Zwei Bürgerinnen von Liaoning vor dem chinesischen Neujahrsfest verhaftet

(Minghui.org) Drei Wochen vor dem chinesischen Neujahrsfest 2021 nahm die Polizei zwei Bürgerinnen der Stadt Xinmin in der Provinz Liaoning wegen ihres Glaubens an Falun Dafa ins Visier. [1]

Es war der 20. Januar 2021, als Polizisten die 52-jährige Li Guizhi und die 57-jährige Wang Yanjie vor Lis Wohnung verhafteten. Laut Berichten hatte das Polizeiamt Xinmin den örtlichen Polizeistationen befohlen, ortsansässige Falun-Dafa-Praktizierende aufzusuchen und zu verhaften. Nun befinden sich die beiden Frauen in der Haftanstalt Nr. 2 von Hunnan.

Lis Mann, Zu Wei, ist seither ebenfalls verschwunden. Es ist unklar, ob er Falun Dafa praktiziert und ob man ihn ebenfalls verhaftet hat.

Wangs Verhaftung setzte ihren Vater unter gewaltigen Druck. Seit über zehn Jahren versorgt sie den alten Mann. Auch ihre Schwiegermutter ist völlig hilflos. Beide sind über 80 Jahre alt und auf Wangs Fürsorge angewiesen. Wang bereitet immer das Essen für ihre Schwiegermutter zu. Am 20. Januar konnte sie ihr wegen ihrer Verhaftung das Essen nicht bringen.

Wangs Mann steht ebenfalls unter großem Druck, weshalb er nichts mehr essen kann. Die einjährige Enkelin fragt jeden Tag nach ihrer Großmutter.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und verbreitete sich rasant. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.