(Minghui.org) Eine 65-jährige Einwohnerin des Landkreises Jiexi, Provinz Guangdong, wurde im August 2025 wegen ihres Glaubens an Falun Dafa in das Frauengefängnis derselben Provinz eingeliefert. Sie verbüßt dort nun eine fünfjährige Haftstrafe.

Li Meihong, geboren im April 1960, war am 13. Mai 2024 in der Stadt Hepo festgenommen worden, weil sie Informationsmaterialien zu Falun Dafa verteilt hatte. Beamte der Polizeistation Hepo brachten sie in die Haftanstalt der Stadt Jieyang. Jieyang ist die Verwaltungshauptstadt des Landkreises Jiexi.

Im Februar 2025 verurteilte das Bezirksgericht Jiedong in Jieyang Li zu fünf Jahren Haft, welche im August 2025 in Kraft trat.

Li wurde bereits zum zweiten Mal wegen ihres Glaubens inhaftiert, der – ihren Worten zufolge – ihr die Kraft gegeben hat, sich um ihren psychisch kranken Mann und ihren betagten Schwiegervater zu kümmern.

Davor war Li am 12. August 2014 von Beamten der Staatssicherheitsabteilung Jieyang und der Polizeistation Hepo festgenommen worden. Sie beschlagnahmten ihre Falun-Dafa-Bücher, drei Computer, mehrere Drucker, einen CD-Brenner und weitere Wertgegenstände im Gesamtwert von rund 40.000 Yuan (etwa 4.800 Euro).

Am 17. September 2014 stellte die Staatsanwaltschaft des Kreises Jiexi einen Haftbefehl gegen Li aus, die dann am 16. März 2015 vor dem Kreisgericht Jiexi stand. Ihr Anwalt, Liu Zhengqing, plädierte für sie hinsichtlich des Praktizierens und Verteilens von Informationen über Falun Dafa auf nicht schuldig. Der Vorsitzende Richter Ouyang Liping unterbrach den Anwalt mehrmals und verurteilte Li schließlich zu sieben Jahren Gefängnis.

Ebenfalls vor Gericht standen die Falun-Dafa-Praktizierenden Herr Liu Shaopen und Frau Wu Shuqin. Liu wurde zu vier Jahren, Wu zu drei Jahren Haft verurteilt. Richter Zhang Benzhen, Gerichtsschreiber Zou Li und ein nicht namentlich genannter Staatsanwalt unterzeichneten die Urteile.

Früherer Bericht:

Anwalt verteidigt Rechte einer Falun Gong-Praktizierenden