(Minghui.org) Eine Frau aus Tangshan in der Provinz Hebei wurde im Dezember 2025 zu vier Jahren Haft verurteilt, nur weil sie Falun Dafa praktiziert.
Die 63-jährige Li Yanping war Ende Oktober 2024 festgenommen worden. Jemand hatte sie angezeigt, weil sie Informationen verteilt hatte, welche die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas aufdeckten. Sie verweigerte die Mitwirkung bei der für die Inhaftierung erforderlichen ärztlichen Untersuchung und wurde am nächsten Tag freigelassen.
Ab dem 11. Februar 2025 wurden mehrere Beamte vor Lis Wohnhaus postiert, um sie zu überwachen. Sie drangen auch wiederholt in ihre Wohnung ein und schikanierten sie, indem sie ihr zum Beispiel immer wieder Strom und Wasser abstellten. Am 15. Februar 2025 drangen mehrere Beamte in ihre Wohnung ein und verhafteten sie. Ihren Sohn, Zhao Nan, nahmen sie ebenfalls fest, da er die Verhaftung mit seinem Handy filmte.
Die Polizei hielt Li im Ersten Untersuchungsgefängnis der Stadt Tangshan fest und übergab ihren Fall später der Staatsanwaltschaft des Kreises Leting. Staatsanwalt Zuo Qiang genehmigte daraufhin ihre Verhaftung und leitete ihren Fall am 9. Mai 2025 an die Staatsanwaltschaft des Kreises Luannan weiter. Li erschien am 28. November 2025 vor dem Kreisgericht Luannan. Der Richter verurteilte sie am 3. Dezember zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von 6.000 Yuan (etwa 720 Euro). Nachdem sie am 9. Dezember das Urteil erhalten hatte, legte sie Berufung beim Mittleren Gericht der Stadt Tangshan ein. Das Berufungsgericht nahm ihre Berufung am 12. Januar 2026 an.
Li begann 1998, Falun Dafa zu praktizieren und erholte sich in nur wenigen Monaten von einem schweren Bandscheibenvorfall. Als das kommunistische Regime im Juli 1999 die landesweite Kampagne gegen Falun Dafa begann, hielt sie an ihrem Glauben fest. Vor der jüngsten Verfolgungswelle war sie wiederholt verhaftet worden. Im Jahr 2004 wurde sie einmal auf der Straße vorgeführt und zu einer unbekannten Zeit zu Zwangsarbeit verurteilt. Da das Arbeitslager Kaiping sie nicht aufnahm, brachten Polizisten sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung. Nach einer weiteren Festnahme im Jahr 2010 wurde sie zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.
Lis Mann, ein aktiver Soldat, befürchtete, in die Sache verwickelt zu werden, und ließ sich vor einem Militärgericht von ihr scheiden. Ihr Sohn blieb bei ihr, lebte aber in ständiger Angst, weil seine Mutter wiederholt verhaftet wurde. Er fordert nun die Freilassung seiner Mutter.
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