(Minghui.org) Das Frauengefängnis der Provinz Anhui beteiligt sich aktiv an der Folter von Falun-Dafa-Praktizierenden, die standhaft an ihrem Glauben festhalten.

Wenn sich Praktizierende weigern, auf ihren Glauben zu verzichten, stacheln die Wärter die Insassinnen dazu an, die Praktizierenden anzugreifen und sie zu zwingen, Garantieerklärungen zu unterschreiben, stundenlang zu stehen, Nachtschichten abzuleisten oder ihnen Essen und das Benutzen der Toilette zu verwehren. Einmal musste eine über 70-jährige Praktizierende, die sich geweigert hatte, ihrem Glauben abzuschwören, jeden Tag stundenlang stehen – und das sieben Jahre lang! Wenn sich die Praktizierenden nicht umerziehen lassen, werden die Insassinnen bestraft.

Foltermethoden

Schläge mit Elektroschlagstöcken

Die Wärterinnen fesseln die Arme der Praktizierenden mit Handschellen auf den Rücken und versetzen ihnen stundenlang Stromschläge an Nacken, Achselhöhlen und Schläfen, bis die Batterien der Elektroschlagstöcke leer sind.

Folter-Illustration: Schläge mit Elektroschlagstöcken

Brutale Schläge

Wärter und Häftlinge drücken die Praktizierenden zu Boden und treten ihnen gegen den Kopf. Oder sie drücken die Praktizierenden gegen den Tisch und schlagen ihnen auf den Kopf.

Folter-Illustration: Brutale Schläge

Langes Stehen

Die Praktizierenden werden gefesselt und müssen mehrere Stunden lang stehen. Außerdem wird ihnen der Schlaf entzogen und die Benutzung der Toilette verweigert.

Folter-Illustration: Langes Stehen

Injektionen mit unbekannten Medikamenten

Den Praktizierenden werden nervenschädigende Medikamente gespritzt oder gewaltsam unbekannte, toxische Substanzen verabreicht.

Zwangsarbeit

Die Praktizierenden werden zu Zwangsarbeit gezwungen, manchmal bis zu 20 Stunden am Tag oder sogar 24 Stunden ohne Pause.

Mit Zwangsjacke eingeschnürt

Auch Zwangsjacken werden zur Folter der Praktizierenden eingesetzt. Damit werden sie fest verschnürt und aufgehängt. Diese Folter verursacht für die Opfer oft unerträgliche Schmerzen und sie verlieren aufgrund der Enge häufig das Bewusstsein.

Folter-Illustration: Mit Zwangsjacke eingeschnürt

Ansehen von diffamierenden Videos

Die Praktizierenden werden des Schlafs beraubt und gezwungen, Videos anzusehen, die Falun Dafa diffamieren, und/oder Erklärungen zu schreiben, in denen sie auf ihren Glauben verzichten.

Verfolgungsfälle

Nach ihrer Ankunft im Gefängnis wurden die Praktizierenden in die 12. Abteilung gebracht und gezwungen, die Gefängnisregeln auswendig zu lernen. Ein Wärter namens Fang bedroht die Praktizierenden mit einem Elektrostab und zwingt sie, in die Hocke zu gehen. Selbst wenn sich die Praktizierenden unwohl fühlen oder das Wetter sehr kalt ist, lässt Fang sie draußen im Regen stehen.

Wang Cuilan, eine pensionierte Krankenschwester aus dem Kreis Linquan, wurde am 12. Juni 2020 festgenommen und zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das war bereits ihre zweite Inhaftierung in diesem Gefängnis. Aufgrund der Verletzungen, die ihr während der ersten Haftzeit zugefügt worden waren, war ihr Rücken fast um 90 Grad gebeugt und sie war stark abgemagert. Zwei Insassinnen mussten sie mit sich ziehen.

Wang durfte nur einmal pro Woche auf die Toilette gehen. Einmal wurde ihr die Benutzung der Toilette über 20 Tage lang verweigert. Jedes Mal, wenn sie auf die Toilette musste, wurde sie aufgefordert, den Begründer von Falun Dafa zu verleumden, was sie jedoch verweigerte. Wenn sie dann endlich auf die Toilette durfte, war ihr Urin rötlich-braun und hatte einen beißenden Geruch. Sie aß und trank kaum etwas und war nach einiger Zeit erschöpft und hungrig. Außerdem durfte sie sich auch nicht waschen, sodass ihr Körper einen unangenehmen Geruch verströmte.

Zhao Meijun aus Huainan wurde am 21. Oktober 2020 festgenommen und zu 8,5 Jahren Haft verurteilt. Sie erleidet in der 3. Abteilung ähnliche Folter wie Wang.

Ding Shumei aus Hefei wurde am 30. Oktober 2017 festgenommen und später zu acht Jahren Haft verurteilt. Dies war der Zeitpunkt ihrer Verurteilung, weil sie Falun Dafa praktiziert. In der 8. Abteilung weigerte sie sich, sich umerziehen zu lassen, und musste daraufhin Zwangsarbeit verrichten. Sie durfte sich nicht waschen. Sechs Monate nach dem Antritt ihrer Haftstrafe starben ihr Vater und ihr Mann. Das Gefängnis nutzte deren Tod, um sie zur Umerziehung zu zwingen, was jedoch scheiterte. Kurz darauf erkrankte sie an Gebärmutterkrebs.

Liu Liying wurde zu neun Jahren Haft verurteilt und in der 2. Abteilung inhaftiert. Sie musste schwere Zwangsarbeit verrichten, was dazu führte, dass sie völlig erschöpft war und stark abmagerte. Später bekam sie eine Hautkrankheit. Ihr Körper war mit juckenden Pusteln übersät, sodass sie nicht schlafen konnte.

Liang Huaiyuan, eine 79-jährige pensionierte Ingenieurin aus Bengbu, war im Februar 2016 verhaftet und später zu einer Haftstrafe von unbekannter Dauer verurteilt worden. Infolge der brutalen Misshandlungen im Frauengefängnis der Provinz Anhui war sie nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen. Ihre Familie beantragte ihre Freilassung gegen Kaution zur medizinischen Behandlung, was jedoch abgelehnt wurde. Als ihr Anwalt sie besuchte, konnte sie weder stehen noch sprechen. Schließlich wurde sie an einem unbekannten Datum freigelassen. Sie erholte sich nicht mehr und verstarb am 25. November 2024.