(Minghui.org) „Das ist einfach ungeheuerlich und nicht hinnehmbar!“ „Wir unterstützen euch und stehen mit ganzem Herzen an eurer Seite!“ Mit diesen Worten brachten Pariser Bürger ihre Bestürzung und Unterstützung zum Ausdruck, nachdem sie von der Verfolgung der Falun-Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und dem Organraub an lebenden Menschen erfahren hatten.

Im September und Oktober 2026 veranstalteten Falun-Gong-Praktizierende in den Pariser Stadtvierteln Belleville und Châtelet mehrere Informationsveranstaltungen. Bei angenehmem Herbstwetter waren die Straßen voller Passanten und Touristen. Die Praktizierenden führten die Falun-Gong-Übungen vor und zogen damit zahlreiche Menschen an, die stehen blieben, zuschauten und sich über Falun Gong informierten. Einige lernten die Übungen gleich vor Ort. Viele unterschrieben Petitionen gegen die Verfolgung und ermutigten die Praktizierenden, ihre Bemühungen fortzusetzen.

Informationsveranstaltungen in Belleville stoßen auf großes Interesse

Am 24. September und 8. Oktober 2026 machten sie im Pariser Stadtviertel Belleville auf die Verfolgung aufmerksam. Ihre Aktivitäten stießen bei den Passanten auf großes Interesse

Falun-Gong-Praktizierende führen am 24. September und 8. Oktober 2026 im Pariser Stadtviertel Belleville die Übungen vor, informieren über die Verfolgung und sammeln Unterschriften (Minghui.org)

Jean-Jacques war früher als Buchhalter und Lehrer tätig. Als er zum ersten Mal von Falun Gong, der Verfolgung durch die KPCh und dem Organraub an lebenden Menschen erfuhr, reagierte er schockiert und empört.

„Das ist einfach ungeheuerlich und nicht hinnehmbar! Ebenso wenig hinnehmbar ist, dass niemand über dieses Thema spricht. Wir wissen überhaupt nichts davon. Die Menschen haben keine Ahnung. Eure Stimmen müssen unbedingt gehört werden!“

Er fuhr fort: „Über all das, was Falun Gong betrifft, spricht niemand. Meiner Meinung nach wird weltweit sehr unterschiedlich entschieden, wem Mitgefühl entgegengebracht wird, wofür man Stellung bezieht und wann man handelt. Auf jeden Fall muss darüber gesprochen werden. In Frankreich kaufen die Menschen vielleicht lieber Elektroautos aus China. Dabei spielen wirtschaftliche Interessen eine Rolle. Aber genau das ist die andere Seite des Problems. Es ist ein regelrechter Skandal.“

Catherine war früher im Finanzwesen tätig. Ihrer Ansicht nach zeugen die Folter und Verfolgung der Falun-Gong-Praktizierenden durch die KPCh bis hin zum Organraub. Sie spiegeln die innere Schwäche der Täter wider, ohne dass diese sich dessen bewusst seien.

„Ich kann das nicht begreifen. Einen Menschen bei lebendigem Leib zu operieren, ist einfach schrecklich. Man entnimmt ihnen die Organe, ohne sie überhaupt um ihre Zustimmung zu fragen. Ich finde das zutiefst widerwärtig. Wir müssen etwas dagegen unternehmen!“

Marie arbeitet in einem Restaurant. Zur Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh erklärte sie: „Das bedeutet, den Menschen die Fähigkeit zu eigenständigem Denken zu nehmen und sie dadurch zu Robotern zu machen. Gerade deshalb müssen Menschen frei und in Ruhe nachdenken können. Doch das gegenwärtige System lässt dies nicht zu. Das ist für die psychische Gesundheit äußerst gefährlich. Wenn eine politische Partei die Kontrolle über das Denken der Menschen erlangt, ist das verheerend.“

Bestürzung über die Verfolgung bei Informationsveranstaltungen in Châtelet

An zwei aufeinanderfolgenden Samstagnachmittagen, dem 26. September und 3. Oktober 2026, führten Falun-Gong-Praktizierende im zentral gelegenen Pariser Stadtviertel Châtelet die Übungen vor und sprachen über die Hintergründe von Falun Gong und der Verfolgung. Nachdem die Sozialarbeiterin Paola davon erfahren hatte, sagte sie: „Die Verfolgung bis hin zum Organraub ist unmenschlich. So etwas dürfte es überhaupt nicht geben. Es ist erschütternd!“

Am 26. September und 3. Oktober 2026 führen Falun-Gong-Praktizierende im Pariser Stadtviertel Châtelet die Übungen und die Meditation vor (Minghui.org)

Passanten lesen die Informationstafeln über Falun Gong und erfahren von der Verfolgung (Minghui.org)

Menschen unterschreiben Petitionen und unterstützen damit die Bemühungen der Falun-Gong-Praktizierenden, die Verfolgung zu beenden (Minghui.org)

Saad ist Sportlehrer. „Ich bin zutiefst erschüttert über das, was ich gehört habe. Es ist das erste Mal, dass ich vom Organhandel erfahre. Das ist einfach unglaublich.“

Als Sportler ist er davon überzeugt, dass die Falun-Gong-Übungen den Menschen guttun. Bewegung halte die Menschen gesund und erspare dem Staat zusätzliche Ausgaben für die Behandlung von Krankheiten.

„Warum sucht man sich ausgerechnet diese Menschen aus, um ihnen die Organe zu stehlen? Das ist wirklich erschütternd. Was ich hier erfahren habe, beunruhigt mich zutiefst und erfüllt mich mit Schmerz.“ Er wünschte den Praktizierenden weiterhin viel Kraft und Erfolg bei ihren Bemühungen.

Patrice Coupin unterhielt sich lange mit den Praktizierenden. Er sagte: „Es ist kaum zu glauben, dass Menschen ihren Mitmenschen so etwas antun können. Anderen Menschen Organe zu entnehmen und sie aus Profitgier zu transplantieren, ist schlicht unvorstellbar. Ich würde sogar sagen, das ist Wahnsinn. Und dennoch bleiben die Menschen gleichgültig. Eigentlich sollte es im Leben nicht so zugehen.“

„All das dauert schon sehr lange an. Trotzdem muss man die Hoffnung bewahren und an seiner Überzeugung festhalten“, betonte er.

Auf die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht angesprochen, erklärte Coupin: „Für mich sind sie ein Schlüssel. Ein Schlüssel, der eine Tür öffnen kann – eine Tür, die nur darauf wartet, geöffnet zu werden.“

Auch die innere Haltung der Falun-Gong-Praktizierenden berührte ihn tief: „Sie sind nicht hier, um eine Vorstellung zu geben. Ihre Stille und Besinnlichkeit haben mich tief beeindruckt. Man spürt ihre Aufrichtigkeit, ihren festen Willen, durchzuhalten, und ihre Sehnsucht nach Freiheit.“

Rasir ist Führungskraft im Bankwesen. Er erzählte, dass ihn der Anblick der meditierenden und übenden Falun-Gong-Praktizierenden mit großer Ruhe erfüllt habe. Als er von der Verfolgung durch die KPCh erfuhr, war er dagegen erschüttert und betrübt.

„China ist ein großes Land, das für seine kulturelle und religiöse Vielfalt bekannt ist. Umso schmerzlicher ist es, von solchen Zuständen zu erfahren. Wir unterstützen eure Bemühungen jedoch uneingeschränkt und stehen aufrichtig an eurer Seite.“

Er kündigte an, dass er beim nächsten Mal selbst an den Falun-Gong-Übungen teilnehmen werde.

Babeth ist Krankenschwester. Im Stadtviertel Châtelet begegnete sie den Falun-Gong-Praktizierenden. Als Jüdin habe auch sie Verfolgung erlebt, berichtete sie.

„Dieser Organraub ist einfach entsetzlich. Ich wusste bisher nichts davon, hatte tatsächlich noch nie davon gehört. China ist ein so abgeschottetes Land, eines der wenigen Länder, die völlig abgeschottet sind. Dort können die Machthaber mit der Bevölkerung machen, was sie wollen.“

Als sie erfuhr, dass sich Falun-Gong-Praktizierende nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht kultivieren, sagte sie: „Geduld und Freundlichkeit gehören für mich als Krankenschwester ganz selbstverständlich dazu. Sie bilden sogar den Kern meines Berufs. Ich sollte das wirklich einmal selbst ausprobieren.“