Toronto, Kanada: Politiker und Bürger feiern den Welt-Falun-Dafa-Tag mit „besten Wünsche für eine denkwürdige Veranstaltung und weiteren Erfolg“

(Minghui.org) Für Falun-Dafa-Praktizierende in aller Welt ist der Mai eine Zeit der Dankbarkeit. Falun Dafa wurde vor dreißig Jahren bekannt; seit 23 Jahren wird der 13. Mai bereits als Welt-Falun-Dafa-Tag gefeiert.

Zu diesem besonderen Anlass veranstalteten die Praktizierenden in Toronto zahlreiche Aktionen vor dem Rathaus, darunter Gruppenübungen, eine Kunstausstellung, kostenlose Übungsunterweisung und eine Parade. Politiker und führende Persönlichkeiten der Gemeinde kamen am Mittag und hielten Reden. Sie waren voll des Lobes für die Verdienste der Praktizierenden.

Als Zeichen der Wertschätzung erleuchtete die Stadtverwaltung das Wahrzeichen „TORONTO“ mit gelben und blauen Lichtern [bevorzugte Farben der Falun-Dafa-Praktizierenden], um den Welt-Falun-Dafa-Tag und den 30.  Jahrestag der Einführung von Falun Dafa in der Öffentlichkeit zu feiern.

Am 7. Mai versammeln sich die Praktizierenden auf dem Platz vor dem Rathaus von Toronto, um den Welt-Falun-Dafa-Tag und den Geburtstag von Li Hongzhi, dem Begründer der Praxis, zu feiern

Zahlreiche Mandatsträger nehmen an der Veranstaltung teil

Mandatsträger lassen sich mit Falun-Dafa-Praktizierenden fotografieren

Das Wahrzeichen am Rathausplatz von Toronto wird zur Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages blau und gelb beleuchtet

Brief des Bürgermeisters

Der Falun Dafa Verein von Toronto erhielt vor der Veranstaltung ein Glückwunschschreiben von Bürgermeister John Tory.

Torontos Bürgermeister John Tory und sein Brief

„Es ist mir eine Freude, alle, die an der Veranstaltung zum 30-jährigen Bestehen des Falun Dafa Vereins von Toronto teilnehmen, zu grüßen und herzlich willkommen zu heißen“, schrieb der Bürgermeister in seinem Brief. „Ich wünsche allen, die sich versammeln, um dieses Ereignis mit Geschichten, Tänzen und Musik zu feiern, alles Gute.“ 

„Veranstaltungen wie diese ermutigen die Einwohner, miteinander in Kontakt zu treten und an Aktivitäten teilzunehmen, die zur Gemeinschaftsbildung beitragen“, fuhr der Bürgermeister fort. „Im Namen des Stadtrats von Toronto möchte ich Ihnen meine besten Wünsche für eine denkwürdige Veranstaltung und weiteren Erfolg übermitteln.“

Die Praktizierenden bei den Falun-Dafa-Übungen anlässlich der Feierlichkeiten des Tages

Künstlerische und kulturelle Darbietungen

Langjährige Unterstützung

Der ehemalige Senator Consiglio Di Nino spricht auf der Kundgebung

Consiglio Di Nino, 84-jähriger ehemaliger Senator, ist ein engagierter Unterstützer der Falun-Dafa-Praktizierenden. Er ist auch einer der Gründer der Parlamentarischen Freunde von Falun Gong.

Er sagte: „Ich nehme gerne an der Feier teil, aber ich bin traurig über die anhaltende Unterdrückung in China. Falun Dafa ist seit 30 Jahren in der Welt bekannt, dennoch werden die Praktizierenden immer noch wegen ihres Glaubens misshandelt. Die seit 23 Jahren andauernde Verfolgung hat den Praktizierenden und ihren Familien enormen Schmerz und Verlust gebracht. Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Gesellschaft diese Verfolgung immer noch zulässt. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir uns zu Wort melden und die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auffordern, die Tragödie sofort zu beenden. Es handelt sich um ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Menschen müssen sich grundlegende moralische Werte zu eigen machen.“

Di Nino betonte, dass er sich geehrt fühle, an der Veranstaltung teilzunehmen, „sowohl um den Welt-Falun-Dafa-Tag zu feiern als auch um sich gegen die Verfolgung zu wenden. Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder betont, dass die Falun-Dafa-Praktizierenden nicht allein sind und ich werde dies auch weiterhin tun. Ich und unzählige Unterstützer in der ganzen Welt stehen fest hinter den Praktizierenden. Ich hoffe auch, dass die Parlamentarischen Freunde von Falun Gong sowie andere Mitglieder des Parlaments mehr tun werden, um den Praktizierenden zu helfen.“

Er erklärte, dass sie die Praktizierenden unterstützen wollen, weil sie den Schmerz verstehen, den die Praktizierenden erleiden. Solange es nötig sei, werde er hier sein, um sie zu unterstützen, so Di Nino.

Die Lage wird sich ändern

Der ehemalige Parlamentsabgeordnete Wladyslaw Lizon bei der Veranstaltung

Wladyslaw Lizon, ein ehemaliges Mitglied des Parlaments, sagte, er habe viele Jahre lang mit Praktizierenden zusammengearbeitet und freue sich darauf, den Welt-Falun-Dafa-Tag auch in Zukunft mit ihnen zu feiern.

„Während die kanadischen Bürger hier die Freiheit genießen, leiden die Praktizierenden in China für ihren Glauben. Ihr einziges Verbrechen besteht darin, dass sie die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht befolgen, drei Worte, die die Welt zum Besseren verändern. Wenn jeder so handeln würde, gäbe es auf dieser Welt keine Streitereien oder Kämpfe“, so Lizon.

„In Kanada und anderen westlichen Ländern sollen sowohl die Regierung als auch die normalen Bürger den Verfolgten in China helfen. Auf diese Weise werden die Menschen ihre Freiheit wirklich genießen.“ Er sage den Menschen oft: „Die Unterdrückung wird nicht lange dauern, der Erfolg wird bald kommen.“

Feng Yulan, die Präsidentin der Hongkong-Kanada-Föderation in Kanada, spricht auf der Veranstaltung

Feng Yulan, Präsidentin der Hongkong-Kanada-Föderation in Kanada, lobte das kontinuierliche Engagement der Praktizierenden zur Verteidigung der Glaubensfreiheit. Außerdem würdigte sie die Praktizierenden für ihre Verbundenheit mit den Grundsätzen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Sie freute sich auf eine stärkere Zusammenarbeit mit den Praktizierenden und die Bekämpfung der Unterwanderung durch die KPCh.

Der Traum eines Menschenrechtsanwalts

Menschenrechtsanwalt Joel Etienne

Joel Etienne ist Menschenrechtsanwalt in Toronto. Er berichtete, er habe in den letzten 20 Jahren das Leiden der Praktizierenden miterlebt: „Tatsächlich waren die Falun-Dafa-Praktizierenden in vielen Bereichen wie Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Menschenrechte die Besten. In den letzten 30 Jahren hat Falun Dafa auch Kanada zu einem besseren Land gemacht.

Deshalb träume ich davon, dass die Menschen eines Tages in jeder Stadt Chinas ihren Glauben frei praktizieren können und keine Unterdrückung mehr befürchten müssen.“ Etienne sagte, er sei zuversichtlich, dass dieser Traum eines Tages in Erfüllung gehen werde. Als Anwalt für Menschenrechte habe er miterlebt, wie schlecht Praktizierende wegen ihres Glaubens behandelt würden.

Er habe mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammengearbeitet. Die Praktizierenden seien die besten kanadischen Bürger – die loyalsten und die, die am meisten zur Gesellschaft beigetragen haben, so der Menschenrechtsanwalt. Er wolle den Praktizierenden wirklich für ihre Leistungen, ihren Mut und ihre Stärke danken. Und er wolle Falun Dafa anderen Gemeinschaften empfehlen. „Die grundlegenden Menschenrechte sind universell und die Falun-Dafa-Praktizierenden in Kanada haben dafür enorme Opfer gebracht. Außerdem befürchten die Praktizierenden, dass ihre Familienangehörigen in China wegen ihres Glaubens inhaftiert oder verurteilt werden. Immer wenn ich Anrufe wegen solcher Fälle erhalte – oft abends oder nachts –, kann ich ihren Schmerz spüren. Unschuldige Menschen werden inhaftiert und gefoltert, nur weil sie Tatsachen aussprechen – die Qualen sind unbeschreiblich.

Ungeachtet der Schwierigkeiten haben die Falun-Dafa-Praktizierenden jedoch unermüdlich daran gearbeitet, die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu verbreiten. Deshalb schätze ich die Falun-Dafa-Praktizierenden und danke ihnen aufrichtig.“

Passant: Genau das braucht unsere Gesellschaft

Iman

Der Privatdetektiv Iman hatte vorher noch nie etwas von Falun Dafa gehört. Da er ein starkes Interesse an spiritueller Weiterentwicklung hatte, wollte er mehr darüber erfahren. „Besonders bei dieser Pandemie denke ich, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht genau das sind, was unsere Gesellschaft am meisten braucht“, stellte er fest.

Iman schätzte sich glücklich, mehr von Falun Dafa zu erfahren. Er freute sich auch, den 30. Jahrestag mitzuerleben. Dabei ermutigte er die Praktizierenden weiterzumachen, denn „durch mündliche Weitergabe werden die Menschen die Fakten über die Verfolgung erfahren“.

Lucia ist von den kulturellen Darbietungen beeindruckt

Lucia kommt aus Italien, ihre Freundin ist eine Falun-Dafa-Praktizierende. Sie war von den künstlerischen und kulturellen Darbietungen und der großen Parade beeindruckt.

Sie habe von ihrer Freundin schon von Falun Dafa gehört, erzählte Lucia, aber durch diese Veranstaltung habe sie mehr über die Praxis erfahren können. Obwohl sie von der Unterdrückung in China wusste, war sie dennoch überrascht, als sie von den Gräueltaten wie der Organentnahme hörte. Da sie in Europa aufgewachsen ist, dachte sie immer, dass diese schrecklichen Geschichten nur in Filmen vorkommen können. „Aber jetzt geschehen sie im wirklichen Leben und treffen eine Gruppe von Menschen, die einfach nur bessere Bürger sein wollen“, sagte sie.

Interessiert, die Praxis zu lernen 

Josephine arbeitet in der Stadtverwaltung von Toronto

Josephine ist Verwaltungsangestellte in Toronto und ist Praktizierenden bereits auf ihren Reisen in andere Länder begegnet. Sie hat auch Petitionen unterschrieben, die ein Ende der Verfolgung fordern.

Josephine gratulierte den Praktizierenden zur Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages, stellte einige Fragen und äußerte ihren Wunsch, die Übungen zu lernen.

Sumesh, Unternehmensberater im Ruhestand

Sumesh ist Unternehmensberater im Ruhestand. Er sehe gerne der Veranstaltung der Praktizierenden zu, meinte er. Es erinnere ihn an die indische Kultur, die ebenfalls eine tiefe Verbindung zum Göttlichen habe. Die Verfolgung in China hätte nicht stattfinden dürfen, so Sumesh. Er hoffe auf ein baldiges Ende.