(Minghui.org) Ich bin 80 Jahre alt und praktiziere seit 30 Jahren Falun Dafa. Mein Glaube an Dafa ist felsenfest und die 27 Jahre der Verfolgung haben mich nie erschüttert. Dafa zu lernen, ist die größte Ehre meines Lebens. Meine Dankbarkeit gegenüber Meister Li und Dafa ist unbeschreiblich.

Immer wenn ich höre, wie Menschen über den Verfall der Moral, die Korruption in der Gesellschaft und die Verbreitung von Lügen und gefälschten Waren sprechen, denke ich an die wunderbaren Tage vor 30 Jahren zurück. Besonders erinnere ich mich an den Tag, der mein Leben veränderte – einen Tag, den ich niemals vergessen und für den ich immer dankbar sein werde.

Eine Schicksalsverbindung zu Dafa

Im November 1996 fuhr ich mit meiner Frau und unserer kleinen Enkelin, die bei uns lebte, um die Ein-Kind-Politik zu umgehen, zu unserer ältesten Tochter. Danach kehrte ich allein nach Hause zurück. Meine Frau und unsere Enkelin blieben dort und kamen erst nach mehr als zehn Tagen zurück.

Als ich eines Tages von der Arbeit auf den Feldern nach Hause kam, sah ich, dass meine Frau zurückgekehrt war und gerade das Abendessen vorbereitete. Das Haus war innen wie außen blitzsauber und unsere kleine Enkelin spielte fröhlich mit ihrer kleinen Tragetasche. Als ich meine Frau genauer ansah, fiel mir auf, dass ihr Teint strahlte und sie deutlich gesünder aussah. Sie wirkte wie ein völlig anderer Mensch. Ich war verwirrt: Wie konnte sie, die so viele Jahre krank gewesen war, kaum noch etwas heben konnte und nur noch Haut und Knochen war, sich so sehr verändert haben?

Als ich sie fragte, wie die beiden nach Hause gekommen seien, erzählte sie mir, sie seien zu Fuß gegangen. Ich konnte es kaum glauben. Sie zeigte auf unsere Enkelin und sagte: „Wenn du mir nicht glaubst, frag sie.“ Meine Enkelin sagte: „Ja, wir sind zu Fuß nach Hause gegangen. Als ich müde wurde, hat Oma mich eine Weile getragen. Als Oma müde wurde, bin ich wieder gelaufen. So haben wir es den ganzen Weg nach Hause gemacht und es schließlich geschafft.“

Ich war immer noch verwirrt. Es war ein acht Kilometer langer Fußmarsch. Meine Frau war seit mehr als einem Jahrzehnt krank und litt unter Neuralgie, rheumatoider Arthritis, gynäkologischen Problemen und vielen anderen Beschwerden. Es gab kaum einen Teil ihres Körpers, der nicht schmerzte. Wir hatten Jahr für Jahr unser Familieneinkommen für ihre Medikamente ausgegeben, doch nichts schien zu helfen. Wegen ihrer ständigen Schmerzen war sie leicht reizbar und schnell wütend. Sie schrie andere an, schlug manchmal die Kinder und beschwerte sich oft, dass ich mich nicht genug um sie kümmern würde. Es gab selten einen friedlichen Moment in unserem Haus. Was die Arbeit im Haushalt anging, so blieb sie liegen.

Nach dem Abendessen lächelte mich meine Frau an und sagte: „Ich muss dir etwas Wundervolles erzählen. Du wirst dich freuen, es zu hören.“ – „Was ist passiert? Warum bist du so zufrieden?“, wollte ich wissen.

Daraufhin erzählte sie mir: „Bei unserer Tochter ist mir aufgefallen, dass eine Seite ihres Gesichts geschwollen war. Es stellte sich heraus, dass sie starke Zahnschmerzen hatte. Sie hatte bereits drei Tage lang Medikamente eingenommen, aber es hatte nichts geholfen.“ Sie tat mir so leid. Ihr Mann erzählte mir, dass ein Ehepaar aus der Nachbarschaft Falun Dafa praktizieren würde und sie eingeladen habe, mit ihnen zu praktizieren, aber sie lehnte ab, weil sie nicht glaubte, dass Qigong Krankheiten heilen könne. Zu unserer Tochter sagte ich: ‚Bring mich zu ihnen nach Hause, damit ich mir das mal anschaue. Wenn es gut ist, lernen wir es. Wenn nicht, lassen wir es bleiben. Außerdem kostet es nichts, es einmal auszuprobieren.“ Auch die Schwiegermutter unserer Tochter kam vorbei und sprach mit uns darüber. So gingen wir an diesem Abend zu dritt zum Haus der Nachbarn.

Die Frau dort war sehr gastfreundlich. Zuerst spielte sie uns eine Aufnahme vor, auf der der Meister das Fa lehrte. Sie sagte, wenn uns gefalle, was wir hören würden, und wir es lernen wollten, würde sie am nächsten Tag mit dem ersten Vortrag beginnen. Nachdem ich an jenem Abend nur einen kurzen Teil des Vortrags gehört hatte, traute ich meinen Ohren kaum. Ich hatte noch nie jemanden etwas so Wunderbares lehren hören. Ich wünschte mir nur, ich hätte es früher entdeckt.

Am nächsten Abend gingen wir zum Übungsplatz. Dort waren ziemlich viele Menschen. Sobald ich anfing, dem Vortrag des Meisters zuzuhören, fühlte ich mich wohl und erhellt, geradezu erleuchtet. Je mehr ich zuhörte, desto mehr wollte ich hören. Je mehr ich zuhörte, desto mehr wurde mir bewusst, wie wunderbar Falun Dafa ist. Je mehr ich zuhörte, desto besser fühlte ich mich körperlich, als würde ein warmer Strom durch meinen ganzen Körper fließen.

Dann lernten wir die Übungen. Es dauerte nur etwas mehr als zehn Tage, bis ich mich wie ein völlig anderer Mensch fühlte. Ich hatte wieder Energie und Kraft und es machte mir sogar Spaß, im Haushalt zu helfen. Das Gesicht unserer Tochter normalisierte sich bereits am vierten Tag wieder und ihre Zahnschmerzen waren verschwunden.

Meister Li lehrt die Praktizierenden, nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu leben. Das sind die Eigenschaften des Kosmos. Wir müssen unsere Xinxing kultivieren. Wenn wir auf Konflikte stoßen, müssen wir zuerst in uns selbst nach Fehlern suchen. Wir sollten bei allem, was wir tun, an andere denken und niemals absichtlich jemanden verletzen.“

Wir unterhielten uns lange, und schließlich verstand ich, was diese bemerkenswerten Veränderungen in ihr bewirkt hatte. Dafa hatte sie errettet – und es hatte auch unsere ganze Familie errettet.

Eines Tages im Jahr 1997 bat mich meine Frau, die Übungen mit ihr zu machen. Da wir aber zu Hause keinen Kassettenrekorder hatten, um die Übungsmusik abzuspielen, schlug sie vor, dass wir uns einen guten kaufen sollten. Ich sagte: „Natürlich. Jetzt, wo du gesund bist und wir kein Geld mehr für Medikamente ausgeben müssen, können wir uns ruhig einen Kassettenrekorder leisten!“ So fuhr ich in die nahegelegene Stadt und kaufte einen großen Kassettenrekorder mit zwei Kassettendecks und zwei Lautsprechern. Er kostete mehr als 100 Yuan (etwa 13 Euro). Zu dieser Zeit hatte unsere Familie finanzielle Schwierigkeiten, weil wir über die Jahre hinweg so viel Geld für die medizinischen Behandlungen meiner Frau ausgegeben hatten. Manche Leute konnten nicht verstehen, warum wir mehr als 100 Yuan für einen Kassettenrekorder ausgaben. Aber für uns war es gut angelegtes Geld. Wir hatten Dafa gefunden.

Damals begann ich mit meiner Kultivierung. Durch das Lernen des Fa und das Praktizieren der Übungen half mir der barmherzige Meister, meine jahrelange Nikotinsucht aufzugeben und meinen Körper zu reinigen – selbst mein schweres Asthma und meine Ischiasbeschwerden verschwanden.

Die Schönheit von Dafa verbreitet sich von Mensch zu Mensch und Herz zu Herz

Die körperlichen und geistigen Veränderungen bei meiner Frau waren so beeindruckend, dass unsere Nachbarn, Verwandten, Freunde und Dorfbewohner sie alle bemerkten. Als sie zu uns nach Hause kamen, um danach zu fragen, erzählten wir ihnen von der Wirkung des Dafa und von den wundersamen Heilwirkungen, die wir seit Beginn unserer Kultivierung erlebt hatten. Sie waren alle sehr aufgeschlossen.

Die Erste, die zu uns nach Hause kam, um Falun Dafa zu praktizieren, war meine Patin. Sie litt seit über drei Jahren an rheumatoider Arthritis und keines der Medikamente, die sie einnahm, hatte ihr geholfen. Schon nach wenigen Schritten wurden die Schmerzen in ihren Knien unerträglich. Sie litt sehr darunter. Meine Frau lud sie ein, zu uns zu kommen, um gemeinsam das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Meine Patin hatte jedoch Bedenken, dass dies zu umständlich sei, und wollte deshalb nicht kommen. „Du kannst auch bei uns bleiben und hier praktizieren“, versicherte ihr meine Frau. „Das ist überhaupt kein Problem.“ Noch am selben Abend brachte ihr Mann sie in einem Kinderwagen zu uns. Nach weniger als sieben Tagen konnte sie wieder normal gehen.

Eine andere Frau konnte pro Mahlzeit nur zwei Teigtaschen essen. Wenn sie versuchte, mehr zu essen, konnte sie es einfach nicht schlucken. Nach dem Lernen des Fa konnte sie eine ganze Schüssel auf einmal essen und gewann ihre Kraft zurück. Tatsächlich erlebte jeder, der zum Fa-Lernen kam, große Veränderungen: In den  Familien wurden es harmonischer, Schwiegermütter und Schwiegertöchter verstanden sich besser und Ehemänner und Ehefrauen hörten auf zu streiten. Jeder im Dorf wurde Zeuge dieser Veränderungen. Sie waren von Dafa beeindruckt und empfanden es als eine wahrhaft wunderbare Kultivierungsmethode. Einer nach dem anderen kamen die Menschen zu uns nach Hause, um das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Es dauerte nicht lange, bis unser Haus zu einer Übungsstätte geworden war.

Da immer mehr Menschen zu uns nach Hause kamen, um das Fa zu lernen, wurde es schließlich zu eng, um alle unterzubringen. Deshalb sprachen wir mit meiner Patin darüber und richteten in ihrem Haus eine weitere Übungsstätte ein. Das machte es für alle viel einfacher, das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Wir trafen uns immer wieder, um unsere Kultivierungserfahrungen auszutauschen – darüber, wie wir unsere Xinxing erhöhen, Prüfungen bestehen und die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in unserem Alltag anwenden können.

Bei einem solchen Austausch berichtete ein pensionierter TCM-Arzt, der über 40 Jahre lang tätig gewesen war, von seinen Erfahrungen: „Früher habe ich viele verschiedene Arten von Qigong praktiziert. Ich verbrachte viel Zeit damit, den Energiefluss durch den Körper zu verstehen, und studierte sogar den „Klassiker der Medizin des Gelben Kaisers“ (Huangdi Neijing). Aber ich habe es nie wirklich verstanden. Verschiedene Menschen gaben unterschiedliche Erklärungen, doch letztendlich machten sie die Sache nur noch verwirrender. Es hat mir nie wirklich etwas gebracht. Erst durch das Lernen von Falun Dafa verstehe ich endlich, was der Energiefluss durch den Körper wirklich bedeutet. Das ist das, wonach ich seit über 40 Jahren gesucht hatte. Jetzt verstehe ich es endlich.“

Dieser Praktizierende ist mittlerweile 97 Jahre alt. Sein Gesicht strahlt und er geht mit leichten, energiegeladenen Schritten. Er sieht bemerkenswert jung aus. Jemand scherzte einmal mit ihm: „Du siehst so jung aus! Du und dein ältester Sohn seht euch tatsächlich ziemlich ähnlich – fast so, als hättet ihr die Rollen getauscht.“

Die Barmherzigkeit des Meisters sowie das Außergewöhnliche und Wundervolle von Dafa zogen Menschen an, die eine Schicksalsverbindung dazu hatten. Sie sehnten sich danach, Dafa zu erlernen und sich nach den Prinzipien zu richten. Die Schönheit von Dafa verbreitete sich durch mündliche Empfehlung – von Mensch zu Mensch und Herz zu Herz. Sie verbreitete sich schneller und weiter, als es sich irgendjemand hätte vorstellen können. Dafa erreichte ein Dorf nach dem anderen und eine Stadt nach der anderen, verbreitete sich in ganz China und schließlich unter Menschen auf der ganzen Welt.

Unsere gesamte Großfamilie begann, sich nach den Prinzipien von Dafa auszurichten. Meine Söhne und Töchter, die jüngere Schwester meiner Frau und andere schlugen alle den Weg der Dafa-Kultivierung ein. Dasselbe geschah in unserem kleinen Bergdorf. Auch unter den Dorfbewohnern vollzog sich ein großer Wandel. Früher waren Streit und Beschimpfungen an der Tagesordnung. Die Menschen gerieten ständig aneinander und Diebstähle sowie die Ausnutzung anderer waren weit verbreitet.

Als die Menschen anfingen, Dafa zu lernen, verbesserte sich ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden und ihre Lebenseinstellung änderte sich. Sie bemühten sich nach Kräften, nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu leben. Freundlichkeit und gute Taten wurden zu einem selbstverständlichen Teil des Alltags. Die Menschen fühlten sich sicher genug, ihre Türen nachts unverschlossen zu lassen, und niemand nahm etwas an sich, das ihm nicht gehörte, selbst wenn er es auf der Straße fand. Wenn sie sich begegneten, begrüßten sie einander mit einem freundlichen Lächeln. Das war der Segen, den Dafa mit sich brachte.

Ich möchte diese Worte aus tiefstem Herzen teilen: Falun Dafa ist gut!

30 Jahre sind vergangen und ich bin nun 80 Jahre alt. Ich habe weiterhin die Verantwortung und Mission eines Dafa-Schülers erfüllt – die Tatsachen zu erläutern und Lebewesen zu erretten.

Wann immer ich die menschlichen Tragödien sehe, die die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verursacht hat, und mir das unermessliche Leid vor Augen führe, das sie über das chinesische Volk und das Land gebracht hat, denke ich an jene wundervollen Tage zurück, als sich Dafa in ganz China verbreitete. Oft frage ich mich: Wie anders und wie viel schöner könnten China und die Welt heute sein, wenn die KPCh die Verfolgung niemals begonnen hätte!

Ich möchte diese von Herzen kommenden Worte mit allen Menschen auf der Welt teilen: Falun Dafa ist ein aufrichtiges Fa! Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut!