(Minghui.org) Eine Frau aus Chaoyang in der Provinz Liaoning wurde kürzlich zu anderthalb Jahren Haft verurteilt, weil sie Falun Dafa praktiziert.

Liu Wenhua hatte am 23. November 2025 Informationsmaterialien über Falun Dafa bei der von Touristen frequentierten Örtlichkeit Fenghuangshan angebracht und wurde daraufhin von einem Besucher gemeldet. Der Parkwächter Yang Lei informierte daraufhin seinen Vorgesetzten Sun Huilin, der die Polizei verständigte.

Beamte des Polizeireviers Shuangta konnten Lius Wohnung anhand von Aufnahmen aus Überwachungskameras ausfindig machen. Sie wurde am 19. März 2026 gegen 7 Uhr morgens auf dem Weg zur Arbeit festgenommen und im Untersuchungsgefängnis der Stadt Chaoyang inhaftiert.

Die Polizei des Bezirks Shuangta übergab den Fall von Liu später der Staatsanwaltschaft des Bezirks Shuangta. Diese fälschte Beweise gegen sie und behauptete, sie sei beim Aufhängen von Falun-Dafa-Materialien von einer Drohne gefilmt worden.

Liu wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt von Staatsanwalt Zhou Lifang wegen „Untergrabung des Gesetzesvollzugs durch eine Sektenorganisation“ angeklagt – der übliche Vorwand, um Falun-Dafa-Praktizierende in China als kriminell abzustempeln.

Vor Lius Anhörung vor dem Bezirksgericht Shuangta am 27. Juli 2026 bedrohte der Vorsitzende Richter Geng Hongyan ihren Anwalt und ordnete zudem an, dass die örtliche Justizbehörde Beamte zur Überwachung des Anwalts während der Anhörung abstellen sollte. Richter Geng verurteilte Liu später zu eineinhalb Jahren Haft.

Liu soll am 19. Oktober in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning in der Hauptstadt Shenyang überführt werden.