sie sehr offen und ich erläuterte ihr die die wahren Hintergründe. Anschließend trat sie bereitwillig aus der KPCh aus.

Einmal kaufte ich Tomaten von einem alten Mann. Sie kosteten 1,80 Yuan. Ich gab ihm 2 Yuan. Er wollte mir etwas Koriander geben, um den Restbetrag auszugleichen. Das lehnte ich ab. Als er die Tomaten in eine Tüte tun wollte, nahm ich meine eigene Tüte heraus und gab ihm noch die anderen Plastiktüten, die ich dabei hatte. Freudig sagte er: „Sie sind so ein guter Mensch, der immer an andere denkt.“ – „Da Sie mich für einen guten Menschen halten, möchte ich Ihnen sagen, dass es daran liegt, weil ich Falun Dafa praktiziere“, antwortete ich. Dann erzählte ihm noch, wie wundervoll Falun Dafa ist, und informierte ihn über die Verfolgung. Als ich ihn ermutigte, aus der KPCh auszutreten, stimmte er freudig zu.

Ein Mann neben ihm hörte unser Gespräch mit. Auch er wollte aus der KPCh austreten. Als ich gerade gehen wollte, bat mich der Mann, bei dem ich Tomaten gekauft hatte, um einen Gefallen. Der Zwiebelverkäufer neben ihm hatte seine Waage dagelassen. Da er am darauffolgenden Tag nicht auf dem Markt sein würde, bat er mich, sie dem Besitzer am nächsten Tag zurückzugeben. Ich erklärte mich einverstanden und nahm die Waage mit. Als ich gerade damit gehen wollte, kam der Besitzer zurück, um nach der Waage zu schauen. Der Tomatenverkäufer sagte: „Sie ist ein guter Mensch. Ich bat sie, die Waage mit zurückzunehmen und morgen zurückzubringen.“ Der Zwiebelverkäufer dankte uns und wollte gerade gehen, als ich ihn anhielt. Ich klärte ihn und seine Begleiterin noch über die wahren Umstände auf, woraufhin beide aus der Partei austraten. „Ist das nicht ein unverhoffter Segen? Sie kamen nicht, um nach Ihrer Waage zu sehen. Sie kamen, um gesegnet zu werden“, sagte ich. Wir mussten alle lachen.

Wer die Tatsachen kennt, ist gesegnet

Eines Morgens sah ich eine 50-jährige Frau Gemüse verkaufen. Ich ging auf sie zu und fragte sie: „Wissen Sie, wie man aus der KPCh austritt?“ Sie verbeugte sich und machte die Hheshi-Geste (zwei Handflächen vor der Brust). Sie nahm ein Amulett heraus und sagte: „Wir sind uns schon einmal begegnet.“ Dann erzählte sie mir, wo, und ich erinnerte mich sofort. Sie berichtete, wie sie, kurz nachdem ich ihr das Amulett überreicht hatte, von einem Auto angefahren worden war. Ihr Fahrrad war beschädigt, aber ihr ging es gut.

„Ich machte der Person, die mich angefahren hatte, keine Schwierigkeiten“, erzählte sie weiter. „Er gab mir 100 Yuan für die Reparatur des Fahrrads und kam mich besuchen. Sofort fiel mir da ein, dass ich doch durch das Amulett geschützt worden war! Ich muss Ihnen danken, dass Sie es mir gegeben haben.“ Sie wollte mir noch etwas Gemüse und Erdnüsse geben, aber das lehnte ich ab und bat sie, stattdessen dem Meister von Falun Dafa zu danken.

Ein anderes Mal traf ich eine junge Frau, die im zweiten Studienjahr an der Universität war. Nachdem ich ihr alles erläutert hatte, willigte sie ein, aus der KPCh auszutreten. Ich sagte ihr, sie solle sich daran erinnern, dass Falun Dafa gut ist, und gab ihr ein Amulett und eine Software mit, mit der sie die Internet-Firewall durchbrechen konnte. Sie riet mir, vorsichtig zu sein. Dann machte sie die Heshi-Geste und eine tiefe Verbeugung. Ich sagte ihr, dass sie dem Meister danken solle. Sie nickte mit dem Kopf, ging ein paar Meter weiter und schaute dann zurück. Wieder machte sie die Heshi-Geste und verbeugte sich. Sie ging ein paar Schritte und drehte sich wieder um und wiederholte die Geste. Ich war zu Tränen gerührt. Es ist wirklich eine heilige Sache, Menschen zu erretten.

Dann gab es einen Mann in den 50ern, dem ich die wahren Umstände erklärte. Er bat mich, auf meine Sicherheit zu achten. Als ich ihn das nächste Mal sah, erzählte ich ihm weitere Einzelheiten über die Verfolgung und darüber, wie Falun Dafa in der ganzen Welt praktiziert wird. Er bat mich um einige Informationsmaterialien. Ich gab ihm mehrere Broschüren und ein USB mit weiteren Informationen. Nachdem er die Materialien gelesen hatte, verstand er es vollkommen.

Als wir uns das nächste Mal trafen, fragte er mich nach meiner Telefonnummer, damit er mich erreichen könne, falls er mehr Informationen über Dafa brauche. Er sagte: „Schwester, ich werde aufpassen, während Sie die Menschen ermutigen, aus der KPCh auszutreten. Wenn man Ihnen Schwierigkeiten macht, werde ich Sie unterstützen. Scheuen Sie sich nicht, die Menschen anzusprechen. Ich werde Sie beschützen.“ Ich dankte ihm für seine freundlichen Gedanken.

Den Menschen von der Wahrheit zu erzählen, ist, wie in der Gesellschaft auf Wanderschaft zu gehen.

Der Meister sagt:

„Die Wanderschaft war besonders hart. Er wanderte in der Gesellschaft umher, bettelte um Essen, begegnete allerlei Menschen, wurde ausgelacht, beschimpft und schikaniert und erlebte alles Mögliche.“ (Zhuan Falun 2019, Online-Version, S. 396)

Dies ist tatsächlich eine großartige Gelegenheit, sich von seinen Anhaftungen zu befreien. Ich sage mir immer wieder: „Egal in welcher Situation ich mich befinde, mein Herz bleibt unbewegt.“ Es bleibt nur der Gedanke, die Menschen über die Tatsachen zu informieren und sie damit zu erretten. Dabei beseitige ich viele meiner menschlichen Vorstellungen wie Selbstgefälligkeit, Angst vor Kritik, Ungeduld und so weiter.

Die Informationsmaterialien verteilte ich auch in den kleinen Gemeinden, klebte Nachrichten an öffentlichen Orten auf, verteilte die Software, um die Internet-Firewall zu durchbrechen, und benutzte Geldscheine, auf denen ich Botschaften von Falun Dafa geschrieben hatte. Im vergangenen Jahr konnte ich fast 3000 Menschen dazu ermutigen, aus der KPCh auszutreten. Es war der Meister, der das alles arrangiert hat. 

 Es ist genau so, wie der Meister sagt:

„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (ebenda, S. 36)

„Die Kultivierung ist das Wesentliche, Menschen zu erretten ist unsere Pflicht, beides sollen wir gut machen.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2015, 14.05.2015)

Falun Dafa ist wirklich erstaunlich

Obwohl ich immer noch weit hinter den Anforderungen des Fa zurückbleibe, ermutigt mich der Meister sehr. Einmal klärte ich ein älteres Ehepaar vor einem Einkaufszentrum über Falun Dafa und die Verfolgung auf. Beide traten aus der KPCh aus. Die Frau zögerte jedoch, als ich ihr ein Amulett gab. Ihr Mann nahm es und meinte: „Wovor sollte man sich fürchten?“ Er steckte es in seine Hemdtasche und ging damit bummeln, während ich weiter mit der Frau sprach.

Nach kurzer Zeit kehrte der Mann zurück und sagte aufgeregt zu seiner Frau: „Wie lange habe ich schon ein Klingeln in meinen Ohren? Wie viele Pillen habe ich eingenommen? Es wurde nicht besser. Aber jetzt geht es mir wieder gut.“ Er fragte: „Stimmt es, dass Dafa gesundheitliche Probleme lösen kann?“ Ich lachte und sagte: „Von Ihrem Ohrleiden wusste ich nichts. Außerdem weiß ich nicht, ob es Ihnen besser geht oder nicht. Nur Sie allein können das wissen.“ Er rief freudig aus: „Mir geht es gut. Jetzt höre ich wieder klar und deutlich.“ Er dankte mir immer wieder.

Einmal wartete ein Paar um die 40 auf ein Taxi. Da sprach ich mit ihnen über Dafa und sie erklärten sich bereit, aus der KPCh auszutreten. Plötzlich rief der Mann aus: „Mein Kopf tut nicht mehr weh!“ Er erklärte mir, dass sie gerade auf dem Weg zu einer Untersuchung ins Krankenhaus seien. Sie waren überglücklich. Nachdem sie mir und dem Meister gedankt hatten, beschlossen sie trotzdem, ins Krankenhaus zu gehen. Deshalb bat ich sie, den Menschen zu erzählen, was sie gerade erlebt hatten, damit noch mehr Menschen erfahren, wie wunderbar das Dafa ist. Sie lächelten und waren einverstanden.

Dann war ich einmal auf dem Heimweg von der Stadt, wo ich die Bewohner über Dafa informiert hatte. Ich fuhr mit dem Fahrrad. Es war nach 17 Uhr, und der Himmel war bedeckt. Dunkle Wolken zogen auf und es sah so aus, als würde es gleich regnen. „Lass mich zu Hause sein, bevor es regnet“, dachte ich bei mir. Ich beeilte mich, und gerade als ich zu Hause ankam, fing es an zu schütten. Worte können meine Dankbarkeit an den Meister nicht ausdrücken.

Um dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu unterstützen, muss ich noch standhafter und beständiger auf dem Weg gehen. Ich hoffe, mich wie eine Praktizierende zu verhalten, mich von nichts, was in der menschlichen Welt geschieht, beeinflussen zu lassen, meine Mission zu erfüllen und dem Meister nach Hause zu begleiten.