(Minghui.org) Eine 43-jährige Frau aus Wuhan in der Provinz Hubei muss am 20. Oktober 2026 vor Gericht, weil sie Falun Dafa praktiziert.
Wu Xianli wurde am 9. April 2026 festgenommen, nachdem sie von Lyu Shaonian und einigen anderen Beamten der Polizeistation Guangdong sowie Mitarbeitern der Hausverwaltung unter einem Vorwand dazu gebracht worden war, ihre Tür zu öffnen. Sie gaben vor, nach Wasserlecks zu suchen und drangen gewaltsam in die Wohnung ein. Dabei beschlagnahmten sie Wus Falun-Dafa-Bücher und ihren Laptop.
Wu wurde auf der Polizeiwache verhört und anschließend 15 Tage in der Hafteinrichtung Dashichang inhaftiert. Am 16. Tag wurde sie in das erste Untersuchungsgefängnis Dongxihu verlegt. Die Polizei begründete ihre weitere Inhaftierung wie folgt: Mehrere Falun-Dafa-Bücher wurden in ihrer Wohnung beschlagnahmt; Überwachungskameras hatten sie mehrfach beim Verteilen von Materialien mit Infos über Falun Dafa gefilmt.
Der Beamte Lyu übergab den Fall der Staatsanwaltschaft des Bezirks Gaoxin und beschuldigte sie, „eine Sekte zu nutzen, um den Gesetzesvollzug zu untergraben“ – eine standardmäßig vorgebrachte Anklage, um Falun-Dafa-Praktizierende zu belasten und einzusperren. Die Staatsanwaltschaft erließ Haftbefehl gegen Wu und ordnete ihre Inhaftierung an, da weitere Ermittlungen erforderlich seien.
Anfang August 2026 erfuhr Wus Familie, dass ihr Fall an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Hongshan übergeben worden war. Sie wurde daraufhin angeklagt und ihr Fall an das Bezirksgericht Hongshan weitergeleitet. Der Vorsitzende Richter Guo Chunzhi setzte den 20. Oktober 2026 als Verhandlungstermin fest.
Während Wu auf ihren Prozess wartet, hat ihr Mann große Schwierigkeiten, sich allein um ihr kleines Kind zu kümmern.
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