(Minghui.org) Ich habe 1998 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Unter dem Schutz und Beistand des Meisters habe ich mich beständig im Fa erhöht und gehe seit 27 Jahren festen Schrittes den Weg der Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung. Hier möchte ich gerne dem Meister von zwei Erfahrungen, die ich bei der Aufklärung über die Verfolgung von Falun Dafa machte, berichten und mich mit meinen Mitpraktizierenden dazu austauschen.

Ein früherer Mitschüler tritt aus der Kommunistischen Partei aus

Zufällig begegnete ich einem Mitschüler, der zwei Jahrgangsstufen über mir die Schule besucht hatte. Später hatte er im Militär gedient und wurde bis zum Oberstleutnant befördert. Wir hatten uns seit Jahren nicht gesehen. Nachdem wir uns auf den neuesten Stand gebracht hatten, kam ich auf Falun Dafa und die Verfolgung zu sprechen: „Mein Bruder, hast du schon von den Austritten aus der Kommunistischen Partei Chinas und den Jugendorganisationen gehört?“ Er meinte: „Ich glaube nicht an so etwas, ich glaube nur an die Kommunistische Partei.“ Ich ließ nicht locker: „Früher in der Schule haben uns die Lehrer erklärt, dass das Manifest der Kommunistischen Partei von einem Gespenst, das im Westen umgeht, spricht. Wie soll der Glaube an ein Gespenst etwas Gutes bringen?“

Ich erklärte ihm, wie die Kommunistische Partei den Atheismus propagiert und zugleich Buddhas und Gottheiten verleumdet, wobei sie Bösartigkeit, Verlogenheit und Klassenkämpfe schürt. Man sehe es doch auch an den hochrangigen Parteifunktionären, die sich hemmungslos Diebstahl, Betrug, Korruption, Bestechung und Prostitution hingeben. Und man sehe es auch daran, dass die Partei Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht unter Strafe stellt und den Falun-Dafa-Praktizierenden bei lebendigem Leib die Organe raubt.

„Unser Treffen heute“, fuhr ich fort, „war eine Fügung. Als Falun-Dafa-Praktizierende lehrt uns unser Meister, zuerst an andere zu denken und möglichst viele Menschen zu erretten. Ich möchte nichts von dir haben. Alles, was ich möchte, ist, dass du in diesen schwierigen Zeiten in Sicherheit bist und nicht als Opfer der Kommunistischen Partei endest. Nur wenn du dich von der Partei lossagst und deinen Austritt erklärst, kann Gott dich schützen.“

Er sagte: „Nachdem ich dir zugehört habe, verstehe ich, dass die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei falsch ist. Es kann nicht der richtige Weg sein, wenn man sich gegen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht wendet.“ Ich nickte: „Da hast du recht.“ Er sah mich an: „Ich trete aus.“ Für den Austritt gab ich ihm das Pseudonym „Bǎoqìng“ [1]. Just in dem Moment rief ihn ein Freund an, der gerade eine Angelegenheit mit der Sozialversicherungsbehörde klären wollte und sich bitterlich darüber beklagte, dass die Regierung so unvernünftig sei und es fast unmöglich mache, diese Dinge zu regeln. Ganz spontan sagte mein früherer Mitschüler zu ihm: „Falun Dafa ist eben doch gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Ich freute mich sehr für ihn.

Ehemaligen Kommilitonen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht vermitteln

Im Juli 2025 ging ich zu einem Jahrgangstreffen der Militärhochschule, die ich besucht hatte. Einer der Mitstudenten, der bis dahin noch keine Gelegenheit hatte, außerhalb der Propaganda von Falun Dafa zu hören, fragte mich direkt: „Praktizierst du immer noch Falun Dafa?“ Ich antwortete: „Mein Meister lehrt uns Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Ist etwas falsch daran, ein guter Mensch zu sein?“ Er war damit überhaupt nicht einverstanden. Beim Mittagessen, während alle sich unterhielten und in Erinnerungen schwelgten, redete er ununterbrochen und alle am Tisch hörten ihm zu. Innerlich bat ich den Meister um Hilfe: „Die menschliche Gesellschaft ist hier für das Fa. Den alten Mächten darf nicht gestattet werden, Menschen so zu manipulieren, dass sie die Errettung der Lebewesen behindern und sich dadurch versündigen. Meister, bitte geben Sie mir Kraft.“ Ich sendete aufrichtige Gedanken aus und war entschlossen, nicht zuzulassen, dass er sich auf dem Jahrgangstreffen grenzenlos aufspielte, denn die Praktizierenden sollten die Hauptrolle tragen.

Als er einen Moment pausierte, fragte ich: „Dürfte ich auch ein paar Worte sagen?“ Alle stimmten zu und ich griff die Erkenntnisse eines Mitpraktizierenden aus einem Artikel auf Minghui.org über Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht auf: „Lasst mich mit ‚Wahrhaftigkeit‘ beginnen. Wir sollten im Leben einander mit Aufrichtigkeit begegnen. Wahrhaftig zu sein ist leicht gesagt, aber schwer getan. Es geht darum, die Wahrheit zu sagen, ehrliche Arbeit zu verrichten sowie authentisch und frei von falschen Versprechungen zu sein. Wenn man das schafft, werden einem mehr Menschen Vertrauen schenken und auch gerne helfen. Sowohl privat als auch beruflich werden sich viele neue Türen öffnen. Mögen wir einander immer aufrichtig beistehen.“ (Ich bin dem Mitpraktizierenden, der diesen wundervollen und inspirierenden Artikel auf Minghui.org verfasst hat, sehr dankbar.)

Da stand der besagte Kommilitone auf und unterbrach mich: „Hör auf, über Falun Dafa zu sprechen“. Ich entgegnete: „Dein Leben wurde von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erschaffen. Dass du heute hier zuhören kannst, ist dein Glück.“ Er setzte sich wieder hin.

Ich fuhr fort: „Lasst uns über ‚Güte‘ sprechen. Im Leben sollte man gutherzig und freundlich sein. Wir sollten unsere Herzen kultivieren, auf Tugend achten und Wert auf Anstand und gute Taten legen. Die Menschen sollten ihre Familien und Freunde gut behandeln und immer zuerst an andere denken. Es ist, wie unsere Ahnen zu sagen pflegten: ‚Wo man Gutes tut und Tugend sammelt, folgt der Segen ganz von selbst.‘ ‚Güte‘ ist wie Sonnenschein oder ein Regenbogen. Sie bringt Licht und Freude in unser Leben und spendet auch anderen Wärme. Sie bringt Tugend hervor und schenkt auch unseren nachfolgenden Generationen Segen. Mögen auch wir, meine lieben Mitstudenten, immer Gutes tun.“

Der Kommilitone unterbrach mich erneut: „Du solltest besser aufhören.“ Ich erwiderte: „Sollte ich wirklich auf dich hören? Ich höre auf meinen Meister. Setz dich jetzt wieder hin.“ Er fügte sich und nahm wieder Platz. Dann fragte ich in die Runde: „Wollt ihr, dass ich weiterrede?“ Alle anderen stimmten zu: „Du machst das klasse, fahr bitte fort!“ Aber der Kommilitone erhob sich wieder und meinte: „Hör auf zu reden.“ Ich zeigte mit dem Finger auf ihn und wurde deutlich: „Halt den Mund.“ Er sackte in seinen Stuhl zurück und brachte kein Wort mehr hervor. Die bösen Mächte, die ihn manipuliert hatten, waren zerschlagen.

Ich nahm den Faden wieder auf: „Lasst uns nun über ‚Nachsicht‘ sprechen. Im Leben muss man auch zu verzeihen wissen und tolerant sein. Das Leben ist nicht nur auf Rosen gebettet und besteht nicht nur aus schönen Momenten. Es gibt auch regnerische und stürmische Zeiten. Wenn Konflikte auftreten, sollten wir unsere eigenen Schwächen ins Auge fassen und nicht bloß die Fehler der anderen sehen. Wir müssen lernen, nachsichtig, rücksichtsvoll und tolerant zu sein. Die Fähigkeit, Nachsicht zu üben, zeugt von Weisheit und hohem Charakter. Mögen wir, meine lieben Mitstudenten, immer nachsichtig und tolerant zueinander sein. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind die Basis unseres Verhaltens und die Basis für das Führen einer Familie. Es sind universelle Werte und der richtige Weg. Wer sich nach ihnen richtet, wird über alle Jahreszeiten hinweg Wärme und Segen erfahren. Ich wünsche euch allen Zufriedenheit, Glück und Frieden!“

In dem Moment standen alle auf, applaudierten und feierten meine Worte. Auch jener Kommilitone, der mich nicht sprechen lassen wollte, erhob sich und sagte: „So viele Jahre habe ich nur die Propaganda aus dem Staatsfernsehen gehört. Jetzt habe ich es endlich verstanden.“ Er hob sein Glas, schenkte mir ebenfalls etwas zu Trinken ein und rief laut und deutlich: „Falun Dafa ist einfach gut!“ Der Leiter einer Finanzbehörde, der bei uns am Tisch saß, merkte an: „Hierherzukommen hat sich wirklich gelohnt!“

Während des Treffens nutzte ich diesen Ansatz, um vielen Menschen, darunter auch Polizei- und Regierungsbeamten, die wahren Umstände zu erklären.


[1] bǎo bedeutet schützen, bewahren, verteidigen, garantieren, erhalten und qìng bedeutet feiern, gratulieren, Feier, Festlichkeit, Glück, Segen