(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende begingen den Jahreswechsel am 27. Dezember 2025 mit verschiedenen Aktionen in der Commercial Bay im Stadtzentrum von Auckland. Sie zeigten die Übungen und veranstalteten eine Kundgebung, um auf die 26-jährige Verfolgung in China aufmerksam zu machen. Der Menschenrechtsanwalt Kerry Gore sprach auf der Kundgebung, sprach über seinen tiefen Respekt angesichts des mutigen Engagements der Praktizierenden und rief die Bevölkerung Neuseelands dazu auf, die Praktizierenden im Kampf gegen die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu unterstützen.

Bei der Aktion am 27. Dezember 2025 führen die Praktizierenden die Falun-Dafa-Übungen vor

Auftritt der Drachentanzgruppe

Falun-Dafa-Praktizierende demonstrieren die Übungen

Eine Passantin lernt die Falun-Dafa-Übungen

Passanten in Auckland informieren sich über Falun Dafa

Menschenrechtsanwalt: Der Mut der Praktizierenden verdient tiefsten Respekt

Der Menschenrechtsanwalt Kerry Gore spricht auf der Kundgebung

In seiner Rede erklärte der Menschenrechtsanwalt Kerry Gore, die Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien nicht lediglich moralische Ideale, sondern Quellen außergewöhnlicher Widerstandskraft. Sie befähigten die Praktizierenden, selbst unter einem der härtesten Repressionssysteme unserer Zeit Würde und innere Stärke zu bewahren. „Wenn diese Prinzipien Falun-Dafa-Praktizierenden ermöglichen, sich in einem Umfeld ständiger Verfolgung zu kultivieren, dann haben sie sicherlich auch uns, die wir das Glück haben, in einer Demokratie zu leben, etwas zu bieten.“

Er betonte zudem, dass Falun-Dafa-Praktizierende in China trotz der seit 26 Jahren andauernden Verfolgung durch die KPCh und der staatlich geförderten Zwangsorganentnahme weiterhin unermüdlich auf diese Brutalität aufmerksam machen würden und dazu beitrügen, dass immer mehr Menschen die Realität und das Wesen des Regimes erkennen. „Ihr Mut angesichts von Einschüchterung, Gewalt und sogar Todesdrohungen verdient tiefsten Respekt“, betonte er.

Abschließend rief er die internationale Gemeinschaft zu größerer Aufmerksamkeit auf: „Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln sollten, sondern wie wir handeln.“ Er ermutigte die Öffentlichkeit, ihre Parlamentsabgeordneten zu kontaktieren, um ihre Besorgnis zum Ausdruck zu bringen und die Regierungen dazu zu drängen, Gesetze und Richtlinien zu verabschieden, die helfen, Chinas Menschenrechtsverletzungen zu beenden.

Die friedliche Energie von Falun Dafa weckt Interesse

Shakaila und ihr Mann Luke aus Australien blieben stehen und sahen der Übungsvorführung zu. Shakaila berichtete, sie habe beim Anblick der meditierenden Praktizierenden eine besondere Energie gespürt. Solche Veranstaltungen, meinte sie, trügen dazu bei, innere Ruhe zu finden. Sie würden ein ganzheitliches Gesundheitskonzept vermitteln und das öffentliche Bewusstsein stärken. Gerade im schnelllebigen Alltag sei es wichtig innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und wieder Zugang zu den eigenen Gedanken zu finden.

Als sie zunächst die gelb gekleideten Praktizierenden aus der Ferne gesehen habe, habe sie an einen Protest oder eine Aufführung gedacht, schilderte sie. Erst als sie näher gekommen sei, habe sie erkannt, dass es sich um Meditation handelte. „Ich fand das außergewöhnlich“, erzählte sie. Die friedliche Atmosphäre der gemeinsamen Übungen könne Menschen dabei helfen, eine Verbindung zu ihrem Inneren und zu höheren spirituellen Ebenen herzustellen.

Luke, der im australischen Bergbau arbeitet, kennt den hektischen Lebensrhythmus nur zu gut und weiß, wie wichtig es ist, Momente der Ruhe und Meditation zu finden. Das Paar erzählte, dass die Gruppenübungen der Praktizierenden sie dazu angeregt hätten, mehr über Falun Dafa zu erfahren und diese friedvolle Praxis selbst auszuprobieren.

„Ich möchte die Übungen unbedingt lernen“

Anne-Marie möchte Falun Dafa lernen

Anne-Marie aus Pukekohe im Süden Aucklands sagte: „Ich hatte noch nie davon gehört, aber nachdem ich die Gruppenübungen gesehen habe, möchte ich es unbedingt lernen.“

Als sie erfuhr, dass Falun Dafa zu Hause erlernt werden kann und Bücher sowie Übungsvideos kostenlos online verfügbar sind, zeigte sie sich sehr interessiert. Die gemeinsamen Übungen hätten eine beruhigende Wirkung auf sie gehabt. „Sehr gelassen – ich möchte diese Praxis unbedingt ausprobieren“, sagte sie.

Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien ihrer Ansicht nach von großer Bedeutung. „Unehrlichen Menschen im Leben zu begegnen, ist unangenehm, und Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig“, betonte Anne-Marie. Emotionen, Stress und Druck könnten die Gesundheit beeinträchtigen, während eine Praxis für Körper und Geist, die zugleich den Charakter stärke, äußerst hilfreich sei.

Sie wollte die Bücher zu Falun Dafa online herunterladen, denn: „Ich möchte es wirklich lernen. Ich möchte anfangen zu üben.“

Sigrid und ihr Mann Roland

Sigrid und ihr Mann Roland aus Deutschland sahen den friedlichen Gruppenübungen zu und zeigten ebenfalls Interesse daran, mehr über Falun Dafa zu erfahren. Sigrid erklärte, sie glaube an die enge Verbindung zwischen Geist und Körper. Wer einen klaren Kopf, eine positive Einstellung und gesunde Gedanken habe, sei weniger anfällig für Krankheiten. Die psychische Gesundheit spiele eine zentrale Rolle für das allgemeine Wohlbefinden, meinte sie.

Roland hob die Bedeutung der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht hervor. Menschen müssten aufrichtig, freundlich und tolerant miteinander umgehen. Solche Werte seien für die heutige Gesellschaft unverzichtbar, davon war er überzeugt.

Das Paar war über die Verfolgung durch die KPCh bereits informiert und zog Parallelen zu Diktatoren der Geschichte. Totalitäre Systeme, so ihre Einschätzung, würden sich davor fürchten, dass Menschen selbstständig denken und spirituelle Praktiken ausüben.

„Widerlich und unmenschlich“ – australischer Tourist verurteilt die Zwangsorganentnahmen in China

Gilbert Bozza verurteilt die Zwangsorganentnahmen durch die KPCh

Der Australier Gilbert Bozza hörte sich die Rede von Kerry Gore an und verurteilte anschließend die Zwangsorganentnahmen durch die KPCh als „widerlich und unmenschlich“.

Bozza erklärte, es gebe keinerlei Rechtfertigung für die Tötung unschuldiger Menschen – schon gar nicht für Organentnahmen zum Zweck des Profits, die gegen die grundlegendsten moralischen Werte verstoßen würden. „Das Leben ist unbezahlbar“, betonte er. „Solche Taten erzürnen Gott.“

Er habe erfahren, dass die Organe eines einzelnen Opfers – darunter Herz, Lunge, Nieren, Hornhaut und Milz – für Zehntausende bis hin zu Millionen Dollar verkauft werden könnten. „Genau deshalb tun sie es“, empörte er sich. „Es geht um Geld und exorbitante Gewinne.“

Gilbert erklärte, die systematische Gewalt der KPCh trete die Menschenrechte mit Füßen. „Unter einem solchen Regime gibt es keine Menschenrechte. Wer einen falschen Satz sagt, wird inhaftiert oder ist sogar zwangsweisen Organentnahmen ausgesetzt“, sagte er. Wie viele Menschen bereits zu Opfern geworden seien, wisse man nicht, „aber wir wissen genug“.

Abschließend rief er die Bevölkerung dazu auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, und forderte die Regierungen zum Handeln auf. „Wenn mehr Menschen wissen, was geschieht, können Regierungen nicht länger schweigen“, so Gilbert. „Das brutale Regime der KPCh und seine Komplizen müssen gestoppt werden.“

Gilbert schätzte die Bemühungen der Praktizierenden, das Bewusstsein für die Problematik zu schärfen, und versicherte, er werde die Verfolgung weiterhin im Blick haben und dazu beitragen, dass sie endet.