(Minghui.org) Im Jahr 2024 wurde in unserer Region in der Staatssicherheitsabteilung ein neuer Leiter eingesetzt. Er folgte aktiv den Vorgaben der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und beteiligte sich an der Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden. Gegen einzelne Praktizierende ermittelte er und zwang viele von ihnen, die drei Erklärungen zu unterschreiben, mit denen sie Falun Gong abschwören sollten.
Im Dezember 2024 wurden zwei Praktizierende festgenommen, wofür der neue Leiter eine Prämie erhielt. Viele weitere Praktizierende wurden hineingezogen und schikaniert, manche wurden gezwungen, die drei Erklärungen zu schreiben; andere wurden illegal inhaftiert. Ein Praktizierender verweigerte solch ein Geständnis und trat aus Protest gegen die Verfolgung in den Hungerstreik. Er wurde zwangsernährt und erlitt schließlich Nierenversagen. Das Kultivierungsumfeld in unserer Gegend war zu dieser Zeit äußerst schlecht.
Im April 2025 erzählte mir mein Bruder, dass ihn der Leiter der Staatssicherheitsabteilung angerufen habe. Er habe ihm mitgeteilt, wenn ich die drei Erklärungen nicht unterschreiben würde, würde er mich abführen lassen und dann bekäme ich Schwierigkeiten mit dem Komitee für Politik und Recht. Mein Herz begann zu rasen, und mir wurde klar, dass ich Angst hatte. „Er sagte außerdem“, so mein Bruder, „es sei auch in Ordnung, wenn ich, dein Bruder stellvertretend für dich unterschreiben würde. Doch ich verstand die Wahrheit und habe zu ihm gesagt: ‚Ich kann nicht in ihrem Namen unterschreiben.‘“
„Du hast das Richtige getan“, sagte ich. „Du darfst auf keinen Fall unterschreiben. Wir dürfen die drei Erklärungen nicht unterschreiben. Wer es tut, begeht ein Verbrechen gegen Dafa.“
Mein Bruder erzählte mir außerdem, dass der Nachbar über mir mit dem neuen Leiter verwandt sei und riet mir, dem Nachbarn Geschenke zu bringen und mit ihm zu reden. Mir war jedoch klar, dass ich eine Gelegenheit finden sollte, dem Leiter persönlich die wahren Fakten zu erklären und ihn anschließend auch zu bitten, keine Verbrechen mehr gegen Dafa zu begehen.
Ich fragte mich: „Warum manipulierte das Böse den Leiter, mich zu schikanieren?“ Als ich nach innen schaute erkannte ich, dass ich mich nur um meine eigenen Angelegenheiten kümmerte und wenn ich Zeit hatte, das Fa auch nicht fleißig lernte. Ich konnte keine starke aufrichtige Haltung bewahren. Gelegentlich verlor ich sogar die Beherrschung und beschwerte mich zudem oft. Ich sollte wirklich zur Polizeistation gehen, um diesem Leiter die wahren Umstände zu erklären. Doch da meine aufrichtigen Gedanken nicht stark genug waren, hatte ich Angst.
Ich hatte bereits einem Ehepaar, den Verwandten des Abteilungsleiters, die wahren Begebenheiten erklärt, und sie waren aus der KPCh ausgetreten. Eines Abends ging ich erneut zu ihnen und bat um Unterstützung. Der Mann erklärte sich zunächst auch bereit, mich zu begleiten und mit dem Leiter zu reden. Ich sagte zu ihm: „Sie müssen mich beim Reden unterstützen und in nächster Nähe zu mir stehen.“ Er schlug vor, ich solle schon einmal ins untere Stockwerk vorgehen. Als er schließlich nachkam, meinte er: „Ich habe mit meiner Frau gesprochen; ich kann doch nicht mitgehen. Der Leiter macht nur seine Arbeit. Sie haben Ihre Gründe, er seine. Mir ist es unangenehm, dazwischen zu stehen.“ In diesem Moment erkannte ich, dass ich falschgelegen hatte: Ich sollte mich nicht auf gewöhnliche Menschen verlassen und auch nicht versuchen, jemanden zu bestechen. Die wahren Umstände zu erklären ist die Aufgabe von uns Kultivierenden. Das ist mein eigener Weg.
Schließlich ging ich abends mit einer Mitpraktizierenden zum Haus des Abteilungsleiters. Wir trafen ihn nicht an. Am nächsten Morgen ging ich erneut hin, doch niemand öffnete. Ich ging insgesamt viermal hintereinander dorthin, traf ihn jedoch kein einziges Mal an. Eine Praktizierende sagte: „Als du das zweite Mal hingegangen bist, ist die Substanz, die dich in einer anderen Dimension verfolgte, zerfallen. Denn du hast dich erhöht und hast diesen Schritt gemacht.“ Obwohl ich den Leiter nicht getroffen hatte, war ich nun viel ruhiger.
Mitte Juli wurde ein Praktizierender vor Gericht gestellt. Ich dachte, ich sollte gemeinsam mit dem Anwalt und den Angehörigen zum Gericht gehen und während der Verhandlung für den Mitpraktizierenden aufrichtige Gedanken aussenden.
Etwa zehn Minuten, nachdem ich den Gerichtssaal betreten hatte, kamen sechs oder sieben Polizisten herein und führten mich nach draußen. Ich hatte keine Angst und fragte: „Gegen welches Gesetz habe ich verstoßen?“
Der Leiter der Staatssicherheitsabteilung zog mich aus der Gruppe der Polizisten heraus und sagte: „Was machen Sie hier? Wäre es für mich nicht ein Leichtes, Sie festzunehmen?“
Ich antwortete: „Ich war viermal bei Ihnen zu Hause, habe Sie aber nie angetroffen. Sind Sie wirklich so beschäftigt?“
Er sagte: „Ja! Kommen Sie nicht mehr zu mir. Ich komme zu Ihnen, wenn ich Zeit habe.“
Einige Tage später kam er zu mir. Ich hatte das Gefühl, als ob etwas Schweres auf mir lasten würde, und deshalb konnte ich ihm nichts erklären. Er holte die Garantieerklärung hervor und forderte mich auf, sie zu unterschreiben. Doch ich weigerte mich und sagte: „Früher war ich gesundheitlich sehr angeschlagen und hatte viele Krankheiten. Seit ich Falun Gong praktiziere, bin ich gesund. Diese Erklärungen kann ich nicht unterschreiben.“ Er sagte: „Wenn Sie es nicht tun, werde ich beim nächsten Mal nicht mehr so freundlich sein.“
Anschließend sprach er mit meiner Schwester; ich konnte nicht hören, was er sagte. Einige Minuten später meinte meine Schwester, sie werde für mich unterschreiben. Ich entgegnete: „Wenn du das tust, tragt ihr beide die Konsequenzen für dieses Verbrechen gegen Dafa. Eine gefälschte Unterschrift erkenne ich nicht an.“
Er sagte: „Auch eine gefälschte ist in Ordnung.“ Daraufhin unterschrieb meine Schwester.
Ich dachte: „Warum ist es so weit gekommen? Meine Schwester hat für mich unterschrieben. Die alten Mächte wollen sie zerstören.“ Ich tauschte mich mit einer Mitpraktizierenden darüber aus, und sie sagte: „Du hast dich nicht gut kultiviert, deshalb ist es so ausgegangen.“ Ich schaute erneut nach innen und erkannte, dass mir das Wichtigste, nämlich der starke Wunsch, den Leiter zu retten, gefehlt und ich Angst gehabt hatte.
Meine Schwester und ich begannen, intensiver das Fa zu lernen. Ich meinte zu ihr: „Wir dürfen keine Angst haben. Wir sollten uns ganz darauf konzentrieren, Menschen zu erretten. Wir müssen dem Leiter die Dinge erklären und die Verluste für Dafa wiedergutmachen. Ich schlage vor, wir stellen die Sache klar. Du schreibst eine feierliche Erklärung und forderst die drei Erklärungen, die du unterschrieben hast, zurück. Wenn er sie dir nicht zurückgibt, dann übergibst du ihm deine feierliche Erklärung und erklärst öffentlich, dass die von dir unterschriebenen Erklärungen ungültig sind.“ Meine Schwester war einverstanden.
Ich rief den Abteilungsleiter an und sagte: „Beim letzten Treffen habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Ich möchte noch einmal mit Ihnen sprechen.“ Er informierte mich, er sei für die nächsten zwei Wochen nicht zu erreichen, weil er außerhalb sei. Ich sagte, ich würde mich nach seiner Rückkehr wieder melden.
In den folgenden zehn Tagen lernten meine Schwester und ich intensiv das Fa. Ich schlug ihr vor: „Lass uns gut zusammenarbeiten und einen Körper bilden. Wenn ich ihm die Tatsachen erkläre, sendest du aufrichtige Gedanken aus, und wenn du mit ihm sprichst, sende ich aufrichtige Gedanken aus. Wir dürfen keine Angst haben, denn der Meister gibt uns Kraft. Der Abteilungsleiter ist ein Lebewesen, das errettet werden soll. Wir müssen ihm mit Barmherzigkeit begegnen und ihn wirklich erretten.“
Zwei Wochen später kam er zu uns nach Hause. Meine Schwester und ich hießen ihn herzlich willkommen. Dann kam ich direkt zur Sache und fragte, ob er Parteimitglied sei. Als er bejahte, riet ich ihm: „Treten Sie aus der Partei aus – für eine gute Zukunft.“
„Haben Sie mich nur deswegen hergebeten?“, fragte er.
Ich erklärte: „Selbst hochrangige Funktionäre treten aus der Partei aus, um sich zu schützen. Der Himmel wird diese Partei zerstören. Sie sollten so bald wie möglich austreten, damit sie in Sicherheit sind.“
Als meine Schwester über die von der KPCh inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens sprach und auch das Falun-Gong-Schutzgesetz erwähnte, das vom US-Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, sagte er: „Davon habe ich gehört.“ Während unseres Gesprächs bewahrten meine Schwester und ich starke aufrichtige Gedanken. Er hörte uns mit einem freundlichen Gesichtsausdruck zu.
Ich sagte: „Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen, die Sie nicht unbedingt glauben werden. Im Himmel waren Sie einst ein König. Bei Ihrer Wiedergeburt war es vorgesehen, dass Sie Polizist werden. Sie weinten und sagten: ‚Ich will kein Polizist sein, denn wenn die KPCh Falun Gong verfolgt, können die Polizisten, die daran teilnehmen, nicht in den Himmel zurückkehren.‘ Die Gottheit, welche die Wiedergeburt arrangierte, sagte: ‚Wenn Dafa-Jünger dir die Wahrheit erklären, musst du ihnen glauben.‘“
Der Abteilungsleiter antwortete nicht, und ich fuhr fort: „Sie wissen bestimmt, dass zwei Polizisten in unserer Gegend viele Dafa-Praktizierende gefoltert und verfolgt haben. Beide kamen später bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben. Wissen Sie, wir waren damals sehr traurig. Denn als wir diesen Polizisten sagten, dass diejenigen, die Dafa-Jünger verfolgen, Vergeltung erfahren würden, glaubten sie uns nicht. Gutes wird belohnt, Böses wird vergolten. Das ist ein himmlisches Prinzip. Polizisten, die Dafa-Praktizierende verfolgen, werden in Zukunft zur Rechenschaft gezogen. Ich hoffe, Sie treten aus der Partei aus und sorgen damit für Ihre Sicherheit.“ Er stimmte zu. Ich fragte ihn zweimal: „Stimmen Sie dem Austritt aus der Partei zu?“ Beide Male antwortete er mit einem Ja.
Ich sagte: „Sie haben mir einmal gesagt, dass Sie etwas gegen mich unternehmen würden, wenn ich die drei Erklärungen nicht unterschreibe. Aber ich wusste, dass Sie das nicht tun würden.“
„Da haben Sie recht“, sagte er. „Das hätte ich nicht gekonnt.“
Ich fuhr fort: „Aber Sie haben meine Schwester gebeten, die drei Erklärungen in meinem Namen zu unterschreiben. Damit haben Sie ein Verbrechen gegen Dafa begangen, was weder für Sie noch für uns gut ist. Sie sollten uns die Erklärungen zurückgeben.“
Er sagte: „Ich habe sie nicht mehr und kann sie auch nicht zurückbekommen.“ Und so übergab ihm meine Schwester ihre feierliche Erklärung und sagte: „Wenn Sie die Garantieerklärungen nicht zurückbekommen können, dann reichen Sie bitte dies an Ihren Vorgesetzten weiter und teilen Sie ihm bitte mit, dass die drei Erklärungen ungültig sind.“
„In Ordnung“, sagte er. „Ich nehme das an.“
Ich bat ihn eindringlich, bei seiner Arbeit als Abteilungsleiter der Staatssicherheit die Praktizierenden zu schützen. Er versprach, sein Bestes tun. Meine Schwester sagte: „Ich hoffe, dass Sie und Ihre Familie Katastrophen überstehen werden.“
Daraufhin meinte der Leiter: „Alle, die Falun Gong praktizieren, sind gute Menschen. Gewöhnliche Menschen könnten das, was sie tun, nicht machen. Ich hoffe, Sie beide kommen mal zu unseren Familienfeiern.“
Wir sagten: „Wenn Sie uns einladen, kommen wir gern.“
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