(Minghui.org) Die Tianti-Buchhandlung in Seoul, Südkorea, feierte am 4. Januar 2026 den 31. Jahrestag der Veröffentlichung des „Zhuan Falun“. Das Hauptwerk der Lehre von Falun Dafa erschien erstmals am 4. Januar 1995 in Peking. Seit 2022 begeht die Buchhandlung den Jahrestag der Veröffentlichung des Buches feierlich.
Basierend auf fünf Übungen sowie den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht stärkt Falun Dafa Körper und Geist. Das „Zhuan Falun“ wurde in 50 Sprachen übersetzt und hat Praktizierende in mehr als 100 Ländern auf ihrem Kultivierungsweg angeleitet.
Lokale Praktizierende aus allen Gesellschaftsschichten brachten zum Jahrestag Blumen als Zeichen ihrer Dankbarkeit. Unter ihnen befanden sich der Geschäftsführer eines Biotechnologieunternehmens, der Leiter einer Zahnklinik sowie der Direktor des Gesundheits- und Umweltforschungsinstituts der Stadt Daegu.
Die Veranstaltung im Bezirk Yongsan begann mit einer musikalischen Darbietung. „Ich hoffe, dass jeder vom „Zhuan Falun“ erfährt, es liest und daraus Weisheit gewinnt“, so Zhang Shu, eine der Verantwortlichen der Buchhandlung. Mehr als 50 Anwesende lasen an diesem Tag im Zhuan Falun und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus. Praktizierende berichteten, wie das Buch ihnen helfe, im Beruf und im Alltag positiv zu bleiben.
Praktizierende spielen die Musikstücke „Be Saved“ und „Coming for You“
Praktizierende gratulieren mit Blumen zur Feier des Jahrestages
Die Teilnehmer der Feier stellen sich zu einem Gruppenfoto zusammen


Die Teilnehmer lesen gemeinsam das „Zhuan Falun“
Antworten auf Lebensfragen finden
Mehrere Anwesende berichteten, wie sie versucht hätten, den Sinn des Lebens zu verstehen, aber erst durch die Lektüre des „Zhuan Falun“ Antworten auf ihre Fragen gefunden hätten. So auch die Kindergärtnerin Zheng Zhenhua: „Ich hatte viele Fragen zum Leben und war bereits über fünfzig, als ich zum ersten Mal im ,Zhuan Falun‘ las.“ Sie erzählte, dass ihr eine Vorgesetzte die Lektüre empfohlen habe und wie sehr sie von der tiefgründigen Lehre des Buches beeindruckt gewesen sei. „Ich verstand, dass ich nur ein winziges Teilchen im gigantischen Universum bin – und mir wurde auch klar, woher die Menschen kommen. Das hat mich sehr berührt“, fügte sie hinzu.
Kim Guisoon aus Daejeon ist über siebzig. Sie gab an, sie habe manchmal Schwierigkeiten, mit Konflikten umzugehen. „Falun Dafa hat mir aufgezeigt, wie man schwierige Situationen meistert. Ich bin noch nicht am Ziel, aber ich versuche, den Leitprinzipien von Falun Dafa zu folgen: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“, berichtete sie.
Qiu Zhouying, eine rund 50-jährige Einwohnerin von Incheon, erzählte von ihren Erlebnissen. 1999 brachte sie im siebten Schwangerschaftsmonat ein Kind vorzeitig zur Welt. Das Leben ihres Kindes war in Gefahr, sie selbst schwebte ebenfalls in Lebensgefahr. In den folgenden zehn Jahren erschien ihr immer wieder ein Mann im Traum, der versuchte, sie anzuleiten. Doch jedes Mal weigerte sich Qiu, ihm zu folgen.
Nach einem schweren Schicksalsschlag im Jahr 2009, der sie sowohl finanziell als auch seelisch schwer traf, konnte sie nachts nicht mehr schlafen. Da sagte eine Freundin, sie wolle Qiu ein Geschenk machen. „Sobald ich an dem vereinbarten Treffpunkt ankam, spürte ich, wie eine Energie meinen Körper durchdrang“, erinnerte sich Qiu. „Das Geschenk meiner Freundin war das ,Zhuan Falun‘. Nachdem ich das Buch aufgeschlagen und das Bild von Meister Li [dem Begründer von Falun Dafa] gesehen hatte, erkannte ich, dass er der Mann in meinem Traum war.“
Nachdem sie begonnen hatte, im „Zhuan Falun“ zu lesen, verstand Qiu die Ursache ihres Leidens. Sie legte ihren Groll und ihre Wut ab, danach konnte sie wieder gut schlafen. „Das ,Zhuan Falun‘ ist mir stets ein Lichtstrahl“, so ihre Erfahrung.
Kim Kyung-yeon, Mitte 60, lebt im Mapo-Bezirk von Seoul. Sie berichtete, ihr Mann habe sie erstmals auf das „Zhuan Falun“ aufmerksam gemacht. Ihr Mann bereitete ihr oft großes Leid, da er sie häufig anschrie. Zudem stand das Paar unter erheblichem finanziellen Druck. Kim erwog eine Scheidung, entschied sich jedoch dagegen, als sie sah, wie panisch ihre Tochter darauf reagierte.
Nachdem Kim begonnen hatte, das „Zhuan Falun“ zu lesen, erkannte sie im Verhalten ihres Mannes eine Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung. Mit der Zeit lernte sie, auch in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben. Später begann auch ihr Mann, das „Zhuan Falun“ zu lesen, sodass gemeinsam das Buch studierten. Als ihre Tochter die damit einhergehenden positiven Veränderungen in der Familie bemerkte, erinnerte sie die beiden gelegentlich daran, dass es Zeit für das gemeinsame Lesen war.
Gesundheitliche Verbesserung
Mehrere Praktizierende berichteten von einer deutlichen Verbesserung ihrer körperlichen Gesundheit, nachdem sie mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatten.
Li Herong, eine Mitte 50-jährige Gesundheitslehrerin aus Gwangmyeong, erzählte, dass ihr eine Freundin empfohlen habe, das „Zhuan Falun“ zu lesen. Beeinflusst von der modernen Medizin, die sie aus Lehrbüchern kannte, hatte sie anfangs Schwierigkeiten, die Abschnitte über Karma zu verstehen, bis sie einige erstaunliche Erfahrungen machte.
„Ich hatte einen schweren Bandscheibenvorfall. Weder Medikamente noch andere Behandlungen halfen. Doch als ich den Zusammenhang zwischen Krankheit und Karma wirklich verstand, konnte ich ohne medizinische Behandlung genesen“, so Li.
Lee Jeong-eon, Mitte vierzig und aus Gimhae in der Provinz Gyeongsangnam, begann im Alter von 27 Jahren gemeinsam mit ihrer Mutter, Falun Dafa zu praktizieren. Innerhalb eines Monats heilte ihr Bandscheibenvorfall, der im Krankenhaus nicht behandelt werden konnte. Nach einigen Jahren gab sie die Praxis jedoch auf.
Erst zehn Jahre später, im Jahr 2024, nahm Lee das Praktizieren wieder auf. Zuvor hatte sie aufgrund einer Depression ihren Beruf aufgeben müssen. Nachdem sie mit einem Falun-Dafa-Praktizierenden gesprochen und die Praxis wieder aufgenommen hatte, verschwanden ihre Depression und ihre Erschöpfung.
Choi Young-jin, Mitte fünfzig ist ein Geschäftsmann aus Ulsan. Ein Kunde empfahl ihm, das Zhuan Falun zu lesen. „Das ist kein Buch, das ein gewöhnlicher Mensch schreiben könnte“, sagte er. Daraufhin begann Choi, Falun Dafa zu praktizieren. Obwohl ihm die Meditation im Lotussitz anfangs schwerfiel, gab er nicht auf. „Mein Körper fühlte sich so leicht an, als würde ich schweben“, erklärte Choi. „Mein Bandscheibenproblem im Lendenbereich, das mich jahrelang geplagt hatte, ist vollständig verschwunden.“
Die Chance nutzen
Nach der Veröffentlichung 1995 wurde das Zhuan Falun von der chinesischen Regierung zunächst für seine positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft gelobt. Mit der steigenden Zahl der Praktizierenden sah die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) darin eine Bedrohung und begann im Juli 1999, die Praxis zu unterdrücken. Viele Praktizierende werden seitdem wegen ihres Glaubens misshandelt.
Kim Sung-kwon, Mitte fünfzig, begann 1994 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. In China war er fünf Jahre lang Verfolgung ausgesetzt, bevor er nach Südkorea zog. Einmal hielt man ihn mehr als 20 Tage fest. Während dieser Zeit gelang es ihm, einige Fotokopien des Zhuan Falun zu beschaffen. Bei unangekündigten Durchsuchungen versteckte er die Seiten in seinen Schuhen. Nachdem ein Beamter ihn durchsucht und die Kopien entdeckt hatte, fragte er erstaunt: „Wie können Sie etwas so Wertvolles in Ihren Schuhen verstecken?!“ Diese Erfahrung lehrte Kim, das Zhuan Falun und die Möglichkeit, Falun Dafa zu praktizieren, besonders zu schätzen.
Dies sind nur einige Beispiele. Unter Praktizierenden in Südkorea und anderen Ländern gibt es unzählige Berichte darüber, wie das Zhuan Falun ihr Leben zum Positiven verändert hat. Wer das Buch liest, kann selbst davon profitieren.
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