(Minghui.org) Am 4. Oktober 2025 kamen Falun-Dafa-Praktizierende aus verschiedenen Gebieten Deutschlands in Erfurt zusammen, um an zwei Orten im Stadtzentrum Informationsveranstaltungen abzuhalten. Dort stellten sie die Schönheit der Kultivierungspraxis Falun Dafa vor und erklärten der Öffentlichkeit die wahren Hintergründe der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).
Das Interesse der Passanten war groß – viele unterzeichneten spontan die ausliegenden Petitionen, um ihre Unterstützung für die Falun-Dafa-Praktizierenden und den Schutz der Glaubensfreiheit auszudrücken.
Erfurt ist die Hauptstadt des Bundeslandes Thüringen. Die Falun-Dafa-Praktizierenden bauten ihre Informationsstände auf dem Fischmarkt sowie auf dem nahegelegenen Anger-Platz auf. Trotz heftiger Windböen und Platzregen führten sie die Falun-Dafa-Übungen vor, hielten Ansprachen und präsentierten eine Darbietung der Hüfttrommelgruppe.
Da an diesem Wochenende das Oktoberfest der Stadt stattfand, hielten sich viele Einwohner und Touristen im Stadtzentrum auf. Viele von ihnen kamen zum Stand der Praktizierenden, informierten sich eingehend über Falun Dafa und hörten den Reden zu.
Am 4. Oktober 2025 veranstalten Falun-Dafa-Praktizierende auf dem Fischmarkt in Erfurt eine Informationsaktion. Viele Passanten beiben interessiert stehen.
Am selben Tag informieren Praktizierende auf dem Anger-Platz über Falun Dafa. Zahlreiche Menschen zeigen Interesse.

Die Aufführung der Hüfttrommelgruppe zieht viele Zuschauer an
„Ich möchte unterschreiben“
Alexander Schmidt kam zielstrebig auf einen der Informationsstände zu, um die Petitionen zu unterschreiben.
Einer der ersten, der gezielt auf einen der Stände zukam, um die bereitliegenden Petitionen zu unterschreiben, war Alexander Schmidt aus Berlin. Er hat gerade Urlaub und ist zusammen mit Bekannten auf „Deutschlandticket-Tour“, bei der er Städte im Osten besucht. „Ich habe darüber [die Verfolgung] in der Epoch Times gelesen und möchte unterschreiben“, begründete er seinen Wunsch zur Unterstützung.
„Es ist wichtig, die Wahrheit bekannt zu machen“
Die goldfarbenen Kostüme der Hüfttrommelgruppe und die rhythmische Musik zogen viele Blicke auf sich.
„Ihre Darbietung ist wirklich anziehend – so bleiben die Menschen stehen und wollen mehr erfahren“, fand Simon, der gemeinsam mit seiner Frau unter den Zuschauern war. „Dass sie heute hier auf sich aufmerksam machen, ist sehr wichtig. Manche Menschen interessieren sich kaum dafür, was in der Welt passiert, und wissen nichts über diese Dinge. Ich finde es entscheidend, dass die Menschen erfahren, welche Verbrechen – auch in China – begangen werden.“
Simon beschäftigt sich schon seit Jahren mit dem Thema Zwangsentnahmen von Organen in China. „Religionsfreiheit sollte ein Recht für jeden Menschen sein“, betonte er. „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind äußerst wichtige Werte.“
„Organraub ist schrecklich“, erklärten auch Bogumila und Meike. Beide waren besonders betroffen über das Vorgehen der Kommunistischen Partei Chinas, da sie als Krankenschwester und medizinische Sachbearbeiterin täglich mit kranken Menschen zu tun haben. Sie waren überrascht, dass solch gute Menschen wie die Falun-Dafa-Praktizierenden verfolgt werden, und unterschrieben die Petitionen in der Hoffnung, damit ihren Teil zur Beendigung der Verfolgung beitragen zu können.

Passanten unterschreiben Petitionen gegen die Verfolgung von Falun Dafa
Anke (li.) und Ines verweilen lange am Stand der Praktizierenden
Anke aus Sachsen und Ines aus Rheinland-Pfalz verweilten lange am Stand am historischen Fischmarkt, dem Herzstück der Stadt zwischen Domplatz und Krämerbrücke. Sie informierten sich über Falun Dafa und die Verfolgung. Beide arbeiten im Bereich der Bildung. Anke, die als Erzieherin und auch als Meditationslehrerin tätig ist, freute sich, ein Zhuan Falun zu erhalten.
„Jeder, der Freiheit kennt, wird sie auch schützen“
Frank spricht sich gegen die Verfolgung von Falun Dafa aus
Frank und seine Frau kamen zufällig über den Fischmarkt, als sie von Praktizierenden ein Informationsblatt erhielten. Nachdem er es gelesen hatte, ging Frank direkt zum Stand, um die Petition gegen die Verfolgung zu unterschreiben. „Ich habe gerade erfahren, dass die KPCh Falun-Dafa-Praktizierende verfolgt – und das in unserer Zeit, im heutigen China“, erklärte er. „Das ist völlig anders, als ich mir das Land vorgestellt habe. Es hat mich sehr schockiert. Jeder, der weiß, was Freiheit bedeutet, wird sie auch aktiv verteidigen.“
Ein junges Paar, das der Aufführung der Hüfttrommelgruppe zusah, lehnte zunächst ein Flugblatt ab. Als ein Praktizierender den beiden dann erklärte, dass es um die Verfolgung von über hundert Millionen Menschen in China gehe, die wegen ihres Glaubens brutal unterdrückt würden, änderten sie ihre Haltung. Nachdem sie die wahren Hintergründe erfahren hatten, unterschrieben beide die Petition gegen die Verfolgung.
„Es ist Zeit, dass wir wieder zu wahren Werten zurückkehren“
Michaela hofft, dass immer mehr Menschen aufstehen, um die Verfolgung von Falun Dafa zu beenden
Michaela unterzeichnete gleich zwei Petitionen. Sie zeigte sich tief betroffen darüber, wie wenig über die Verfolgung von Falun Dafa bekannt ist, und äußerte ihre große Sorge über die Situation in China.
„Ich hätte nie gedacht, dass dort noch immer so viele Menschen unterdrückt werden und dass der Organhandel in solch großem Umfang weitergeht“, sagte sie. „Die Kommunistische Partei will die Menschen zu dem formen, was sie braucht. Ich finde es großartig, dass diese Praktizierenden hier stehen und Unterschriften sammeln, um die Verfolgung zu beenden. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass auch die Menschen in Deutschland die Wahrheit erfahren und handeln.“
Ihre Hoffnung ist, dass sich immer mehr Menschen gegen die Verfolgung aussprechen, damit sich die Situation in China eines Tages ändert und die Menschen dort wirklich in Freiheit leben können.
Mit Blick auf Dafas Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht äußerte Michaela ihre Wertschätzung für diese Werte. „Viele dieser Werte sind heute verloren gegangen“, stellte sie fest. „Ich bin dankbar, in einer Zeit aufgewachsen zu sein, in der man noch gute moralische Maßstäbe lernen konnte. Auch in Deutschland sollten wir uns wieder stärker an solchen Prinzipien orientieren – es ist Zeit, dass wir zu diesen Werten zurückkehren.“
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