(Minghui.org) Am Abend des 3. Oktober 2025 veranstaltete der Rotary Club Washington im Ballsaal des Westin Hotels, unweit des Weißen Hauses in Washington, D.C., eine Vorführung des Dokumentarfilms State Organs. Rund 150 Personen nahmen daran teil, die meisten von ihnen waren Rotary-Mitglieder aus dem Großraum Washington.
Amelia Stansell, die stellvertretende Vorsitzende der Rotary Action Group Against Slavery (Aktionsgruppe gegen Sklaverei), moderierte die Filmvorführung. Rotary wurde 1905 gegründet und ist eine internationale Hilfsorganisation mit Niederlassungen auf der ganzen Welt. Ihre Mitglieder, in der Regel Führungskräfte aus verschiedenen Berufen, treffen sich wöchentlich, um Hilfsprojekte zu planen und durchzuführen, den beruflichen Austausch zu fördern, ethische Maßstäbe zu verbessern und das soziale Wohlergehen zu stärken.
Der Dokumentarfilm „State Organs“ wird am Abend des 3. Oktober 2025 im Westin Hotel gezeigt
Amelia Stansell, stellvertretende Vorsitzende der Rotary Action Group Against Slavery und Moderatorin der Filmvorführung
Der Dokumentarfilm State Organs enthält Interviews mit Familienangehörigen und Freunden von Falun-Dafa-Praktizierenden, die infolge der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ums Leben kamen. Auch Zeugen, die den Organraub an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden in China miterlebt haben, sowie internationale, unabhängige Ermittler kommen zu Wort. Der Film deckt den systematischen und staatlich geförderten Organraub durch die KPCh auf.
Nach der Vorführung beantworteten Medienvertreter, Falun-Dafa-Praktizierende, Ärzte sowie der Regisseur des Films Fragen aus dem Publikum. Einige fragten, wie sie dazu beitragen könnten, die Gräueltaten der KPCh im Zusammenhang mit der Zwangsentnahme von Organen zu stoppen. Andere unterzeichneten eine Petition, in der sie die Bundesgesetzgeber aufforderten, sich für die Beendigung der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh einzusetzen. Viele Zuschauer sagten, dass jeder, der ein Gewissen habe, angesichts dieser unmenschlichen Gräueltaten seine Stimme erheben und handeln sollte.
Nach der Vorführung findet eine Frage-und-Antwort-Runde statt

Teilnehmer unterzeichnen die Petition zur Beendigung der Verfolgung durch die KPCh
Den durch die KPCh geförderten Organraub verurteilen
Stansell erzählte, sie habe während der Rotary Club International Convention 2022 von der Verfolgung durch die KPCh erfahren. „Ich bin Christin und die Lehre von Falun Gong spiegelt vieles in uns wider. Da wird einem langsam klar: Wir haben alle dasselbe Herz, nicht wahr? Und das ist auch einer der Gründe, warum ich es wichtig finde … wir müssen daran teilhaben, wir sind Menschen. Wir sind alle Teil einer Bruder- und Schwesternschaft. Und wie kann man einfach weggehen und sagen: Die sind anders als wir, die sind uns egal.“
Stansell hatte die Dokumentation an diesem Tag bereits zum zweiten Mal gesehen. Das erste Mal war in Calgary, Kanada gewesen. Danach habe sie darüber nachgedacht, was sie tun könne, berichtete sie.
„300 Rotarier sprechen (nun) darüber und gehen zurück in ihre Clubs. Wir haben 100 Clubvertreter. Sie werden zurück in ihre Clubs gehen und über die Dinge sprechen, von denen sie gehört haben. Vielleicht werden sie alle eine Filmvorführung veranstalten. Wir müssen handeln, und das ist meine Art, das zu tun.“
Sie erklärte, viele Menschen hätten ihr für die Botschaft gedankt. „Ich denke, das hat vielen die Augen und Herzen geöffnet.“
Andrew, Unternehmer und Mitglied des Rotary Clubs Virginia
Andrew, Unternehmer und Mitglied des Rotary Clubs Virginia, sagte nach dem Film, er habe zum ersten Mal von der Zwangsentnahme von Organen durch die KPCh erfahren. Obwohl er verschiedene Informationsquellen verfolgt habe, sei er mit den Gräueltaten der KPCh nicht vertraut gewesen.
Die Darstellung der Organentnahme in der Dokumentation empfand der Unternehmer als eine humanitäre Katastrophe. Jeder mit einem Gewissen könne dies sehen. „Es gibt nur so viele Dinge, die man verbergen kann. Menschen wie die Ärzte und Menschen wie diejenigen, die dieser Verfolgung entkommen konnten, enthüllen die Wahrheit. Und für mich ist es ermutigend zu hören, dass so viele Chinesen dies sehen und verstehen und sich davon abwenden, wenn auch auf ihre eigene stille Art. Genau dort muss sich etwas ändern, damit alles gut wird“, so Andrew.
Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind großartig
Frank aus Virginia und seine Frau Sarah
„Das war wirklich aufschlussreich“, fand Frank aus Virginia. „Vieles, was ich nicht wusste, vieles, was ich wirklich nicht verstehe, war die Geschichte der Kommunistischen Partei. Aber es ist einfach schrecklich – sie entwerten das Leben der Menschen.“ Frank hatte zwar schon von der Verfolgung durch die KPCh gehört, aber nicht gewusst, wie schlimm sie durchgeführt wird.
Die Botschaft von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht empfand er als „sehr stark“. Er war berührt, dass die Falun-Dafa-Praktizierenden trotz der Verfolgung ihrem Glauben treu bleiben. „Es ist erstaunlich. Es ist erstaunlich für mich, dass sie an dieser Überzeugung und diesem inneren Frieden festhalten können.“ Er hoffte, dass die Botschaft ankommt und noch mehr Menschen von Falun Dafa und der Verfolgung durch die KPCh erfahren.
Seine Frau Sarah hörte zum ersten Mal von der Verfolgung. Ihr Kommentar: „Ich hatte noch nie davon gehört, es war sehr aufschlussreich.“
Wie konnte ich nur so blind sein?
Hande (links) und Jim vom Rockville Rotary Club in Maryland drücken nach dem Film ihre Bestürzung aus
Hande und Jim vom Rotary Club Rockville in Maryland dankten dem Rotary Club für die Ausrichtung dieser sehr eindrucksvollen Veranstaltung.
„Ich fragte mich: Wie konnte ich nur blind sein? Wie konnte ich nie davon erfahren? Ich halte mich für jemanden, der Nachrichten liest und sich aus verschiedenen Quellen informiert. Das [der Dokumentarfilm] hat mich sehr beunruhigt, aber gleichzeitig hat es in mir ein großes Bewusstsein und die Bereitschaft geweckt, etwas zu unternehmen, darüber zu sprechen und weitere Menschen davon zu überzeugen“, erklärte Hande.
Jim sagte, er habe die Petition an Senator Van Hollen unterzeichnet, in der dieser aufgefordert wird, Maßnahmen zu ergreifen, um die Verfolgung durch die KPCh zu beenden.
Jose, ein Kunststudent an der Virginia Tech, hat gerade von Falun Dafa erfahren
Jose erfuhr von Falun Dafa, als er sich vor dem Veranstaltungsort mit Praktizierenden unterhielt. Seiner Meinung nach war die Wahrheit vertuscht worden. Er wünsche sich, noch mehr über die tatsächliche Situation zu erfahren.
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