(Minghui.org) Seit die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1999 begonnen hat, Falun Dafa zu unterdrücken, wurden viele Menschen in China, darunter auch Polizeibeamte, durch ihre Hasspropaganda in die Irre geführt. Als Dafa-Praktizierende haben wir die Verantwortung, ihnen zu erklären, worum es bei Falun Dafa wirklich geht, damit auch sie die Zusammenhänge verstehen können.

Wenn die Polizei zu mir nach Hause kommt, erzähle ich ihnen von Falun Dafa und meinen Erfahrungen. Auf diese Weise lernen sie etwas Neues und hören vielleicht sogar auf, sich an der Verfolgung zu beteiligen. Außerdem geben sie das Gehörte möglicherweise an andere weiter, sodass noch mehr Menschen erfahren können, wie sich alles in Wirklichkeit verhält.

Bewegt von ihren freundlichen Worten

Die KPCh plante für September 2025 ihre übliche große Militärparade. In der Vergangenheit war die örtliche Polizei oft zu mir nach Hause gekommen, um mich zu schikanieren. Ich bereitete viele Nachrichtenberichte aus „The Epoch Times“ und von NTDTV sowie Informationsmaterialien über Falun Dafa vor und wartete auf sie. Aber sie kamen nicht.

Lange nach der Militärparade tauchten zwei Polizisten auf. Meine ganze Familie war anwesend, und meine Tochter holte ihr Handy heraus, um die beiden zu filmen. Sie sagte: „Die Parade ist vorbei. Warum sind Sie hier? Wollen Sie meine Mutter schon wieder filmen? Na gut, dann filme ich Sie auch.‘ Die Beamten waren verängstigt, und einer rief aus: „Bitte tun Sie das nicht.“

Als meine Tochter sah, wie verunsichert sie waren, legte sie ihr Handy weg. Meine Familie ignorierte die Polizisten daraufhin.

Fünf Minuten später fragte der junge Polizist meine Tochter erneut: „Haben Sie mich gefilmt? Wenn ja, bin ich erledigt.“ Meine Tochter lachte und erwiderte: „Nein, habe ich nicht. Wenn Sie mir nicht vertrauen, kann ich das Handy in ein anderes Zimmer legen.“ Der Beamte erklärte: „Eigentlich wollten wir gar nicht hierherkommen, aber die Vorgesetzten haben Druck auf uns ausgeübt. Wir hatten also keine Wahl.“ – „Das weiß ich.“

Ich bat meine Tochter, ihnen Wasser und Obst anzubieten. Außerdem erzählte ich ihnen die Geschichten davon, wie man „die Mündung der Waffe um einen Zentimeter anhebt“, um nicht mehr an der Verfolgung beteiligt zu sein, und zeigte ihnen die Verordnung Nr. 50 der Allgemeinen Verwaltung für Presse und Veröffentlichungen, aus der hervorgeht, dass der Besitz von Falun-Dafa-Materialien nicht illegal ist. Die Beamten hörten aufmerksam zu.

Als der junge Polizist hörte, dass mir von Beamten mein Gehalt gekürzt worden war, weil ich Falun Dafa praktiziere, riet er mir, am Sprechtag des Landrats teilzunehmen und dort die Situation zu schildern. Er ermutigte mich, mein Geld zurückzufordern, und sagte: „Sie können bei den höheren Behörden Einspruch einlegen. Solange Sie beharrlich bleiben, werden Sie auf jeden Fall Erfolg haben. Ihr Geld wird Ihnen zurückerstattet.“ Ich war ziemlich überrascht, dass er das zu mir sagte.

Am nächsten Tag ging ich zum Fa-Lernen zu einer Mitpraktizierenden. Die Praktizierende erzählte mir, dass die Polizisten, nachdem sie meine Wohnung verlassen hatten, zu ihr nach Hause gekommen waren. Sie befand sich im zweiten Stock und hörte, bevor die Beamten hinuntergingen, wie ein Beamter sagte: „Warum machen diese Beamten ihnen das Leben schwer? Gebt ihnen einfach ihre Gehälter – sie haben nichts Unrechtes getan.“ Als ich das hörte, war ich ziemlich bewegt, denn ich konnte ihre Güte spüren.

Geschichten aus der örtlichen Polizeiwache

In diesem Frühjahr kamen wieder zwei Polizisten zu mir nach Hause. Ich war gerade beim Kochen, und so rief ich meinen Mann herbei, damit er sie filmte. Ein junger Polizist packte mich am Arm und sagte: „Tante, Tante, Sie kultivieren Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Praktizierende sind allesamt gute Menschen. Bitte filmen Sie mich nicht.“

Als ich das hörte, musste ich lachen. Der Beamte fuhr dann fort: „Letzten Sommer hat eine ältere Dame vor einer Schule den Leuten von Falun Dafa erzählt, und Schüler der Mittelstufe haben sie gemeldet. Nachdem wir sie zur Polizeiwache gebracht hatten, haben wir sie befragt. Aber sie wollte nichts sagen, also habe ich ‚schweigt‘ auf ihr Formular geschrieben.“ Ich bestärkte ihn: „Das ist gut, denn dadurch sammeln Sie nicht nur Gutes für sich selbst, sondern auch für Ihre Nachkommen.“ – „Ich habe gehört, dass die Beamten in der Haftanstalt der Polizeiwache in solchen Fällen ‚schweigt‘ eintragen, also habe ich das auch so gemacht“, fügte er dann noch hinzu.

Ich habe einen Verwandten, der ein gutes Verhältnis zu einem Beamten der örtlichen Polizeiwache hat. Später erfuhr ich von meinem Verwandten mehr über diesen Vorfall. Zu dieser Zeit reagierten die Polizisten der örtlichen Polizeiwache weder auf die Anzeigen noch auf die Anrufe. Deshalb riefen die Schüler die übergeordnete Polizeibehörde an. Nachdem die Polizeidienststelle die örtliche Polizeiwache angerufen hatte, reagierten die Beamten auf den Anruf. Ein verantwortlicher Beamter gab ausdrücklich die Anweisung, es der älteren Praktizierenden nicht schwer zu machen. Sie hielten sie fünf Tage lang fest und ließen sie dann nach Hause gehen.

Die Beamten blieben in der Regel jedes Mal, wenn sie zu mir nach Hause kamen, länger als 40 Minuten. Einmal war ich damit beschäftigt, dem jungen Polizisten die Fakten über Dafa zu erklären, und hörte erst auf, als mich jemand anrief. Ich fragte den Beamten: „Ich habe Ihnen noch mehr zu sagen. Wie wäre es, wenn ich Ihnen einen Brief schreibe?“ Er war einverstanden: „Klar, die Polizeiwache ist nicht weit. Schreiben Sie ihn einfach und geben Sie ihn dem Pförtner.“

Die Polizei hat die Daten der Praktizierenden nicht erfasst

Ein paar Tage später kamen die beiden Beamten erneut vorbei, nachdem ein anderer Praktizierender festgenommen worden war. Diesmal war ich allein zu Hause, und der junge Polizist war ziemlich unhöflich. Ich fragte: „Warum sind Sie schon wieder hier? Haben Sie keine Angst, dass ich Sie aufnehme und das Video online stelle?“ Einer von ihnen drohte mir: „Nehmen Sie uns ruhig auf. Wenn Sie das online stellen, könnten Sie Ärger bekommen.“

Ich wollte gerade antworten, doch dann wurde mir klar, dass ich doch dabei helfen musste, sie zu retten. Tatsächlich hing ihre schlechte Einstellung mit meiner Angst, meiner Aggression und meiner boshaften Haltung zusammen. Ich musste diese Anhaftungen loslassen. Daher wechselte das Thema und sagte: „Ich möchte Sie etwas fragen. Vorgestern Mittag hat Ihre Wache eine ältere Dame festgenommen. Stimmt das?“

Bevor ich weiter erklären konnte, antwortete einer: „Ja, jemand hat sie angezeigt und sogar einen Stapel Unterlagen als Beweismaterial gesammelt, daher mussten wir zu dem Einsatz ausrücken. Eigentlich patrouillieren wir in diesem Gebiet normalerweise nicht.“ Ich hakte nach: „Sie haben sie an jenem Abend nach Hause gehen lassen, oder?“ – „Ja, wir haben ihre Daten nicht mehr.“

Er wandte sich an einen anderen Beamten und fragte: „Keine Informationen mehr über sie, oder?“ Er meinte damit, dass sie sie nicht registriert hatten. Der andere Beamte antwortete: „Nein, haben wir nicht.“ Daraufhin fragte der junge Polizist: „Wissen Sie, was sie gemacht hat? Sie hat Informationsmaterialien verteilt.“

Ich erwiderte: „Diese Materialien helfen Menschen, Katastrophen zu überstehen. Schauen Sie sich die Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen heutzutage an; manche Menschen kämpfen ums Überleben und sterben. Diese ältere Dame war über 70 Jahre alt, so alt, und trotzte dieser drückenden Hitze. Sie hat ihr Leben riskiert, um den Menschen zu erklären, wie sie Katastrophen vermeiden können; sie hat geholfen, Menschen zu retten, sie ist bemerkenswert.“

„Sie haben das Richtige getan, als Sie sie noch am selben Tag freigelassen haben. Sie werden dafür gesegnet werden“, fuhr ich fort. „So viel Macht habe ich nicht“, wandte er ein. Ich fuhr fort: „Die Polizeiwache hat sie freigelassen. Das heißt, alle dort haben eine großartige Tat vollbracht.“ Daraufhin fügte er hinzu: „Ich weiß nicht, warum, aber andere Polizisten sagten, sie bekämen schon Kopfschmerzen, wenn sie nur daran dächten, zu den Wohnungen von Falun-Dafa-Praktizierenden zu gehen, besonders zu der von Min.“ 

Ich weiß, dass Mins Mann sich mit dem Gesetz auskennt, und sie wissen, dass es illegal ist, wenn die Polizei Menschen ohne offiziellen Nachweis oder Grund schikaniert. Sie sind im Unrecht, also ist es ganz klar, dass sie sich dabei unwohl fühlen. Mins Mann praktiziert nicht Falun Dafa, aber er duldet diese Schikanen nicht. Er hat die Polizisten oft gefilmt und dies direkt gemeldet. Sobald Polizeibeamte gemeldet werden, bekommen sie Ärger.

Während der Besuche der Polizeibeamten erklärte ich ihnen wiederholt den Grundsatz: „Gutes wird belohnt, aber schlechte Taten werden bestraft.“ Ich erzählte ihnen, dass ich derzeit unter wirtschaftlicher Verfolgung leide und dass die Person, die mein Gehalt gestrichen hat, gesagt habe, sie würde die volle Verantwortung übernehmen. Doch er erhängte sich, noch bevor er in den Ruhestand ging. Ein für diese Angelegenheit zuständiger Leiter im Bildungsamt wusste, dass ich unschuldig war, weigerte sich jedoch, mir zu helfen; bald darauf erlitt er einen Schlaganfall und befindet sich im Wachkoma – er war erst 46 Jahre alt. Der stellvertretende Schulleiter, der mich direkt beaufsichtigte, zwang mich, Dokumente zu unterschreiben, in denen ich meinem Glauben abschwören sollte. Er ist nun vom Dienst suspendiert und wird strafrechtlich untersucht. Ich erklärte, dass all dies mit karmischer Vergeltung zusammenhängt.

Die Verfolgung an der Basis unterbinden

Früher habe ich die Polizisten, die an meine Tür kamen, scharf zurechtgewiesen, doch nach und nach wurde mir klar, dass sie gekommen waren, um die Fakten zu erfahren. Durch die jüngsten gütigen Gesten, bei denen sie Falun-Dafa-Praktizierende freiließen, erkannte ich schließlich den wahren Kern der Sache: Diese beiden jungen Polizisten waren zu mir nach Hause gekommen, um die Fakten zu erfahren, was den Grundstein dafür legte, dass sie Falun-Dafa-Praktizierende in Zukunft schützen werden.

Sie erfuhren, dass Falun-Dafa-Praktizierende gutherzig sind und dass diese Verfolgung unschuldigen Menschen schadet. Sie wollten unschuldigen Menschen keinen Schaden zufügen, also entschieden sie sich aus Gewissensgründen dafür, Falun-Dafa-Praktizierende stillschweigend zu schützen. Ihnen die wahren Umstände zu erklären, erfordert Zeit, Geduld und Weisheit. Auch ich habe lange gebraucht, um meine falschen Anschauungen zu überwinden. Einige davon habe ich noch immer, und ich gebe mein Bestes, um sie zu überwinden.

Obwohl es illegal ist, dass die Polizei zu uns nach Hause kommt, um uns zu schikanieren, hat alles zwei Seiten. Wir können sie nicht daran hindern zu kommen, aber ist das nicht andererseits eine Gelegenheit, sie zu uns zu bringen, damit sie die Wahrheit hören? Normalerweise können wir sie nicht finden, aber jetzt kommen sie zu unserer Tür. Wenn sie die wahre Situation verstehen, werden sie ihrerseits mehr Menschen die Fakten erklären. Was für eine großartige Gelegenheit!

Ich denke, wir Praktizierende sollten uns nicht darauf konzentrieren, was die Polizei sagt oder wie ihre Haltung ist; entscheidend sind ihre wahren Gefühle. Liebe Mitpraktizierende, bitte hört auf, euch zu weigern, die Polizei zu empfangen. Erklärt ihnen die Dinge klar und deutlich, und wir werden die Verfolgung direkt an der Basis stoppen. Wenn sie die Wahrheit verstehen, werden sie Dafa-Praktizierende freundlich behandeln und sich für eine gute Zukunft entscheiden – das wäre doch wunderbar, oder?

Von den anfänglichen Verhaftungen und Verurteilungen über die späteren fünftägigen Inhaftierungen bis hin zu den heutigen Freilassungen noch am selben Tag können wir die Veränderungen im Laufe der Zeit bei dieser Verfolgung beobachten. Wenn sich immer mehr Polizeibeamte in ganz China zum Positiven wandeln und eine freundliche Haltung gegenüber Falun Dafa-Praktizierenden einnehmen, werden wir eine neue Situation erleben.

Das sind meine bescheidenen Erkenntnisse. Sollte etwas nicht mit der Lehre von Dafa übereinstimmen, weist mich bitte freundlich darauf hin.

Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!