(Minghui.org) Eine 74-jährige Frau aus Mudanjiang in der Provinz Heilongjiang muss sich am 4. Februar 2026 wegen ihres Glaubens an Falun Gong vor Gericht verantworten.
Chen Yanwei begann 1997 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Daraufhin verschwanden ihre schwere Herzerkrankung, ihr instabiler Blutdruck sowie ihr Rheuma und ihre vaskulären Kopfschmerzen.
Am 29. Oktober 2025 drangen etwa fünf Beamte der Bezirkspolizeibehörde Dongan in Chens Wohnung ein und brachten sie zur Vernehmung auf die Polizeiwache Jiangnandiyi. Die Handys ihrer beiden Familienmitglieder, die sie begleiteten, wurden zur „Überprüfung“ beschlagnahmt.
Nach ihrer Vernehmung wurde Chen zur Polizeiwache Daqing gebracht. Um 14 Uhr fuhren Polizisten sie zur weiteren Befragung in das Fallbearbeitungszentrum der Polizei von Mudanjiang. Zwei Stunden später wurde sie zurück zur Polizeiwache Daqing gebracht, wo ihre Fingerabdrücke und Blutproben genommen sowie eine Ganganalyse und Iris-Scans durchgeführt wurden. Anschließend wurde sie zur körperlichen Untersuchung ins Eisenbahnkrankenhaus gebracht. Ihr systolischer Blutdruck lag bei 180 mmHg (Normalwert: 120 mmHg oder niedriger) und auch ihre Herzfrequenz- und Urinwerte waren auffällig. Trotz ihres angeschlagenen Gesundheitszustands wurde Chen in eine Haftanstalt gebracht.
Die Polizeiwache Daqing übergab Chens Fall kurz darauf der Staatsanwaltschaft des Bezirks Aimin, die ihre Verhaftung genehmigte und Anklage erhob.
Das Bezirksgericht Aimin hielt am 20. Januar 2026 eine Vorverhandlung im Fall von Chen ab. Der Prozessbeginn ist für den 4. Februar angesetzt.
Frühere Berichte:
28 Praktizierende bei Razzia in Mudanjiang festgenommen (Provinz Heilongjiang)
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