(Minghui.org) Vom 1. August bis zum 3. Oktober fanden jeden Samstag friedliche Appelle von Falun-Dafa-Praktizierenden vor dem Parlamentsgebäude in Québec statt. Sie führten die Falun-Dafa-Übungen vor, zeigten Transparente, verteilten Informationsmaterialien und sammelten Unterschriften für eine Petition gegen die Verfolgung. Die Praktizierenden, die aus Québec, Montreal und Sherbrooke zusammenkamen, appellierten an die Regierung von Québec, sich der transnationalen Repression der KPCh zu widersetzen und Auftritte von Shen Yun in Québec zu ermöglichen.
Vom 1. August bis zum 3. Oktober protestieren Praktizierende jeden Samstag friedlich vor dem Parlamentsgebäude von Quebec (Minghui.org)

Passanten im Gespräch mit den Praktizierenden, um mehr zu erfahren (Minghui.org)
Passanten sprachen mit den Praktizierenden oder machten Fotos. Einige unterzeichneten die ausliegenden Petitionen und äußerten die Hoffnung auf eine baldige Verbesserung der Situation.
Bombendrohung vor einem Jahr
Der Appell geht auf einen Vorfall zurück, der sich vor über einem Jahr ereignete. Im April 2025 ging über den Live-Chat auf der Ticket-Website von Shen Yun Performing Arts eine Drohnachricht ein die sich auf die bevorstehende Aufführung von Shen Yun im Place des Arts in Montreal vom 9. bis 13. April bezog. Die Urheber der Nachricht drohten damit, die Künstler zu erschießen und Molotowcocktails auf die Bühne zu werfen, falls die Aufführungen nicht abgesagt würden.
Dies war kein Einzelfall. Seit der Gründung von Shen Yun Performing Arts vor 20 Jahren hat das Ensemble über 200 Morddrohungen erhalten. Viele ähnliche Drohungen sollen von Personen mit Verbindungen zur KPCh stammen. Die Behörden in Taiwan konnten einige der Drohungen gegen Theater in Taiwan zu einem Ort in China zurückverfolgen, an dem sich auch ein Huawei-Büro befindet. Keine dieser Drohungen wurde umgesetzt.
Dennoch zeigen sie Wirkung: Seit der Drohung im April 2025 verweigert das Place des Arts weitere Auftritte von Shen Yun, obwohl die Gruppe dort seit 2007 jedes Jahr aufgetreten war.
Der Falun-Dafa-Praktizierende Denis Cantin erklärte, die Drohung und die Auftrittsverweigerung des Theaters seien eine Fortsetzung der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh in Kanada. Shen Yun Performing Arts sei von Falun-Dafa-Praktizierenden gegründet worden, um die traditionelle chinesische Kultur zu fördern und auf die Verfolgung von Falun Dafa in China aufmerksam zu machen.
„Das alles liegt mir sehr am Herzen“, begründete Cantin sein Engagement. „Diese transnationale Unterdrückung darf nicht länger existieren.“
Denis Cantin beteiligt sich an dem Aufruf, die Öffentlichkeit über die transnationale Repression der KPCh zu informieren (Minghui.org)
Global News, ein kanadisches Nachrichtenportal, enthüllte Anfang des Jahres, dass sich KPCh-Vertreter mit Vertretern der Stadtverwaltung von Vancouver getroffen hätten, um die Absage von Shen Yuns Auftritten in der Stadt zu besprechen. Die Stadtverwaltung lehnte dies jedoch ab.
Im Mai ereignete sich ein ähnlicher Vorfall im Four Seasons Theatre in Toronto, wo Shen Yuns Vorstellungen nach einer Bombendrohung abgesagt wurden. Dank der Unterstützung der Öffentlichkeit, des Engagements des Shen-Yun-Veranstalters und verstärkter Sicherheitsmaßnahmen konnte das Theater neue Termine für die Aufführungen Ende Juni ansetzen.
„Ich bin heute hier, um die Öffentlichkeit über die transnationale Repression der KPCh zu informieren und meine Erfahrungen mit Falun Dafa zu teilen“, sagte Cantin. Er und die anderen Praktizierenden führten die Übungen durch, verteilten Flugblätter, erklärten, warum sie den Appell abhielten, und sammelten Unterschriften für Petitionen, die die Regierung von Quebec auffordern, sich der Unterdrückung durch die KPCh entgegenzustellen und Shen Yun die Rückkehr nach Montreal zu ermöglichen.



Praktizierende erläutern, warum sie vor dem Regierungsgebäude appellieren (Minghui.org)

Die Passanten unterzeichnen die Petition (Minghui.org)
Nein zur Unterdrückung!
Viele Passanten waren sich der transnationalen Repression der KPCh in Kanada nicht bewusst. Angesichts des friedlichen Appells im Stadtzentrum kamen viele Einheimische und Touristen mit den Falun-Dafa-Praktizierenden ins Gespräch.
Ein Mann aus Quebec und seine vietnamesische Frau unterhielten sich mit Praktizierenden und erzählten, dass sie Falun Dafa bereits aus Parks in Vietnam und Thailand kennen würden. Sie waren schockiert, als sie erfuhren, dass die Verfolgung auch Kanada erreicht hat, und fanden dies inakzeptabel. Der Mann ist kanadischer Staatsbürger und unterzeichnete die Petition.
Ein kubanisches Paar, das jetzt in Toronto lebt, sagte, es wisse, dass kommunistische Regime jeden unterdrücken würden, der der kommunistischen Ideologie nicht folge. Auch sie unterzeichneten die Petition, um die Praktizierenden zu unterstützen.
Ein Mann aus London blieb stehen, um sich zu informieren, da er nichts von der transnationalen Repression wusste, und dankte den Praktizierenden für ihre Anwesenheit. Er erzählte: „Ich habe die Shen-Yun-Werbung im Fernsehen gesehen, sie ist sehr schön.“ Er nahm Informationsflyer entgegen, wünschte den Praktizierenden alles Gute und sagte, er hoffe, ihr Appell werde zu Veränderungen führen.
Ein junger Amerikaner aus Texas ermutigt die Praktizierenden (Minghui.org)
Ein junger amerikanischer Tourist aus Texas und seine Mutter, die in einem Taxi unterwegs waren, hielten an, um sich Informationsmaterialien geben zu lassen. Er nahm alle Broschüren entgegen und bedankte sich bei einem Praktizierenden mit den Worten: „Gott segne Sie.“
Ein Schulleiter aus Indien war von den Leitprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – tief bewegt und sagte: „Wenn ich nach Indien zurückkehre, werde ich die Falun-Dafa-Praktizierenden in unserer Gegend kontaktieren, damit sie kommen und Falun Dafa unseren Schülern vorstellen können.“
Während der Veranstaltung hupten viele Autofahrer und zeigten den Praktizierenden ihre hochgehaltenen Daumen, um ihre Unterstützung auszudrücken.
Persönliche Geschichte mit anderen teilen
Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass die transnationale Repression der KPCh auch die Dämonisierung bestimmter Gruppen durch die Nutzung traditioneller und sozialer Medien im Ausland umfasst. Für Cantin bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit, den Kanadiern die Situation zu erklären und ihnen Falun Dafa anhand seiner persönlichen Geschichte vorzustellen.
Cantin begann vor fünf Jahren mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Alles begann, als ihn ein Freund zu einer Übungsstunde einlud. Nachdem Cantin dort die Übungen gemacht hatte, fühlte er sich ruhiger und erfrischt. „Mein Leben hat sich verändert, seit ich das Zhuan Falun, das Hauptwerk von Falun Dafa, lese“, berichtete er. Mit dem neu gewonnenen Verständnis vom Leben fühlt er sich nun friedvoller, selbstsicherer und toleranter.
Cantin empfindet es als sehr hilfreich, die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – in seinem Alltag anzuwenden. „Dadurch fällt es mir auch leichter, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden“, erklärte er. „Ich wünschte, ich hätte Falun Dafa schon mit zwanzig Jahren gekannt.“
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