(Minghui.org) Ich bin Grundschullehrerin und habe vor mehr als zwanzig Jahren begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Indem ich über meine Kultivierungserfahrungen schreibe, möchte ich allen erzählen, wie kraftvoll und schön Falun Dafa ist. Das ist Ausdruck meiner Dankbarkeit gegenüber Dafa und dem Meister.

Im Juli 1999, ein Jahr nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, ordnete der damalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, die Verfolgung von Falun Dafa an. Weil ich mich weigerte, meinem Glauben abzuschwören, wurde ich von den Behörden illegal inhaftiert, erpresst und um meinen Lohn betrogen. Das Bildungsministerium wies mich an, an abgelegenen Bergschulen zu unterrichten. Ungeachtet der Schwierigkeiten praktizierte ich Falun Dafa entschlossen weiter.

Versetzung an eine abgelegene Schule

Im August 2000 wurde ich vom Bildungsministerium von meiner städtischen Grundschule an die Schule A versetzt, eine Grundschule in den Bergen, etwa 15 Kilometer von meinem Zuhause entfernt. Täglich legte ich etwa 30 Kilometer zurück, was mit dem Fahrrad etwa vier Stunden in Anspruch nahm, und das bei Regen oder Sonnenschein.

Alle, einschließlich des Schulleiters, der Sekretärin, der Lehrer, der Stadtverantwortlichen und der dort stationierten Polizei, wussten, dass ich wegen meines Glaubens an Falun Dafa in ihre Stadt versetzt worden war. Dort wurde ich als Klassenlehrerin für eine dritte Klasse an der neuen Schule eingesetzt.

In meiner Klasse waren achtzehn Schüler, deren schulische Leistungen und Aufnahmefähigkeit sehr unterschiedlich waren. Aufgrund dieser Situation wandte ich eine einzigartige Lehrmethode an, die sehr effektiv war. Ich behandelte alle freundlich; ich lobte und ermutigte sie, wann immer sie auch nur den geringsten Fortschritt machten, und verspottete oder kritisierte sie niemals. Ich verhielt mich gemäß den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht –, damit meine Schüler und die Mitarbeiter einen guten Eindruck von Falun Dafa bekamen.

Innerhalb von zwei Wochen zeigte meine einzigartige Unterrichtsmethode eine positive Wirkung. Die Schüler zeigten zunehmend Interesse am Lernen. Die besten Schüler wurden noch besser, während die schwächeren Schüler stetige Fortschritte machten. Die Schüler begannen, sich gegenseitig zu helfen, knüpften Freundschaften und entwickelten ein Gefühl der Einheit in der Klasse. Ihre begeisterten Eltern lobten mich in den höchsten Tönen und sagten, die Schule habe eine gute Lehrerin bekommen! Dieses positive Feedback half dem Schulleiter und dem Bürgermeister, ihre Vorurteile gegenüber Falun-Dafa-Praktizierenden zu überwinden.

Eines Tages kam der Bürgermeister persönlich zur Schule, um mich zu sehen. Er fragte: „Wie gefällt es Ihnen hier?“ Ich antwortete: „Sehr gut.“ Dann wandte er sich an meine Schüler und sagte: „Ihr habt Glück, eine so gute Lehrerin zu haben!“ Einige der Schüler nickten, während andere mich anlächelten. Mir traten Tränen in die Augen, als mir klar wurde, dass der Meister mich durch die Worte des Bürgermeisters ermutigte. Danke, Meister!

Mit aufrichtigen Gedanken einer illegalen Inhaftierung entkommen

Das Jahr 2001 markierte den Höhepunkt von Jiang Zemins intensiver Verfolgung von Falun Dafa und deren Praktizierenden. Eines Nachts, kurz vor Neujahr, führte die örtliche Polizei eine groß angelegte Razzia durch und verschleppte Praktizierende. Mein Mann und ich befanden uns zu diesem Zeitpunkt im Haus eines Mitpraktizierenden, sodass wir zusammen verschleppt und zur Polizeistation gebracht wurden. Ich wurde illegal verhört, weigerte mich jedoch, zu kooperieren oder ein Geständnis abzulegen. Meine Verhörer gaben auf und beauftragten zwei junge Beamte, mich zu bewachen, bis ich am Morgen in die Haftanstalt gebracht werden sollte.

Als die Zeiger der Uhr über der Tür Mitternacht schlugen, erhielt einer der Beamten einen Anruf und eilte davon. Drei ältere Beamte betraten das Zimmer, versammelten sich um einen Schreibtisch, der weniger als zwei Meter von mir entfernt stand, stellten ihre Schachfiguren auf und begannen eine intensive Diskussion darüber, wie sie eine verlorene Partie noch retten könnten. In diesem Moment erhielt auch der zweite junge Beamte einen Anruf und eilte davon, wobei er die Tür einen Spalt offenließ. Ich starrte auf den Spalt und dachte: „Ich gehöre nicht hierher. Ich muss weg.“ Aber der Spalt in der Tür war zu schmal. Ich dachte an den Meister und bat ihn: „Meister, bitte öffnen Sie die Tür ein wenig weiter.“ Die Tür öffnete sich, aber der Spalt war nicht breit genug, um mich hindurchzulassen. Ich flehte: „Meister, öffnen Sie bitte ein wenig weiter.“ Die Tür öffnete sich langsam weiter. Glücklich dankte ich dem Meister, stand auf, ging leise an den drei Beamten vorbei und verließ das Gebäude durch die Tür. Mit Hilfe des Meisters und unter seinem Schutz konnte ich fliehen und der Verfolgung entgehen.

Vertrieben

Als ich die Polizeistation verlassen hatte, wurde mir klar, dass ich vorerst nicht nach Hause gehen konnte. „Wo sollte ich mitten in der Nacht hin?“ Aber egal, wohin ich mich entschied zu gehen, ich wusste, dass ich nicht ohne das Zhuan Falun des Meisters gehen konnte. Ich beschloss, vorübergehend bei einem Verwandten auf dem Land zu wohnen, der dreißig Meilen entfernt wohnte. Auf dem Weg dorthin würde ich am Haus einer Mitpraktizierenden vorbeikommen und könnte von ihr das Buch bekommen. Um nicht entdeckt zu werden, mied ich die Hauptstraße, tastete mich durch das dichte Unterholz des Berges und folgte dem Flussufer am Fuße des Berges. Unterhalb des gefrorenen Flussufers lag ein riesiges Maisfeld, das mit den Überresten abgeernteter Maisstängel bedeckt war. Ich kletterte die Uferböschung hinauf und ging langsam vorwärts. Schwaches Mondlicht beleuchtete glücklicherweise meinen Weg. Während ich ging, rezitierte ich das Lunyu. Später, als Bäume und überwachsene Stoppeln das Ufer so sehr verengten, dass es unmöglich war, darauf zu gehen, stieg ich in das Maisfeld unterhalb des Ufers hinab. Die auf dem Feld zurückgebliebenen Maisstängel waren scharf, deshalb ging ich im schlammigen Graben an der Seite. Zufällig trug ich an diesem Tag hohe Absätze, und der Absatz meines rechten Schuhs fühlte  sich etwas locker an. Ich dachte: „ Der Absatz darf nicht abgehen.“ Tatsächlich überstanden meine Absätze diese beschwerliche Reise.

Obwohl ich spät in der Nacht allein in der Wildnis unterwegs war, verspürte ich keine Angst, keine Not und keine Müdigkeit. Stattdessen überkam mich ein unbeschreibliches Glücksgefühl, weil ich spürte, dass der Meister direkt neben mir war.

Nach über zwei Stunden Fußmarsch erreichte ich das Haus der Praktizierenden. Das Tor war verschlossen, sodass ich keine andere Wahl hatte, als über die 1,8 Meter hohe Mauer zu klettern. Doch die Mauer war zu hoch, was sollte ich tun? Ich entdeckte einen großen Strohhaufen neben der Mauer. Mühsam stieg ich auf den Strohhaufen, befand mich jedoch in einer gefährlich großen Höhe über dem Boden. Springen kam nicht in Frage, also sagte ich zum Meister: „Meister, ich habe noch einen langen Weg vor mir. Ich darf mir die Beine nicht verletzen.“ Mit diesem Gedanken sprang ich hinunter und schwebte sanft zu Boden. Es war unglaublich! Ich wusste, dass der Meister mir geholfen hatte.

Nachdem ich von der Praktizierenden das Zhuan Falun erhalten hatte, ging ich weiter auf der Hauptstraße zum Haus meiner Verwandten. Nach über einer Stunde Fußmarsch kam ich an meinem Ziel an. Es war noch früh am Morgen, deshalb wollte ich nicht an die Tür klopfen und das ältere Ehepaar stören. Neben der Hofmauer lag ein Haufen Maisstängel, also grub ich mich darin ein und wartete auf den Tagesanbruch. Wintermorgen sind besonders kalt – ich fror am ganzen Körper. Dann begann ich das Fa zu rezitierten, was mir half die Kälte zu ertragen. Als die Morgendämmerung anbrach, kroch ich aus dem Maisstängel-Unterschlupf hervor, strich mir die letzten Strohhalme aus dem Haar, richtete meine Kleidung und klopfte an die Tür meiner Verwandten.

Zwei Tage später verließ ich das Haus meiner Verwandten und wanderte weiter von zu Hause weg, um sicherzugehen, dass ich nicht gefunden wurde. Zuerst wohnte ich bei meiner älteren Schwester, die in einer weit entfernten Stadt lebte. Meine Schwester ließ mich allein zu Hause, während sie bei ihrer Tochter kochte. Ich nutzte die Zeit, um das Fa zu lernen, die Übungen zu praktizieren und aufrichtige Gedanken auszusenden. Mein Energiefeld fühlte sich sehr klar an und mein Kopf war leer, ohne menschliche Gedanken. Ich erkannte, dass der Meister es so arrangiert hatte, um mir die Zeit zu geben, das Fa gut zu lernen und meine aufrichtigen Gedanken nach erlebter Tortur zu stärken.

Zwei Monate später verließ ich das Haus meiner Schwester und zog in eine kleine Stadt, die über hundert Meilen von meinem Zuhause entfernt lag. Dort arbeitete ich nacheinander in zwei verschiedenen Haushalten, sodass meine Unterkunft und Verpflegung gesichert war. An der ersten Stelle kümmerte ich mich um eine kranke, ältere Frau, die im Krankenhaus lag. Ich hatte eine tiefsitzende Abneigung gegen Schmutz, aber die Pflege dieser Frau half mir, diese Anhaftung zu überwinden. Ich half ihr beim Absaugen und Entsorgen von Speichel und Urin, wusch ihr das Gesicht, fütterte sie und pflegte sie mit Hingabe, als wäre sie meine eigene Mutter. Die Familie eines anderen Patienten bemerkte: „Ihre Tochter ist so pflichtbewusst! Sie kümmert sich so gut um Sie.“ Die ältere Frau antwortete: „Sie ist nicht meine Tochter, sie ist die Pflegekraft, die meine Familie kürzlich eingestellt hat.“ Alle im Zimmer wandten sich mir voller Bewunderung zu. Allerdings musste ich diese Arbeit drei Tage später aufgeben, da sie mir nicht die nötige Zeit zum Fa-Lernen und Praktizieren der Übungen garantieren konnte.

Meine zweite Arbeit als Hausangestellte bestand darin, mich um einen zehnjährigen Jungen zu kümmern, der in der zweiten Klasse war. Seine Eltern waren ständig unterwegs, um ihre medizinischen Produkte zu verkaufen. Ich tat mein Bestes, um dieses Kind zu versorgen, zu beschützen und zu erziehen. Wenn die Mutter des Kindes beschrieb, was er gerne aß, schrieb ich mir das auf und kaufte es. Ich gab niemals Geld der Familie für Essen für mich selbst aus. Um sicherzustellen, dass das Kind niemals Reste aß, kochte ich genau die richtige Menge für jede Mahlzeit und wartete, was übrigblieb, nachdem das Kind gegessen hatte. Eines Tages kaufte die Mutter des Kindes eine Wassermelone für ihren Sohn und bewahrte sie im Kühlschrank auf. Als es an die Zeit war, sie aufzuschneiden, stellte ich fest, dass die Außenseite etwas überreif und weich war. Ich sagte zu dem Kind: „Deine Eltern arbeiten hart, um genug Geld für die Familie zu verdienen. Diese Wassermelone ist außen etwas schlecht, aber innen ist sie noch gut genug, dass du sie essen kannst. Ich werde die äußere Schicht essen, damit nichts verschwendet wird.“ Das Kind wiederholte meine Worte seiner Mutter, als sie nach Hause kam.

Die Mutter des Kindes war so bewegt, dass ihr die Tränen in die Augen stiegen. Sie sagte zu mir: „Sie behandeln meinen Sohn besser als ich es tue. Vielen Dank.“

Ja, denn ich bin eine Praktizierende, in meinem Inneren sind Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht tief verwurzelt. Egal wo ich bin oder was ich tue, ich möchte immer freundlich zu anderen sein, an andere denken und ein besserer Mensch sein.

Ich vergesse nicht, durch mein Handeln die Lehre zu bestätigen und die Schönheit von Falun Dafa zu zeigen.

Bestätigung des Fa nach Wiederaufnahme meiner Lehrtätigkeit

Sechs Monate später, im Juli 2002, kehrte ich nach Hause zurück. Es waren Sommerferien, und die Behörden setzten ihre Verfolgung fort, indem sie mir weitere zwei Monate lang mein Gehalt vorenthielten. Acht Monate lang erhielt ich kein Gehalt. Als das Schuljahr wiederbegann, versetzte mich das Bildungsministerium an eine Grundschule (im Folgenden als Schule B bezeichnet) in den Bergen, die noch weiter von meinem Zuhause entfernt und noch abgelegener war. Der Weg zur Arbeit war nicht nur lang, sondern auch voller kurvenreicher Bergstraßen. Ich musste mein Fahrrad steile Anstiege hinaufschieben, während die Abfahrten so steil waren, dass ich absteigen und mit meinem Fahrrad zu Fuß gehen musste. Ich brauchte über zwei Stunden, um zur Schule zu gelangen, und musste jeden Morgen um 5:30 Uhr von zu Hause aufbrechen. Regen und Wind machten die Fahrt noch beschwerlicher.

Alle Lehrer an der Schule B wussten, dass ich Falun Dafa praktizierte. Ich wurde als Klassenlehrerin für die erste Klasse eingesetzt. Im Unterricht begann ich, eine neue und einzigartige Lehrmethode für die aktiven, neugierigen und verspielten Sieben- und Achtjährigen in meiner Obhut zu entwickeln. Dadurch weckte ich in ihnen ein starkes Interesse am Lernen, was sie dazu ermutigte, den Lehrplan mit Freude und tieferem Verständnis zu erkunden.

Es gab einen Schüler in meiner Klasse, dessen Intelligenz von Geburt an unter dem Durchschnitt lag, was das Lernen für ihn wirklich schwierig machte und seinen Lernfortschritt behinderte. Da die Straße, die ich normalerweise benutzte, wegen großer Bauarbeiten gesperrt war, wohnte ich vorübergehend in der Schule. Nach der Schule sprach ich die Eltern des Schülers an und fragte: „Ich würde Ihrem Kind gerne bei den Hausaufgaben helfen und ihm zusätzlichen Nachhilfeunterricht geben. Ich werde Ihnen nichts berechnen, aber ich hoffe, Sie können ihn nach der Arbeit auf dem Bauernhof von der Schule abholen. Ist das in Ordnung?“ Die Eltern stimmten gerne zu. So gab ich mein Bestes und unterrichtete das Kind. Die schulischen Leistungen des Kindes holten auf wundersame Weise zu den anderen auf, und von den vierzehn Schülern in meiner Klasse wurde keiner als leistungsschwach eingestuft. Bei der stadtweiten Prüfung am Ende des ersten Semesters belegte die Klasse den ersten Platz und blieb auch im folgenden Semester weiterhin an der Spitze. Darüber hinaus erzielten elf meiner vierzehn Schüler die volle Punktzahl in Mathematik, wobei die niedrigste Punktzahl 92 betrug. Die durchschnittliche Gesamtpunktzahl meiner Klasse in Chinesisch und Mathematik lag bei 98,7 und übertraf damit bei weitem die Punktzahl der zweitbesten Schule. Die Nachricht verbreitete sich in der ganzen Stadt, und die Eltern des Schülers, der 92 Punkte erzielt hat, kamen, um sich bei mir zu bedanken: „Wir hatten keine großen Erwartungen an unser Kind, aber wir hätten auch nie gedacht, dass es 92 Punkte erzielen würde. Wir sind so glücklich, eine großartige Lehrerin wie Sie zu haben!“

Neben dem schulischen Unterricht vermittelte ich den Schülern auf subtile Weise auch die moralischen Werte von Falun Dafa, damit die Kinder lernten, gute Menschen zu sein. Neben verbesserten schulischen Leistungen entwickelten sie auch einen ausgezeichneten Charakter. Ich erhielt Lob von ihren Eltern, Komplimente von Kollegen und Anerkennung von meinen Vorgesetzten.

Im zweiten Halbjahr 2003 wurde ich zurück an die Schule A versetzt. Während meiner erzwungenen Abwesenheit hat eine junge Lehrerin meine Klasse übernommen. Ihr fehlte jedoch die Erfahrung, und die Schüler hatten sich geweigert, auf sie zu hören. Während des Unterrichts verließen die Schüler ihre Plätze, alberten herum, stritten sich, ignorierten ihre Versuche zu unterrichten und weigerten sich, ihre Hausaufgaben zu machen. Einige unerzogene Jungen bemühten sich aktiv, die Lehrerin im Unterricht in Verlegenheit zu bringen, und brachten damit die ganze Klasse zum Lachen. Ihre Witze machten die Lehrerin so ärgerlich, dass sie häufig von der Arbeit fernblieb, was schließlich zu ihrer Versetzung führte. Früher unter meiner Leitung hatte diese Klasse bei den einheitlichen Prüfungen der Stadt stets den ersten Platz belegt. Nun waren sie auf den letzten Platz zurückgefallen.

Besorgt über die Verschlechterung ihres Charakters und ihrer schulischen Leistungen baten die Eltern der Kinder den Schulleiter wiederholt, mich zurückzuversetzen. Auch der Schulleiter wandte sich wiederholt an seine Vorgesetzten, um meine Versetzung zu beantragen. Das führte schließlich zu meiner Rückversetzung an die Schule A.

Diese einst unschuldigen, lebhaften, fleißigen und braven Kinder waren nun in der fünften Klasse. Sie waren größer und reifer geworden, aber auch ungezogener. Angesichts dieser Situation beschloss ich, eine Eltern-Lehrer-Konferenz einzuberufen.

An meinem ersten Tag kamen alle Eltern zur Schule und setzten sich neben ihre Kinder. Als ich das Klassenzimmer betrat, senkten die Kinder den Kopf, als hätten sie etwas Unrechtes getan, und wagten nicht, mir in die Augen zu sehen. Im Gegensatz dazu lächelten ihre Eltern, als sie mich ansahen. Nachdem ich sie alle begrüßt hatte, sagte ich: „Vielen Dank, dass Sie sich trotz Ihres vollen Terminkalenders die Zeit genommen haben, an dieser Versammlung teilzunehmen. Vielen Dank, dass Sie meine Arbeit hier unterstützen. Zunächst möchte ich Ihnen erklären, warum ich diese Schule und die Kinder mitten im Schuljahr verlassen habe.“ Alle hörten mir still zu, als ich sagte: „Sie wissen alle, dass ich Falun Dafa praktiziere. Falun Dafa lehrt die Menschen, gute Menschen zu sein, indem sie den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen. Aufgrund meiner Entschlossenheit, mich zu kultivieren und ein besserer Mensch zu werden, wurde ich illegal verhaftet und zur Flucht gezwungen. Ich konnte weder nach Hause zurückkehren noch meine Arbeit wieder aufnehmen. Ich habe selbst ein Kind, konnte aber nicht nach Hause zurückkehren, um mich um mein Kind zu kümmern. Ist es falsch, ein guter Mensch zu sein?“

Ich weinte, während ich sprach, und einige der Kinder und Eltern weinten mit mir. Ich fuhr fort: „Ihr kennt mich gut. Ohne Falun Dafa hätte ich eine so problematische Klasse nicht übernommen. Jetzt, da ich sie übernommen habe, werde ich mein Bestes tun, um die Kinder gut zu unterrichten.“ Ich stellte konkrete Anforderungen an die Schüler und bat ihre Eltern um ihre Unterstützung.

Nachdem ich die Klasse übernommen hatte, entwickelte ich schnell Maßnahmen zur Klassenführung, die auf die Situation der Schüler zugeschnitten waren. Ich passte meine Unterrichtsmethoden an und verstärkte die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern und Eltern. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, dass die Klasse wieder ihr früheres hohes Niveau erreichte und die Schüler bei den stadtweiten Prüfungen hervorragende Ergebnisse erzielten.

Später fusionierte die Schule A mit der zentralen Grundschule, und der Schulleiter versetzte mich an eine andere Schule, wo ich Klassenlehrerin einer fünften Klasse wurde. Die Eltern der Kinder in dieser Klasse waren in der Vergangenheit unkooperativ, egoistisch und beschützend gegenüber ihren Kindern gewesen. Selbst wenn ihre Kinder Fehler machten, durften sie nicht streng kritisiert werden, was zu einem angespannten Verhältnis zum vorherigen Klassenlehrer geführt hatte.

Nachdem ich die Klassenleitung übernommen hatte, verhielt ich mich wie eine Kultivierende und nahm stets Rücksicht auf andere und war freundlich. Dieser Ansatz wirkte sich positiv auf Schüler und Eltern aus und verbesserte die Beziehung zwischen Schule, Schülern und Eltern. Auch die schulischen Leistungen der Schüler verbesserten sich, und sie erreichten zwei Schulhalbjahre in Folge den ersten Platz bei den stadtweiten Prüfungen. Als der Bürgermeister die gute Nachricht erhielt, rief er mich an und sagte erfreut: „Lehrerin, Sie sind großartig! Ihre Klassen stehen immer an der Spitze, egal wo Sie unterrichten!“

Ein Jahr später kehrte ich an die zentrale Grundschule zurück und Leiterin des Fachbereichs Mathematik. Sechs Monate später wandte ich mich an den Schulleiter und sagte ihm: „Ich stehe kurz vor der Pensionierung. Geben Sie diese Stelle einem jüngeren Lehrer und weisen Sie mir eine andere Aufgabe zu, die meinen Fähigkeiten entspricht.“

Der Schulleiter versetzte mich in die Cafeteria. Ich hielt mich weiterhin strikt an die Anforderungen der Fa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und tat unermüdlich und ohne Beschwerden alles, was ich konnte. Eines Tages sagte mir der Leiter der Cafeteria: „Bevor Sie kamen, sagte mir der Schulleiter, er würde mir eine gute Person schicken. Ich habe beobachtet, was für ein Mensch Sie sind, und mir ist aufgefallen, dass Sie freiwillig Aufgaben übernehmen, unabhängig davon, ob sie Ihnen zugewiesen wurden oder nicht. Sie sind wirklich ein guter Mensch. Als ich dem Schulleiter von Ihrer Leistung berichtete, rief er aus: „Gute Menschen sind überall gut!“

Fazit

Meine Erfolge beim Unterrichten sind das Ergebnis der Weisheit und Fähigkeiten, die mir Falun Dafa und der Meister verliehen haben, damit ich zur Bestätigung des Fa beitragen konnte. Ich werde mich weiterhin unermüdlich kultivieren und mit dem Meister nach Hause zurückkehren.