(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, Meister! Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!
Die Einreichungen für die 23. China-Fahui auf Minghui haben begonnen. Ich habe das Gefühl, ich sollte frühzeitig mit dem Schreiben beginnen, damit ich mir Zeit nehmen kann, anderen Praktizierenden bei der Vorbereitung ihrer eigenen Beiträge zu helfen. Die Praktizierenden in meinem Umfeld beteiligen sich sehr aktiv und enthusiastisch. Sie schätzen diese Gelegenheit wirklich sehr – sogar diejenigen, die in den vergangenen Jahren noch nichts eingereicht hatten, machen nun mit. Alle sind voller Dankbarkeit gegenüber dem Meister und Dafa und haben den starken Wunsch, sich eifrig in ihrer Kultivierung zu bemühen. Sie möchten ihre persönlichen Kultivierungserfahrungen mitteilen und dadurch Falun Dafa bestätigen.
Ich möchte meine Erkenntnisse über die Kultivierung aus verschiedenen Blickwinkeln mitteilen – als Bericht an den Meister und zum Austausch mit den Mitpraktizierenden.
Auswendiglernen der neuen Artikel des Meisters
Als ich sah, dass die drei Artikel „Warum gibt es die Menschheit?“, „Warum will der Schöpfer alle Lebewesen erretten?“ und „Warum ist diese menschliche Welt ein Ort im Nebel?“ deutlich sichtbar auf der Minghui-Website angezeigt wurden, hatte ich das Gefühl, dass ich sie auswendig lernen sollte. Als Dafa-Praktizierende muss ich fleißig sein und so machte ich mich daran, die drei Artikel auswendig zu lernen. Ich brauchte zwei Monate und 23 Tage, um sie zweimal auswendig zu lernen. Außerdem arbeitete ich weiter daran, das Hauptwerk des Meisters, das Zhuan Falun, auswendig zu lernen. Derzeit bin ich bei „Rückwärtskultivierung und Borgen von Kultivierungsenergie“ in der dritten Lektion. Das Auswendiglernen des Fa ist für mich eine tägliche Notwendigkeit – ich lerne mehr auswendig, wenn ich mehr Zeit habe, und weniger, wenn ich keine Zeit habe, aber ich mache es jeden Tag. Ich habe das Gefühl, dass ich mich, da ich eine Falun-Dafa-Praktizierende bin, bedingungslos an das Fa anpassen muss, und habe vor, das Fa auch weiterhin auswendig zu lernen.
Immer wenn ich mit dem Herunterladen von Materialien aus dem Internet fertig bin, widme ich mich dem Lernen der Fa-Erklärungen des Meisters – insgesamt 52 Bücher. Ich habe das 20. Buch „Die Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Kanada lehren“ gelesen. Damit ich jedes Mal genau dort weitermachen kann, wo ich aufgehört habe, notiere ich mir immer, auf welcher Seite ich gerade bin. Ich möchte diesen physischen Körper von mir mit so viel Fa wie möglich füllen.
Eine Erfahrung beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken
Am Nachmittag des 31. Mai dieses Jahres sendete ich eine Stunde lang aufrichtige Gedanken aus. Deutlich spürte ich, wie der Meister mich stärkte. Ich war überhaupt nicht schläfrig, sondern fühlte mich wach und hatte einen klaren Kopf. Es war schon länger her, dass ich eine ganze Stunde lang aufrichtige Gedanken ausgesendet hatte. Das letzte Mal war vor einigen Jahren, als ich an einer Sitzung im Staffel-Stil mit Mitpraktizierenden teilnahm. Mein Zustand während des Aussendens war heute rein und konzentriert, ohne ablenkende Gedanken. Ich spürte eine immense Kraft – als könnte sie Berge spalten. Mit geradem Rücken und aufrechtem Nacken hielt mich eine Kraft völlig regungslos. Wäre mein Geist oder meine Hand auch nur einen Bruchteil – so wenig wie die Breite eines Schnittlauchhalms – ins Wanken geraten, wäre ich eingeschlafen. Doch meine Hand sackte nicht herab. Ich blieb still – als wäre ich an Ort und Stelle verankert, voller Energie, unaufhaltsam und mit einem Schwung, der so überwältigend war wie eine heranrollende Flut. Dieser Zustand hielt die gesamte Stunde über an. Ich spürte die immense Kraft dieser aufrichtigen Gedanken.
Seit diesem Tag sende ich jeden Nachmittag eine Stunde lang aufrichtige Gedanken aus und halte das nun schon seit einiger Zeit aufrecht. Wann immer wir etwas gut machen, stärkt und unterstützt uns der Meister. Ich bin voller Dankbarkeit.
Die wahren Umstände zu erklären und dem Meister dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten, ist meine größte Freude
Im Juli kamen ein Verwandter und seine Frau zu mir nach Hause. Sie waren schon einmal zu Besuch gewesen, aber mit seiner Frau hatte ich noch nicht über Falun Dafa gesprochen. Bei ihrem letzten Besuch hatten wir in einem Restaurant zu Abend gegessen. Da sie weit weg von zu Hause arbeitet und nur selten zu Besuch kommt, hatte ich das Thema nicht angesprochen – ich wusste, dass es eine verpasste Gelegenheit war. Dieses Mal nahm ich mir fest vor, dass ich mir diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen durfte; ich musste mit ihr sprechen. Als der richtige Moment gekommen war, bat ich sie in ein anderes Zimmer. Sobald ich zu sprechen begann, erklärte sie sich sofort bereit, aus den Organisationen der KPCh – dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren – auszutreten. Ich riet ihr, „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Sie war sehr erfreut. Ich sagte zu ihr: „Dein Besuch heute war nicht umsonst, ich wünsche dir alles Gute.“ Sie lächelte.
Menschen zu erretten, ist eine Angelegenheit von großer Bedeutung, und sie muss mit größter Ernsthaftigkeit angegangen werden. Ich empfand, dass ich meine Aufgabe nicht gut erfüllt hatte. Mehrere Tage lang ist es mir nicht gelungen, jemanden zum Parteiaustritt zu bewegen. Ich begann nach Wegen zu suchen, um Gelegenheiten zu schaffen, mit Menschen in Kontakt zu kommen.
Ich nahm eine Plastikwasserflasche und ging zu einem öffentlichen Platz. Dort sah ich einen Mann um die 40 auf einer Bank sitzen. Neben ihm stand ein gewebter Sack, gefüllt mit Altpapier und Plastikflaschen. Ich ging auf ihn zu, holte die Wasserflasche heraus und fragte: „Sammeln Sie Wertstoffe?“ Er antwortete: „Na ja, wenn ich welche finde, hebe ich sie auf; wenn nicht, dann eben nicht. Es gibt einfach zu viele Leute, die das mittlerweile machen. Viele ältere Männer und Frauen sammeln Wertstoffe.“ Ich reichte ihm die Flasche und sagte: „Ich möchte Ihnen eine gute Nachricht mitteilen.“ Er gab ein ausweichendes „Hm!“ von sich. Ich fuhr fort, und zunächst behauptete er: „Ich bin nie einer dieser Organisationen beigetreten.“ Ich erinnerte ihn: „Aber Sie haben doch [als Kind] sicher das rote Tuch getragen?“ Er lachte: „Das ist schon so viele Jahre her!“ Ich erklärte: „Das sind Organisationen, die im Atheismus verwurzelt sind. Warum treffen Sie nicht bewusst die Entscheidung, aus ihnen auszutreten – zu Ihrer eigenen Sicherheit und Ihrem eigenen Wohlbefinden?“ Er stimmte zu: „Na gut, dann.“ Ich fragte nach seinem Nachnamen, und er nannte mir seinen vollständigen, echten Namen. Ich forderte ihn noch einmal auf, sich an: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, zu erinnern und er nickte. Ich wünschte ihm alles Gute.
Ich werde mich weiterhin bemühen, es besser zu machen, und mich dafür einsetzen, diejenigen zu erretten, die ihren Lebensunterhalt mit dem Sammeln von Wertstoffen verdienen. Die wahren Umstände zu erklären, um Lebewesen zu erretten, ist meine größte Freude; zu sehen, wie sie die Wahrheit verstehen und Erlösung erlangen, ist mein größtes Glück.
Der Meister sagt:
„Vollendung, Buddhafrucht erhalten,Bitternis ertragen für Freude halten.Den Körper ermüden, keine Bitternis,Das Herz kultivieren, das Schwierigste.“(Das Herz leiden lassen, 17.12.1976, in: Hong Yin I)
Das erlebte ich vor mehr als einem Monat
Als ich mit einem Cutter eine Fußmatte zuschneiden wollte, schnitt ich mir versehentlich in die Hand. Ein Stück meines Fingernagels brach ab und es begann zu bluten. Ein paar Tage später verlor ich zwei Speicherkarten, die einer Praktizierenden gehörten – ich war mir sicher, dass ich sie in meine Tasche gesteckt hatte, aber als ich danach suchte, waren sie verschwunden. Am selben Tag gab es ein Problem mit meinem Computer. Ein anderer Praktizierender bot mir an, mir seinen zu leihen, aber er konnte nicht vorbeikommen. In dieser Woche, als ich versuchte, die Minghui Weekly auf meinen Computer zu übertragen, wechselte die Benutzeroberfläche plötzlich ins Englische.
Außerdem wies mein Mann mich auf eine meiner schlechten Angewohnheiten hin. Ich lasse oft die Badezimmertür offenstehen. Genau an diesem Tag, als ich auf die Toilette ging, stieß ich versehentlich mit dem Fuß gegen den Türrahmen, was ein lautes dumpfes Geräusch verursachte. Zwei Tage später wollte ich im Supermarkt meine Einkäufe in einem Schließfach verstauen. Ich drückte den Knopf, sah, dass sich das unterste Fach geöffnet hatte, und stellte meine Tüten hinein. Erst dann wurde mir klar, dass der Zettel, den ich in der Hand hielt, für Fach Nummer 3 war und nicht für Fach Nummer 6, das ich benutzt hatte. Ich musste einen Mitarbeiter bitten, es zu öffnen, damit ich meine Sachen herausholen konnte. Zu allem Überfluss leide ich nun schon seit über zehn Tagen unter Zahnschmerzen.
Kurz gesagt, es war, als wäre der Himmel mit dunklen Wolken bedeckt, und eine Prüfung folgte der nächsten. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus. Wenn es sich um Störungen handelte, mussten sie genau hier und jetzt ein Ende finden – ich wollte während der Zeit der Fa-Berichtigung keinerlei Form von Störung zulassen. Anfang Juli wendete sich die Lage zum Besseren – die Wolken lichteten sich, der Nebel lüftete sich und am Ende des Tunnels war Licht zu sehen.
Ich schnitt mir in die Hand. Mein Mann war zu diesem Zeitpunkt zu Hause und spielte auf seinem Handy. Er warf nicht einmal einen Blick herüber – er tat so, als wäre nichts geschehen, und zeigte nicht die geringste Sorge. Daraufhin beschloss ich, meine Gedanken zu untersuchen. Mir wurde klar, dass ich Sentimentalität, eine Anhaftung und ein Verlangen nach etwas empfand – genauer gesagt, das Verlangen, dass mein Mann mich gut behandelte und mir Zuneigung entgegenbrachte.
Es gab auch Elemente von Begierde und Groll. Ich beschloss, diese beiseite zu schieben; ich will sie nicht. Jede Anhaftung muss beseitigt werden. Anstatt gegen meinen Mann Groll zu hegen, muss ich ihn gut behandeln, allen Lebewesen Barmherzigkeit entgegenbringen und mich an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ausrichten. Sobald ich meine Denkweise änderte, hörte meine Hand auf zu schmerzen. Es tat nur einen kurzen Moment weh, danach schmerzte sie nie wieder und heilte sehr schnell.
Nachdem ich zwei kleine Speicherkarten einer Mitpraktizierenden verloren hatte, wurde ich ängstlich und war verzweifelt. Ich dachte mir: „Hätte ich Geld verloren, hätte mich das nicht so sehr gestört – aber was soll ich nun wegen diesen Karten tun?“ Ich begann, aufrichtige Gedanken auszusenden, um die Karten durch übernatürliche Fähigkeiten wiederzufinden. Ich bat den Meister, meine aufrichtigen Gedanken zu stärken. Das tat ich zwei Tage lang. Zwei Wochen später wurden die Karten im Besitz einer anderen Praktizierenden gefunden. Sie erklärte, dass sie eine Plastiktüte mit einem Regenschirm zu Hause unberührt zurückgelassen hatte, während sie mehrere Tage lang weg war. Als sie zurückkam, nahm sie den Regenschirm aus der Tüte, hatte aber das Gefühl, dass noch etwas anderes darin war. Sie griff hinein, tastete herum und zog die beiden kleinen Speicherkarten heraus. Sie fragte sich: „Die gehören dieser Praktizierenden – aber wann hat sie sie in meine Tüte gesteckt?“ Am nächsten Tag fragte sie die Praktizierende danach und erfuhr, dass es sich um die Karten handelte, die ich verloren hatte. Als ich sie sah, stellte ich fest, dass sie tatsächlich mir gehörten. Ich war sehr bewegt – es war wirklich ein Wunder! Im Stillen sagte ich: „Danke, Meister!“
Dann gab es da noch das Problem mit meinem Computer. Ich suchte zwei Tage lang nach jemandem, der ihn reparieren könnte, fand aber niemanden. Eines Tages, während ich meine morgendlichen Übungen machte, kam mir plötzlich der Gedanke: „Versuche doch mal, den Akku herauszunehmen und wieder einzusetzen; schau mal, ob das funktioniert.“ Gab mir der Meister einen Hinweis? Nachdem ich alle fünf Übungen beendet, eine Mahlzeit zubereitet und aufgeräumt hatte, holte ich den Computer hervor und probierte genau das aus – und es funktionierte einwandfrei! Überglücklich sagte ich: „Danke, Meister! Danke, Meister!“
Als ich in dieser Woche den Computer benutzte, um auf Minghui Weekly zuzugreifen, erschien ein englischer Text auf dem Bildschirm. Ich klickte darauf und die Seite öffnete sich sofort. Ein Wunder folgte dem nächsten.
Als mein Mann mich darauf hinwies, dass ich die Badezimmertür nicht schloss, dachte ich mir vorher nicht viel dabei. Dieses Mal sagte ich jedoch: „Ich werde das auf jeden Fall ändern.“ Seitdem ließ ich die Tür kaum noch offen. Ich stieß mit dem Fuß gegen den Türrahmen – etwas, was mir noch nie zuvor passiert war –, aber an diesem Tag geschah es. Meine Zahnschmerzen verschwanden und mir ging es wieder gut.
Bei diesen Schwierigkeiten, eine nach der anderen, von ihrem Auftreten bis zu ihrer Lösung – machte ich Fortschritte in der Kultivierung. Das sind alles gute Dinge und sie erinnern mich daran, dass ich eine Praktizierende bin. Ich erledige jeden Tag die drei Dinge; es fühlt sich normal und unspektakulär an. In letzter Zeit ist meine Internetverbindung außergewöhnlich gut – bei drei geöffneten Fenstern und fünf oder sechs laufenden Servern schießen die grünen Signalbalken in die Höhe und reichen fast bis zum oberen Bildschirmrand. Es ist ein beeindruckender Anblick mit blitzschnellen Download-Geschwindigkeiten. Das ist die Art und Weise, wie der Meister mich ermutigt. Ich bin voller Freude und unermesslichem Glück und mein einziger Gedanke ist: „Sei fleißig! Sei noch fleißiger!“ Wenn ich in meiner Kultivierung fleißig bin, läuft alles reibungslos. Manchmal kommt es mir fast unglaublich vor – die Kultivierung im Dafa ist wahrhaft magisch. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar für alles, was er mir geschenkt hat.
Das sind meine Erkenntnisse.
Danke, verehrter Meister! Danke, liebe Praktizierende!
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