[Verspätete Todesmeldung[ 77-Jährige stirbt nach jahrelanger Verfolgung im Oktober 2015

(Minghui.org) 

[Anmerkung der Redaktion: Dieser Fall ist Teil einer Reihe von Todesfällen, die schon seit Langem auf der chinesischen Website von Minghui.org veröffentlicht, aber bisher nicht übersetzt wurden.]

Liu Guoyu aus der Stadt Hefei in der Provinz Anhui starb knapp zwei Monate, nachdem sie zehn Stunden lang von der Polizei festgehalten worden war, weil sie Falun Dafa praktizierte.

Liu wurde am 23. August 2015 verhaftet und von 14.30 Uhr bis 12.30 Uhr des Folgetages in der Polizeiwache Baogong festgehalten. Nach ihrer Entlassung verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand rasch. Sie hatte Schmerzen an Stirn und Augen und ihre Beine waren geschwollen. Dann wurde sie bettlägerig und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort stellte der Arzt Organversagen fest, das nicht mehr zu behandeln war. Liu starb am 12. Oktober 2015 zu Hause im Alter von 77 Jahren.

Vor ihrer letzten Verhaftung war Liu wiederholt wegen ihres Glaubens verfolgt worden. Von Juli 1999 bis 2000 reiste sie dreimal nach Peking, um sich für Falun Dafa einzusetzen. Nach einer dieser Reisen im April 2000 wurde sie festgenommen und für 25 Tage im Pekinger Verbindungsbüro der Provinz Anhui eingesperrt. Zudem wurde ihr eine Geldstrafe von 1.250 Yuan (etwa 170 Euro) auferlegt. Nach Ablauf der Haftzeit wurde sie zurück nach Anhui eskortiert und für weitere Zeit festgehalten.

Im Jahr 2003 wurde Liu erneut festgenommen und zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Während ihrer Haft im Frauengefängnis der Provinz Anhui wurde sie verprügelt und zu stundenlangem Stehen gezwungen. Sie durfte nicht schlafen und musste Materialien lesen, in denen Falun Dafa verleumdet wurde. Als sie entlassen wurde, war sie abgemagert und litt unter zittrigen Beinen.