(Minghui.org) Dieses Jahr bin ich fast 70 Jahre alt. Als langjährige Falun Dafa-Praktizierende, die 1997 das Fa erhielt, kultiviere ich mich nun schon seit 28 Jahren.
Mit 25 Jahren erkrankte ich an Tuberkulose, die sich stetig verschlimmerte, bis ich schließlich offenen Bluthusten entwickelte. Ich war stark abgemagert, wog weniger als 45 Kilogramm und wagte mich an windigen Tagen nicht mehr vor die Tür. Ich verbrachte Jahre im Tuberkulosekrankenhaus. Anfangs wurde ich dort zur Behandlung aufgenommen, doch schließlich verweigerte man mir die weitere Behandlung. Mein Arzt sagte zu mir: „Ihre Krankheit ist unheilbar, gehen Sie nach Hause. Kommen Sie nicht wieder.“
Damals waren meine Symptome schwerwiegend. Ich hustete Blut, erbrach es buchstäblich. Der Blutfluss war schockierend und beängstigend zugleich. Durch meine Arztrechnungen waren die Ersparnisse meiner Eltern fast aufgebraucht. Meine Schwester arbeitete unermüdlich, um Geld für meine Behandlung zu verdienen, aber es reichte trotzdem nicht. Wir liehen uns viel Geld von Verwandten und Freunden. Diese Zeit war unvorstellbar schwer.
Im Jahr 1997 hatte ich meinen letzten Krankenhausaufenthalt. Kurz darauf spielte mir die Familie meiner Tante die Vortragsreihe von Meister Li Hongzhi über Falun Dafa vor und lud mich ein, sie mir anzusehen. Nachdem ich die neun Video-Vorträge gesehen hatte, wurde mir alles klar. Ich begann umgehend die fünf Falun-Dafa-Übungen zu lernen. Anfangs hustete ich noch Blut, aber die Menge nahm deutlich ab und die Symptome veränderten sich. Ich wusste, dass der Meister sich um mich kümmerte und meinen Körper reinigte. Deshalb hatte ich keine Angst und warf die Medikamente im Wert von 3.000 Yuan (etwa 370 Euro) weg.
Ich war überglücklich, eine so wunderbare Kultivierungspraxis wie Falun Dafa kennengelernt zu haben. Mit jedem, dem ich begegnete, teilte ich voller Begeisterung die Segnungen durch Falun Dafa. Ich beteiligte mich aktiv an jeder Informationsveranstaltung zu diesem Thema. Als ich einmal auf dem Land war, um Falun Dafa dort bekannt zu machen, suchte meine Tante nach mir. Es war grad eine Zeit, in der ich Karma beseitigte: Ich erbrach Blut, einen kleinen Eimer voll. Meine Schwester sagte: „Tante, lass meine Schwester nicht gehen. Sie hat gerade Blut erbrochen.“ Ich sagte zu meiner Tante: „Geh du schon mal. Ich komme später.“ In diesem Moment kam auch der Koordinator und fragte, ob ich mitkommen wolle. Er meinte, wenn ich könne, solle ich gehen, aber mich nicht dazu zwingen. Ich sagte zu. Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, bat ich meine Schwester, mich auf ihrem Fahrrad zu dem Ort zu bringen, wo wir Dafa bekannt machen wollten. Noch bevor wir ankamen, eilte eine andere Praktizierende herbei und sagte: „Warum lässt du dich fahren? Gib mir schnell das Fahrrad, ich muss etwas Dringendes erledigen!“ Und schon fuhr sie mit dem Fahrrad davon. Ich ging zu Fuß weiter. Da ich völlig schwach war, musste ich mich immer wieder ausruhen. Es dauerte lange, bis ich endlich den Treffpunkt erreichte. Die Praktizierenden dort wäre gerade beim gemeinsamen Üben. Ich saß eine Weile da und machte mit, aber erbrach immer wieder Blut, bis sich eine Blutlache auf dem Boden gebildet hatte. Wieder zu Hause angekommen, fühlte ich mich viel stärker und sprühte vor Energie. Meine gesamte Denkweise hatte sich verändert und meine Haut hatte sich von totenblass zu einem gesunden, rosigen Teint gewandelt. Von diesem Tag an fühlte ich mich federleicht und hatte meine Gesundheit zurückerlangt. Selbst jetzt, mehr als zwanzig Jahre später, brauche ich kein einziges Medikament mehr einzunehmen.
Während meines Besuchs in Peking zur Fa-Bestätigung wurde ich aufgrund meiner Vorstrafe wiederholt von den lokalen Behörden schikaniert. Mitglieder des Büro 610 verschleppten mich ständig in eine Gehirnwäsche-Einrichtung.
Einmal brachten sie mich in ein Gehirnwäsche-Einrichtung in einer Nachbarstadt. Bei meiner Ankunft teilte mir ein Polizist mit, dass sie drei Personengruppen nicht aufnehmen würden: Menschen mit sexuell übertragbaren Krankheiten, Tuberkulosekranke und Menschen mit ansteckenden Krankheiten.
Darauf gab ich ihm zur Antwort: „Ich hatte einmal Tuberkulose und habe Blut gehustet, aber Falun Dafa hat mich geheilt. Wenn Sie mich verfolgen und ich rückfällig werde, sind Sie dafür verantwortlich.“ Der Polizist entgegnete: „Sie stellen sich also nur krank? Bringt sie ins Krankenhaus der Staatssicherheit zum Röntgen!“
Im Krankenhaus stand ich vor dem Röntgengerät. Der Arzt war fassungslos, denn das Röntgenbild zeigte nur weiße Bereiche an, wo die Lunge hätte zu sehen sein sollen. Von der Lunge war jedoch keine Spur vorhanden. Erschrocken rief der Arzt: „Gehen Sie! Gehen Sie! Weg von mir!“ Sowohl der Arzt als auch die Polizisten setzten sich schnell die Masken auf. Ich hörte, wie der Arzt zu den Polizisten sagte: „Diese Person hat keine Lunge. Wie seltsam! Wie atmet sie? Wie überlebt sie?“ Daraufhin ließen mich die Polizisten nach Hause gehen. Von diesem Tag an ließen sie mich in Ruhe, wann immer sie Gehirnwäschekurse abhielten.
Durch diese Untersuchung erfuhr ich erst, dass ich keine Lunge mehr habe. Die jahrelange Tuberkulose hatte wahrscheinlich dazu geführt, dass ich Blut gehustet hatte, bis meine Lunge vollständig versagt hatte. Dass ich immer noch lebe, ist ein Beweis für die Großartigkeit von Falun Dafa. Außerdem habe ich keine Atembeschwerden und kann körperliche Arbeit mit normaler Anstrengung verrichten. Meine finanzielle Situation ist bescheiden. Ich beziehe nur eine kleine Rente, messe Geld jedoch nicht viel Bedeutung bei. Ich betrachte meine Mittel als Ressourcen für meine Kultivierung und spende jeweils 10.000 Yuan (etwa 1.230 Euro) an das Materialverteilungszentrum. Bis heute habe ich über 100.000 Yuan (etwa 12.300 Euro) gespendet. Meine materiellen Bedürfnisse sind minimal. Ich lebe, was Essen und Kleidung angeht, ganz sparsam. Seit Jahren habe ich keine neuen Kleider mehr gekauft. Alles, was ich trage, wird mir großzügig von Mitpraktizierenden zur Verfügung gestellt. Solange es tragbar ist, beschwere ich mich nie. Auch beim Essen bin ich nicht wählerisch. Ich esse einfach, bis ich satt bin, egal was.
Später unternahm ich eine besondere Reise in die Stadt, in der die Gehirnwäschekurse stattfanden. Dort erklärte ich dem Polizisten, der mich verfolgt hatte, die wahren Umstände. Vorher rief ich ihn an. Daraufhin holte er mich sogar vom Bahnhof ab. Ich erklärte ihm, wie meine Gesundheit wiederhergestellt wurde, und dass die Verfolgung guter Menschen Karma erzeugt. Daher bat ich ihn eindringlich: „Behandeln Sie die Falun-Dafa-Schüler künftig freundlich! Beteiligen Sie sich nicht länger an der Verfolgung!“ Obwohl er nicht zum Austritt aus der Partei bereit war, verstand er allerdings, dass sich die Falun-Dafa-Praktizierenden in Gefahr begaben, um ihm die wahren Begebenheiten zu erklären. Deshalb versprach er, künftig vorsichtiger zu sein.
Seit über zwanzig Jahren widme ich mich der Aufgabe, Menschen vor den Täuschungen der KPCh zu bewahren, indem ich beharrlich Informationsmaterialien verteile. Vor jedem Einsatz sende ich aufrichtige Gedanken aus und bitte den Meister aufrichtig um Schutz und darum, jegliche bösartige Einmischung zu beseitigen. All die Jahre bin ich in Sicherheit und ungestört geblieben. So habe ich den Weg der Fa-Berichtigung mit der barmherzigen Unterstützung des Meisters unbeirrt beschritten. Da die Fa-Berichtigung ihrem Ende entgegengeht, setze ich mir selbst noch strengere Maßstäbe, stehe jeden Morgen um zwei Uhr auf und praktiziere die Übungen.
Viele meiner Mitpraktizierenden sind älter. Ursprünglich wollte ich meine Erfahrungen online mitteilen, damit noch mehr Menschen davon erfahren. Ich fand jedoch niemanden, der den Text verfassen und veröffentlichen konnte.
Dieses Jahr wurde mein Wunsch, einen Artikel darüber zu schreiben, noch stärker. Der Meister sorgte freundlicherweise dafür, dass mir jemand dabei half. Ich bin unserem allmächtigen und großartigen Meister zutiefst dankbar dafür. Den Meister in diesem Leben zu haben, ist meine größte Ehre. Mit dem Meister während der Fa-Berichtigung in der Menschenwelt zusammen zu sein, ist eine unvergleichliche Glorie. Ich hoffe, dass mein Erfahrungsbericht noch mehr Menschen dazu inspirieren wird, Falun Dafa zu praktizieren, diese seltene Gelegenheit zu schätzen und gemeinsam in den Himmel zurückzukehren.
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