(Minghui.org) Weihnachten und Neujahr zählen zu den wichtigsten und meistgefeierten Feiertagen in Schweden. Den gesamten Dezember bis hinein ins neue Jahr herrscht in der Innenstadt von Stockholm eine festliche Stimmung.

Der historische Weihnachtsmarkt und die festlichen Dekorationen erhellen die winterliche Dunkelheit, tauchen die Stadt in eine zauberhafte Atmosphäre und laden Touristen aus aller Welt ein, den nordischen Charme zu erleben.

Im Dezember 2025 hielten Falun-Dafa-Praktizierende jeden Freitag- und Samstagnachmittag Veranstaltungen auf dem Mynttorget in der Nähe des Königlichen Schlosses und neben dem berühmten Stockholmer Konzerthaus ab. Dort führten sie die Falun-Dafa-Übungen vor und sammelten Unterschriften für eine Petition, die ein Ende der Verfolgung in China fordert.

Während sie in der Öffentlichkeit auf die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam machten, erklärten sie den Passanten die Hintergründe der grenzüberschreitenden Repressionskampagne des chinesischen Regimes, mit der die Verfolgung ins Ausland ausgeweitet wird.

An mehreren Aktionstagen im Dezember 2025 stellen Praktizierende auf dem Mynttorget Falun Dafa vor und sammeln Unterschriften für eine Petition, die ein Ende der Verfolgung in China fordert

Boten der Wahrheit und des Mutes

Am Samstag, 27. Dezember 2025, richteten Falun-Dafa-Praktizierende einen Informationsstand auf dem Mynttorget ein – unmittelbar bei einer der beliebtesten Sehenswürdigkeit der Stadt: dem Königspalast und dem Tor zur Altstadt, Gamla Stan.

Das Transparent mit der Aufschrift „Stoppt die Verfolgung von Falun Dafa“ war nicht zu übersehen und zog die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Trotz des kalten Windes führten die Praktizierenden die Übungen vor, begleitet von sanfter Übungsmusik.

Viele unterschrieben die Petition und brachten damit ihre Unterstützung für ein Ende der Verfolgung zum Ausdruck. Zahlreiche Passanten zeigten zudem großes Interesse daran, Falun Dafa zu erlernen – einige schlossen sich sogar spontan den Übungen vor Ort an.

Passanten erfahren von Falun Dafa und unterschreiben die Petition für ein Ende der Verfolgung

Ein an Falun Dafa interessierter Passant (li.) lernt die Übungsbewegungen

Johan, Falun-Dafa-Praktizierender und Organisator der Veranstaltung, wies darauf hin, dass das langjährige Engagement der Praktizierenden, die Verfolgung ins Bewusstsein der schwedischen Gesellschaft zu rücken, weit über einen bloßen friedlichen Protest hinausgehe. Es sei zugleich ein eindringlicher Appell an Gerechtigkeit und Gewissen sowie ein sichtbarer Ausdruck des Mutes und der Standhaftigkeit jener Menschen, die an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht glauben. Diese Werte würden sie in ihrem Bestreben anleiten, bessere Menschen zu werden und der Verfolgung ruhig, friedlich und mit Vernunft zu begegnen.

Darüber hinaus rief Johan die internationale Gemeinschaft sowie Menschen aus allen Gesellschaftsschichten dazu auf, Falun Dafa weiterhin Aufmerksamkeit zu schenken. Nur so könnten noch mehr Menschen erfahren, was sich in China tatsächlich abspielt, und gemeinsam ihre Stimme gegen die anhaltende Verfolgung erheben.

Ein Falun-Dafa-Praktizierender (re.) informiert über die Situation in China

Gespräch mit drei Paaren: „Heute haben wir gesehen, dass es noch Hoffnung gibt“

Nachdem ein polnisches Ehepaar mittleren Alters die Informationen auf den Schautafeln gelesen hatte, kam es mit einem Praktizierenden ins Gespräch. „Wir haben den Kommunismus in Polen am eigenen Leib erfahren und wissen daher sehr gut, dass er das Schlimmste ist, was es gibt“, betonte die Frau. „Wir verstehen Ihre Situation. Vielen Dank für die aufschlussreichen Informationen. Ich werde sie in den sozialen Medien teilen.“

Ihr Mann ergänzte: „Die Moral der heutigen Gesellschaft ist furchtbar, insbesondere die Korruption bei manchen internationalen Organisationen und Politikern. Man könnte jede Hoffnung verlieren. Aber heute haben wir gesehen, dass es noch Hoffnung gibt und wir auf keinen Fall aufgeben dürfen. Wir unterstützen Sie!“

Die Aktionen der Praktizierenden zur Sensibilisierung für die Verfolgung seien weltbewegend, fand das Paar.

Ein anderes Ehepaar mittleren Alters aus dem französischen Marseille verweilte lange bei der Veranstaltung. Beide erfuhren von der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KP Chinas in deren eigenem Land und der systematischen, grenzüberschreitenden Unterdrückung, die auf Shen Yun Performing Arts in den Vereinigten Staaten abzielt. Ohne zu zögern, griffen sie zum Stift und verurteilten mit ihrer Unterschrift auf der Petition die Gräueltaten des Regimes.

„Ich habe schon von Shen Yun gehört, hatte aber bisher keine Gelegenheit, es mir anzusehen. Ich liebe die traditionelle Kultur und die alten chinesischen Legenden und Geschichten. Ich habe sogar vier Monate lang Chinesisch gelernt! Diesmal werde ich mir auf jeden Fall die Zeit nehmen, die Shen-Yun-Aufführung zu besuchen“, beschloss die Frau. Ihr Mann machte Fotos und Videos und versprach, beim Bekanntmachen dieser Informationen mitzuhelfen.

Ein junges Paar aus Malaysia zeigte sich tief beeindruckt von der ruhigen und friedlichen Atmosphäre der Veranstaltung. Sie erklärten, Christen zu sein, und berichteten, dass ihnen die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas sowie der staatlich geförderte Organraub bereits seit Langem bekannt seien.

„Letztlich zählt nicht, was Menschen sagen“, erklärte der Ehemann. „Der Wille des Himmels ist unumstößlich – der Himmel sieht alles.“ Er fügte hinzu: „Wir unterstützen Sie gern dabei, die Fakten weiterzuverbreiten, und hoffen, dass noch mehr Menschen verstehen werden, worum es geht, und sich gemeinsam gegen die Verfolgung aussprechen.“

Einheimische unterstützen Falun Dafa

In der ersten Dezemberhälfte 2025 hielten die Praktizierenden jeweils am Freitag- und Samstagnachmittag Veranstaltungen neben dem berühmten Stockholmer Konzerthaus ab.

Passanten blieben stehen und ließen sich im Gespräch mit den Praktizierenden ausführlich über die Verfolgung informieren. Danach unterschrieben sie die Petition. Sie dankten den Praktizierenden für ihren Einsatz und brachten ihre Unterstützung zum Ausdruck. Viele zeigten Interesse an Falun Dafa und erkundigten sich nach lokalen Übungsplätzen, um Falun Dafa zu erlernen.

Neben dem berühmten Stockholmer Konzerthaus sprechen Praktizierende mit den Passanten über die Verfolgung. Es kommen zahlreiche Unterschriften für die Petition zusammen.

Eine Mutter und ihre Tochter studierten lange die Informationstafeln und waren über die Tatsache der Zwangsorganentnahme an Lebenden schockiert. Beide unterzeichneten die Petition. Sie stamme aus der ehemaligen Sowjetunion, so die Mutter, lebe aber seit über 30 Jahren in Schweden. Sie lobte den unermüdlichen Einsatz der Praktizierenden.

„Ich weiß nur zu gut um das Leiden der Menschen, wenn eine Regierung das Land mittels Zensur, Informationsmonopolisierung und Täuschung der Bevölkerung kontrolliert“, erklärte sie. „Vielen Dank, dass Sie die Menschen in der freien Gesellschaft über die Menschenrechtslage in China unter der Herrschaft der KPCh informieren.“

Als sie auf den Glauben der Praktizierenden an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu sprechen kamen, meinte sie: Das „[Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht] ist hervorragend! Ich weiß, dass die KPCh fast die gesamte traditionelle Kultur zerstört hat, aber die traditionellen Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind tief im Herzen der Menschen verankert und unzerstörbar. Ich unterschreibe die Petition als Ausdruck meiner Unterstützung und werde Ihnen auch helfen, die Botschaft zu verbreiten.“

Auch eine schwedische Frau aus Westeros (Västerås), die ihre Familie und Freunde in Stockholm besuchte, erlangte Kenntnis von den Fakten und unterzeichnete unverzüglich die Petition. Sie drückte ihr Erstaunen über die ruhige und gelassene Atmosphäre aus, die bei der Veranstaltung herrschte, und empfand sie als etwas ganz Besonderes. Sie nahm einen Flyer und Informationsmaterialien entgegen und betonte, dass sie an Falun Dafa interessiert sei und sich tiefer damit befassen wolle.

Als sie hörte, dass es in Västerås einen Übungsort gibt, an dem die Falun-Dafa-Übungen kostenlos erlernt werden können, zeigte sie sich erfreut. „Das ist ja wunderbar! Ich werde auf jeden Fall zum Übungsort gehen, um Falun Dafa zu lernen“, rief sie begeistert aus und bedankte sich mehrmals herzlich bei den Praktizierenden.