(Minghui.org) Seit 1999 hat die Kommunistische Partei Chinas eine umfassende Kampagne zur Verleumdung und Diffamierung von Falun Dafa gestartet. Über staatliche Medien, Propagandainstrumente in den sozialen Medien bis hin zu den Schulen werden die Köpfe all jener vergiftet, welche die wahren Umstände noch nicht kennen.
Im Jahr 2003, als ich in der zweiten Klasse war, tauchten in meiner Schule diffamierende Plakate über Falun Dafa auf. Daher stammte mein Wissen über Falun Dafa ausschließlich aus der einseitigen negativen Darstellung der Regierung.
Ich wuchs in einer Familie mit wenig elterlicher Liebe auf. Seit ich denken kann, machten ständige Familienkonflikte und Streitigkeiten mich zu einem introvertierten jungen Menschen, ernst und zurückhaltend, mit schwacher Konstitution. Während meiner gesamten Grundschulzeit litt ich nicht nur unter häufigen Erkältungen und Fieber, sondern wurde auch von meinem Sitznachbarn gemobbt. Das gab mir das Gefühl, dass das Leben ungerecht war. Daher dachte ich schon in jungen Jahren an Selbstmord.
Schließlich kam ich in die Mittelstufe. Voller Ehrgeiz konzentrierte ich mich darauf, gute Noten zu bekommen, um später einen Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können. Ich war Klassensprecher, kandidierte für ein Amt in der Schülervertretung und strebte nach persönlichen Erfolgen. In der Oberschule strebte ich noch mehr nach Ruhm und hoffte, mehr Anerkennung von anderen zu bekommen. Ich wurde Sekretär des Jugendlverbandes meiner Klasse, war sehr zufrieden mit mir selbst und erzählte anderen oft davon.
Während meiner Oberstufenzeit besuchte uns meine Tante und erzählte mir, dass Falun Dafa nicht so sei, wie es im Fernsehen dargestellt würde. Sie sagte: „Die Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz wurde inszeniert und vorgetäuscht. Ich selbst praktiziere auch Falun Dafa.“ Das überraschte mich. Daraufhin trat ich sofort aus den beiden Jugendorganisationen der KPCh aus – dem Jugendverband und den Jungen Pionieren.
Nach meinem Studienbeginn lernte ich, die Internetblockade zu umgehen. Ich sah Videos über die wahren Begebenheiten des Tiananmen-Massakers und der Verfolgung von Falun Dafa. Sie brachten mich zum Weinen. Ich konnte mir nicht vorstellen, in einem Land zu leben, in dem die Menschenrechte so vollständig mit Füßen getreten werden. Und so kam mir der Gedanke: Ich muss mein erworbenes Wissen nutzen, um für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Deshalb dachte ich daran, ein Masterstudium im Ausland zu absolvieren und meine Ausbildung fortzusetzen, um in meinem Fachgebiet einen größeren Beitrag leisten zu können.
Die Universität, die ich besuchte, befand sich in der Stadt, in der eine meiner Tanten lebte. Später erfuhr ich, dass sie Falun Dafa bereits vor 1999 praktiziert hatte. Die Verfolgung durch die Kommunistische Partei war jedoch über die Jahre hinweg unerbittlich. Meine Tante hatte eigene Schwierigkeiten und keine Zeit für mich, daher verpasste ich erneut die Gelegenheit, Falun Dafa zu praktizieren.
Ein Jahr nach meinem Hochschulabschluss brach die Pandemie aus, und meine Familie geriet in große finanzielle Not. Ein Studium im Ausland war nicht mehr möglich. Aufgrund verschiedener Umstände konnte ich keine romantische Beziehung mit einer Kommilitonin eingehen, die ich bewunderte. Daher fühlte ich mich niedergeschlagen.
Wenn ich über die vielen Rückschläge und den Kummer nachdachte, die ich in den letzten zwei Jahrzehnten ertragen hatte, schlief ich oft weinend ein. Schließlich dachte ich sogar daran, mir die Pulsadern aufzuschneiden, um dem Schmerz zu entfliehen. In dieser Zeit dachte ich jeden Tag nach der Arbeit daran, in den Supermarkt zu gehen und mir das schärfste Messer zu kaufen, das ich finden konnte, in der Hoffnung, den Schmerz des Todes zu lindern.
Doch seltsamerweise schienen diese Gedanken immer dann zu verschwinden, wenn ich am Supermarkt vorbeikam. Oft fiel mir erst zu Hause ein, dass ich vergessen hatte, ein Messer zu kaufen.
In jener Zeit lernte ich eine Falun-Dafa-Praktizierende namens Haixia kennen. Sie war lebensfroh, aufgeschlossen und verständnisvoll. Sie war genauso, wie ich mir eine Falun-Dafa-Praktizierende vorgestellt hatte.
Damals ging ich aufgrund einer überwältigenden seelischen Belastung ins Krankenhaus. Der Psychiater verschrieb mir Medikamente. Ich hatte aber das Gefühl, dass sie meine innere Qual nicht lindern konnten. Deshalb suchte ich Haixia auf und erzählte ihr offen von meinen Erfahrungen und den Gründen für meine Selbstmordgedanken.
Sie sagte zu mir: „Falun Dafa verbietet das Töten von Lebewesen. Wie könntest du dich selbst umbringen?“ Dann erklärte sie mir das menschliche Schicksal, die Reinkarnation und analysierte die Wurzel meines inneren Leidens. Ich spürte, dass ich endlich dem Menschen begegnet war, der mich auf dieser Welt am besten verstand. So gab ich meine Selbstmordgedanken auf und begann mit ihrer Hilfe, Falun Dafa zu praktizieren.
In den folgenden Tagen freute ich mich am meisten darauf, nach der Arbeit Falun Dafa zu lernen. Ich hatte verstanden, dass der Sinn des menschlichen Daseins nicht darin besteht, als Mensch zu leben, sondern zur eigenen wahren Natur zurückzukehren und letztendlich in unser himmlisches Zuhause zurückzukehren.
Nachdem ich mit Falun Dafa begonnen hatte, veränderte sich mein Körper spürbar. Ich fühlte mich jeden Tag energiegeladen und leicht. Früher war ich aufgrund meiner schwachen Konstitution schon nach wenigen Schritten völlig erschöpft gewesen, doch jetzt kann ich mühelos lange Strecken laufen. Früher hatte ich sogar Schwierigkeiten, Wasserflaschen zu öffnen. Jetzt aber bin ich kräftig genug, die großen Wasserflaschen im Büro auszuwechseln. Die Kultivierung hat mir Weisheit und Einsicht geschenkt, sodass in meinem Berufsleben immer wieder Wunder geschehen.
Bevor ich dies schrieb, erzählte ich meiner Mitpraktizierenden Haixia von meiner Idee, einen Erfahrungsbericht zu verfassen. Gleichzeitig zögerte ich jedoch, da ich glaubte, in meiner spirituellen Entwicklung noch viele Defizite zu haben und mich nicht traute, etwas zu schreiben. Bis ich eines Morgens zufällig den Kurzfilm „Fremder wie Du“ anschaute, der von Praktizierenden im Ausland gedreht wurde. Die Protagonistin im Film wollte sich ebenfalls das Leben nehmen, doch dann betrat plötzlich ein fremder Mann ihr Hotelzimmer. Nach einem Gespräch gab sie ihre Selbstmordgedanken auf. Der Film endet mit dem Satz: „Gott wird dich auf jedem erdenklichen Weg begleiten.“ Ich möchte dem Filmteam für diesen Film meinen besonderen Dank aussprechen. Dieser Film gab mir den Mut, diesen Erfahrungsbericht zu schreiben.
Meine Dankbarkeit gegenüber dem barmherzigen Meister von Falun Dafa lässt sich nicht in Worte fassen. Danke, verehrter Meister, dass Sie mich gerettet haben. Das hat es mir, einem jungen Menschen in dieser chaotischen Welt, ermöglicht, wiedergeboren zu werden und das Fa zu erhalten. Danke, verehrter Meister! Danke auch an alle Mitpraktizierenden, die mir dabei geholfen haben!
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