(Minghui.org) Ich begann 1996, Falun Dafa zu praktizieren – inzwischen sind genau 30 Jahre vergangen. Durch die barmherzige Fürsorge und den Schutz des Meisters durfte ich mich jederzeit im Licht des Fa geborgen fühlen und unzählige wunderbare Erfahrungen machen. Jeder einzelne Tag ist seither von Glück erfüllt.
Heute möchte ich einige meiner Erinnerungen aus der Zeit vor 30 Jahren niederschreiben, um meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister zum Ausdruck zu bringen und mit allen die Großartigkeit des Dafa teilen. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen die Schönheit von Dafa kennenlernen, den Weg zu Dafa finden, ihre moralischen Werte verbessern und dadurch eine Verbesserung ihres Lebens erfahren können.
Anfang 1996: Dafa gefunden, mit Begeisterung am gemeinsamen Fa-Lernen, an den Übungen und an der Verbreitung des Fa teilgenommen
Etwa 1994 hatten in unserem Landkreis ungefähr zehn Menschen an den Vorträgen des Meisters teilgenommen. Einige besuchten die Kurse in Tianjin und Kenli in der Provinz Shandong, die meisten jedoch den Vortragskurs in Jinan. Auch unser stellvertretender Schulleiter war unter ihnen. 1995 gründeten einige engagierte Praktizierende, die an den Vorträgen des Meisters teilgenommen hatten, den ersten Übungsplatz in unserer Gegend. Soweit ich mich erinnere, befand er sich zunächst in der Nähe des Beishan. Später wurde er in den heutigen Fuxue-Park verlegt, gegenüber der alten Schuhfabrik, in einem kleinen Wäldchen vor dem Gebäude des Vereins für Wissenschaft und Technik.
Am Neujahrstag 1996 fand auch ich zu Dafa. Ich spürte schnell eine Verbesserung meiner physischen als auch meiner mentalen Gesundheit und begann mit anderen gemeinsam das Fa zu lernen. Bald wurde auch bei uns zu Hause eine Fa-Lerngruppe eingerichtet. Meine Mutter putzte vor jedem Treffen sorgfältig das Zimmer und legte die von ihr selbst genähten Sitzmatten aus, um alle willkommen zu heißen. Außerdem kaufte sie einen Videorekorder und die Videoaufnahmen der Vorträge des Meisters, damit wir uns gemeinsam die Vorträge ansehen konnten.
Jeden Morgen gingen meine Mutter, meine Frau und ich zum Übungsplatz, um die Übungen zu praktizieren. Damals trafen wir morgens und abends jeweils 20 bis 30 andere Leute zum gemeinsamen Üben. Montags, mittwochs und freitags lernten wir am Abend in unserer Fa-Lerngruppe zu Hause gemeinsam das Fa. Selbst am Silvesterabend des chinesischen Neujahrs 1996 übten mehr als zehn von uns gemeinsam auf dem Übungsplatz – wir waren sehr glücklich.
Kurz nachdem wir Dafa gefunden hatten, hatte unsere ganze Familie das Glück, an der ersten größeren Veranstaltung in unserer Gegend teilzunehmen. Bei dieser wurden gemeinsam die Videoaufnahmen der Vorträge des Meisters angesehen. Die Veranstaltung fand im Saal des Kultur- und Freizeitzentrums für ehemalige Kader statt. Meiner Erinnerung nach nahmen mehrere Dutzend Menschen daran teil.
Obwohl wir uns bei diesem Kurs lediglich die Videoaufnahmen ansahen, war es die erste große und offiziell organisierte Veranstaltung dieser Art in unserer Gegend. Es fühlte sich an, als wäre der Meister persönlich zu uns gekommen, um uns das Fa zu lehren. Viele der Praktizierenden, die an diesem Kurs teilnahmen, wurden später zu tragenden Kräften und wichtigen Verantwortlichen für Falun Dafa in unserem Landkreis. Wenn ich heute daran zurückdenke, empfinde ich diese Erfahrung noch immer als außergewöhnlich und großartig.
Jeden Sonntagmorgen gingen wir zum Westtor des Zentralparks, um Falun Dafa bekannt zu machen. Jedes Mal waren ungefähr 20 Menschen mit dabei. Vier Übungsleiter hängten zunächst ein Banner mit der Aufschrift „Kostenlose Anleitung zu den Übungen von Falun Dafa“ auf und eines, welches Falun Gong selbst erklärt. Außerdem legten wir einen Stapel Exemplare des wertvollen Buches Zhuan Falun bereit, damit interessierte Menschen es leicht erhalten konnten. Anschließend machten wir gemeinsam die Übungen.
Eines Morgens fiel starker Schnee. Es war ungewöhnlich kalt, und es schneite sehr heftig. Nur meine Frau und ich waren zum Übungsplatz gekommen. Wir hatten keinen Kassettenrekorder dabei und machten deshalb die Übungen einfach ohne.
Nach den Übungen standen am Eingang des Parks drei Menschen, die ein Exemplar des Buchs Zhuan Falun abholen wollten. Als wir sahen, dass sie trotz des starken Schneefalls gekommen waren, um das Fa zu erhalten, waren wir sehr bewegt.
Ich war sehr stolz darauf, dass ich keinen einzigen Sonntag bei der Verbreitung des Fa ausgelassen hatte – bis zum Beginn der bösartigen Verfolgung am 20. Juli 1999. An jenem Tag waren zwar nur meine Frau und ich zum gemeinsamen Üben und zur Verbreitung des Fa gekommen, doch der barmherzige Meister ermutigte uns und ließ uns dennoch die Großartigkeit und Schönheit des Dafa erfahren. Danke Meister!
Später musste der Verantwortliche des Übungszentrums in verschiedene Gemeinden und Dörfer fahren, um dort Kontakt zu den Praktizierenden auf dem Land aufzunehmen. Nach dem gemeinsamen Üben und der Verbreitung des Fa am Sonntag teilte er jeweils mit, wohin und zu welcher Zeit gefahren werden sollte. Wer mitkommen wollte, konnte sich selbst anmelden. Auch ich meldete mich jedes Mal und ließ keine Gelegenheit aus.
Wir fuhren gemeinsam mit dem Fahrrad und unterhielten uns unterwegs über unsere Erfahrungen bei der Kultivierung. Wir waren sehr fröhlich. Das erste Mal, dass wir in größerem Umfang außerhalb der Stadt Falun Dafa bekannt machten, führte uns in eine kleine Stadt mit einem Stahlwerk. Mehr als zehn von uns machten dort gemeinsam mit den örtlichen Mitpraktizierenden die Übungen.
Dort gab es einen Menschen, der von einem fremden Geist besessen war. Später wurde dies vom Meister beseitigt. Damals praktizierten jedoch viele der dortigen Menschen erst seit kurzer Zeit und hatten große Angst. Als wir ankamen, freuten sich die Mitpraktizierenden sehr, uns zu sehen, und wir begegneten uns sehr herzlich. Trotzdem konnten wir die Angst noch in ihren Gesichtern erkennen.
Die Atmosphäre beim gemeinsamen Üben und bei der Verbreitung des Fa war jedoch sehr gut. Wir gingen völlig auf in der grenzenlosen Barmherzigkeit des Dafa und hatten das Gefühl, dass die anderen Räume vollständig und bis in den letzten Winkel gereinigt wurden. Als die Veranstaltung beendet war, war die Angst der Praktizierenden vollständig verschwunden. Stattdessen waren ihre Herzen von Dankbarkeit und Freude erfüllt.
Wir besuchten nacheinander mehrere Gemeinden und Dörfer. Damals gab es in den einzelnen Gegenden nur wenige Praktizierende. Wir konnten zunächst nur einen ersten Kontakt herstellen, legten damit aber eine sehr gute Grundlage für die spätere weitere Verbreitung des Dafa in unserer Gegend.
Frühjahr 1996: Der Übungsplatz wurde immer größer – ich durfte eine tragende Kraft werden
Im Frühjahr 1996 nahm die Zahl der Praktizierenden zu. Deshalb verlegten wir unseren Übungsplatz zum Osttor des Zentralparks. Das Osttor war der Haupteingang des Parks, sehr weitläufig und voller Menschen. Dort übten auch viele andere Menschen verschiedene Formen des Qigong.
Der ursprüngliche Übungsplatz im kleinen Wäldchen war sehr ruhig und hervorragend zum Üben geeignet, aber Außenstehende konnten uns dort kaum sehen. Der neue Übungsplatz war zwar wesentlich unruhiger, eignete sich aber sehr gut, um Dafa bekannt zu machen. Viele Menschen fanden dort den Weg zu uns und begannen mit ihrer persönlichen Kultivierung im Dafa.
In der ersten Fa-Lerngruppe, an der ich teilnahm, waren ganz unterschiedliche Menschen: weibliche Angestellte des Wohnungsamtes, Arbeiter der Getreidestelle und Bauern aus der Gegend. Die meisten lernten das Fa noch nicht lange und gingen beim Lesen etwas locker vor. Deshalb setzte ich mich jedes Mal, wenn ich an der gemeinsamen Fa-Lerngruppe teilnahm, aufrecht hin und hielt Zhuan Falun mit beiden Händen. Beim Lesen bemühte ich mich, deutlich und laut zu sprechen.
Meine ernsthafte Haltung beim Fa-Lernen beeinflusste auch die anderen. Alle wurden beim Lernen aufmerksamer, und die Atmosphäre wurde immer reiner. Der Übungsleiter freute sich sehr über diese Veränderung und bestätigte mein Verhalten. Auch ich bemühte mich, meine Erfahrungen beim Fa-Lernen mit den anderen zu teilen, damit wir uns gemeinsam erhöhen konnten. So wurde die gesamte Fa-Lerngruppe immer besser.
Auch die sonntägliche Bekanntmachung von Falun Dafa wurde vom kleineren Westtor zum Osttor verlegt. Am Wochenende kamen dort sehr viele Menschen vorbei, und immer mehr Menschen fanden zu Dafa.
Damals gab es kaum Computer. Die neuen Schriften des Meisters, die vom Pekinger Hauptzentrum zu uns gelangten, mussten in einem Geschäft fotokopiert werden. Wenn eine neue Schrift eintraf, las der Übungsleiter sie zunächst allen vor, damit die Praktizierenden sie möglichst schnell kennenlernen konnten.
Da die Schrift gerade erst eingetroffen war, war der Übungsleiter selbst noch nicht mit ihr vertraut. Beim ersten Vorlesen konnten viele von uns den Inhalt deshalb nicht richtig verstehen. Der Übungsleiter unserer Gruppe schlug vor, dass ich die neue Schrift vorlesen sollte. Ich stellte mich auf einen kleinen Felsen und las das Fa mit großer Aufmerksamkeit vor. Meine Stimme war laut und klar, sodass die Mitpraktizierenden jedes Wort und jeden Satz deutlich hören konnten und den tieferen Inhalt der neuen Schriften des Meisters besser verstehen konnten. Die neuen Schriften des Meisters wie Krankheitskarma, Tabus der Kultivierenden, Perfekte Harmonie und Nichts-Auslassen waren allesamt Schriften, die ich damals den anderen vorlas.
Die Schriften des Meisters den anderen so früh wie möglich vorzulesen, bedeutete natürlich auch, dass wir durch die mächtige Kraft des Fa des Meisters gestärkt wurden. Davon profitierte ich selbst am meisten. Dadurch gewann ich noch mehr Selbstvertrauen und verstand den Inhalt der Schriften immer besser. Das legte eine sehr gute Grundlage für meine spätere Kultivierung während der Fa-Berichtigung.
Später nahm ich als eine der tragenden Kräfte auch an der Fa-Lerngruppe der Übungsleiter teil. Jedes Mal waren ungefähr zehn oder mehr Menschen dabei. Der Verantwortliche berichtete zunächst über die allgemeine Situation, anschließend tauschten wir uns über konkrete Probleme aus, die bei der Kultivierung aufgetreten waren.
Nachdem ich zweimal an dieser Fa-Lerngruppe teilgenommen hatte, dachte ich: Ein so wunderbares Dafa sollte noch viel mehr Menschen zugänglich sein. Wenn es nur einen einzigen Übungsplatz gab, war dessen Wirkung zu begrenzt und nur wenige Menschen würden davon erfahren.
Deshalb machte ich dem Verantwortlichen folgenden Vorschlag:
„Wenn es nur darum geht, einen Kassettenrekorder zum Übungsplatz zu tragen und die Aufnahme ein- und auszuschalten, kann das jeder engagierte Praktizierende erledigen. Aber als Übungsleiter sollten wir an alle Menschen im gesamten Landkreis denken und dafür sorgen, dass noch mehr Menschen die Möglichkeit bekommen, das Fa zu erhalten.“
Der verantwortliche Übungsleiter fragte sofort: „Was meinst du, wie sollten wir es machen?“ Ich sagte: „Wir sollten unseren großen Übungsplatz in vier Übungsplätze aufteilen – im Osten, Süden, Westen und Norden. So können die Praktizierenden näher an ihrem Wohnort üben und Zeit sparen. Gleichzeitig können wir Dafa noch besser bekannt machen und es mehr Menschen ermöglichen, das Fa zu erhalten.
Außerdem können die vier Übungsplätze in der Stadt jeweils die Praktizierenden in den Gemeinden und Dörfern in ihrer Richtung unterstützen und ihnen dabei helfen, eigene Übungsplätze in den jeweiligen Dörfern und Gemeinden aufzubauen.“
Der Übungsleiter fand meinen Vorschlag gut und beschloss noch am selben Tag, drei neue Übungsplätze einzurichten. Der Verantwortliche blieb am bisherigen großen Übungsplatz am Osttor des Parks. Zwei weitere Übungsleiter übernahmen den Osten und den Norden. Tante L. aus meiner Gruppe und ich begannen, den Übungsplatz im Westen aufzubauen.
Sommer und Herbst 1996: Immer mehr Übungsplätze aufgebaut – ich durfte ehrenamtlicher Übungsleiter werden
Gemeinsam mit mehreren anderen Übungsleitern machten wir uns sofort an die Arbeit und begannen, neue Übungsplätze einzurichten.
Tante L. und ich gingen zunächst mit den anderen Praktizierenden vor die Filiale der Industrie- und Handelsbank an der Südstraße, um dort gemeinsam zu üben. Eine Woche später zogen wir vor das Kaufhaus. Dort war wesentlich mehr Platz. Da dieser Ort im Zentrum des Landkreises lag, war die Wirkung der Verbreitung des Fa besonders gut, und immer mehr Menschen kamen.
Am frühen Morgen des 22. Juli 1999 nahm ich unter Beobachtung der Polizei dort zum letzten Mal am gemeinsamen Üben teil. Anschließend entzog ich mich der Überwachung und ging zum Platz des Himmlischen Friedens in Peking, um für Dafa einzutreten. Damit begann für mich ein schwieriger, aber zugleich noch schönerer Weg der Kultivierung während der Fa-Berichtigung. Ich betrat eine größere Bühne, auf der ich das Dafa bestätigen und Lebewesen erretten konnte.
Etwas sehr Wunderbares geschah: Obwohl wir einen großen Übungsplatz in vier Plätze aufgeteilt hatten, wurde der ursprüngliche Übungsplatz im Park überhaupt nicht kleiner. Im Gegenteil, schon bald kamen sogar noch mehr Menschen.
Nur wenige Tage nachdem der Übungsplatz vor dem Kaufhaus eingerichtet worden war, hörte ich, dass auch Mitpraktizierende in Xiguan in der Nähe einen Übungsplatz aufbauen wollten. Deshalb gingen wir sofort dorthin.
Beim ersten Mal machten wir zu dritt im Dreieckspark die Übungen. Dort gab es sehr viele Mücken, und jeder von uns wurde von zahlreichen Mücken gestochen. Später entschieden wir uns, vor einem Restaurant im Westen von Xiguan einen Übungsplatz einzurichten.
Tante L. blieb am Übungsplatz vor dem Kaufhaus, während ich mich auf den Aufbau des neuen Übungsplatzes und einer dortigen Fa-Lerngruppe konzentrierte.
Die erste Fa-Lerngruppe fand im Haus eines jungen Arbeiters statt. Seine Frau praktizierte jedoch nicht, sodass wir später in das Haus eines älteren Ehepaares umzogen, das bereits über 80 Jahre alt war.
Am Anfang waren wir nur zwei oder drei Personen, später vier oder fünf. Aber ich gab nicht auf. Damals hatte ich einen sehr festen aufrichtigen Gedanken: Ich wollte gerade in die abgelegensten Gruppen gehen, in denen es die meisten Schwierigkeiten gab. Ich wollte diese Gruppe zu einer Gruppe machen, in der die Praktizierenden sich am schnellsten erhöhten und die zu einer besonders guten und harmonischen Gruppe wurde – um somit die Großartigkeit des Dafa zu bestätigen.
Während des gesamten Sommers kamen immer mehr Menschen hinzu. Schließlich zog die Fa-Lerngruppe in das Haus eines Ehepaares um. Dort praktizierten auch die Mutter und die Schwester des Mannes, sodass es eine ganze Familie von Praktizierenden war und die Umgebung entsprechend auch sehr gut war.
Das Haus war geräumig und der Hof groß. Bei schönem Wetter lernten wir draußen gemeinsam das Fa. Manchmal waren so viele Menschen da, dass der ganze Hof voll saß. Wir lachten und unterhielten uns fröhlich. Es war eine glückliche Zeit, an die ich mich für immer erinnern werde.
Am Silvesterabend des chinesischen Jahres 1997 machten wir inmitten des ohrenbetäubenden Lärms der festlichen Feuerwerkskörper still unsere Übungen. Eine unbeschreiblich schöne und friedliche Stimmung erfüllte unsere Herzen.
Nach einer sonntäglichen Veranstaltung zur Verbreitung des Fa begegnete ich einem Ehepaar aus Dongzhen, das ebenfalls praktizierte. Sie wünschten sich sehr, in ihrer Gemeinde gemeinsam das Fa zu lernen. Ihre Begeisterung bewegte mich sehr. Noch am selben Tag fuhr ich gemeinsam mit ihnen mit dem Fahrrad in ein nahe gelegenes Dorf.
Dort trafen sie drei oder vier Praktizierende. Gemeinsam planten wir, in einem kleinen Gebäude auf einem Hof des Dorfes eine gemeinsame Fa-Lerngruppe einzurichten. So entstand die erste Fa-Lerngruppe von Dongzhen.
Ich hatte einen Mitschüler in Xizhen, der in einer verlassenen Grundschule wohnte. Gemeinsam mit dem Ehepaar gründete ich dort einen Übungsplatz. Acht oder neun Menschen nahmen am gemeinsamen Üben teil. Damals fuhr ich einmal pro Woche nach Dongzhen und Xizhen, um dort gemeinsam mit den Praktizierenden das Fa zu lernen und die Übungen zu machen.
Später richteten einige Mitpraktizierende vom Übungsplatz in Xiguan an einem anderen Ort am Stadtrand noch einen weiteren Übungsplatz ein. Aus einem wurden zwei. Auch von den Übungsplätzen in Beihuan und Gulou gingen einige Praktizierende weg und gründeten einen weiteren Übungsplatz in Xihuan. Die Praktizierenden errichteten außerdem nacheinander mehrere Übungsplätze am Westtor des Parks, in Shuiguan, Dongguan und Chengnan. Diese Übungsplätze ermöglichten es den Mitpraktizierenden in der Nähe ihres Wohnortes zu üben, und erleichterten gleichzeitig noch mehr Menschen den Zugang zu Dafa. Später fand auch die gemeinsame Fa-Lerngruppe der Betreuer des gesamten Landkreises zeitweise bei mir zu Hause statt. Es kamen so viele Menschen, dass schließlich alle Plätze im Zimmer besetzt waren. Ich selbst und diejenigen, die später kamen, konnten nur noch an der Tür stehen und zuhören.
In jenem Sommer veranstalteten wir außerdem zum zweiten Mal eine größere Veranstaltung, bei der gemeinsam die Videoaufnahmen der Vorträge des Meisters angesehen wurden. Diesmal fand sie unter freiem Himmel auf dem Gelände des Vorbereitungsbüros des Chengnan-Kraftwerks statt.
Zum ersten Mal half ich bei der Organisation einer Dafa-Veranstaltung mit. Jeden Tag half ich dabei, das Eingangstor zu öffnen und zu schließen, und ich musste mich mit dem älteren Herrn abstimmen, der dort Dienst hatte.
Die Mitpraktizierenden, die an diesem Kurs teilnahmen, empfanden den Gewinn als sehr groß. Eine Praktizierende, deren Himmelsauge geöffnet war, sagte, sie habe gesehen, dass sich über uns viele Gottheiten sowie himmlische Generäle und Soldaten befanden, die gemeinsam mit uns auf heilige Weise den Vortrag des Meisters anhörten. Später wurden in Beihuan und Nanhuan noch mehrmals in den jeweiligen Gebieten Veranstaltungen organisiert, bei denen die Videoaufnahmen der Vorträge des Meisters angesehen wurden. Doch die von der gesamten Übungsstation organisierte Veranstaltung zum gemeinsamen Anschauen der Vorträge des Meisters war die letzte ihrer Art. Wenn ich heute daran zurückdenke, empfinde ich diese Zeit als besonders kostbar.
Jeden Sonntag gingen alle unsere Praktizierenden gemeinsam in den Park, um dort Falun Dafa bekannt zu machen. Tante Zhao, eine erfahrene Übungsleiterin, und ich waren für die Anleitung der Übungen zuständig. Jede Woche kamen viele Menschen neu hinzu, um die Übungen zu lernen. Schließlich waren es mehrere Hundert Menschen. Der Anblick war beeindruckend.
Winter 1996: Am gemeinsamen Fa-Lernen festhalten und Dafa entschlossen schützen
An einem Mittag im Dezember 1996 kamen zwei Mitpraktizierende zu mir nach Hause, um etwas zu erledigen. In ihrem Dorf gab es damals vergleichsweise viele Praktizierende. Im Sommer waren wir bereits dorthin gefahren, um die Bewegungsabläufe bei den Übungen zu korrigieren.
Ich erkundigte mich nach der Situation bei der Kultivierung in ihrem Dorf. Als sie merkten, wie sehr ich mich dafür interessierte, luden sie mich ein, mit ihnen zu den dortigen Mitpraktizierenden zu gehen.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Fahrrad in das Dorf. Ich erfuhr, dass sich die dortigen Praktizierenden in fünf Gruppen aufgeteilt hatten. Deshalb besuchte ich alle fünf Gruppen.
Dabei stellte ich fest, dass die Praktizierenden sehr begeistert von den Übungen waren, dem gemeinsamen Fa-Lernen jedoch nicht genügend Aufmerksamkeit schenkten. Jeder lernte für sich allein; eine gemeinsame Fa-Lerngruppe gab es nicht.
Ich schlug sofort vor, dass wir am Abend alle gemeinsam das Fa lernen sollten, und bat die beiden Mitpraktizierenden, die anderen zu benachrichtigen. Die Menschen auf dem Land waren sehr einfach und herzlich. Zur vereinbarten Zeit kamen 20 oder 30 Menschen. Der ganze Raum war voll, und in den Herzen aller lag Freude. Ich bat einen Mitpraktizierenden, das neue Buch des Meisters „Fa-Erläuterung des Zhuan Falun“ zu holen. Gemeinsam lasen wir die darin enthaltenen Ausführungen des Meisters über die Bedeutung des gemeinsamen Fa-Lernens. Nach dem Fa-Lernen selbst tauschten wir uns dann aus. Alle verstanden, dass sie gemeinsame Fa-Lerngruppen einrichten sollten.
Die Atmosphäre war damals sehr herzlich und schön. Die Herzen aller Dafa-Jünger waren besonders rein. Durch die Unterstützung des Meisters fühlten wir uns, als befänden wir uns in einer paradiesischen Welt. Danach legten die Praktizierenden neben dem täglichen gemeinsamen Üben immer größeren Wert auf das gemeinsame Fa-Lernen. Von diesem Zeitpunkt an bis heute hielt dieses Dorf trotz aller Verfolgung und Störungen unbeirrt am gemeinsamen Fa-Lernen fest. Die Praktizierenden bildeten ein gemeinsames Ganzes, erhöhten sich gemeinsam und arbeiteten Schritt für Schritt und solide an ihrer Kultivierung. Bis heute ist diese Gruppe sehr stabil.
Dies sind einige der Dinge, die ich vor 30 Jahren im Jahr 1996 selbst erlebt habe.
Durch die Güte des Meisters durfte ich mich von einem neuen Praktizierenden sehr schnell zu einem wirklichen Dafa-Jünger und zu einem Übungsleiter entwickeln, der bereit war, sich ehrenamtlich für andere einzusetzen. Das empfinde ich als eine unvergleichliche Ehre. Als ich miterlebte, wie sich im gesamten Landkreis aus einem einzigen Übungsplatz in kurzer Zeit viele weitere entwickelten, wusste ich, dass all dies die mächtige Kraft des Dafa und die grenzenlose Gnade des Schöpfers war. Die Dafa-Jünger in unserer Gegend lernten gemeinsam das Dafa und machten es gemeinsam bekannt. Ich hatte das Glück, diesen außergewöhnlich großartigen Prozess selbst mitzuerleben.
Schlusswort: Ein Ganzes bilden und dem Meister folgend ein neues Zeitalter eröffnen
Später, mit dem Fortschreiten der Fa-Berichtigung, nahmen wir 1998 an der Aktion beim Pekinger Fernsehsender teil, um Dafa zu schützen, und am 25. April 1999 am friedlichen Appell am Zhongnanhai. Wir wurden zu einem Dafa-Partikel, der das Dafa schützte und sich in das Dafa einfügte. Es war wirklich eine unvergleichliche Ehre! Diese persönlichen Erfahrungen legten eine solide Grundlage dafür, dass ich später während der brutalen und massiven Verfolgung, die am 20. Juli 1999 begann, das tun konnte, was ich tun sollte.
Inzwischen sind 30 Jahre vergangen. Menschen praktizieren Falun Dafa mittlerweile in mehr als 100 Ländern und Regionen. Das Ensemble von Shen Yun Performing Arts, das die Schönheit der 5.000 Jahre alten, von den Gottheiten überlieferten Kultur Chinas – die glanzvolle Kultur vor dem Kommunismus – zeigt, ist inzwischen auf acht Ensembles angewachsen und tourt durch die ganze Welt. Bei Menschen aller Volksgruppen und aus allen Gesellschaftsschichten findet es großen Anklang. Die Schönheit von Falun Dafa ist weithin bekannt.
Gleichzeitig geht die bösartige Kommunistische Partei Chinas, die den aufrichtigen Glauben verfolgt, ihrem Zusammenbruch und ihrer Auflösung entgegen. Immer mehr Menschen erkennen ihr dämonisches und bösartiges Wesen. Der weltweite Kampf zwischen Gut und Böse zur Beseitigung der Kommunistischen Partei Chinas hat begonnen. Die Vernichtung der Kommunistischen Partei Chinas durch den Himmel steht unmittelbar bevor.
Während der 27 Jahre andauernden, blutigen und brutalen Verfolgung sind die Dafa-Jünger nicht gefallen. Wir sind in unserem aufrichtigen Glauben standhaft geblieben und sind unseren Weg bis heute Schritt für Schritt weiter gegangen.
In den vergangenen zwei Jahren haben die Dafa-Jünger in unserer Gegend gemeinsam daran gearbeitet, viele frühere Fa-Lerngruppen wiederherzustellen und neue aufzubauen. Wir haben nacheinander zwei Erfahrungsaustausch-Konferenzen zur gemeinsamen Erhöhung organisiert.
Dadurch haben wir erneut ein stabileres Ganzes gebildet, uns gemeinsam erhöht und die drei Dinge gut gemacht.
Ich habe das Glück, ein großartiges Wesen zu sein, das dem Meister dabei folgt, ein neues Zeitalter zu eröffnen. Dass der Meister mir diese Ehre zuteilwerden lässt, erfüllt mich mit unbeschreiblicher Dankbarkeit.
Die schöne Zukunft, die der Meister für uns geschaffen hat, liegt bereits vor uns. Wenn ich auf die vielen kleinen Erlebnisse von vor 30 Jahren zurückblicke, hoffe ich, dass ich mich in Zukunft noch besser verhalten und meine Aufgabe noch besser erfüllen werde. Gemeinsam mit den gutherzigen Menschen auf der ganzen Welt möchte ich ein neues Zeitalter für die Menschheit eröffnen.
Danke, barmherziger und großartiger Meister, für Ihren 30 Jahre währenden barmherzigen Schutz!
Danke, Meister, dass Sie uns dabei anleiten, ein vollkommen neues Zeitalter zu eröffnen!
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