(Minghui.org) Der folgende Artikel wurde von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China verfasst. Er ist überzeugt, dass die aktuellen finanziellen Schwierigkeiten, unter denen viele Bürger in China leiden, von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verursacht werden, insbesondere durch deren Manipulation des politischen, finanziellen und sogar des Rechtssystems zum eigenen Vorteil und zum Schaden der eigenen Bevölkerung.

Der Autor sieht die heutige moralische Korruption als eine der Hauptursachen der Krise in China. Nach einer Reihe politischer Kampagnen, die sich gegen traditionelle chinesische Werte richteten, begann die KPCh im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa. Das führte dazu, dass sich die Menschen immer weiter von ihrem Gewissen und den Prinzipien Falun Dafas – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – entfernten. Mit der Zeit führte dies zu sozialen und finanziellen Problemen, Armut und anderen Katastrophen. Dieser kausale Zusammenhang ist in der traditionellen chinesischen Kultur verankert und findet sich auch in der westlichen Kultur wieder. Ein Beispiel dafür ist die biblische Geschichte von der Zerstörung Sodoms und Gomorras.

Der Autor rät dem chinesischen Volk, Tugend zu bewahren, die Verbindungen zur KPCh abzubrechen und sich weder direkt noch indirekt an der Verfolgung von Falun Dafa zu beteiligen.

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Nach meinen Beobachtungen und Berichten hatten viele einfache Menschen in China im Jahr 2025 mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Was wird im Jahr 2026 geschehen?

Ich möchte dieses Thema ansprechen, weil die KPCh sich nicht um die einfachen chinesischen Bürger schert. Tatsächlich bezeichnen sich viele Chinesen selbst als „jiucai“ (Lauch) – sie würden wie Lauch immer wieder von der KPCh ausgebeutet. Egal wie hart die Chinesen arbeiten oder sich anstrengen, ihr Schicksal liegt letztendlich in den Händen der KPCh.

Erst vor wenigen Monaten behauptete beispielsweise der oberste KPCh-Vorsitzende, ein Mensch könne bis zu 150 Jahre alt werden – eine Aussage, die wahrscheinlich mit der erzwungenen Organentnahme an lebenden politischen Gefangenen durch die KPCh zusammenhängt. In dieser Situation bezeichnen sich Internetnutzer als „Ren Kuang“ (menschliche Minen). Das heißt, es werden Menschen statt Kohle oder Gold abgebaut, da die Ressource nicht erneuerbar ist. Die vermeintliche Verbesserung des Schicksals der einfachen Bevölkerung von „Lauch“ zu „menschlichen Minen“ zeichnet ein düsteres Bild: Selbst wenn ein Mensch stirbt, können seine Organe noch entnommen werden, um der KPCh Profit zu verschaffen.

Unter diesen Umständen ist nicht zu erwarten, dass die Partei ihre Vorgehensweise ändert und beginnt, dem Volk zu helfen. Das heißt, ungeachtet der Finanzkrise in China wird die KPCh-Elite ihren privilegierten Status wie gewohnt weiter genießen.

Hohe Arbeitslosenquote und Wirtschaftskrise

Auf persönlicher Ebene spiegelt sich die finanzielle Lage einer Gesellschaft in der Arbeitslosenquote wider. „2023 war die Situation so prekär, dass die Jugendarbeitslosenquote in China laut Zhang Dandan, Wirtschaftsprofessor an der Universität Peking, auf bis zu 46,5 Prozent geschätzt wurde.“ So berichtete Yahoo in einem Artikel vom August 2025 mit dem Titel „China’s youth unemployment is so bad that Gen Z job-seekers are paying $7 a day to pretend to work in an office“ (Chinas Jugendarbeitslosigkeit ist so hoch, dass Jobsuchende der Generation Z 7 Dollar pro Tag ausgeben, um so zu tun, als würden sie in einem Büro arbeiten) In dieser Situation sahen sich viele junge Menschen gezwungen, sich aus dem Arbeitsmarkt zurückzuziehen, indem sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielten, anstatt auf eine Anstellung zu hoffen.

Die Arbeitsmarktlage scheint sich bis 2025 weiter verschlechtert zu haben. Besonders betroffen sind Hochschulabsolventen. Wie erwartet beschränken sich die Auswirkungen hauptsächlich auf Familien mit mittlerem Einkommen; Wohlhabende und einflussreiche Menschen finden problemlos Arbeit.

Doch auch die Reichen in China stehen vor Herausforderungen. „China verstärkt seine Bemühungen, Steuern auf im Ausland erzielte Einkünfte seiner Bürger einzutreiben, und weitet seine Kontrollen nach dem Fokus auf die Superreichen im letzten Jahr nun auch auf weniger wohlhabende Personen aus“, berichtete Bloomberg in einem Artikel vom Juni 2025 mit dem Titel „China's Global Income Tax Crackdown Expands Beyond Ultra Rich“ (Chinas weltweite Einkommensteuer-Aktion weitet sich über die Superreichen hinaus aus).

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen sind betroffen. „Gemäß Chinas Steuergesetzen müssen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als fünf Millionen Yuan bis zu 13 Prozent Mehrwertsteuer zahlen“, berichtete Bloomberg im November 2025. Viele Unternehmen erzielen Gewinne, indem sie die niedrigen Lohnkosten in China ausnutzen und margenschwache Waren in großen Mengen verkaufen. Die neue Mehrwertsteuer (MwSt.) von 13 Prozent des Umsatzes wird laut Experten viele E-Commerce-Unternehmen wahrscheinlich in den Konkurs treiben.

Nicht nachhaltige Wirtschaft

Die finanziellen, psychischen und sozialen Auswirkungen dieser Probleme dürfen nicht unterschätzt werden. „Diese Unsicherheit ermutigt viele junge Chinesen zu Sparsamkeit und die sozialen Medien sind voll von Tipps, wie man mit sehr wenig Geld überleben kann“, verkündete die BBC in einem Artikel vom November 2025 mit dem Titel „Two meals for $1: Why China's youth are not spending“ (Zwei Mahlzeiten für 1 Dollar: Warum Chinas Jugend nicht konsumiert).

Beispielsweise zeigen Videos einer 24-Jährigen mit dem Online-Namen „Zhang Small Grain of Rice“ (Zhang kleines Reiskorn), wie sie für ihre gesamte Körperpflege ein Stück gewöhnliche Seife anstelle teurer Hautpflegeprodukte verwendet.

Die Konsumverweigerung könnte die Wirtschaftskrise noch verschärfen oder verlängern. Was ist also passiert und warum ist Chinas Wirtschaft nicht nachhaltig?

Lange Zeit basierte Chinas Wirtschaftswachstum auf Investitionen und Exporten. „Im Zeitraum von 1998 bis 2015 spielten Investitionen, insbesondere die Kapitalintensivierung, eine dominierende Rolle und trugen zu 68,3 Prozent des BIP-Wachstums bei“, so ein Bericht des National Bureau of Economic Research aus dem Jahr 2024.

Diese Investitionen beflügelten Chinas verarbeitendes Gewerbe und führten zeitweise zu Überkapazitäten. „Überinvestitionen zeigten sich zunächst in einem boomenden Immobiliensektor, haben sich aber in jüngster Zeit auch im Industriesektor festgesetzt. Letztendlich führten sie zu Überkapazitäten und dem aktuellen Phänomen der Involution – einem ungeordneten Preiswettbewerb, der die Gesundheit der Industrie schädigt – mit sinkenden Erzeugerpreisen und steigenden Verlusten inländischer Unternehmen“, heißt es in einem Bericht der Federal Reserve Bank of Dallas vom Dezember 2025.

Infolgedessen überstieg Chinas kumulierter Handelsüberschuss in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 die Marke von einer Billion US-Dollar – ein historischer Meilenstein. Dieser Erfolg gibt jedoch auch Anlass zur Sorge. Ein Artikel im The Diplomat vom Januar 2026 mit dem Titel „How Real Is China’s $1 Trillion-Plus Trade Surplus?” (Wie real ist Chinas Handelsüberschuss von über einer Billion US-Dollar?) wirft diese Frage auf. Diese Zahl entspricht in etwa den kombinierten Handelsüberschüssen der zweit- bis zehntgrößten Volkswirtschaften der Welt.

Ein solches Ungleichgewicht in der Wirtschaft hat Ländern weltweit geschadet. Die Entwicklungsländer sind die Hauptleidtragenden. Die Globalisierung sollte Afrika, Lateinamerika und Südostasien bei der Industrialisierung unterstützen, doch das chinesische Modell hat sie zu Absatzmärkten für Billigwaren und Rohstofflieferanten gemacht.

„China versucht, sich als Vorreiter des sogenannten ‚Globalen Südens‘, der aufstrebenden nicht-westlichen Volkswirtschaften, darzustellen. Doch in seinem Streben nach Einfluss stößt es auf ein Hindernis – eine wachsende Gegenreaktion gegen seine Handelspraktiken“, heißt es in einem Artikel von Business Insider vom Dezember 2024 mit dem Titel „China’s cheap goods are threatening to undermine its influence in the developing world“ (Chinas Billigwaren drohen, seinen Einfluss in der Entwicklungswelt zu untergraben).

„Von Indonesien bis Brasilien überschwemmen billige chinesische Waren – darunter Elektrofahrzeuge, Textilien und Stahl – die Märkte und überfordern laut Kritikern die lokale Industrie, die sich noch immer von dem durch COVID-19 verursachten Wirtschaftsabschwung erholt“, so der Artikel weiter.

All diese Fälle verdeutlichen die schädlichen Auswirkungen einer fehlerhaften chinesischen Wirtschaft und erklären, warum diese nicht tragfähig ist. Da immer mehr Länder dieses Problem erkennen und ihre Importe aus China reduzieren, wird die KPCh auf die Binnennachfrage und die Konsumausgaben angewiesen sein. Doch sinkende Einkommen und die daraus resultierende Sparsamkeit machen dies zu einer Sackgasse.

Die Ursache

Das oben beschriebene Handelsungleichgewicht ähnelt in gewisser Weise einem Krebsgeschwür, das durch das unkontrollierte Wachstum abnormaler Zellen gekennzeichnet ist.

„Wenn es zu einem blutigen Wettbewerb, Druck, sinkenden Steuereinnahmen und stagnierenden Löhnen kommt, wird dieser deflationäre Druck exportiert. Ich betrachte dies als wirtschaftliches Krebsgeschwür“, erklärte der singapurische Finanzexperte Loo Cheng Chuan in einem Artikel der Independent Singapore News vom November 2025 mit dem Titel „China exports economic woes to Singapore and beyond?“ (China exportiert wirtschaftliche Probleme nach Singapur und darüber hinaus?).

Die Folgen sind nicht nur weltweit, sondern auch im Inland verheerend. Die unkontrollierte Überkapazität hat China laut einer NPR-Sendung vom Mai 2025 zum größten Schuldner in der Entwicklungswelt gemacht. Innerhalb Chinas konnten die KPCh und ihre lokalen Regierungsbehörden ihre Schulden nicht mehr begleichen und sind damit seit 2025 die größten Schuldner.

Diese Zahlungsausfälle haben alle Branchen negativ beeinflusst. Mit Ausnahme der wichtigsten Regierungsbehörden der KPCh sind viele nachgeordnete Behörden nicht mehr in der Lage, die Gehälter ihrer Mitarbeiter zu zahlen. In der Zwischenzeit hat die KPCh noch mehr Geld gedruckt, das erneut in den Taschen der Eliten landete.

Chinas Wirtschaftskrise wurzelt in seinen politischen Prioritäten – globaler Expansion und Einflussnahme sowie Ausbeutung im Inland –, ähnlich den oben beschriebenen Merkmalen von Krebs. Nachdem die KPCh durch die Einschränkung der Menschenrechte, geringe Sozialleistungen und niedrigen Konsum Nutzen gezogen hat, um sich einen Preisvorteil zu verschaffen, nutzt sie staatliche Subventionen, Finanzmarktverzerrungen und Schutzmaßnahmen, um ihre Produkte auf dem Weltmarkt zu vertreiben. Durch extrem niedrige Preise verdrängt China die Produktionsindustrie anderer Länder.

Diese zerstörerische Praxis entspricht der Strategie der KPCh seit ihrer Machtergreifung 1949. Nach der Enteignung von Land und Kapital von Großgrundbesitzern und Unternehmern in den 1950er Jahren führte sie 1958 den berüchtigten „Großen Sprung nach vorn“ durch, der die Große Hungersnot zwischen 1959 und 1962 auslöste. Im Anschluss an die Kulturrevolution (1966–1976) verübte die KPCh 1989 das Massaker auf dem Tiananmen-Platz und begann 1999 die Verfolgung von Falun Dafa.

Von der Wirtschaft bis zur Kultur, vom politischen System bis zur Ideologie – die KPCh hat stets die Kontrolle über das Wohl ihrer Bürger gestellt. In den vergangenen 26 Jahren hat sie Falun Dafa mit Hasspropaganda diffamiert und die Menschen dazu gebracht, nicht auf ihr Gewissen zu hören. Mit der Zeit stumpften die Menschen gegenüber der Inhaftierung und Folter unschuldiger Falun-Dafa-Praktizierender ab und konzentrieren sich nun nur noch auf ihren eigenen kurzfristigen Vorteil. Die Verfolgung untergräbt das moralische Gefüge der Gesellschaft und letztendlich werden alle zu Opfern.

Keine Hoffnung in Sicht

Früher rieten Eltern ihren Kindern, fleißig zu lernen, um eine Stelle zu finden, und hart zu arbeiten, um ein besseres Leben zu führen. Beides trifft im heutigen China nicht mehr zu. Angesichts des oben beschriebenen Teufelskreises der Verschuldung und der obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge mussten zahlreiche Startups und mittelständische Unternehmen schließen. Nach Inkrafttreten des geänderten Gesellschaftsgesetzes im Juli 2024 wurden auch Gesellschafter, die zuvor Kapital zugesagt, aber nicht gezahlt hatten, zu Zahlungsausfällen.

Die ständig wechselnde Politik der KPCh ermöglicht es Beamten, die Bevölkerung für ihren Profit auszubeuten. Durch fallende Immobilienpreise und unfertige Bauprojekte verpufft das hart verdiente Geld der Menschen. Der drastische Preisverfall bei Häusern bedeutet, dass Anzahlungen und Renovierungskosten vergeudet sind, da der Wert der Immobilien oft unter den Hypothekenbetrag fällt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Eigentümer weiterhin die Hypothek bedienen müssen.

China verfügt über ein strenges Hukou-System (Haushaltsregistrierung). Viele Menschen vom Land lassen ihre Partner und Kinder zurück und arbeiten hart, um sich in der Stadt ein neues Leben aufzubauen. Die Häuser, die sie gekauft haben (einst ein Quell des Stolzes für sie und ihre Familien), sind nun zu finanziellen Schuldenfallen geworden. 

Ein Leben in der Stadt ist aussichtslos und Arbeitslosigkeit ist keine Option. Zu allem Übel wurde auch noch das Renteneintrittsalter angehoben. All diese Faktoren zusammengenommen führen dazu, dass manche Menschen im Elend leben und einige sogar Selbstmord begehen.

Während die KPCh diese Krisen im eigenen Land und das Leid ihrer Bevölkerung ignoriert, verschwendet sie weiterhin Gelder, indem sie ihre kommunistische Ideologie weltweit verbreitet.

Lichtblick am Horizont

Das Chaos im heutigen China regt zum Nachdenken über die Ursachen der Krise an, denn für die Lösungsfindung ist es entscheidend, die Kernprobleme zu verstehen.

Löst die Verhaftung weiterer korrupter Beamter das Problem? Wenn die Ursache im moralischen Verfall liegt, der von der KPCh selbst vorangetrieben wird, werden diese Verhaftungen kaum etwas Grundlegendes verändern. Beispielsweise hat die KPCh nach jeder politischen Kampagne in der Vergangenheit einen Teil der Bevölkerung als „Unruhestifter“ gebrandmarkt und gezielt verfolgt, nur um kurz darauf die nächste politische Kampagne und damit das nächste Desaster auszulösen.

Denn die Wurzel des Problems liegt in der KPCh selbst. Das Regime mag zwar gelegentlich seine Taktik ändern, um den öffentlichen Zorn zu besänftigen und ausländische Unterstützung zu gewinnen (etwa durch ein zurückhaltendes Auftreten wie in früheren Jahrzehnten), doch sein Wesen – die Kontrolle und Unterdrückung der Bevölkerung um jeden Preis zum eigenen Vorteil – bleibt unverändert.

Indem das Regime Klassenkampf, Hass und Lügen schürt, widerspricht es Chinas traditionellen Werten, die auf Freundlichkeit, Respekt und Rücksichtnahme beruhen. Das ist nicht verwunderlich, da der Kommunismus in China ein Fremdkörper ist. Er wurde aus der Sowjetunion exportiert und dem chinesischen Volk aufgezwungen.

Das 2004 erschienene Buch Neun Kommentare über die Kommunistische Partei erklärt die Wurzeln der KPCh sehr gut. Über 450 Millionen Chinesen haben erkannt, wie schädlich die KPCh ist, und haben ihre Mitgliedschaft in der Partei einschließlich ihrer Jugendorganisationen gekündigt. Die Trennung von der Partei ist wichtig, denn beim Beitritt zu diesen Vereinigungen mussten die Mitglieder die Faust erheben und schwören, ihr Leben der KPCh hinzugeben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die sozialen Unruhen in China Menschen im In- und Ausland dazu bewegen sollten, eine moralische Entscheidung zu treffen, bevor die KPCh endgültig untergeht. Wer jemals der KPCh beigetreten ist, sollte austreten, und Menschen außerhalb Chinas sollten den stetig wachsenden Einfluss der KPCh in ihren Ländern und Gemeinschaften erkennen und ihm entgegenwirken. Ein altes chinesisches Sprichwort lautet: „Gutes wird belohnt, Böses bestraft.“ In einer moralisch verkommenen Gesellschaft werden am Ende alle leiden, unabhängig von ihrem Wohnort oder ihrem sozialen Status.