(Minghui.org) Der alte chinesische Weise Laotse schrieb einst: „Die größte Gefahr ist die Gier.“ Dazu gehört auch die Gier nach materiellem Gewinn, von dem die Menschen heutzutage besessen zu sein scheinen.

Menschen sterben für Reichtum, Vögel für Futter“

Es gibt ein chinesisches Sprichwort über Gier: „Menschen sterben für Reichtum, Vögel für Futter.“ Die folgende Geschichte veranschaulicht die Bedeutung dieser Worte eindringlich.

Vor langer Zeit lebten einmal zwei Männer, Wang und Zhang, die gemeinsam auf einen Berg stiegen, wo sie Holz sammelten, um Holzkohle herzustellen. Beim Ausheben eines Kohlenofens stießen sie auf ein altes Gefäß, das mit glänzenden Schätzen gefüllt war. Da waren sie überglücklich. Wang sagte zu Zhang: „Geh bitte ins Tal und hol uns etwas zu essen. Ich bleibe hier und passe auf den Schatz auf. Aber erzähle niemandem davon!“

Nachdem Zhang sich auf den Weg gemacht hatte, betrachtete Wang das Gefäß nachdenklich und stellte sich vor, wie es wäre, den gesamten Schatz für sich allein zu besitzen. Dann begann er, einen finsteren Plan zu schmieden.

Während Zhang den Berg hinabstieg, dachte auch er daran, den ganzen Schatz für sich zu behalten. Deshalb vergiftete er das Essen, das für Wang bestimmt war, und stieg dann wieder den Berg hinauf. Als Zhang wieder zum Brennofen hinaufstieg, ahnte er nicht, dass Wang sich mit seiner Hacke in der Nähe versteckt hielt. Kaum hatte er den Ofen erreicht, sprang Wang hervor und schwang die Hacke. Mit einem einzigen, brutalen Schlag beendete er Zhangs Leben.

Zufrieden wandte sich Wang anschließend dem vergifteten Essen zu und träumte von einer Zukunft voller Reichtümer. Bald darauf brach er zusammen und starb, während er das vergiftete Essen um sich herum verschüttete. Wenig später flatterten Vögel herbei, angelockt von den Essensresten. Sie pickten gierig und fielen einer nach dem anderen leblos nieder.

Eine Gottheit, die all dies beobachtet hatte, seufzte tief und stellte fest: „Menschen sterben für Reichtum, Vögel für Futter.“

Seit Jahrtausenden glauben die Menschen in China an das Göttliche. Geleitet vom Glauben an den Schutz der Menschen durch göttliche Wesen sind sie überzeugt, dass gute Taten Segen bringen, während schlechte Taten unweigerlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Lehren aus der Neuzeit

Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist ein Meditationssystem, das auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht basiert. Rund 100 Millionen Menschen in China und außerhalb Chinas profitieren von Falun Dafa und erfreuen sich guter Gesundheit, psychischen Wohlbefindens und eines besseren Lebens.

Der Neid auf die Popularität von Falun Dafa führte jedoch dazu, dass der damalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei, Jiang Zemin, im Juli 1999 eine landesweite Unterdrückung dieses Kultivierungsweges einleitete. Die Verfolgung dauert bis heute an.

Liu Shen aus Renqiu in der Provinz Hebei erhielt 20 Yuan (etwa 3,60 Euro) am Tag, um Plakate zu entfernen oder zu beschädigen, die Falun-Dafa-Praktizierende aufgehängt hatten, mit denen die Fakten über die Verfolgung dargelegt wurden. Danach verhielt sich Liu im betrunkenen Zustand oft unberechenbar, woraufhin seine Frau ihn verließ. Später wurde bei ihm Krebs diagnostiziert. Er starb im Januar 2011.

Xiao Jinzhao, ein politischer Beamter der Polizei von Baoding in der Provinz Hebei, beteiligte sich ebenfalls aktiv an der Verfolgung von Falun Dafa. Insbesondere, nachdem er 2008 stellvertretender Leiter einer für die Verfolgung von Praktizierenden zuständigen Behörde geworden war, wurde er immer fanatischer. Wenige Jahre später wurde bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. Er starb 2023.

Wang Jiuliang, ein Sicherheitsbeamter in Langfang in der Provinz Hebei, zerriss nicht nur selbst Plakate mit positiven Botschaften über Falun Dafa, sondern befahl auch seiner Familie, dasselbe zu tun. Seine Tochter nahm sich nach häufigem Partnerwechsel 2003 das Leben. Seine Frau erkrankte später und Wang wurde wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus fuhr Wang damit fort, die Plakate zu beschädigen.

Die Familie von Wangs Sohn wurde später in einen schweren Unfall verwickelt, bei dem Wangs Enkel starb und seine Schwiegertochter einen Schlüsselbeinbruch erlitt.

Indem wir Gutes tun, erzeugen wir für uns und unsere Familien Tugend. Tun wir Böses, schaden wir uns und unseren Familien.