(Minghui.org) Vom 29. November bis 21. Dezember 2025 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende in Nitra und Bratislava jedes Wochenende Aktionen und informierten die Öffentlichkeit über die Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Verfolgung von Falun Dafa in China.

Gerade in der Weihnachtszeit sind viele Menschen für wohltätige Zwecke sensibilisiert und die Menschenrechtsverletzungen in China riefen bei den Passanten Mitgefühl hervor. Zahlreiche Menschen unterzeichneten eine Petition mit dem Ziel, die seit 26 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa und den staatlich geförderten Organraub an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu beenden.

Die Unterzeichner der Petition nannten verschiedene Gründe für ihre Unterstützung, darunter ihre Abscheu vor der „barbarischen“ Natur dieser Verbrechen und ihre Bewunderung für die Rechtschaffenheit der Praktizierenden, die an den Prinzipien von Falun Dafa festhalten – an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.

Am 29. November 2025 sammeln Falun-Dafa-Praktizierende in Nitra Unterschriften für eine Petition, die Peking auffordert, die Verfolgung von Falun Dafa in China zu beenden

Die Aktionen in Nitra fanden jeweils am Samstagnachmittag des 29. November, 6. Dezember und 13. Dezember in der Fußgängerzone der Štefánikova-Straße statt; in Bratislava jeweils am Sonntagnachmittag des 7. Dezember, 14. Dezember und 21. Dezember in der Panská-Straße.

Aktion am 21. Dezember 2025 in Bratislava: Falun-Dafa-Praktizierende berichten über die brutale Verfolgung in China und sammeln Unterschriften für eine Petition

Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind wichtige Prinzipien“

Janka, eine Einwohnerin von Bratislava, verurteilte die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh und bezeichnete sie als unmoralisch. „Ich bin nicht damit einverstanden, Menschen wegen ihrer Organe zu töten – das ist barbarisch. Das ist sehr, sehr böse“, so ihr Kommentar.

Sie meditiere gern und interessiere sich daher sehr für Falun Dafa, sagte sie. Deshalb nahm sie einen Flyer mit Kontaktdaten mit und betonte zum Abschied: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind wichtige Prinzipien, die man befolgen sollte. Allen voran Barmherzigkeit – dann wird niemand mehr andere [wegen ihrer Organe] töten.“

Abdit, ein Elektroingenieur aus Indien, erklärte, er habe die Petition zusammen mit einem Freund unterschrieben, um den von der KP Chinas Verfolgten zu helfen.

Ein älterer Mann in Bratislava, der ebenfalls die Petition unterzeichnete, sah Parallelen zwischen den vom kommunistischen Regime in China verfolgten Menschen und anderen Bevölkerungsgruppen in der Vergangenheit wie den Juden. Zufälligerweise hatte sich in der Nähe des Veranstaltungsortes der Praktizierenden früher eine jüdische Gemeinde befunden: am ehemaligen Vydrica-Tor in Bratislava, das heute mit einem Denkmal versehen ist.

Slowakische Bevölkerung wird auf die Verfolgung in China aufmerksam

Viele Menschen sprachen mit den Praktizierenden, weil sie bereits von der Verfolgung gehört hatten und helfen wollten.

Anežka Vemková, eine Psychologin, traf auf den Stand der Praktizierenden in Bratislava und beschloss, die Petition ebenfalls zu unterzeichnen. Sie hatte von ihrem Schwager von der Verfolgung erfahren und äußerte: „Meditation liegt mir sehr am Herzen und ich finde es wichtig, dass die Freiheit der Menschen nicht eingeschränkt wird.“ Nach einer Pause fügte sie hinzu: „Werte wie Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind für die Gesellschaft äußerst wertvoll.“

Andrej aus Partizánske und seine Freundin schlenderten über den Weihnachstmarkt in Nitra. Andrej wusste durch soziale Medien von der Verfolgung von Falun Dafa. Nachdem er sich auf der Website gründlicher darüber informiert hatte, griff er zum Stift und unterschrieb die Petition. Seine Freundin schloss sich ihm an und bekundete: „Ich möchte ebenfalls unterschreiben!“

Studenten setzen sich für die Falun-Dafa-Praktizierenden ein

Unter den Unterstützern der Petition befanden sich viele junge Studenten, die ein starkes Gerechtigkeitsempfinden zum Ausdruck brachten.

Alex Gabura, ein Student aus Tschechien, unterzeichnete die Petition mit den Worten: „Ich glaube, das Wichtigste ist die Gleichberechtigung aller Menschen. Ich mag es nicht, wenn Menschen in Machtpositionen anderen Schaden zufügen.“ Bevor er weiterging, ergänzte er: „In der heutigen Gesellschaft mangelt es an sämtlichen moralischen Werten. Werte wie Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht könnten unserer Gesellschaft ungemeine Vorteile bringen.“

Auch eine Studentengruppe aus Mazedonien besuchte den Stand der Praktizierenden in Bratislava. Nachdem sie sich über den Inhalt der Petition erkundigt hatten, unterstützten mehr als zehn von ihnen mit ihrer Unterschrift.