(Minghui.org) Kürzlich wurde bekannt, dass eine 55-jährige Einwohnerin der Stadt Zibo in der Provinz Shandong ins Gefängnis überstellt wurde, um eine 1,5-jährige Haftstrafe wegen ihres Glaubens an Falun Dafa abzusitzen.

Hu Yans Tortur begann mit ihrer ersten Verhaftung am 22. September 2022. An jenem Tag brachen fünf Beamte der örtlichen Staatssicherheit in ihre Wohnung ein und beschlagnahmten ihre Falun-Dafa-Bücher, ihren Computer, ihren Drucker und andere persönliche Wertgegenstände. Am nächsten Tag ließen sie sie gegen Kaution frei und forderten sie auf, sich einmal im Monat zu festgelegten Zeiten bei ihnen zu melden.

Hu ging im Juli 2023 in einen Wohnkomplex, um Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen. Jemand zeigte sie bei der Polizei an. Die Beamten verhafteten sie am 20. Juli und durchsuchten ihre Wohnung. Nachdem sie 8.000 Yuan (etwa 1.040 Euro) von Hu erpresst hatten, ließen sie sie frei – nahmen sie allerdings am 21. August 2023 erneut fest.

Kürzlich wurde bestätigt, dass Hu derzeit im Frauengefängnis der Provinz Shandong in der Hauptstadt Jinan einsitzt. Die Einzelheiten ihrer Anklage, ihres Prozesses und ihrer Verurteilung sind jedoch unklar. Vor ihrer letzten Verurteilung wurde Hu dreimal für insgesamt fast sechs Jahre inhaftiert. Nach einer Verhaftung wurde sie außerdem zu einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (etwa 1.300 Euro) verurteilt.