(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende aus Pennsylvania, Delaware und New Jersey nahmen am 18. Oktober 2026 an einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Philadelphia teil. Zwölf chinesische und westliche Praktizierende berichteten über ihren Kultivierungsweg: wie sie schwierige Lebensphasen überwanden, Anhaftungen losließen, ihre innere Haltung bei Konflikten und Prüfungen verbesserten und über die wahren Umstände der Verfolgung aufklärten.
In ihren Erfahrungsberichten ging es um den Umgang mit schweren Erkrankungen und lebensbedrohlichen Situationen, die Wiederaufnahme der Kultivierung, die Entwicklung von Barmherzigkeit bei Konflikten mit Mitpraktizierenden sowie um langjährige Schwierigkeiten, die auf Kindheitserfahrungen zurückgingen. Die unterschiedlichen Lebensgeschichten machten den Teilnehmern deutlich, dass jeder in seinen eigenen Lebensumständen nach innen schauen und seine persönlichen Unzulänglichkeiten erkennen muss.
Die Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Philadelphia fand am 18. Oktober 2026 statt.
Die Teilnehmer der Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Philadelphia
Falun-Dafa-Praktizierende berichten von ihren persönlichen Erfahrungen.
Rückkehr zur Kultivierung
Matthew, ein westlicher Praktizierender, begann im Alter von 18 Jahren, Falun Dafa zu praktizieren. Sein Himmelsauge öffnete sich, und er erlebte eine Prüfung durch Illusionen. Er beteiligte sich an der Medienarbeit. Nachdem er das Team verlassen hatte, lebte er jedoch eine Zeit lang allein. Er erlebte Rückschläge in seiner Ehe, Veränderungen innerhalb seiner Familie und den Druck des Alltags. Um seine Kopfschmerzen zu lindern, begann er, Alkohol zu trinken. Allmählich verlor er sich im gewöhnlichen Leben.
Als er nach innen schaute, erkannte er, dass er Angst vor dem Alleinsein hatte und sich auf seine Mitpraktizierenden verließ. Ihm wurde bewusst, dass jeder seinen Kultivierungsweg selbst gehen muss und dass dafür ein unerschütterlicher, aufrichtiger Glaube an das Fa erforderlich ist. Er begann wieder, das Fa zu lernen, die Übungen zu praktizieren und über die wahren Umstände der Verfolgung aufzuklären. Nach und nach wurde er ein fleißiger Kultivierender.
Matthew setzte seine Fachkenntnisse in Informatik ein, um Projekte im Zusammenhang mit Falun Dafa zu unterstützen. Außerdem half er dabei, den ersten gemeinsamen Übungsplatz in einem Park im Süden von New Jersey einzurichten. Er war auch einer der Koordinatoren des Informationsstandes an der Freiheitsglocke in Philadelphia, wo er viele Jahre lang Flyer über Falun Dafa verteilte.
Matthew berichtete von einer Vision, die er durch sein Himmelsauge gesehen hatte. Demnach waren die von ihm verteilten Flyer in Wirklichkeit Eintrittskarten für ein Paradies namens „Paradies der Freiheit“ –einer Welt, die die Praktizierenden gemeinsam erschufen.
Vorurteile und Groll loslassen
Phil, ein westlicher Praktizierender, wuchs in einem taoistisch geprägten Umfeld auf und legte deshalb großen Wert auf „Wahrhaftigkeit“. Als er begann, Falun Dafa zu praktizieren, empfand er eine starke Abneigung gegenüber einigen Praktizierenden aus Festlandchina, von denen er glaubte, dass sie diesem Grundsatz nicht ausreichend gerecht würden. Einmal war seine Frustration so groß, dass er die Zähne so fest zusammenbiss, dass einer davon abbrach.
Nachdem er jahrelang nach innen geschaut hatte, erkannte er, dass die Unzulänglichkeiten, die er bei anderen sah, in Wirklichkeit seine eigenen Schwächen hinsichtlich „Güte und Nachsicht“ widerspiegelten. Als sich seine Sichtweise änderte, konnte er seinen langjährigen Groll durch aufrichtige Gedanken ersetzen.
Phil war früher als Verbindungsperson zu den Büros von drei Kongressabgeordneten tätig gewesen. Nach seinem Umzug zeigten sich die Mitarbeiter im Büro seines neuen Abgeordneten jedoch kühl und interesselos. Als Phil nach innen schaute, erkannte er, dass er früher zu sehr darauf fixiert gewesen war, positive Ergebnisse zu erzielen. Ihm wurde außerdem bewusst, dass die Erklärung der wahren Umstände der Verfolgung ein Engagement für den gesamten Prozess erfordert, anstatt sich ausschließlich auf das Ergebnis zu konzentrieren.
Die Anhaftung an das Leben loslassen
Anfang 2026 begann Guo englischsprachige Zeitungen in der Innenstadt von Philadelphia zu verteilen. Schon bald traten bei ihr schwerwiegende gesundheitliche Probleme auf: Sie bekam zweimal im Monat ihre Menstruation, begleitet von großen Blutklumpen. Außerdem litt sie unter Erbrechen und Schwindel. Innerhalb von sechs Monaten verlor sie mehr als fünfeinhalb Kilogramm an Gewicht.
Der anhaltende starke Blutverlust machte ihr Angst. Mitpraktizierende schlugen ihr vor, sich operieren zu lassen, während andere sie ermutigten, aufrichtige Gedanken zu bewahren. Mit Unterstützung und Ermutigung ihrer Tochter, die ebenfalls Falun Dafa praktiziert, widmete Guo dem Fa-Lernen mehr Zeit. Allmählich ließ sie ihre Anhaftungen an Krankheitskarma und ihre Angst vor dem Tod los.
Obwohl sie körperlich äußerst geschwächt war, verteilte sie weiterhin Zeitungen, half bei den logistischen Vorbereitungen für Shen-Yun-Aufführungen und bewarb das Zhuan Falun. Eines Tages schied sie ein Gebärmuttermyom aus. Danach verschwanden die Symptome des Krankheitskarmas.
Guo war dem Meister sehr dankbar, dass er ihren Körper gereinigt hatte. Sie erkannte außerdem, wie wichtig es ist, fest an den Meister und das Fa zu glauben.
Nach 18 Jahren wieder Auto fahren
Als Sun im Jahr 2004 über Veranstaltungen innerhalb der chinesischen Gemeinschaft berichtete, wurde sie zweimal von Personen, die der Kommunistischen Partei Chinas nahestanden, von Veranstaltungsorten vertrieben. Diese Erlebnisse belasteten sie psychisch stark, und sie entwickelte epilepsieähnliche Symptome weshalb ihr schließlich die Fahrerlaubnis entzogen wurde. 18 Jahre lang konnte Sun nicht Auto fahren. Sie war auf die Hilfe von Mitpraktizierenden und Familienangehörigen angewiesen, um am gemeinsamen Fa-Lernen teilzunehmen, über Nachrichten zu berichten, Anzeigen für Medienunternehmen zu gewinnen und sich an Aktivitäten zur Erklärung der wahren Umstände der Verfolgung zu beteiligen.
Ende 2020 verstarb ihr Mann plötzlich. Zwei Jahre später zog ihr Sohn aus beruflichen Gründen weg, wodurch ihr Alltag und ihre Arbeit noch schwieriger wurden.
Angesichts dieser Ereignisse begann Sun, über ihre Situation nachzudenken. Sie erkannte, dass sie nicht zulassen durfte, dass diese Umstände weiterhin ihr Leben und ihre Bemühungen um die Aufklärung über die Verfolgung beeinträchtigten. Sie war entschlossen, die Arrangements der alten Mächte abzulehnen. Sie konzentrierte sich darauf, das Fa zu lesen und auswendig zu lernen, aufrichtige Gedanken auszusenden und dieser Prüfung mit fester Entschlossenheit zu begegnen.
Ende 2022 erhielt sie ihre Fahrerlaubnis zurück. Es gelang ihr außerdem, die epilepsieähnlichen Symptome zu überwinden und die Angst vor deren möglicher Rückkehr loszulassen.
Im Rückblick auf diese Erfahrungen war Sun dem Meister dankbar, dass er einen großen Teil ihres Karmas beseitigt hatte. Ebenso dankte sie den vielen Mitpraktizierenden, die ihr über die Jahre selbstlos geholfen hatten. Sie nahm sich vor, ihre Mission zu erfüllen und dem Meister bei der Errettung der Menschen zu helfen.
Selbstabwertung überwinden
Jessica, eine westliche Praktizierende, ist Ärztin. Aufgrund traumatischer Kindheitserlebnisse glaubte sie, „schwach und hilflos zu sein und nichts Gutes verdient zu haben“. Sie verabscheute es sogar, eine Frau zu sein und wurde von Minderwertigkeitsgefühlen, Entfremdung und Groll geplagt.
Durch das gemeinsame Fa-Lernen und Gespräche mit anderen Praktizierenden erkannte sie allmählich, dass diese negativen Vorstellungen nicht ihrem wahren Selbst entsprachen, sondern schlechte Anschauungen waren, die sich erst im Laufe ihres Lebens gebildet hatten. Sie versuchte, sich von deren Einfluss zu befreien.
Jessica war verärgert, wenn sie das Gefühl hatte, dass ihre Beiträge zu Falun-Dafa-Projekten von Mitpraktizierenden nicht anerkannt wurden. Nachdem familiäre Angelegenheiten und ein Praktizierender, der Verabredungen nicht einhielt, bei ihr mehrere emotionale Ausbrüche ausgelöst hatten, begann sie, nach innen zu schauen. Dabei erkannte sie eine bestimmte Anhaftung: die Angst, übersehen zu werden, verbunden mit der Überzeugung, völlig wertlos zu sein.
Sie begann, diese selbstabwertenden Vorstellungen loszulassen. Jessica stellte fest, dass sie mit dem allmählichen Verschwinden ihres Grolls mehr innere Ruhe fand. Dadurch konnte sie anderen Menschen unbefangener und selbstbewusster begegnen und sich weiterhin für die Rettung von Mitpraktizierenden einsetzen.
Sie lernte, negative Gefühle zu überwinden und den Menschen, von denen sie sich verletzt fühlte, mit mehr Nachsicht und Güte zu begegnen.
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