(Minghui.org) Praktizierende in Québec, Kanada veranstalteten am 2. Oktober eine Veranstaltung auf dem Platz der Nationalversammlung, um auf die länderübergreifende Unterdrückung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen. Auf dem Platz befindet sich auch das Parlamentsgebäude von Québec, in dem gerade Abgeordnete tagten.
Auch Praktizierende aus Sherbrooke und Montreal beteiligten sich an der Aktion. Mit Übungen, Transparenten und einem Autokorso stellten sie Falun Dafa vor und erklärten, wie Praktizierende in China wegen ihres Glaubens misshandelt werden. Viele Passanten unterstützten sie, indem sie die Petitionen zur Beendigung der Verfolgung unterschrieben.
Das Parlamentsgebäude in Québec




Falun-Dafa-Praktizierende versammeln sich auf dem Platz der Nationalversammlung

Die Tian Guo Marching Band tritt auf
Autokorso
Zusätzlich zu der Aktion veranstalteten die Praktizierenden zeitgleich einen Autokorso durch das Gebiet. Die Autos trugen Schilder mit Botschaften über die länderübergreifende Unterdrückung durch die KPCh.
Zehn Fahrzeuge nahmen an der Tour teil und legten eine Strecke von zehn Kilometern zurück. Die Route begann am National Assembly Square und endete am Place Ste-Foy, einem der größten und belebtesten Einkaufszentren Kanadas, bevor sie zum Ausgangspunkt zurückkehrten.
Unterdrückung auf kanadischem Boden
Nicole Milot, Vorsitzende des Falun Dafa Vereins von Québec
Sprecherin auf der Kundgebung war Nicole Milot, die Vorsitzende des Falun Dafa Vereins von Québec. Sie erläuterte die ernste Situation der grenzüberschreitenden Unterdrückungen der KPCh gegen Falun-Dafa-Praktizierende in Québec.
„Seit Beginn dieser Verfolgung bin ich selbst Opfer von Störungen geworden … oder habe sie miterlebt. Beispielsweise erhielt ich lange Zeit zu Hause und im Büro aufgezeichnete Telefonanrufe auf Chinesisch … rund um die Uhr“, erzählte sie. „Mehrmals wurden unsere Gruppenübungsstunden aus öffentlichen Parks verbannt … nur weil wir dort die Falun-Dafa-Übungen machten.“
„Hier in Quebec wurden die Computer von Praktizierenden gehackt … andere wurden verfolgt und überwacht“, fuhr Milot fort. „Diese Eingriffe betreffen auch die Aufführung von Shen Yun Performing Arts. Eine Aufführung, die die Schönheit der traditionellen chinesischen Kultur feiert und die Verbrechen der KPCh anprangert – einschließlich der erzwungenen Organentnahme an lebenden Menschen.“
Während der Shen-Yun-Tournee 2025 wurde eine Rekordzahl von Bombendrohungen an Theater verschickt, um die Aufführungen zu verhindern. Eine Untersuchung der taiwanischen Behörden führte diese Drohungen auf ein Bürogebäude von Huawei in China zurück, einem Unternehmen, das für seine engen Verbindungen zur KPCh bekannt ist.
„Solche Einmischungen dürfen nicht toleriert werden“



Unterschriften für Petitionen, die ein Ende der Verfolgung durch die KPCh fordern
Seit mehr als 26 Jahren decken Falun-Dafa-Praktizierende friedlich die Verbrechen der KPCh innerhalb und außerhalb Chinas auf. Im Westen gründeten sie beispielsweise Shen Yun Performing Arts, die weltweit größte klassische chinesische Tanz- und Musikgruppe mit Sitz in New York.
In den letzten Jahren verstärkte die KPCh ihre Bemühungen, Praktizierende außerhalb Chinas durch Propagandaangriffe, Gewaltandrohungen, Vandalismus, Körperverletzung und andere Mittel zum Schweigen zu bringen. Viele Passanten reagierten verärgert, als sie davon erfuhren, und erklärten, sie würden den Praktizierenden gerne durch ihre Unterschrift unter die Petition helfen.
Innerhalb weniger Stunden sammelten die Praktizierenden rund 100 Unterschriften. Mehrere Personen schrieben neben ihre Unterschrift: „Solche Einmischungen dürfen nicht toleriert werden.“
Die Falun-Dafa-Praktizierende Micheline nahm an der Aktion teil. Sie sagte: „Ich möchte unsere Rechte und Freiheit nicht verlieren. Ich will diese Unterdrückung hier nicht.“
Die Falun-Dafa-Praktizierende Nathalie freute sich, an der Veranstaltung teilnehmen und die Menschen über die Verfolgung informieren zu können, die sich auch über China hinaus ausgeweitet hat. Sie erklärte, dass Falun Dafa und Shen Yun Performing Arts der Gesellschaft große Vorteile brächten. Die Glaubensfreiheit müsse respektiert werden. Denn: „Menschen sollten nicht verfolgt werden.“
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