[Verspätete Todesmeldung] 50-Jähriger aus Shanghai stirbt Anfang 2020

(Minghui.org) 

[Anmerkung der Redaktion: Dieser Fall ist Teil einer Reihe von Todesfällen, die schon seit Langem auf der chinesischen Website von Minghui.org veröffentlicht, aber bisher nicht übersetzt wurden.]

Etwa Ende Januar/Anfang Februar 2000 besuchte Hou Yagang einen Freund, der wie er selber auch Falun Dafa praktizierte. Seine Frau Li Li erhielt Stunden später einen Anruf von der Polizei. Man teilte ihr mit, dass ihr Mann während der Autofahrt plötzlich erkrankt sei und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Als sie im Krankenhaus ankam, war er bereits verstorben.

Dem Tod des in Shanghai lebenden Mannes war der Tod seiner Schwiegereltern vorausgegangen. Alle drei waren ebenso wie Li Li wiederholt wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verfolgt worden.

Li Lis Vater Li Yuqin starb am 20. Januar 2016 im Alter von 68 Jahren. 17 Stunden vor seinem Tod hatte die Polizei sein Haus umstellt und die Stromzufuhr unterbrochen, um ihn zu verhaften. Seine 71-jährige Frau Li Wenjuan starb am 10. Dezember 2021, nachdem sie jahrelang unter der Verfolgung gelitten hatte.

Als Li Li schwanger war, wurden ihr Mann und ihre Eltern am 5. Juni 2009 verhaftet. Sie war derart traumatisiert, dass sie am nächsten Tag eine Fehlgeburt erlitt. Auch sie selbst wurde im Laufe der Jahre mehrmals verhaftet. Aufgrund ihres Glaubens an Falun Dafa wurde ihr eine Beförderung am Arbeitsplatz verweigert. Auch einen Reisepass durfte sie nicht beantragen. Später gebar sie eine Tochter. Als diese im Juli 2014 das Schulalter erreicht hatte, durfte sie nicht in einen öffentlichen Kindergarten gehen. Nach zahlreichen Beschwerden gelang es Li Li schließlich, dass ihre Tochter Monate später eingeschult wurde.

Bevor Li heiratete, wurde ihr zukünftiger Mann Hou am 6. Februar 2002 verhaftet und zu zwei Jahren Zwangsarbeit verpflichtet. In der Haft wurde er unter anderem mit Elektroschocks gequält.

Frühere Berichte:

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