(Minghui.org) Das 34. „Apple Scrapple Festival“ fand am 9. und 10. Oktober 2026 in Bridgeville, Delaware, statt. Das 1992 ins Leben gerufene Festival feiert Äpfel aus lokalen, jahrhundertealten Obstgärten sowie Produkte von RAPA, dem weltweit größten Hersteller von „Scrapple“ (einem traditionellen Fleischgericht). Laut den Veranstaltern zieht dieses lokale Ereignis jährlich fast 20.000 Besucher an und bietet rund 400 Ausstellern aus Delaware, New York, New Jersey und Maryland eine Plattform.

Auch die Falun-Dafa-Praktizierenden waren mit einem Stand auf dem Festival vertreten, um ihre spirituelle Praxis vorzustellen. Sie führten die Falun-Dafa-Übungen vor, verteilten Informationsmaterialien und sammelten Unterschriften, mit denen sie die Führung des Repräsentantenhauses aufforderten, so bald wie möglich eine Abstimmung über den Gesetzentwurf S.4009 anzusetzen.

Praktizierende führen die Übungen auf dem 34. Apple Scrapple Festival vor (Minghui.org)

Besucher erfahren Näheres über Falun Dafa und die Verfolgung in China (Minghui.org)

Der „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong und Opfern von erzwungener Organentnahme) wurde gemeinsam von einer parteiübergreifenden Gruppe von US-Senatoren eingebracht. Das Gesetz zielt darauf ab, Sanktionen gegen Personen zu verhängen, die am Organraub beteiligt sind. Der Gesetzentwurf S.4009 wurde am 28. September 2026 vom Senat verabschiedet und zur weiteren Beratung an das Repräsentantenhaus weitergeleitet. Zuvor hatte das Repräsentantenhaus bereits im Mai 2025 einstimmig einen entsprechenden Gesetzentwurf, den „Falun Gong Protection Act“ (H.R.1540), verabschiedet.

Besucher unterzeichnen eine Petition, in der der Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses dazu aufgefordert wird, eine Abstimmung über den Gesetzentwurf S.4009 anzusetzen (Minghui.org)

Kandidat würdigt den Einsatz der Praktizierenden

Michael Ramone, ein republikanischer Kandidat für das Amt des Schatzmeisters des Bundesstaates Delaware, auf dem „Apple Scrapple Festival“ mit Praktizierenden (Minghui.org)
Michael Ramone, ein republikanischer Kandidat für das Amt des Schatzmeisters des Bundesstaates Delaware und ehemaliger Abgeordneter des dortigen Repräsentantenhauses, besuchte den Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden. Er unterstützt seit Langem deren Bemühungen, die Verfolgung aufzudecken. Im Jahr 2024 brachte er die „House Concurrent Resolution 143“ (HCR 143) im Repräsentantenhaus von Delaware ein, die den Organraub in China verurteilt.

Er sprach mit Praktizierenden, verurteilte den von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) staatlich geförderten Organraub an Falun-Dafa-Praktizierenden und forderte ein Ende dieser Praktiken. Zu den Praktizierenden am Informationsstand sagte er: „Ihr unermüdlicher Einsatz, diesen friedlichen Protest Jahr für Jahr fortzuführen, ist wirklich bewundernswert.“

Ramone merkte an, dass das öffentliche Bewusstsein für dieses Thema in Delaware exponentiell wachse. Er lobte ausdrücklich den direkten, persönlichen Ansatz, mit dem die Praktizierenden auf die Problematik aufmerksam machen. „Man spricht mit ein oder zwei Personen. Sobald diese die Situation verstanden haben und sich dafür begeistern, erzählen sie es weiter – so weitet sich die Bewegung immer mehr aus und gewinnt an Dynamik. Diese Methode ist wirklich effektiv“, fand er.

Veranstaltungsbesucher probieren die Falun-Dafa-Übungen aus

Viele Besucher blieben am Stand der Praktizierenden stehen und probierten die Übungen aus. Dabei erfuhren sie auch von der Verfolgung und den Menschenrechtsverletzungen durch die KPCh.

Ein Ehepaar lernt die Falun-Dafa-Übungen (Minghui.org)

Der Oberschüler Sam Kratohwill (re.) probiert die Falun-Dafa-Übungen aus (Minghui.org)

Nachdem der Oberschüler Sam Kratohwill die Übungen ausprobiert hatte, sagte er: „Ich fühle mich warm und entspannt. Ich hätte nicht erwartet, dass eine so einfache Sitzmeditation zu einer derart tiefen Entspannung führen kann.“ Er wolle sich näher mit Falun Dafa befassen, fügte er hinzu.

Als er von der Verfolgung durch die KPCh und dem dort praktizierten Organraub erfuhr, zeigte sich Sam zutiefst erschüttert. Er meinte: „Niemand sollte das durchmachen müssen, was diese Menschen derzeit erleiden. Ich lehne diese gesamte Situation entschieden ab. Es ist absolut entsetzlich.“

Er lobte die Praktizierenden für ihren Einsatz, auf die Lage aufmerksam zu machen: „Ihr Engagement ist großartig ... In den Vereinigten Staaten genießen wir Religions- und Meinungsfreiheit. Wir können frei erkunden und lernen, was immer wir möchten. Ich bin den Praktizierenden hier sehr dankbar dafür, dass sie uns über diese Problematik informiert und uns die Falun-Dafa-Übungen gezeigt haben.“

Unterschriften für ein Ende der Verfolgung 

Sandy O’Reilly (re.) mit ihrer Mutter (Minghui.org)

„Ich habe hier etwas über das kommunistische China erfahren – das ist sehr bedeutsam. Und ich habe vor, mich noch weiter damit zu befassen“, erklärte die im Ruhestand befindliche Zahnmedizinerin Sandy O’Reilly. Sie habe bereits zuvor Berichte über Verfolgung und erzwungene Organentnahmen gelesen, erzählte sie, die sie als absolut entsetzlich verurteilte.

Sie unterzeichnete die Petition mit den Worten: „Ich hoffe, dass die Menschen über ihren eigenen kleinen Kreis hinausblicken und ihren Horizont erweitern. Ich habe die Petition unterzeichnet, weil ich hoffe, dass die politischen Entscheidungsträger auf die Stimme der Öffentlichkeit hören und dass noch mehr Menschen von dieser Problematik erfahren.“

Jordan Dorsey bei der Veranstaltung (Minghui.org)

Jordan Dorsey, ein Student, verurteilte die Verfolgung ebenfalls. Er äußerte: „Die unmittelbare Priorität besteht darin, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und sicherzustellen, dass noch mehr Menschen von dieser Problematik erfahren und aktiv werden. So können wir unsere Ideen bündeln und verhindern, dass sich derartige Tragödien wiederholen.“

Besonders würdigte er den beharrlichen Einsatz der Praktizierenden. „Dies ist von entscheidender und tiefgreifender Bedeutung“, fand er. „Wer unter Unterdrückung lebt und nicht für sich selbst sprechen kann, braucht jemanden, der für ihn seine Stimme erhebt.“