[Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages] In Gedenken an die Seminare des Meisters und seine grenzenlose Barmherzigkeit

(Minghui.org) Anlässlich des 30. Jahrestages der öffentlichen Einführung von Falun Dafa möchte ich meine Erinnerungen an die dreimalige Begegnung mit dem Meister (Meister Li Hongzhi, dem Begründer des Falun Dafa) mit euch teilen, die 23 Jahre zurückliegt. Obwohl ich nicht die Gelegenheit hatte, dem Meister die Hand zu schütteln oder Fotos zu machen wie viele andere Praktizierende, empfinde ich das Gleiche: Ich bin für die Gnade des Meisters zutiefst dankbar!

Die erste Begegnung mit dem Meister

Es war Ende Juli 1994. Nachdem ich an den Vorträgen in Dalian teilgenommen hatte, brachte der Büroleiter meines Arbeitsplatzes eine Visitenkarte des Meisters und lieh mir das Buch Falun Gong aus. Als hätte ich einen Schatz in der Hand, ging ich in mein Büro, schloss die Tür und begann darin zu lesen. Es war ein Sonntag und mein freier Tag. Aber ich wollte nicht nach Hause gehen, um nicht wegen der Hausarbeit gestört zu werden und deshalb das wertvolle Buch nicht in Ruhe lesen zu können. Mit Tränen in den Augen beendete ich die Lektüre. Ich war erschüttert – all meine unbeantworteten Fragen waren beantwortet und mein Geist erleuchtet!

Unverzüglich wählte ich die Nummer auf der Visitenkarte. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Mitarbeiter der Falun Dafa Forschungsgesellschaft in Peking. „Hallo“, sagte ich. „Wird Meister Li einen Kurs im Nordosten abhalten? Wann und wo wird der Meister ein Seminar geben? Falls ich nicht teilnehmen kann, kann ich meine Xinxing entsprechend dem Buch kultivieren, die Übungen gemäß den illustrierten Bewegungsabläufen lernen und die Vollendung erreichen?“ Die Person antwortete sanft, aber fest: „Solange du dich nach den Anforderungen des Buches richtest, wirst du erfolgreich sein. Am 5. August wird der Meister einen Kurs in Harbin abhalten.“ Ich war überglücklich, kopierte den Teil des Buches, der von der Kultivierung der Xinxing handelte, sowie die Fotos der Bewegungsabläufe und gab das Buch und die Visitenkarte an den Büroleiter zurück.

Voller Begeisterung erwarb ich im Voraus ein Zugticket nach Harbin, wagte jedoch nicht, meine Familie darüber zu informieren, aus Angst, dass sie mich zurückhalten würde. In Harbin angekommen, war ich ratlos: Wie sollte ich den Kursort finden? Vor lauter Aufregung hatte ich während des Telefonats vergessen, nach den Einzelheiten des Kurses zu fragen. Wie sollte ich ihn in dieser Großstadt finden? Damals war ich ein buddhistischer Laienbruder und erwog, in einem Tempel zu übernachten, da ich über kein Geld, aber über ein Laienzertifikat verfügte.

Nachdem ich mich nach dem Ort des Tempels erkundigt und eine Wegbeschreibung erhalten hatte, machte ich mich mit meiner kleinen Tochter auf den Weg. Es war sehr heiß und mir wurde im Bus übel, so dass wir die meiste Zeit zu Fuß gehen mussten. Meine Tochter war erschöpft und flehte mich immer wieder an, nach Hause zu fahren. Ich sagte ihr, dass ich nicht aufgeben würde, bis wir am Ziel seien, hob sie auf meinen Rücken und ging weiter.

Als wir den Tempel erreichten, leuchteten mir in großen Buchstaben die Worte „China Falun Gong“ entgegen. Was für ein Zufall! Vor lauter Glück wollte ich aufspringen! Es war unglaublich! Worte können meine Begeisterung nicht beschreiben. Als ich später zurückblickte, wurde mir klar, dass der Meister mich Schritt für Schritt zum Kurs geführt hatte.

Am ersten Kurstag war das Erste, was der Meister sagte: „Einige Schüler haben viel Mühe auf sich genommen, um den Kursort zu finden.“ Meine Augen füllten sich mit Tränen. Der Meister wusste einfach alles!

Während des ersten Kurses verstand ich, dass der Meister die Menschen, die sich schon seit Jahren kultivieren wollten, aber nicht die richtige Tür gefunden hatten, auf eine höhere Ebene brachte. In der Pause sagte ich zu dem Schüler neben mir: „Das ist der zukünftige Haupt-Buddha. Er ist in die Welt gekommen, um das Buddha-Gebot an die Menschen weiterzugeben!“ Er schien es nicht zu verstehen, deshalb hielt ich den Mund und dachte: „Das ist ein Himmelsgeheimnis. Ich sollte es nicht einfach so preisgeben!“

Da ich viele buddhistische klassische Werke gelesen hatte, wusste ich von der Prophezeiung des Buddha Shakyamuni, dass der künftige Haupt-Buddha in der Endzeit des Dharma das Gebotsrad erneut drehen würde. Aus tiefstem Innern rief ich: „Meister! Endlich habe ich Sie gefunden!“

Je mehr ich zuhörte, umso mehr verstand ich und sorgte mich um diejenigen, die den Meister weiterhin baten, ihre Krankheiten zu heilen. Der Meister hatte so deutlich gesagt, dass er nicht hier sei, um die Menschen zu heilen, sondern um sie auf eine höhere Kultivierungsebene zu bringen. Erst wenn man den Wunsch habe, sich zu kultivieren, werde der Meister den Körper reinigen.

Damals wollte ich den Meister fragen, ob ich meine buddhistische Routine und Anbetungsrituale fortsetzen sollte. Als ich gerade darüber nachgedacht und den Zettel noch nicht geschrieben hatte, lehrte der Meister (ungefähre Übersetzung): „Die guten Dinge werden beibehalten, die schlechten Dinge beseitigt. Du brauchst weder Buddha zu verehren noch Räucherstäbchen zu verbrennen.“ Diese Worte erschütterten mich erneut. Der Meister kannte alle meine Gedanken. Es war erstaunlich!

Wieder zu Hause verbrannte ich mein Laien-Zertifikat, entfernte den buddhistischen Altar und verschenkte die Statuen.

An den Unterrichtstagen kam der Meister immer sehr früh und las vor, welche Gegenstände gefunden worden waren. Nach Kursende fanden die Schüler Schmuck, Uhren, Bargeld und andere Gegenstände. Der Meister bat die Besitzer, sie abzuholen.

Ich wollte den Meister jeden Tag sehen, so wie viele andere Schüler auch. Deshalb warteten wir an der Wegstrecke, wo der Meister täglich in einem schwarzen Wagen vorbeifuhr. Der Meister kurbelte dann immer die Scheibe herunter und winkte uns zu; ich grüßte den Meister mit dem Buddha- Gruß.

Als ich zusammen mit meiner Tochter einmal auf einer Überführung die Straße überquerte, bemerkte ich glücklicherweise eine Gruppe von Menschen auf der Straße; sie umringten einen großen, stattlichen Mann. War das nicht der Meister? Ich war so begeistert, dass ich mich hinknien und ihm meine Ehrerbietung erweisen wollte. Der Meister sah meine Absicht, winkte mir mit einem Lächeln zu und gab mir ein Zeichen, es nicht zu tun. Daraufhin machte ich den Buddha-Gruß und verbeugte mich vor dem Meister, während er vorbeiging. Ich schaute dem Meister so lange nach, bis ich ihn nicht mehr sehen konnte.

Diese ewige, immerwährende Erinnerung begleitet mich Tag und Nacht, während ich dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfe. Immer, wenn ich an den Meister denke, bin ich von positiven Gedanken erfüllt; immer, wenn ich an den Meister denke, habe ich das Gefühl, dass es keine unüberwindbaren Hürden gibt; immer, wenn ich an den Meister denke, habe ich gute Begegnungen mit guten Ergebnissen und bin von all meinen Sorgen befreit.

Während des Seminars in Harbin wies der Meister die Teilnehmer an, mit den Füßen zu stampfen (zur Beseitigung von Krankheiten). Einige Schüler hatten es eilig und stampften mit den Füßen, ohne auf den Befehl des Meisters zu warten. Dann mahnte der Meister geduldig: „Noch einmal“, und fügte hinzu: „Es wäre gut, wenn ihr es so eilig hättet, das Fa zu lernen.“ (ungefähre Übersetzung).

Die Worte des Meisters sind fest in meinem Gedächtnis verankert. Bis zum heutigen Tag habe ich in meinem Leben das Fa-Lernen stets an die erste Stelle gesetzt. Unsere Familien-Lerngruppe hat mit dem Fa-Lernen nie aufgehört. Unter welchen Umständen auch immer, wie viele Male wir auch umgezogen sind, setzten wir das Fa-Lernen kontinuierlich fort. Früher hielten wir mehrmals pro Woche ein Fa-Lernen in der Gruppe ab; dann wurde uns bewusst, dass wir fleißiger vorankommen müssen; deshalb lesen wir nun jeden Morgen das Zhuan Falun. Am Nachmittag widmen sich alle ihren verschiedenen Projekten zur Erklärung der wahren Umstände und abends lesen wir weitere Schriften des Meisters. Wir senden auch gemeinsam mit Mitpraktizierenden aufrichtige Gedanken aus, unterstützen uns gegenseitig und erhöhen uns gemeinsam. Jedes Mitglied der Familie hat mit dem Fortschreiten der Fa-Berichtigung mitgehalten. Wann immer wir auf Schwierigkeiten stoßen, können wir sie mit dem Segen des Meisters überwinden.

Von ganzem Herzen schätzen wir die grenzenlose Kraft des Fa, die niemals aufhören wird zu existieren. Auch ein gewöhnlicher Mensch kann durch das Fa gesegnet werden und eine glänzende Zukunft haben, solange er das Dafa ehrfürchtig verehrt.

Inmitten des achten Kurstages verließ der Meister das Podium, da er sich um etwas kümmern musste; nach einer Weile kam er wieder zurück. Später erfuhr ich, dass das Personal jemandem nicht erlaubt hatte, eine schwerkranke Person in den Raum zu tragen und den Unterricht des Meisters zu stören. Die Gruppe machte daraufhin einen Aufstand. Das stellte für die Lehre des rechtschaffenen Fa eine Störung dar!

In der Endzeit des Dharma ist es für die Menschen nicht einfach, das Fa zu erhalten, deshalb gibt es Unruhestifter und Störungen. Es gibt auch Dämonen, die eine zerstörerische Rolle spielen. Sie lassen nicht zu, dass die Menschen das Fa erhalten, mit der Absicht, die Menschen, die nicht an das Fa glauben, zu vernichten. In jenem Kurs ermutigte uns der Meister mit den Worten: „Ihr seid die Samen.“ (Ungefähre Übersetzung)

Diese Worte des Meisters haben sich mir tief eingeprägt. Seit die Kommunistische Partei Chinas 1999 die Verfolgung von Falun Dafa einleitete bis heute, also in den letzten 23 Jahren, benutze ich das Fa des Meisters als Anleitung. Wir sind die Samen; wir müssen die Rolle, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen, übernehmen. Wir sollen mutig und fleißig auf dem Weg der Kultivierung vorankommen!

Die zweite Begegnung mit dem Meister

Nach meiner Rückkehr aus Harbin begann ich, Falun Dafa zu verbreiten, und richtete Übungsplätze ein. Jeden Morgen leitete ich drei Übungsplätze, ging dann wie gewohnt zur Arbeit und kümmerte mich um meine Familie.

Ende Dezember 1994 beendete der Meister die Vorträge in Guangzhou und flog nach Dalian. Als ich davon erfuhr, organisierte ich drei Busse für Ortsansässige, damit sie an der Vortragskonferenz des Meisters in Dalian teilnehmen konnten. Meine ganze Familie fuhr mit.

Der Meister forderte die Teilnehmer auf, mit den Füßen zu stampfen, was auch meine Schwiegermutter tat. Danach verschwanden alle ihre Krankheiten. Und nicht nur das, sie brauchte danach auch ihre Brille, die sie jahrzehntelang getragen hatte, nicht mehr. Meine Schwiegermutter ist jetzt 85 Jahre alt und betreibt noch immer Landwirtschaft! Sie hat das Zhuan Falun mehrmals von Hand abgeschrieben. Alle sagen, sie sehe jung aus, habe ein strahlendes Gesicht, keine Falten und sei immer gutgelaunt.

Als der Meister uns aufforderte, mit den Füßen zu stampfen, bat er alle, an ihre Krankheiten zu denken. Diejenigen, die keine Beschwerden hatten, sollten an die Krankheiten ihrer Familienangehörigen denken. Ich war nicht krank, konnte aber an niemanden in meiner Familie denken, der krank war. Ich wollte nur all die schlechten Gedanken und Substanzen wegstampfen. Einige stampften zu früh mit den Füßen auf und befolgten die Anweisung des Meisters nicht. Der Meister sagte geduldig: „Fangen wir noch einmal an.“ Dazu merkte er an, dass es gut wäre, wenn wir es kaum erwarten könnten, das Fa zu lernen.

Diese Worte ein zweites Mal zu hören, prägte sie noch stärker in mein Gedächtnis ein. Ganz gleich, wie die Umstände auch sein mögen, das Fa-Lernen hat bei mir stets oberste Priorität. Wenn vor der Verfolgung ein neuer Artikel vom Meister veröffentlicht wurde, druckten wir ihn sofort aus und schickten ihn noch am gleichen Tag an die Mitpraktizierenden.

Die dritte Begegnung mit dem Meister

Am 4. Januar 1995 fuhr ich nach Peking, um an der Zeremonie zur Veröffentlichung des Zhuan Falun teilzunehmen. Einmal mehr erlebte ich die unendliche Barmherzigkeit des Meisters.

Sieben Praktizierende aus meiner Region nahmen teil. Unsere Plätze befanden sich ganz in der Nähe des Podiums. Als der Meister erschien, bat er uns, die Hände flach auszustrecken, und sandte dann für alle ein Falun aus. Ich konnte spüren, wie sich das Falun in meinen Händen drehte. Die warmen Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen fühlten sich wunderbar an! Danach war uns allen klar, dass der Meister ins Ausland gehen und dort das Fa verbreiten und die Menschen erretten würde.

Die glücklichsten Momente in meinem Leben sind diejenigen, in denen ich mit dem Meister zusammen war. Die größte Ehre in diesem Leben ist, ein Falun-Dafa-Praktizierender zu werden. Das Wertvollste in diesem Leben ist, unter der Anleitung des kosmischen Dafa des Meisters außergewöhnliche Jahre der persönlichen Kultivierung und Vervollkommnung zu erleben, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen und mich gegen die Verfolgung einzusetzen.

Das Außergewöhnlichste in diesem Leben ist, Gesinnungen wie Ansehen, Reichtum und Zuneigung loslassen zu können und mit dem Meister nach Hause zurückzukehren.

Wenn ich das Fa lerne, treffe ich stets Vorkehrungen für meine Familie, damit mich nichts und niemand stört. Ich lese das Zhuan Falun ruhig und erwartungsvoll; je mehr ich darin lese, umso mehr kann ich erkennen und vergesse dabei die Zeit, den Ort und alle Sorgen der Welt. Obwohl ich weder esse noch trinke, bin ich weder hungrig noch durstig. Oftmals breche ich in Tränen aus und kann meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister nicht in Worte fassen.

In den ersten Tagen des Praktizierens, besonders während der Meditation, weinte ich oft ohne Grund. Wann immer ich an den Meister denke, füllen sich meine Augen mit Tränen.

Der Meister sagt:

„Ich denke, diejenigen, die unmittelbar dabei sein können, wenn ich die Übungen und das Fa unterrichte – ich sage, das ist wirklich … Später wirst du es verstehen, du wirst es für eine sehr erfreuliche Zeit halten.“ (Zhuan Falun 2019, S. 2)

Vielen Dank Meister, für Ihre unermesslich Gnade und die Errettung der Menschen!