(Minghui.org) Ein 60-jähriger Mann aus der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, wurde während seiner Haft von Polizisten brutal geschlagen, nur weil er Falun Dafa praktiziert. Diese spirituelle Disziplin wird seit 1999 vom kommunistischen Regime Chinas verfolgt.
Durch die Misshandlungen erlitt Huang Jinlin am ganzen Körper Blutergüsse. Außerdem leidet er seither an Inkontinenz, Atembeschwerden, Brustschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen und schweren Schlafstörungen.
Am Abend des 16. September 2026 wollte Huang gerade zu Bett gehen, als mehrere Beamte der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Xinmin und der Polizeiwache der Gemeinde Fahaniu in seine Wohnung eindrangen. Sie durchsuchten seine Wohnung und nahmen ihn fest, ohne einen Durchsuchungs- oder Haftbefehl vorzuweisen.
Die Polizisten brachten Huang zum Verhör auf die Polizeiwache der Gemeinde Fahaniu. Dort drückten sie ihn zu Boden und fesselten ihm die Hände auf dem Rücken. Mehrere Beamte schlugen abwechselnd auf ihn ein. Sie spreizten seine Beine auseinander und traten ihm auf den Rücken und die Brust. Die Tritte gegen seine Brust waren so heftig, dass er beinahe das Bewusstsein verlor. Außerdem schlugen sie ihm mit einem harten Gegenstand auf die Rückseite der Schultern und stießen seinen Kopf gegen einen Glasschrank und einen Türrahmen.
Nach den Misshandlungen bat Huang darum, die Toilette benutzen zu dürfen. Er hatte so starke Schmerzen, dass er kaum aufstehen oder gehen konnte. Als er versuchte, einen kleinen Schritt nach vorne zu machen, beschuldigten ihn die Polizisten, fliehen zu wollen. Daraufhin begannen sie erneut, ihn zu schlagen. Ein Beamter versetzte ihm mit einem Schlagstock einen heftigen Schlag auf den Rücken. Huang brach zusammen und verlor die Kontrolle über seinen Darm.
Später wurde Huang in die Haftanstalt der Stadt Xinmin verlegt. Die Verletzungen an seinen Handgelenken, die durch die eng angelegten Handschellen entstanden waren, sind noch immer nicht vollständig verheilt. Auch die Blutergüsse an den Innenseiten seiner Oberschenkel sind weiterhin sichtbar. Zudem leidet er unter anhaltenden Brustschmerzen und Atembeschwerden. Wenn er versucht, tief einzuatmen, muss er husten, wodurch sich die Schmerzen noch verstärken. Die Schläge gegen seinen Kopf haben starke Kopfschmerzen und Schwindel verursacht. Sein Gedächtnis hat sich verschlechtert und nachts fällt es ihm schwer, einzuschlafen.
Huangs Angehörige sind sehr besorgt um ihn. Sie haben Beschwerden gegen die beteiligten Polizisten eingereicht und fordern von den Behörden seine sofortige Freilassung.
Frühere Verfolgung von Huang Jinlin
Huang wurde im Februar 1966 geboren. Früher war sein Leben von Rauchen, Alkoholkonsum, Schlägereien und Glücksspiel geprägt. Nachdem er 1995 begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, legte er seine schlechten Gewohnheiten ab und erlangte seine Gesundheit zurück. Er begann, in der Landwirtschaft zu arbeiten und Geld zu verdienen, um seine Familie zu ernähren. Einmal fand er 3.000 Yuan Bargeld auf dem Boden. Er blieb an der Fundstelle und wartete, bis der rechtmäßige Eigentümer zurückkam. Huang sagte, dass er das Geld eingesteckt hätte, wenn er nicht Falun Dafa praktizieren würde. Viele Menschen aus seiner Umgebung bemerkten, dass Falun Dafa ihn grundlegend verändert hatte.
Kurz nach Beginn der Verfolgung im Juli 1999 wurde Huang festgenommen und 15 Tage lang in einem Gefängnis der Stadt Xinmin festgehalten. Im Jahr 2001 reiste er nach Peking, um sich für sein Recht einzusetzen, Falun Dafa zu praktizieren. Dort wurde er erneut festgenommen. Mehr als einen Monat lang hielten ihn die Behörden in drei verschiedenen Hafteinrichtungen in Peking fest: sieben Tage in der Haftanstalt des Bezirks Miyun, über zehn Tage in der Haftanstalt des Bezirks Dongcheng und anschließend etwa zwei Wochen in der Rückführungsstation Tuanhe. Danach wurde er zu 16 Monaten Zwangsarbeit verurteilt.
Während seiner Haft in der Haftanstalt des Bezirks Dongcheng stachen die Wärter Akupunkturnadeln in die Akupunkturpunkte seiner Beine und schlossen elektrische Kontakte an die Nadeln an. Als der Strom durch seinen Körper floss, schrie er vor unerträglichen Schmerzen.
Sowohl in der Rückführungsstation Tuanhe als auch später im Zwangsarbeitslager Tuanhe musste Huang schwere Zwangsarbeit verrichten.
Früherer Bericht:
Zwei Einwohner der Provinz Liaoning wegen ihres Glaubens an Falun Dafa inhaftiert (englisch)
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