(Minghui.org) Am Nachmittag des 27. September 2026 herrschte auf der Sint-Servaas-Brücke, die in Maastricht (Niederlande) über die Maas führt, reger Fußgängerverkehr. Dort auf dem Platz vor dem Rathaus veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende einen Informationstag, wo sie Passanten aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland und anderen Ländern Falun Dafa vorstellten, über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) informierten und Unterschriften für eine Petition sammelten.
Mit ihrer Vorführung der Falun-Dafa-Übungen weckten sie das Interesse zahlreicher Passanten, die stehen blieben und zusahen.
Die Sint-Servaasbrug in Maastricht, Niederlande (Minghui.org)
Maastricht liegt im Südosten der Niederlande, nahe der Grenze zu Belgien und Deutschland. Durch den 1992 unterzeichneten Vertrag von Maastricht, der den Grundstein für die Europäische Union (EU) legte, erlangte die Stadt besondere Bedeutung. Zudem ist sie Standort der Universität Maastricht.
Praktizierende veranstalten am 27. September 2026 in Maastricht einen Informationstag (Minghui.org)
Passanten ermutigen Praktizierende
„Die chinesische Regierung hat ihre Kontrolle und Steuerung sowohl in China als auch im Ausland verstärkt. Sie verfolgt Falun Dafa und die Uiguren. Wir sollten wachsam sein und sicherstellen, dass sie ihren langen Arm nicht bis nach Maastricht ausstreckt“, sagte Louis Ippas, der für die Lokalzeitung De Nieuwe Ster (Der neue Stern) arbeitet. Seine Zeitung berichtete ausführlich über die Aktivitäten der chinesischen Konfuzius-Institute sowie der von der KPCh geförderten Studenten in Maastricht.
Louis fotografierte die auf einer Schautafel gezeigten Bilder, die die Folterungen dokumentierten, denen die Praktizierenden ausgesetzt sind. „Die Menschenrechtslage in China ist wirklich entsetzlich. Wir sollten uns dessen vollauf bewusst sein“, stellte er fest. „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind großartige Werte. Ich denke, genau nach diesen Prinzipien sollten wir leben. Wir sollten ehrlich sein, Mitgefühl für andere empfinden und die Welt schöner machen.“
Louis dokumentiert Fotos von Folterungen, denen Praktizierende ausgesetzt sind (Minghui.org)
Ronnie Simons aus Belgien kommentierte: „Die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind großartig. Jeder sollte diesen Prinzipien folgen. Ihr strahlt große Ruhe und Friedfertigkeit aus. Die chinesische Regierung darf nicht mit solcher Brutalität gegen Glaubensgruppen vorgehen.“
Olaksrngaa und Adiba sind Mitschülerinnen und leben in Belgien. Sie lasen die Informationen auf den Schautafeln und unterzeichneten anschließend die Petition zur Unterstützung der Praktizierenden.
„Meine Familie und ich mögen keine kommunistischen Regierungen. Ich empfinde großes Mitgefühl für die in China Verfolgten und für die Opfer des Organraubs“, so Olaksrngaa. „Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind wunderbar. Sie sind es wert, verinnerlicht zu werden, und wir sollten uns stets daran erinnern, nach ihnen zu leben.“
Adiba lobte die Veranstaltung: „Sie haben einen hervorragenden Weg gefunden, die Menschen über die erschreckenden Vorgänge in China zu informieren. Ich schätze Ihr Engagement sehr. Wir können unsererseits unsere Unterstützung anbieten.“
Menschen unterschreiben die Petition (Minghui.org)
Praktizierende hoffen, dass viele Menschen von der Verfolgung erfahren
Peter ist bei einem Stahlunternehmen als Software-Administrator tätig und für die Verwaltung aller Softwareanwendungen des Betriebs zuständig. Kurz nach Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 begann er, Falun Dafa zu praktizieren. Nachdem er die Lehre von Falun Dafa gelesen hatte, verstand er, warum Menschen Leid erfahren, und erkannte den Sinn des Lebens. Er lernte, mit Konflikten und Streitigkeiten umzugehen und ein wahrhaft guter Mensch zu sein.
Peter erklärte: „Ich halte die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die chinesische Regierung für das größte Unrecht. Menschen werden schwer bestraft, nur weil sie gut sein wollen. Ich kann mir die Folter und die Misshandlungen, die sie erleiden müssen, gar nicht vorstellen!“
Petra ist Mitglied der europäischen Tian-Guo-Marching-Band. Als ihre Ehe im Jahr 2003 zu zerbrechen drohte, geriet sie in eine Lebenskrise und fragte sich, ob es überhaupt noch etwas Gutes auf der Welt gab. Später lernte sie Falun Dafa kennen. Sie berichtete, dass die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ihre Sichtweise auf das Leben verändert hätten: Sie beklagte sich weniger, hörte anderen besser zu und brachte ihnen mehr Verständnis entgegen. Sie wurde eine bessere Mutter, Ehefrau, Schwester und Freundin. Ihr Leben gewann an Halt und Stabilität.
Nachdem sie von der Verfolgung erfahren hatte, begann sie, sich aktiv an Veranstaltungen zu beteiligen, bei denen über die Verfolgung aufgeklärt wird. Sie berichtete: „Ich kenne viele Praktizierende aus China, die mir von der Verfolgung erzählt haben. Außerdem habe ich das Buch ‚Neun Kommentare über die Kommunistische Partei‘ gelesen und dadurch das wahre Gesicht der KPCh erkannt. Mir ist bewusst, welchem Druck und welchen Einschränkungen die Praktizierenden in China ausgesetzt sind. Sie können ihren Glauben nicht so frei praktizieren wie ich.“
Petra wünscht sich, dass alle Menschen frei von Unterdrückung leben, selbstständig denken und ihre Freiheit genießen können. Sie möchte noch mehr Menschen an den wertvollen Erfahrungen teilhaben lassen, die sie seit Beginn ihrer Kultivierung im Falun Dafa gemacht hat. Die Lehre helfe den Menschen, erklärte sie, „gütig und hilfsbereit zu bleiben, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und sich für das Gute zu entscheiden. Sie lehrt uns auch, anderen Menschen zuzuhören und ihnen sowie den Ereignissen, denen wir im Leben begegnen, mit Verständnis zu begegnen.“
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