Als ich das Erdbebengebiet in der Türkei besuchte

(Minghui.org) Seit zehn Jahren praktiziere ich Falun Dafa. Je mehr ich vorankomme, desto wertvoller finde ich die Kultivierung und desto mehr schätze ich diese kostbare Zeit. Mir ist klargeworden, dass die Fa-Berichtigung noch nie zuvor im Kosmos stattgefunden hat. Ich habe das große Glück, in diesem besonderen Zeitabschnitt vom Meister angeleitet zu werden und bin dem Meister so dankbar.

Einen Tag vor dem schweren Erdbeben in der Türkei im Februar dieses Jahres, ich lernte gerade das Fa, sah ich mit meinem Himmelsauge plötzlich Blut. Das Blut trat aus einer Verletzung an der Stirn. Als ich mit der Hand drüber wischte, hatte ich auch Blut an der Hand. Ich wischte noch einmal darüber und schaute diesmal mit meinen fleischlichen Augen – da war kein Blut mehr zu sehen. Da wurde mir klar, dass die verletzte Person, die ich mit dem Himmelsauge gesehen hatte, nicht ich selbst war.

Warum sah ich dieses blutige Ereignis, wo ich doch gerade das Fa lernte? Darauf konnte ich mir keinen Reim machen. Eigentlich ist mein Himmelsauge auch nicht richtig geöffnet, nur sehe ich manchmal Bilder. Um vier Uhr morgens rief der Neffe meines Mannes an und teilte uns mit: „Es hat ein großes Erdbeben gegeben!“

Vor einiger Zeit hatten wir in meiner Heimatstadt ein neues Haus gebaut und wollten dort den Sommer verbringen. Sofort rief ich meine Mutter an, aber sie nahm den Hörer nicht ab. Dann versuchte ich es bei der Nachbarin. Sie sagte: „Dem Haus, in dem deine Mutter wohnt, ist nichts passiert. Alle anderen Nachbarn sind draußen.“ Wahrscheinlich war meine Mutter nicht wach geworden, deshalb beendete ich meinen Versuch, sie zu erreichen.

Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,7 auf der Richterskala. Neun Stunden später folgte ein weiteres Beben mit einer Stärke von 7,6. Zehn Städte waren schwer davon getroffen und es gab verheerende Schäden. Das hatte es noch nie zuvor gegeben. Ich fragte mich: „War das die Gefahr, von der der Meister in einem seiner letzten Artikel gesprochen hat?“

Der Meister hatte Folgendes erklärt:

„Zum Neujahrsfest sollte man eigentlich ein paar Begrüßungsworte sagen, die jeder gerne hört. Doch die Gefahren, die ich sehe, nähern sich den Menschen Schritt für Schritt. Deshalb haben mich die Gottheiten und Buddhas gebeten, allen Lebewesen in der Welt ein paar Worte zu sagen, welche ihnen die Gottheiten sagen wollen.“ (Warum gibt es die Menschheit, 20.01.2023)

Als ich diesen Absatz las, wurde ich aufmerksam und wiederholte ihn mehrmals. Als ich von dem Ausmaß der Erdbeben hörte, fühlte ich mich schlecht und machte mir Vorwürfe. Es tat mir leid, dass ich meine Pflicht als Falun-Dafa-Praktizierende nicht erfüllt hatte.

Von meiner Familie war niemand gestorben, aber vier unserer Verwandten wurden getötet und weitere 42 andere Bewohner unseres Dorfes. Die Anzahl der Todesopfer in unserem Dorf fiel zum Glück geringer aus als zuerst erwartet. Wir hatten gerade Winter und die meisten Häuser standen leer. Die Anzahl der Todesopfer im gesamten Landkreis lag schon bei 409 und die Gesamtzahl aller betroffenen Städte bei über 150.000.

Der Meister hat erklärt:

„Ganz gleich in welchem Volk ihr geboren seid, ihr seid die Hoffnung für die dortigen Menschen. Tut das gut, was ihr tun sollt.“ (An die tschechisch-slowakische Fa-Konferenz, 05.03.2022)

Mein Herz schmerzte, als ich diesen Satz las. Dort war ich geboren und aufgewachsen. Ich war ihre Hoffnung und ich hatte nichts getan. Die einzige Möglichkeit, mich etwas zu erleichtern, war, immer wieder die Worte des Meisters aufzusagen:

„Als Dafa-Jünger dürft ihr eure Herzen nicht durch die chaotischen Erscheinungen bewegen lassen. Haltet euch an das Grundlegende; nur so könnt ihr die chaotischen Erscheinungen durchschauen.” (Vernunft, 19.03.2020) 

Um den Menschen vor Ort zu helfen, beschloss ich, in das Erdbebengebiet zu fahren. Ich versprach mir selbst, nicht betroffen zu sein, egal was mir auch begegnen würde. Bei meinem Eintreffen sah ich, dass die Lage ernster war, als ich gedacht hatte. Während ich durch die Trümmer ging, fragte ich mich: „Wenn ich sie über die wahren Umstände informiert hätte, hätte ich dann ihren Tod verhindern können?“

Der Meister erklärt:

„Ihr seid nicht gekommen, um die Geschichte zu verändern, sondern um Menschen im gefährlichsten Moment der Geschichte zu erretten.“ (ebenda)

Es wäre mir nicht möglich gewesen, das Erdbeben zu verhindern. Aber ich hätte sie über Falun Dafa aufklären müssen, bevor die Katastrophe sich ereignete.

Meine Mutter wusste über Falun Dafa Bescheid und war geschützt

Unser Haus war in gutem Zustand. Nur das Haus meines älteren Bruders war stark beschädigt. Erstaunlicherweise sah die Wohnung meiner Mutter so aus, als hätte es nie ein Erdbeben gegeben – kein einziges Glas war umgefallen. Ihre Nachbarn auf derselben Etage berichteten: „Das Beben ist wirklich heftig gewesen.“ Hingegen erzählte mir meine Mutter: „Meine Wohnung hat nicht einmal gewackelt. Ich hörte nur ein Geräusch wie ein tieffliegendes Flugzeug.“

Obwohl meine Mutter Analphabetin ist, hat sie das Buch Zhuan Falun zweimal durchgelesen, indem sie jedes Wort buchstabierte, ohne nur einen Satz zu verstehen. Abends, bevor sie zu Bett geht, rezitiert sie die glückbringenden Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Ich sagte zu ihr: „Es war der Meister, der dich beschützt hat.“ – „Das weiß ich“, antwortete sie. Wir dankten beide dem Meister dafür.

Die Dringlichkeit erkennen, Lebewesen zu erretten

Wir befinden uns in der letzten Phase der Fa-Berichtung und können nicht wissen, was morgen sein wird. Jeden Moment kann alles Mögliche passieren; und es wird unerwartet sein. Was wir heute noch tun können, sollen wir nicht auf morgen verschieben, denn sonst könnte es zu spät sein. Lasst die Menschen um uns herum und in unserer Umgebung von Falun Dafa erfahren.

Der Meister sagt:

In der jüngsten Zeit, zu welcher der Schöpfer die menschlichen Körper benutzt, um die Lebewesen im Kosmos zu erretten, sind viele Gottheiten als Menschen inkarniert, und die meisten Seelen, die sich ursprünglich in den menschlichen Körpern befunden haben, sind durch sie ersetzt worden. Mit menschlichen Körpern können sie Leid ertragen und dadurch ihr sündhaftes Karma beseitigen. Gleichzeitig können sie sich erhöhen, wenn sie an dem Ort, wo es keine rechtschaffenen Grundsätze gibt, trotzdem an den von Gottheiten gelehrten rechtschaffenen Grundsätzen festhalten und gütig bleiben können. Die Endzeit ist angekommen; das Himmelstor der Drei Weltkreise hat sich geöffnet. Und der Schöpfer wählt schon diese Art von Menschen aus, um sie zu erretten." (Warum gibt es die Menschheit, 20.01.2023)

So wie ich es verstehe, öffnet sich das Himmelstor nur für eine bestimmte Zeit. Unsere Aufgabe ist, dem Meister zu helfen und dabei unser Bestes zu geben.