(Minghui.org) Ich möchte berichten, wie der Meister in seiner Barmherzigkeit zwei Trümmerbrüche heilte und mich aus gefährlichen Situationen rettete.

Fortschritte in der Kultivierung

Ich wurde auf dem Land im Norden Chinas geboren. Als ich ein Kind war, stempelte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) meinen Vater als „Rechten“ ab. Sie steckten ihn in ein Zwangsarbeitslager und unterwarfen ihn dort der Sklavenarbeit. Unsere Familie musste extreme Entbehrungen ertragen; wir sahen meinen Vater nur alle ein bis zwei Jahre einmal.

Meine Mutter und ich reisten zum Arbeitslager, um ihn zu besuchen. Aus unseren kargen Lebensmittelvorräten backte meine Mutter drei lange Fladenbrote für ihn. Doch mein Vater erhielt nur eines davon. Es war wohl ein Segen des Himmels, dass meine Familie die dreijährige „Große Hungersnot“ (1959–1961) überhaupt überlebte.

Als ich im mittleren Alter war, zog ich in eine Stadt, um ein Handwerk zu erlernen; später kehrte ich in meine Heimatstadt zurück und machte mich selbstständig. Ich arbeitete hart und verdiente gut, doch das Streben nach Ruhm und Reichtum beeinträchtigte die Gesundheit meiner Frau und auch meine. Wir beide bekamen verschiedene Krankheiten und auch unsere Tochter war kränklich. Ich litt unter Rheuma, einer Herzerkrankung, Hepatitis und Nierenproblemen. Selbst im Sommer trug ich eine Bauchbinde aus Baumwolle zur Stütze. Wir suchten Hilfe in großen Krankenhäusern in Peking, doch eine dauerhafte Heilung fanden wir dort nicht. Tag für Tag schleppte ich meinen erschöpften Körper zur Arbeit und oft klagten wir darüber, dass selbst alles Geld der Welt unser Leiden nicht lindern könne.

Im Jahr 1998 erzählte uns ein Nachbar von Falun Dafa. Ich begann nicht sofort mit der Kultivierung, da ich zu sehr mit meinem Unternehmen beschäftigt war. Kurz nachdem meine Frau mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, verschwanden ihre Krankheiten. Sie spielte Tonbandaufnahmen ab, auf denen der Meister das Fa erklärte, damit auch ich sie zu Hause anhören konnte in der Hoffnung, dass ich ebenfalls mit der Kultivierung beginnen würde.

Damals war ich starker Raucher und konsumierte drei Schachteln Zigaretten am Tag. Eines Tages, als ich zu Hause einen Vortrag des Meisters über das Rauchen anhörte, bemerkte ich plötzlich, dass Zigaretten schlecht schmeckten. Meine Frau sagte erfreut: „Der Meister wacht über dich. Du solltest Falun Dafa lernen.“ Zunächst maß ich dem keine große Bedeutung bei. Als ich später den Vortrag des Meisters über das Rauchen ein zweites Mal hörte, empfand ich den Geschmack von Zigaretten als geradezu abscheulich. Mir wurde klar, dass Falun Dafa wahrhaft außergewöhnlich und wundersam ist. Daraufhin begann ich mit der Kultivierung.

Beim Lesen des Zhuan Falun berührte jedes Wort des Meisters mein Herz und ich wünschte, ich hätte schon früher damit begonnen. Durch das Praktizieren von Falun Dafa veränderten sich mein körperlicher und geistiger Zustand grundlegend: All meine Krankheiten verschwanden und beim Gehen fühlte ich mich ganz leicht. Vor allem aber verstand ich die Worte des Meisters:

„Zu seinem Ursprung und seinem wahren Selbst zurückzukehren, das erst ist der wahre Zweck des menschlichen Daseins.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 6)

Meine Frau und ich wurden beide gesund. Auch meine Tochter erlangte nach dem Lesen des Zhuan Falun ihre Gesundheit zurück. Sie entwickelte sich zu einem energiegeladenen, freundlichen und intelligenten Kind sowie zu einer hervorragenden Schülerin. Wir waren dem Meister zutiefst dankbar für die barmherzige Errettung. In unserer Familie kehrten Zufriedenheit und Freude ein.

Zahlreiche Knochenbrüche bei der Flucht vor einer Verhaftung

Nachdem die KPCh mit der Verfolgung von Falun Dafa begonnen hatte, wurden meine Frau und ich mehrmals festgenommen und inhaftiert. Wir hielten an unserem Glauben fest und widersetzten uns entschieden der Gehirnwäsche. Dank der Stärkung und des Schutzes durch den Meister konnten wir jedes Mal in Würde nach Hause zurückkehren.

Einmal verhafteten Agenten des Büro 610 meine Frau auf der Straße; anschließend kamen sie zu unserem Haus, hämmerten gegen die Tür und wollten auch mich festnehmen. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus und konnte durch ein Fenster entkommen. Danach wurde ich von der Partei steckbrieflich gesucht und musste bei verschiedenen Verwandten untertauchen, um einer erneuten Verhaftung zu entgehen.

Als der Winter einbrach, konnte ich immer noch nicht nach Hause zurückkehren. An einem verschneiten Tag, als ich auf dem Weg war, einen Mitpraktizierenden zu besuchen, der gerade aus der Haft entlassen worden war, tauchte plötzlich eine Gruppe von Agenten des Büro 610 auf und nahm mich fest. Sie brachten mich auf die Polizeiwache, legten eine Fessel an mein rechtes Bein und ketteten diese an ein Heizungsrohr. Sie hatten vor, mich am nächsten Tag in eine Haftanstalt zu bringen.

In jener Nacht sagte ich im Stillen zum Meister: „Meister, ich möchte nach Peking gehen, um für Falun Dafa einzutreten.“ Ich setzte mich hin und versuchte, mein Bein aus dem stählernen Fesselring zu ziehen. Dann dachte ich: „Die beiden Polizisten sollen einschlafen.“ Tatsächlich schliefen sie nacheinander ein. Daraufhin konnte ich mein Bein mühelos aus der Fessel ziehen, es war, als hätte es sich verkleinert.

Ich eilte zur Tür und schlüpfte lautlos aus dem Raum. Am Eingang im Erdgeschoss sah ich den Pförtner der Polizeistation an einem Tisch schlafen. Im Hof der Polizeistation befand sich jedoch ein großer Hund. Ich kehrte um und ging in den zweiten Stock, um aus einem Fenster auf der Rückseite zu springen und so das Gelände der Polizeistation zu verlassen.

Das Fenster befand sich in beträchtlicher Höhe über dem Boden. Ich traute mir den Sprung zu, da ich in der Vergangenheit bereits mehrmals von einem mehrere Meter hohen Wehr hinuntergesprungen war. Doch als ich hinausstieg und mich am Fensterrahmen festhielt, löste sich dieser unerwartet aus der Wand und stürzte zu Boden. Ich schlug hart mit dem Gesäß auf dem Beton auf und konnte mich nicht mehr bewegen. Nach zwei vergeblichen Versuchen gelang es mir zwar, mich aufzusetzen, aber aufstehen konnte ich nicht. Der Lärm weckte die Polizisten; sie kamen heraus und entdeckten mich.

Sie brachten mich in das Krankenhaus des Landkreises. Obwohl ich völlig bewegungsunfähig und extrem geschwächt war, legte mir ein Beamter des Büro 610 Handschellen an und fixierte mich in gespreizter Haltung am Krankenhausbett. Während ich dort wartete, erfuhr ich, dass der Pförtner der Polizeistation tatsächlich eingeschlafen war und das große Stahltor in jener Nacht unverschlossen geblieben war. Ich empfand tiefes Bedauern. Der Meister hatte alles für mich arrangiert, und ich hätte die Polizeistation unbeschadet verlassen können. Doch meine Angst hatte dazu geführt, dass es so ausging.

Ich wurde verschiedenen Untersuchungen unterzogen, darunter Röntgenaufnahmen meines Körpers von vorne und von der Seite. Die Mitarbeiter der KPCh verweigerten mir die Auskunft über die Ergebnisse. Später brachte mir ein Verwandter die Röntgenaufnahmen. Sie zeigten Rippenbrüche, einen Bruch des rechten Beins sowie Trümmerbrüche im Beckenbereich, an den unteren Lendenwirbeln und in der Hüftpfanne (der Vertiefung im Becken, in der der Oberschenkelkopf sitzt). Für viele Menschen wären solche Verletzungen lebensbedrohlich; im besten Fall würden sie zu einer lebenslangen Lähmung führen. Das Büro 610, das für den Vorfall verantwortlich ist, müsste rechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Es müsste für meinen Krankenhausaufenthalt, meine Pflege und meinen Lebensunterhalt aufkommen sowie eine Entschädigung für das erlittene Leid zahlen. Doch die Verantwortlichen wollten mich, dessen gesundheitlicher Zustand sich immer weiter verschlechterte, einfach loswerden, um sich ihrer Schuld zu entziehen. Als ich darauf bestand, nach Hause zurückzukehren, ließen mich die Wärter – fast so, als hätten sie Angst, ich könnte es mir anders überlegen – sofort gehen.

Einen Tag nach Beginn der Übungen konnte ich wieder stehen

Unser Zuhause war nach mehreren Durchsuchungen völlig verwüstet und kaum wiederzuerkennen. Meine Frau befand sich im Arbeitslager und unsere Tochter, traumatisiert durch unsere Verhaftungen und die Hausdurchsuchungen, zitterte unkontrolliert, sobald es an der Tür klopfte. Außerdem wurde sie in der Schule schikaniert und wurde depressiv.

Mein Brustkorb schmerzte so stark, dass ich kaum atmen konnte; selbst ein leichtes Ausatmen war mit qualvollen Schmerzen verbunden. Während ich bewegungsunfähig im Bett lag, rezitierte ich das Fa und schaute nach innen, um meine Anhaftungen zu erkennen. Ich erinnerte mich an die vielen früheren Entbehrungen in meinem Leben und mir wurde bewusst, welch großes Glück es ist, die Errettung durch den Meister erfahren zu dürfen. Während ich darüber nachdachte, dass ich dieses Unglück nur deshalb durchleiden musste, weil ich mich für Falun Dafa einsetzen wollte, in der Hoffnung, die Regierung würde ihre Fehler korrigieren, erkannte ich, dass die KPCh ein Dämon ist und dass die in ihrer Verfassung verankerte Glaubensfreiheit nicht mehr als ein Stück Papier ohne jede Bedeutung darstellt.

In den ersten Tagen nach meiner Rückkehr wurde ich täglich von Polizisten und Mitgliedern des Nachbarschaftskomitees belästigt. Am vierten Tag versuchten ein grauhaariger Parteifunktionär und ein sogenannter „Instruktor“, mich zum Aufgeben meiner Kultivierung zu zwingen. Er drohte damit, immer wieder zu kommen, um mich „umzuerziehen“. Obwohl ich dem Tod nahe war und kaum noch atmen konnte, sagte er beim Gehen in einer heuchlerischen Geste: „Pass gut auf dich auf. Ich komme wieder.“ Überwältigt von Schmerzen und unfähig zu sprechen, empfand ich bei diesen Worten eine tiefe Bitterkeit.

Nachdem sie gegangen waren, empfand ich große Qualen und vermisste den barmherzigen Meister in dieser für mich ausweglos erscheinenden Lage zutiefst. Ich sagte zum Meister: „Meister, ich werde mich niemals umerziehen lassen. Ich werde Falun Dafa bis zum Ende praktizieren.“ Tränen liefen über mein Gesicht und durchnässten mein Kopfkissen. Aufgrund der Schmerzen konnte ich mehrere Tage lang weder richtig atmen noch schlafen. Ich hatte das Gefühl, dem Tod nahe zu sein. In diesem Moment kam mir ein starker Gedanke: „Ich werde nicht sterben. Ich werde dem Meister folgen und entschlossen Falun Dafa praktizieren.“ Ich linderte den Schmerz, indem ich immer wieder den Atem anhielt. Das tat ich etwa eine halbe Stunde lang, dann schlief ich ein.

Am nächsten Tag waren die Schmerzen in meiner Brust verschwunden. Es lässt sich kaum in Worte fassen, wie dankbar ich dem Meister war. Ich wusste, dass ich unter dem Schutz des Meisters eine Prüfung auf Leben und Tod bestanden hatte. An jenem Tag hatte ich zudem das Gefühl, als würde mein Fleisch Streifen für Streifen von mir abgelöst, doch ich verspürte dabei keinerlei Schmerz. Es begann an meinen Füßen, als würde das Fleisch an meinen Beinen entlang nach oben gezogen; dieses Gefühl hielt den ganzen Tag an. Selbst als ich am nächsten Morgen aufwachte, spürte ich dieses Gefühl des Loslösens noch immer bis hinauf zu meinem Kopf.

Ich schlug die Decke zurück, um nachzusehen, und stellte fest, dass meine einst kräftigen Beine nur noch aus Haut und Knochen bestanden. Als ich mein Gesicht berührte, fühlten sich meine ehemals vollen Wangen ebenfalls nur noch wie Haut und Knochen an. Ich war schockiert. Ich hatte zuvor über 200 Pfund gewogen, doch nun sah ich nach nur einer Nacht aus wie ein Skelett. Mir wurde klar, dass der Meister das Karma beseitigte, das ich über viele Leben hinweg angesammelt hatte. Als ich später wieder an Gewicht zunahm, wusste ich, dass der Meister mein altes Fleisch durch neues ersetzt hatte, und gewann allmählich meine Kraft zurück.

In jener Winternacht, als ich im Bett lag und an die Decke starrte, dachte ich: „Ich möchte die Übungen machen. Ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender. Ich sollte jetzt die Übungen machen.“ Ich beschloss, es zu versuchen, egal wie schwierig es sein würde. Ich griff nach dem Stoffband, das neben mir lag (ein Verwandter hatte es bei meiner Pflege für mich an einem Heizungsrohr befestigt), und kämpfte mich unter unerträglichen Schmerzen im unteren Rücken und in der Hüfte in eine sitzende Position. Als ich gerade meine Beine überschlagen wollte, überkamen mich Angst und Sorge: „Schaffe ich das? Wird das meinem gebrochenen Bein schaden?“ Ich verwarf diese negativen Gedanken sofort, biss die Zähne zusammen und zog meine Beine in den Lotussitz. Jeder Knochen in meinem Körper schrie vor Schmerz.

Vor der Meditationsübung rezitierte ich das Mantra zur „Verstärkung der göttlichen Fähigkeiten“. In dem Moment, als ich meine Hände in die erste Position brachte, verschwanden alle Schmerzen. Ich spürte, wie der Meister meinen Körper und meinen Geist mit grenzenloser Barmherzigkeit umhüllte. Allmählich verschmolz ich mit der Energie des Dafa, ein unbeschreibliches Gefühl! Etwa 40 Minuten später beendete ich die Meditation und empfand große Freude. In dieser Nacht schlief ich tief und fest und erwachte erst im Morgengrauen.

Am nächsten Tag fühlten sich meine Beine und meine Hüfte schon deutlich besser an. Dennoch hatte ich bei jeder Bewegung weiterhin starke Schmerzen. Ich dachte mir: „Die Meditation habe ich geschafft. Jetzt ist es an der Zeit für die anderen Übungen.“ Mit festem Glauben an den Meister ertrug ich den Schmerz, setzte mich auf, rückte an den Bettrand und versuchte aufzustehen.

Ich stand da, am ganzen Körper unkontrolliert vor Schmerzen zitternd. Ich stützte meine Beine gegen die Bettkante und machte die erste Übung, konnte mich aber noch nicht vorbeugen. Am dritten Tag machte ich die zweite Übung (Falun-Pfahlstellung) und hielt den Schmerz aus. Am vierten Tag setzte ich die Übungen fort. Am fünften Tag geschah ein Wunder: Ich konnte langsam gehen! Von da an ging es jeden Tag weiter aufwärts. Ich weigerte mich, die Gehhilfen zu benutzen, die meine Verwandten mir mitgebracht hatten. Nach einem Monat begann ich hinauszugehen, um die Menschen über die wahren Umstände aufzuklären, mich gegen die Verfolgung auszusprechen und dem Meister dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten.

Mein jüngerer Bruder war damals noch immer von der Propaganda der KPCh getäuscht. Er fragte mich spöttisch: „Warum bist du zur Polizeidienststelle gegangen, um dort vom Gebäude zu springen?“ Ich antwortete: „Mein lieber Bruder, warum springe ich nicht bei mir zu Hause vom Gebäude? Weil sie mich verfolgen!“

Als der Leiter einer orthopädischen Klinik erfuhr, dass ich nach einer Trümmerfraktur des Beckens bereits einen Tag nach Beginn der Falun-Dafa-Übungen wieder stehen, vier Tage später gehen und einen Monat später völlig frei laufen konnte, rief er aus: „Das ist unmöglich! Es widerspricht jedem medizinischen Sachverstand und ist weltweit noch nie vorgekommen.“

Eine weitere Trümmerfraktur – innerhalb eines Monats geheilt

Am 23. Januar 2001 inszenierte die KPCh den Vorfall der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens, um Falun Dafa zu verleumden und die Öffentlichkeit zu täuschen. Viele Menschen, darunter auch enge Freunde und Familienangehörige, begannen, Falun-Dafa-Praktizierende zu hassen, was diese unter enormen Druck setzte. Gemeinsam mit anderen Praktizierenden klärte ich die Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung auf. Ich erklärte ihnen, dass es sich bei der Selbstverbrennung um eine Inszenierung handelte, die darauf abzielte, Falun Dafa in Misskredit zu bringen und die Praktizierenden zu verfolgen. Ich war gezwungen, mein Zuhause erneut zu verlassen, um der Verfolgung zu entgehen.

Im Winter 2004, während ich mich weiterhin an einem anderen Ort aufhalten musste, schloss ich mich anderen Praktizierenden an, um Informationsmaterialien zur Aufklärung über die wahren Umstände herzustellen und zu verteilen. Eines Tages fuhr ich zu einem Praktizierenden in einer anderen Gegend, um ihm ein Exemplar eines neu veröffentlichten Vortrags des Meisters zu überbringen, damit er Kopien für die Praktizierenden vor Ort anfertigen konnte. Ich war mit meinem Motorrad auf dem Dammweg unterwegs. Der Nordwind heulte und drückte heftig von der linken Seite; ich musste mich weit nach links lehnen, um das Gleichgewicht zu halten. Plötzlich sah ich einen mit Holzplanken beladenen Lastwagen, der mir entgegenkam. Als er an mir vorbeifuhr, drehte der Wind schlagartig, und ich prallte mit einem lauten Knall gegen die Seite des Lastwagens. Mein Motorrad und ich wurden zurückgeschleudert und landeten ein gutes Stück weiter auf der Straße. Ich kann mich vage daran erinnern, dass der Lastwagen anhielt; dann verlor ich das Bewusstsein.

Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als ich wieder zu mir kam und feststellte, dass ich am Straßenrand lag. Der Lastwagen war verschwunden und die Windschutzscheibe meines Motorrads zertrümmert. Autos fuhren an mir vorbei, und Fußgänger gingen ihres Weges, doch alle taten so, als würden sie mich nicht sehen; niemand bot mir Hilfe an. Ich spürte, dass eine Rippe auf der linken Seite sowie mein linkes Bein gebrochen waren. Unter großen Schmerzen stützte ich mich auf ein Bein und mühte mich ab, das Motorrad wieder aufzurichten. Ich stützte mich auf den Lenker und sandte aufrichtige Gedanken aus. Dann versuchte ich, den Motor zu starten, er sprang gleich beim ersten Mal an! Ich war dem Meister zutiefst dankbar. Mit großer Anstrengung hob ich mein verletztes linkes Bein und setzte mich auf den Sitz des Motorrads. So gelangte ich zum Haus eines Mitpraktizierenden.

Dort angekommen, konnte ich nicht selbst vom Motorrad absteigen. Vier Mitpraktizierende trugen mich ins Haus und legten mich auf ein Bett. Sie rieten mir, mich erst einmal auszuruhen. Ich entgegnete: „Das ist eine Störung! Wir dürfen sie nicht anerkennen. Lasst uns jetzt die neue Lektion abschreiben.“ Während die Praktizierenden die neuen Lektionen abschrieben, verlor ich vor Schmerzen das Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich im Haus eines anderen Praktizierenden.

Die Brüche an Bein und Rippe waren schwerwiegender als bei früheren Vorfällen, und die Schmerzen waren noch intensiver. Dem Zustand meines Beins nach zu urteilen, handelte es sich vermutlich erneut um eine Trümmerfraktur. Doch gestützt auf meine früheren Erfahrungen war ich zuversichtlich, dass ich auch dies überstehen würde. Ich glaubte fest an den Meister und lehnte die Verfolgung durch die alten Mächte ab. Ich las täglich im Fa, sandte aufrichtige Gedanken aus und suchte in meinem Inneren nach Anhaftungen. Als ich wieder mit den Übungen begann, fing ich mit der Meditation an. Dank der Stärkung durch den Meister konnte ich nach der Meditation aufstehen. Schritt für Schritt überwand ich alle Hindernisse, bis ich schließlich wieder alle fünf Übungen machen konnte. Einen Monat später war ich voller Energie, und wieder unterwegs, um Falun Dafa zu bestätigen. Ein Mitpraktizierender erzählte mir später: „Nachdem wir von deinem Unfall erfahren hatten, haben wir jeden Tag aufrichtige Gedanken ausgesandt, um dir bei deiner Genesung zu helfen. Doch die alten Mächte waren darüber nicht erfreut und versuchten, uns daran zu hindern. Eine der alten Mächte sagte wütend: ‚Sendet keine aufrichtigen Gedanken für ihn aus! Wisst ihr denn, warum er diesen Unfall hatte? In seinem früheren Leben hat er in einer einzigen Schlacht mehr als 30 Menschen getötet. Warum kümmert ihr euch um jemanden wie ihn?‘

Ich entgegnete ihnen, dass wir aufrichtige Gedanken aussenden, um unseren Mitpraktizierenden zu helfen, ganz im Sinne der Lehre des Meisters:

„Seine Sache ist eben deine Sache, deine Sache ist eben seine Sache.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington DC, 22.07.2002)

Anfangs schmerzte uns der Rücken, und wir fühlten uns nach jedem Aussenden aufrichtiger Gedanken völlig erschöpft.“

Ich war dankbar für die Hilfe meiner Mitpraktizierenden. Zudem gewann ich ein tieferes Verständnis dafür, wie schwierig der Weg war, den der Meister auf sich nahm, um uns zu retten, und welches Leid er dabei ertrug! Wann immer ich an diese beiden Erlebnisse und an den Schutz des Meisters dachte, traten mir Tränen in die Augen.

Fazit

Dank der Stärkung und des Schutzes durch den Meister konnte ich durch die Kultivierung im Falun Dafa meine Gesundheit wiedererlangen. Zudem habe ich mich von einem jähzornigen, egoistischen Menschen zu einem gütigen Menschen gewandelt, der andere an erste Stelle setzt.

In den vergangenen gut 20 Jahren habe ich infolge der Verfolgung viele Entbehrungen ertragen müssen. Mein Kultivierungsweg war beschwerlich. Dennoch bin ich in Frieden und erfüllt von Freude. Nur weil der Meister mich beschützte und Dafa mich anleitete und mit Unterstützung meiner Mitpraktizierenden bin ich so weit gekommen. Dass ich selbst in verzweifelten Lagen ein neues Leben finden konnte, beweist, dass Falun Dafa wahrhaftig ein aufrichtiger Kultivierungsweg ist: Das große Gesetz des Universums.

Danke, Meister, dass Sie meine Seele gereinigt haben. Danke, Meister, dass Sie mein Leben neugestaltet haben.